• Seit 11 Jahren ohne Sex, ich bin kurz vorm Durchdrehen

    Hallo, ich bin Mitte 30 und habe seit über 11 Jahren keinen Sex mehr gehabt. Dabei umgebe ich mich ständig mit jungen attraktiven Frauen. Ich gehe mit ihnen essen, ins Kino, wir trinken einen zusammen. Aber mehr passiert nicht. In ein Bordell will ich nicht gehen. Ich schätze Frauen dafür zu sehr. Ich bin kurz vorm Durchdrehen. Hab schon wieder was…
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    Meine persönliche Erfahrung zum Sex ist, ihn locker zu sehen. Ich war jahrelang mit einer heißen Frau verheiratet die keinen Sex mit mir wollte. Das war so lange Folter, bis ich es geschafft habe, ein entspannteres Verhältnis zu Sex zu bekommen. Danach war es natürlich trotzdem frustierend, aber nicht mehr auf so eine verzweifelt verkrampfte Art. Ich denke verzweifelt-verkrampft ist es auch was es bei dir – noch – ganz gut beschreibt. Weder tut dir das gut, noch hilft es dir einer Frau näher zu kommen, wenn du das natürlich auch ausstrahlst.


    Den Ansatz von Jan finde ich insofern gut :)^ , bewusst deine Ziele zu ändern. Ganz so leicht glaube ich ist das nicht, wenn du dabei aber doch im Hinterkopf behältst, ab dem vorletzten Date wieder auf Sex aus zu sein. Vielleicht täte es dir besser, auf längere Sicht sowohl Sex als auch Beziehung bewusst komplett auszuklammern. Vielleicht für 1-2 Jahre. Wenn du Frauen triffst, entscheide anhand von Sympathie ob du auf eine mögliche Freundschaft zusteuerst, oder ob du bewusst nur zum Spaß flirtest. Aber nicht mit Ziel, Absicht, Hintergedanken. Sondern einfach dem Flirt als Spiel. Denn so macht flirten am meisten Spaß. ;-) Ein bisschen schäkern, ein paar Komplimente, Gemeinsamkeiten erkunden, ... eben all das was ein Gespräch zwischen Mann und Frau spannender machen kann. Aber bitte nur bei echtem Interesse, genau mit dieser Person zu flirten, also bei echtem Interesse an dem Menschen.


    Denn wie du gemerkt hast: all die verkrampften Versuche haben dir keinen Sex gebracht. Viele Singles haben jahrelang keinen Sex. Und ich bin nicht der Einzige mit einer Langzeitbeziehung der jahrelang kaum oder gar keinen Sex hatte. Es gibt für niemanden eine Sex-Garantie, weder für den offenen Single noch für Menschen in Beziehungen. Schon gar keine Garantie für guten Sex der auch Spaß macht... Sex kann toll sein, aber Sex ist nichts Selbstverständliches. Viele Menschen leben zwar ein schönes Sexleben, aber mindestens genauso viele haben seltenen frustrierenden Sex oder lange gar keinen Sex. Ach, was red ich. Man sollte im Leben nichts als selbstverständlich betrachten, sondern lernen sich über die Dinge zu freuen die man hat, statt sich über das zu frusten was man (gerade oder lange Zeit) nicht hat. Das gilt für Sex genauso wie Karibikurlaube, ein dickes Auto oder den Traumjob. Schätze das was du hast, und arbeite unverkrampft an dem was du noch erreichen willst.


    Und ich glaube, für diesen Einstellungswechsel solltst du dir eine bewusste längere Pause bezüglich der Suche nach Sex, Beziehung usw. gönnen.

    @ milchmann76

    Dein Beitrag trifft es wie so oft voll auf den Punkt. Vielleicht bewirken Worte eines Mannes, der innerhalb einer Beziehung ähnlich schmerzhaft frustrierendes erlebt hat, beim TE eine gedankliche Kehrtwende in seiner inneren Einstellung. Denn nur diese steht ihm im Weg zu seinem Ziel – glücklich und erfüllt mit einer Frau zu leben.

    (mit "bis zum vorletzten" meinte ich nicht das vorletzte date, sondern den Vorsatz "Sex verhindern" nicht bis um Ende durchzuziehen. Wenn der Sex dann auf einmal kommt, natürlich den Vorsatz aufgeben und mitmachen.)

    Zitat

    Geht vielleicht verhaltenstherapeutisch ganz simpel mit dem Prinzip der "paradoxen Intention". Würde ich glatt mal versuchen. Bei Deinen nächsten zehn Verabredungen solltest Du Dir ganz bewusst als Ziel setzen, Sex zu verhindern (aber nur bis zum vorletzten, wenn er dann doch kommt, mach natürlich mit). Klingt spontan nach ner guten Idee, finde ich

    Das klingt für mich nach "ich setze mir jetzt ganz bewusst als Ziel, mit meinem Verhalten Sex zu verhindern, um so endlich zu Sex zu kommen". Das Ziel bleibt also das gleiche. ;-) Nur dass man noch einen Knoten im Kopf bekommt, weil man nicht weiß, wann man umschalten darf/soll/will/kann. Soll ich jetzt oder nicht? Und genau das macht doch gerade wieder unsicher. :(v


    Ich finde viel sicherer als Einstellung, die die er wirklich hat und indirekt auch in den Betreff des Fadens geschrieben hat: "ICH WILL SEX MIT EINER MIR ATTRAKTIVEN FRAU! AKZEPTIERT ES, IHR FRAUEN DA DRAUSSEN!" Also als innerliche Grundüberzeugung, nicht auf's T-Shirt gedruckt. ;-D


    So wird er zumindest mal diese Unsicherheit los. Klar ist: das wirkt nicht attraktiv auf jede Frau. Aber muss es ja auch nicht. Es wird anziehend wirken auf wenige Frauen, die eben ähnlich drauf sind.


    Milchmann, ich verstehe schon was du meinst, es gibt eben kein "Grundrecht" auf erfüllten Sex, auch nicht in einer Beziehung. Und Gelassenheit statt Verbohrtheit tut gut, weil man dann nicht immer gleich so enttäuscht ist, bei den Dingen, die nicht so klappen, wie man sich das vorstellt. Und Sex: da gehören eben zwei dazu, die beide wollen.

    Zitat

    Ich war jahrelang mit einer heißen Frau verheiratet die keinen Sex mit mir wollte. Das war so lange Folter, bis ich es geschafft habe, ein entspannteres Verhältnis zu Sex zu bekommen.

    Aber was du da ansprichst: jahrelang in einer Beziehung (ja sogar Ehe) mit einer attraktiven Frau, wo sie den Sex verweigert, also das zu rechtfertigen und dann mit "werde gelassener, dann geht's wieder" zu argumentieren, finde ich den falschen Rat. Die Grundüberzeugung sollte aus meiner Sicht sein, seine eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und sich danach zu verhalten. Vielleicht war dein eigentliches Bedürfnis diese Folter? Soll es ja auch geben.


    Wenn ich das mal vereinfache: Also: er will Sex. So weit, so normal. Aber Sex gibt's nur, wenn beide wollen. Also was braucht er: eine Frau, die es auch will. Aber es zu wollen reicht nicht. Sondern genauer: eine Frau, mit der er will, und die mit ihm will. Also: wo finden?


    Mit einer Prostituierten will er nicht, scheidet aus. Ok. Kann ich sehr gut verstehen. Diese Sex-Dating-Sites: finde ich auch eher schwierig. Ich habe mich da auch mal bei einer angemeldet, aber was ich gesehen habe, schien mir zu primitiv. Kein Style, keine Klasse. Keine Verführung, kein Geschäker, einfach nur "Eh, ich will rammeln, aber pronto und egal mit wem." Das turnt ab – mich zumindest. Von nicht wirklich attraktiven Frauen. Und Swingerclubs: ohne je dort gewesen zu sein, da hätte ich die gleiche Blockade. Wäre mir zu explizit. Zu direkt. Zu offen. Zu promisk. Und mal ehrlich: da sind dann Paare plus sicherlich viele Einzelmänner. Und sicherlich eher wenige Einzelfrauen. Und noch weniger junge, attraktive. Ich stell mir das eher frustvoll vor – statt lustvoll.


    Vielleicht lässt sich die Frage also anders stellen, völlig uneigennützig o:) : ihr attraktiven, verführerischen, sich ungebunden fühlenden Frauen Anfang/Mitte/Ende 30 x:) x:) , was macht ihr und wo geht ihr hin, wenn euch der Sinn nach Kontaktsuche mit Aussicht auf Sex |-o steht? Wie gebt ihr euch zu erkennen? *:) Welches Verhalten von euch oder der Männer begünstigt den Kontakt, dass beide sich finden? @:) :)_


    Die Bandbreite der Antworten, die würde mich ja brennend interessieren. Vielleicht kann ja gerade die Anonymität hier da wirklich mal ein paar Antworten bringen in "Die attraktiven, verführerischen, sich ungebunden fühlenden Frauen in ihren Dreißigern – Einblicke in die Vielfalt unbekannter Wesen". ;-D @:)

    Die Frage ist was denn genau attraktiv für den einzelnen bedeutet. ;-) Selbst wenn man die Grundparameter verallgemeinert (weder stark über- noch untergewichtig, keine entstellenden Narben, weder gigantisch noch winzig) bleibt da eine solche Bandbreite an Typen und Stilen das diese Antwort kaum für jeden und jede gleich ausfallen kann. Frauen die ich als attaktiv einschätzen würde fädnest du vielleicht eher langweilig, Frauen die ich total uninteressant fände, weil aufgebrezelt bis zum geht-nicht-mehr, fändest du vielleicht anziehend und gut gepflegt.

    Zitat

    In ein Bordell will ich nicht gehen.

    warum eigentlich nicht? ist ja nichts Illegales und der Tag geht auch rum.


    Wobeis vermutlich nicht besonders aufregend ist.


    Wenn man sich nicht zuviel Geld einsteckt und sich nicht ansteckt, Gummi wäre empfehlenswert.


    Dadurch wirds zwar auch nicht spannender, aber besser als ich dreh durch, denke ich.

    @ danae87:

    Zitat

    bleibt da eine solche Bandbreite an Typen und Stilen das diese Antwort kaum für jeden und jede gleich ausfallen kann.

    Schon klar. Es reicht doch, wenn jede für sich antwortet. :)_ Vielleicht mach ich einen neuen Thread dazu auf.

    gilescorey

    Hallo gilescorey, bei mir wären es auch schon 6 Jahre her, seitdem ich zu letzt mit einer Frau regulären Sex hätte. Aber bis zur Kennenlernphase komme ich bei den meisten Frauen gar nicht. Ich bin einfach zu schüchtern atraktive Frauen anzusprechen und sie aufzufordern, mit mir zu kommen.


    Aber wie mein Großvater schon sagte: Man kann ruhig dumm sein, man muss sich bloß zu helfen wissen. Für mich heißt das genau, das ich mir alle paar Monate bei professionellen Frauen das hole, was sich mir ansonsten verschließt. Und ob du es glaubst oder nicht; es geht mir richtig gut dabei.


    Ich habe dort für wenig Geld Sex mit weitaus attraktiveren Frauen, als ich sonst haben könnte. Über Respekt den Frauen gegenüber mache ich mir keine Gedanken; da die Frauen in freier Wildbahn mich auch nicht respektieren, wenn sie mich ewig nicht ranlassen und die verrücktesten Lügen auftischen um micht hinzuhalten.


    Schlußendlich bin ich da nur egoistisch und hole mir dort was mir Spaß macht. Und das ist weitaus besser als zu resignieren und der Frauen wegen zu leiden. Dazu bin ich mir zuviel Wert.


    Ich sehe es so: Ich bin stark und nehme mir bei diese Frauen, was ich sonst nicht haben kann.


    Wünsche dir auch viel Kraft und Liebe mit deinen Lady und bitte lass dich nicht von ihnen kaputtmachen! {:(

    Abgeshen von deinen teilweise sonderbar anmutenden Beiträgen – hattest du nicht in einem anderen Faden geschrieben, du seist gläubiger Christ?! Dann hoffe ich nach deinem letzten Beitrag, dass du mind. jeden Sonntag Morgen im Beichtstuhl anzutreffen bist...

    Aye-Aye

    Ich bin guter Christ und bete jeden Abend, sodaß unser lieber Herr im Himmel mir gerne meine kleinen Schwächen verzeiht. In die Kirche schaff ich es leider nicht ganz so oft, was meinen Glauben aber nichts abtut.


    Wir kommen ganz gut miteinander aus! o:)

    Es ist sehr praktisch fürs gute Gewissen, wenn man sich religiös nennt. ;-D


    Man braucht einfach keine Verantwortung für sein Verhalten übernehmen oder gar Schuldgefühle entwickeln – es wird einem ja doch alles von seinem Gott verziehen.


    Man geht fremd, betrügt seinen Partner oder geht ins Bordell – aber kein Problem, es wird einem ja alles verziehen.


    Ist Bordell nicht eine Art moralische Bankrotterklärung? Die Aufgabe der letzten Reste der Selbstachtung?

    Mich würde es anwidern,wenn ich weiß,dass der man auf Sexsuche ist,oder bald Sex möchte,weil er solange nicht hatte.


    Das andere ist,mache es dir selber,wenn du es nicht mehr aushälst. >:(