Seitensprung, heimlich gefilmt, genötigt, Beziehungsende

    Ich, w, 32 hatte einen einzigen Seitensprung in meiner längeren Beziehung vor zwei Wochen (wir haben auch ein Kind). ich habe nicht drauf angelegt aber es ist nach einer Party passiert. ich weiss gar nicht mehr wie es dazu kam, aber dieser Typ und ich haben plötzlich rumgeknutscht und er hat mich genötigt an ihm Oralverkehr zu machen, er meinte, er könne so nicht rausgehen mit Ständer etc. ich habe mich zu dem Zeitpunkt aber nicht gewehrt und weiss rückblickend selbst nicht wieso! war zumindest null erregt und die ganze Atmosphäre war einfach merkwürdig. mir fiel auf, dass der Schlüssel irgendwann aus dem Schloss fiel in dem Zimmer, aber hab dem keine Bedeutung beigemessen.

    zu dem Zeitpunkt war ich auch stark alkoholisiert (es war das erste Mal in meiner Elternzeit und Schwangerschaft (17 Monate)) seitdem ich abends einmal weggegangen und etwas getrunken habe. Vielleicht ist auch etwas in meinem Glas gelandet, alles war sehr diffus und einige Sequenzen unerklärlich im Nachinein.Aber das soll keine Entschuldigung sein.


    Als ich das Zimmer verlassen wollte, stand da ein Bekannter desjenigen mit dem ich da rumgemacht hatte und zeigte mir auf seinem Handy eine Aufnahme, die alles zuvor geschehene zeigte, also ein Video was mich und den anderen in dieser intimen Situation zeigte. Er trat an mich und meinte, er löscht das Video nur, wenn ich ihm einen Gefallen tue, und ich solle ihn küssen, ihm Oralverkehr geben etc. Ich wollte raus, aber er versperrte mir den Weg, stellte seinen Fuß vor die Tür und wollte mich küssen. Ich bekam auf einmal Todesangst, wusste nicht was als nächstes kommt, in meinem Kopf stellte sich die Frage ob sich die beiden abgesprochen hatten, jedenfalls reagierte der andere der im Badezimmer war nicht auf meine Rufe und musste mich freirangeln und konnte die Wohnung gerade so verlassen. Drehte mich um aber niemand lief mir nach. Lief dann im Dunkeln die Straße runter und bin zur Polizei gegangen um mich beraten zu lassen.

    Aus verschiedenen Gründen habe ich mich erst jetzt, zwei Wochen nach dem Event getraut eine Anzeige zu erstatten. Das hing auch damit zusammen, dass ich die Identität desjenigen, der das Video gemacht hat, nicht kannte und aber durch einen Zufall erfahren habe, dass das Video an verschiedene Personen geschickt wurde.


    War dann bei der Polizei, es laufen jetzt mehrere Verfahren, mir wurde gesagt ich kann von Glück reden dass nicht mehr passiert ist etc. Ich bereite mich jetzt auf eine mögliche Gerichtsverhandlung vor etc.

    Meinem Partner habe ich den Ausrutscher und die ganze Geschichte gebeichtet, der mich wiederrum sofort aus der gemeinsamen Wohnung rausgeschmissen hat und die Beziehung beendet hat. Er war so dermaßen hasserfüllt, meinte ich sehe selbst schuld, ich hätte mich wie eine Schlampe verhalten und verdiene das und er freut sich wenn das Video rumgeschickt wird.


    Leider bin ich in der Elternzeit und fange erst im Oktober an zu arbeiten, habe daher auch nur ein sehr geringes Einkommen. Er hat mir auch sofort alles abgenommen, Schlüssel vom Auto, Laptop alles was ihm gehört. ich muss wirtschaftlich jetzt auch anfangen auf eigene Beine zu kommen und gleichzeitig diese Verhandlung, die wohl kommen wird, durchstehen.


    Momentan gibt mir nur meine Tochter Kraft. Weiss auch nicht warum ich das alles schreibe, aber vielleicht war ja jemand in der Situation oder kann mir sonst Rat geben, Mut machen...


    viele Grüße

  • 9 Antworten

    Wo lebst du denn momentan? Hast du Menschen, die in der aktuellen Situation zu dir stehen und die dir für die nächste Zeit, was auch immer kommen mag, den Rücken stärken?


    Ich habe noch nichts vergleichbares erlebt wie du, aber ich glaube, falls du kein Dach über dem Kopf haben solltest, könnte vielleicht ein Frauenhaus eine Anlaufstelle sein? Warst du schon beim Jugendamt? Ich glaube nicht, dass es rechtlich in Ordnung ist, wenn du, noch dazu mit kleinem Kind, einfach aus der Wohnung geschmissen wirst.

    Unter Umständen stehen aktuell nicht eurem Kind, sondern auch dir, Unterhalt zu. An deiner Stelle würde ich mich diesbezüglich beraten lassen.

    Vielleicht kannst du auch bei einer Beratungsstelle wie Pro Familia, der Caritas etc ein offenes Ohr und Unterstützung finden?

    Was mir irgendwie sofort auffällt ist, dass du bei der Trennung sofort auf den finanziellen Aspekt zu sprechen kamst.


    Also, mal ganz generell - dir scheint entweder etwas in der Beziehung gefehlt zu haben (zuviel Alk ist da keine Erklärung), oder man hat dir tatsächlich was ins Glas getan. Letzteres würde ich aber eher verneinen wollen, weil du höchstwahrscheinlich sonst nicht mal mehr aus der Wohnung gekommen wärst.


    Ich verurteile dich aber nicht dafür, allerdings diese schmierigen Knalltüten die sich auf diesem Wege sexuelle Begegnungen erpressen. Bei sowas würde ich gerne dabei sein um ihnen genüsslich das Nasenbein zu brechen, ekelhaft!


    Was gibts sonst groß zu sagen? Ich glaube es ist schwer dir Mut zuzusprechen allerdings haben tausende Frauen vor dir das auch geschafft. Warte erstmal wie sich das mit deinem Typen entwickelt und bitte, bitte sorg dafür, dass diese Hampelmänner einwandern.

    Also erstmal: Um die Beziehung zum Vater deines Kindes scheint es nicht schade zu sein, so wie er auf dein "Geständnis" reagiert hat, gehe ich davon aus das da schon lange keine Liebe mehr zwischen euch war, wohl eher Gewohnheit.

    Das er wütend ist, ist verständlich, aber dass er die Mutter seines Kindes vor die Tür setzt, nachdem sie sexuell bedrängt und erpresst wurde, ist keine sehr erwachsene Reaktion.


    Auch dass du, wenn auch alkoholisiert, mit einem Fremden (war er fremd oder ein Bekannter?) herumgeknutscht hast (das war ja noch freiwillig, alles andere danach war erzwungen?) spricht eher dafür, dass du unterbewusst schon vorher sehr frustriert in deiner Beziehung warst. Alkohol lockert die Hemmungen davor, Dinge zu tun, die man sowieso tun will, sich aber nüchtern nicht traut. Man wird kein anderer Mensch unter Alkohol.


    Wichtig ist meiner Meinung nach nun, dass du dich in aller Ruhe ordnest, wieder auf die Beine kommst. Kannst du zu deinen Eltern solange oder zu einer guten Freundin, bis du wieder arbeitest und finanziell unabhängig bist?


    Das du dich getraut hast, Anzeige zu erstatten gegen die beiden Männer, ist mutig und richtig, auch wenn dich genau das deine langjährige Beziehung gekostet hat. Eine andere, weniger mutige Frau hätte nichts gesagt, wäre zur Tagesordnung übergegangen und hätte darauf vertraut dass ein Video eines Unbekannten auf einer Party nicht beim eigenen Partner ankommt. Oder hätte es ihm abgekauft. Du wolltest es nicht vertuschen, was ich konsequent und richtig finde, aber der Preis dafür ist eben deine Beziehung. Um die es, wie es klingt, ohnehin nicht sehr schade ist.


    Ich wünsche dir viel Kraft für die nächsten Wochen und Monate, auch für die Verhandlung, die sicher nicht leicht wird. Lass dich von Familie und Freunden unterstützen in dieser Lebenskrise. Alles wird gut. @:)

    danke schonmal.


    Graógramán

    ich bin jetzt bei einer Freundin und suche von dort aus weiter. Unterhalt ist nicht viel aus Gründen die ich hier nicht öffentlich im Forum posten, wenn jemand etwas wissen will fragt einfach per PN. Bin ansonsten im Kontakt mit dem Weissen Ring und dort wird mir auch weitergeholfen mit dem Anwalt etc.


    JohnCrossaint
    Den finanziellen Punkt betone ich, nur mit meiner Kleidung gegangen bin und sonst ziemlich vor dem Nichts stehe. wohne jetzt auf dem absoluten Land und hier gibt es keinen öffentlichen Nahverkehr oder ähnliches, ich komme hier nichtmal weg, habe nichtmal ein Bett oder Hochstuhl oder Spielzeug für meine Kleine, muss mir erst alles neu organisieren. ich meine, es war ein hochkantiger Rausflog was soll ich da sagen, ich kann nicht so tun als würde mir das nichts ausmachen ohne alles dazustehen... ich war zu abhängig von dem Ex-partner.


    Ja und mir hat etwas gefehlt, einfach die Zeit.. wir haben seit der Geburt und davor auch schon nichts mehr unternommen, keine gemeinsame Zeit (er kommt gegen 20-21 Uhr nach Hause und danach nur am PC und weitergearbeitet), null Miteinander, kein Engagement im Haushalt (ich hab immer alles alleine gemacht, egal was auch Papiere, etc. , hab aber auch Vollzeit weiterstudiert nach der Geburt), Absprachen haben nicht funktioniert, er hat einfach ein separates Leben geführt und jegliche Gespräche usw. haben nichts gebracht... also ich würde sagen, er hat schon lange das Interesse verloren. Er hat am Ende auch nur gesagt "Schade für die Kleine, dass sie mit so einer Schlampe als Mutter aufwachsen muss".

    Und was meinst du mit Hampelmännern "einwandern"? Meinst du vllt. auswandern?;)


    HannahWe

    danke..


    Was wäre denn deiner Meinung nach eine erwachsene Reaktion auf das Geständnis gewesen?


    ja danke, frustriert auf jeden Fall, er meint zu mir ich hätte keinen Selbstrespekt und das stimmt sogar, ich habe eine ziemlich einseitige Beziehung meiner Tochter zuliebe viel zu lange mitgemacht. Er hatte kaum Interesse an uns, seit der Geburt gab es 3 Unternehmungen: einen Spaziergang als sie drei Monate alt war, der nach 10 Minuten abgebrochen wurde weil er einen Freund getroffen hat und mit dem weitergefahren ist, einen anderen Spaziergang als sie ein Jahr alt war (30 Minuten) und einmal zusammen essen in der Stadt. Sonst nichts. keine gemeinsamen alltäglichen Mahlzeiten (Habe ich irgendwann abgebrochen zu kochen, weil ich danach immer abends den Stress hatte, die Kleine ins Bett zu bringen, Einschlafbegleitung stundenlang zu machen und danach noch Küche aufräumen etc. -> er hat wie gesagt nicht einen Finger im Haushalt gerührt), keine Spielplatzbesuche (ein einziges Mal, aber er hat den Sand nicht betreten weil er seine weissen Schuhe nicht dreckig machen wollte), keine sonstigen Unternehmungen mit der Kleinen oder irgendetwas was wir zusammen gemacht hätten außer selten mal die Eltern zu besuchen.


    Samstags hat er gearbeitet wie jeden Tag, Sonntags hat er bis 13 Uhr geschlafen, danach zu seinen Eltern. null Paarzeit. maximal Fernsehen schauen. Ich hab tausend Vorschläge gemacht, ob wir Tanzkurs, Sport, Unternehmungen mit der Kleinen (mal in den Zoo oder so) machen wollen. wir hatten dann noch einen Ausflugstag wo wir in die Natur gefahren sind, haben den aber abgebrochen weil "ich das nicht gut genug organisiert habe". also er hat eigentlich keine Eigeninitiative gezeigt, kein Interesse, keine Aufmerksamkeit (schwer ihn ohne PC oder Handy zu erreichen und wenn dann guckte er konzentriert Fernsehen). Ich hatte eine Betreuung via Tagesmutter organisiert, er hatte die Aufgabe die Kleine dann da spätestens um 9 Uhr hinzufahren (ich hatte zu dem Zeitpunkt 2,5 Stunden Fahrtwege pro Tag ohne Tagesmutter und hätte fürs Bringen um 5 Uhr aufstehen müssen, für ihn wäre das ein Umweg von einer halben Stunde gewesen weil er nur 5 Minuten ins Büro braucht). Trotzdem hat er es nicht hinbekommen sie dort pünktlich zu bringen und nach dem 7. Mal Verspätung und erst um 11 Uhr bringen hat die Tagesmutter den Betreuungsvertrag aufgelöst, weil sie meinte es kommt so nur Unruhe in die Gruppe. Also stand ich mitten im Semester ohne Betreuung da. Meine Mutter ist dann eingesprungen ....


    also das einzige was er gemacht hat "für uns" ... einkaufen...er hat ab und an eingekauft, Milch und mal eine Wasserkiste hochgetragen in die Wohnung... wie gesagt, sonstige Absprachen, dass er sich mal morgens bis 10:30 Uhr regelmäßig Zeit mit seiner Tochter verbringt (die einzige Zeit des Tages die er frei einteilen konnte seiner eigenen Aussage nach), hat nicht geklappt. Hab eher zuletzt morgens schon pampige Kommentare oder seine Hausschuhe abbekommen, wenn ich es gewagt habe, ihn um 9 Uhr zu wecken.

    Vielleicht bin ich jetzt undankbar und es gab noch mehr Sachen die er gemacht hat, aber das sind zumindest meine Kritikpunkte...


    zuletzt hatten wir ein Gespräch und ich war so abgrundtief traurig, musste weinen und er sagt dann "deswegen habe ich keine Lust mit dir zu reden, weil du immer Stress machst"


    jetzt meldet er sich gar nicht mehr und antwortet auch nicht... Tja... das wars ...

    war dein ausrutscher geschützt oder ungeschützt? nicht dass du dir etwas eingefangen hast ":/


    in der tat doof gelaufen, aber es ist meiner meinung nach gut keinen kontakt mehr zum ex zu haben, somit kannst du leichter abschliessen, er will aber bestimmt auch mal seine kleine wieder sehen wollen.


    als partner würde mich dein verhalten auch verletzen, aber du warst ehrlich und hast für klare verhältnisse gesorgt.

    Liebe mimimx,

    deine Schilderungen haben mich sehr berührt. Ich sehe hier eine Frau, die es offensichtlich gelernt hat, irgendwie durchzuhalten und ihre Pflicht zu erfüllen. Dein Mann wusste das – er hat dich schließlich so kennen gelernt – und hat sein Leben danach eingerichtet, dass du dich weiterhin so verhältst. Er hat dabei seine Freiräume gesucht und gefunden und sich nicht damit aufgehalten, dir irgendwie das Leben leichter zu machen oder seine Pflichten als Vater ernst zu nehmen. Er musste das nicht, du hast es nicht eingefordert. Er durfte so sein, wie er das wollte.

    Bei all dem scheint er deiner überdrüssig geworden zu sein. Du warst zwar da und hast alles getan, was nötig war – aber er hat daraus keinen Genuss mehr gewinnen können. Den hat er anderswo gesucht. Da bedurfte es nur noch eines guten Grundes um sich zu trennen. Den hast du ihm geliefert und er wird darüber sehr froh gewesen sein. Wer eh nicht mehr weiß, was ihm die Beziehung gibt, wartet – wenn auch unbewusst – oft nur auf einen Grund, den ihm der andere liefert, dann muss man sich nicht selber schuldig fühlen. Im Gegenteil kann er sogar auf dem Vollen schöpfen und überall kund tun, dass du ihn betrogen hast und er der arme verlassene Mann ist.

    Das ist zutiefst traurig. Aber es darf dich auch wütend machen. Wenn du damit aufhören kannst, die Schuld allein bei dir zu suchen, darfst du auch wütend werden. Und du darfst auch beginnen, deine Rechte wahr zu nehmen und einzufordern. Anscheinend ward ihr ja nicht verheiratet, aber selbst wenn: Es gibt in Deutschland nicht mehr die „schuldige Scheidung“. Das, was da mit dir geschehen ist, hat nichts mit Schuld zu tun, sondern es hat sehr komplizierte Gründe. Leider fällt es leicht, die in der öffentlichen Wahrnehmung stark zu vereinfachen. Und dagegen kannst du – in dieser Außenwahrnehmung – wenig tun. Aber du kannst sehr viel dafür tun, mit dir selber ins Reine zu kommen. Denn offensichtlich wurdest du mehrfach benutzt. Erst von deinem Partner und dann von dem Mann, den du unter Alkohol- oder Drogeneinfluss „für dich gewinnen wolltest“. Vielleicht wolltest du auch ganz bewusst etwas tun, was dich aus deinem Alltag heraus reißt und was „verboten ist“. ich weiß es nicht, aber vielleicht kann man es herausfinden.

    Noch schlimmer ist, dass du dann ganz offensichtlich auch noch Opfer dieses Intrigenspiels geworden bist – warum auch immer. Und ich freue mich für dich, dass du den Mut gefunden hast das anzuzeigen. Ich hoffe, du findest auch den Mut, das durchzustehen, notfalls bis vor Gericht. Schlimmstenfalls kommen da noch Bagatellisierungsversuche. Dem solltest du stark entgegentreten.

    Ich sehe auch eine Frau, die nun unerwartet ganz auf sich zurück geworfen wurde. Dazu kommt noch die enorme Verantwortung für ein Kind und vermutlich auch noch die Aufgabe, ein Studium erfolgreich zu beenden. Das alles unter prekären finanziellen Bedingungen.

    Deine erste Aufgabe ist darum meiner Ansicht nach zu beschließen, dass DU der wichtigste Mensch in deinem Leben bist. Du bist sogar wichtiger als dein Kind, denn nur wenn du das auch beherzigst und alles dafür tust, dass es dir so gut wie möglich geht (auch finanziell), kannst du für dieses Kind da sein und dafür Sorge tragen. Darum solltest du jede erdenkliche und mögliche Hilfe in Anspruch nehmen. Ich hoffe, du hast gute Helfer, die dir das möglich machen. Es war völlig inakzeptabel, dich quasi mit der Kleidung aus der Wohnung zu werfen. Das musst du nicht akzeptieren und dir steht sogar kostenlose juristische Hilfe zu. Du hast Rechte, und die solltest du kennen, wahrnehmen und einfordern. Dabei ist es völlig irrelevant, dass dieses fragwürdige sexuelle Abenteuer angeblich zur Trennung geführt hat. Die Trennung war längst überfällig, das hat sie nur ausgelöst. Lass also – zumindest in deiner eigenen Betrachtung – die Schuldfrage völlig außen vor.

    Wenn du möchtest, bleibe ich dran und beantworte gern deine Fragen.

    Alles erdenklich Gute wünsche ich dir.

    Liebe mimimx,

    ich schließe mich den Worten von Oldie49 an. Zu seinem Beitrag habe ich nicht mehr viel hinzuzufügen.

    Ich finde, dass das, was die beiden Männer abgezogen habe absolut mies war. Ich würde mich nicht wundern, wenn Dein Verdacht, dass noch etwas anderes im Glas war zutreffend ist. Meines Erachtens ist das sexuelle Nötigung. Ich finde es toll, dass Du dich wehrst.:)^

    Das Verhalten Deines Partners empfinde ich als unglaublich schäbig. Ich bin da ganz Oldies 'Meinung - Deine Schilderung liest sich so, als hätte Dein Partner nur auf einen Grund gewartet, sich trennen zu können.

    Sei stark und fordere Deine Rechte! Ich drücke die Daumen für Dich. Fühl Dich gedrückt. :)_

    Du sprichst von Elternzeit, also warst Du mit ihm verheiratet? Das schreibst Du in Deiner Einleitung am Anfang des Beitrags jedenfalls nicht. Wenn verheiratet, dann stehen Dir doch Dinge aus dem gemeinsamen Haushalt zu? Genau wie die persönlichen Dinge Deiner Tochter, Klamotten+Spielzeug. Warum stehst Du mit Nichts da? So ganz verstehe ich die Geschichte nicht. Warum haben eigentlich die Männer nicht versucht, deinem Mann dieses Video zu schicken? Oder haben sie? Auch die Reaktion deines Mannes/Partners verstehe ich nicht so ganz.....als ob er damit gerechnet hat ":/