Sex ist nicht alles, aber...

    Meine zweite Beziehung ist vor kurzem am selben Problem wie die erste gescheitert und mein (Ex)-Partner meint, dass ich langfristig wohl nie glücklich werde, wenn ich mein Verlangen nicht in den Griff bekomme. Es ist nämlich so, dass ich mir täglich Sex wünsche in der Partnerschaft. Anfangs war mein Partner total begeistert, als ich ihm das so offen sagte. Meine erste Beziehung ist wie gesagt daran gescheitert, weil bei meinem Ex-Ex das Verlangen nach etwa 5 Jahren nachließ und jetzt bin ich wieder an dem gleichen Punkt. Meinem Partner, der in der ersten Zeit mit Feuer und Flamme dabei war, wurde es auf Dauer einfach zuviel...


    Ich habe versucht, mich zurückzunehmen und mir "einzureden", dass Sex nicht alles ist. Ist es auch nicht - es tut wirklich weh, dass unsere Beziehung daran gescheitert ist. Ich liebe ihn sehr und wäre gerne mit ihm alt geworden. Ich bin im Moment wirklich unglücklich, dass mein Verlangen nach Sex so groß ist, dass ich deshalb keine Zukunft sehe bzw. er sich unter Druck gesetzt fühlt, aber mir fehlt wirklich etwas, wenn wir nur alle paar Tage miteinander schlafen. Ich komme einfach nicht damit klar, tagelang neben ihm zu liegen und ihn nicht zu berühren. Und nur kuscheln finde ich mal (am besten "danach") zwar schön, aber es erregt mich und frustriert mich dann, wenn nicht mehr passiert. Es ist für mich echt eine Quälerei, so als muss ich tagelang mit massivem Hunger oder Durst leben. Es ist aber übrigens nicht so, dass ich unersättlich wäre. Also den Sex an sich empfinde ich schon als befriedigend und er muss auch nicht stundenlang dauern. Wenn ich einen Höhepunkt hatte, bin ich dann auch befriedigt ??ich könnte zwar auch öfter bzw. mehrmals am Tag, aber das muss nicht sein - nur einmal halt schon, sonst fehlt mir einfach etwas??


    Meine Frage ist nun: Seht ihr eine reelle Chance, dass ich irgendwann noch einen passenden Partner mit ähnlichem Verlangen finde oder ist es Utopie, vor allem langfristig? Anfangs können ja die meisten Paare nicht genug Sex bekommen, nur bei den meisten scheint es dann abzuflauen. Bei mir besteht das Verlangen aber auch noch nach Jahren täglich (in meiner ersten Beziehung fast 10 Jahre, da habe ich lange gehofft, dass es sich bessert, also bei mir irgendwann nachlässt bzw. bei ihm wieder steigt, was leider vergeblich war).


    Es nervt mich einerseits, aber auf der anderen Sache will ich auf so eine schöne Sache auch gar nicht verzichten in meinem Leben bzw. nicht unnötig einschränken.

  • 93 Antworten

    Für mich hört sich das ehrlich gesagt schon etwas nach Sucht an,


    einige Signalwörter in Deinem Text sprechne dafür. Da es aber was anderes ist als Drogen oder Alkohol, ist es nicht stigmatisiert und Du siehst keinen Handlungsbedarf. Wie geht man mit Sucht um?


    Wenige schaffen kontrollierten Umgang, die meisten müssen erstmal auf 0, damit die Transmitter nicht mehr feuern. Insofern würde ich bei Deiner nächsten Beziehung von vorne herein NICHT den Weg des täglichen Einschlagen.

    Ich finde nicht dass es irgendwie ansatzweise nach Sucht klingt. Es gibt halt Menschen, die wollen quasi immer. Ist dann halt schwerer ein passendes Gegenstück zu finden.

    Symphonie2

    Ich weiss die Idee kam dir vielleicht selbst schon, aber was spricht grundsätzlich gegen Selbstbefriedigung zur Überbrückung? Machen viele Männer doch auch, wenn die Partnerin nicht oft genug will oder einfach zur Abwechslung. Oder reicht dir das nicht?

    Zitat

    Seht ihr eine reelle Chance, dass ich irgendwann noch einen passenden Partner mit ähnlichem Verlangen finde

    Ja, natürlich.

    Zitat

    ist es Utopie, vor allem langfristig?

    Ja, bei den meisten.


    Das sind einfach Dinge, die man erst mit der Zeit herausfindet. Eine Beziehung entwickelt sich halt wie alles andere auch.


    Reicht dir ein selbst herbeigeführter Orgasmus nicht?

    @ criecharlie:

    Ehm, nein.

    Zitat

    Für mich hört sich das ehrlich gesagt schon etwas nach Sucht an,


    einige Signalwörter in Deinem Text sprechne dafür

    Welche, wenn ich fragen darf?

    Zitat

    Wenige schaffen kontrollierten Umgang, die meisten müssen erstmal auf 0, damit die Transmitter nicht mehr feuern. Insofern würde ich bei Deiner nächsten Beziehung von vorne herein NICHT den Weg des täglichen Einschlagen.

    Interessanter Ansatz. Die Frage ist für mich halt: Wieso sollte ich mich einschränken? Fehlt mir nicht einfach nur der "richtige" bzw. passende Partner? Denn an sich hat es ja keine negativen Auswirkungen, täglich Sex zu haben, im Gegensatz zum Konsum anderer Drogen. Mit dem passenden Partner, der ein ähnliches Verlangen hat, wäre es ja einfach nur schön - so wie in den ersten Jahren in meinen jeweiligen Beziehungen.


    Womit ich aber übrigens schon klar komme, ist, wenn es aufgrund äußerer Umstände einfach mal nicht geht. Also wenn man z.B. aus beruflichen Gründen eine Weile räumlich getrennt ist. Mein erste Beziehung war anfangs eine Fernbeziehung, also täglich war da sowieso nicht möglich. Aber wenn der geliebte Partner im wahrsten Sinne des Wortes greifbar ist und ich ihn nicht spüren darf, dann frustriert es mich.

    Ich würde auch dazu tendieren, dass du entweder noch nicht den richtigen Partner gefunden hast, oder du versuchst dein verlangen auch mit Selbstbefriedigung zu stillen...


    Ein orgasmus ist nunmal auch etwas sehr schönes, es entspannt und entstresst.


    Ich liebe den Sex mit meinem Freund, aber manchmal...manchmal mag ich auch einfach nur mal den Stress abbauen durch Selbstbefriedigung...


    Er ist ja keine Maschine, die dazu da ist es mir zu besorgen, wenn ICH es grad will.


    Wir müssen schon beide Lust drauf haben...


    Andersrum ist es genauso...ich weiß dass er sich selbst befriedigt und das ist ok für mich.


    (Ok wir wohnen auch nicht zusammen, da ist es wohl üblich...aber auch wenn wir zusammen wohnen würden, fänd ich das in Ordnung.)

    Zitat

    Ich weiss die Idee kam dir vielleicht selbst schon, aber was spricht grundsätzlich gegen Selbstbefriedigung zur Überbrückung? Machen viele Männer doch auch, wenn die Partnerin nicht oft genug will oder einfach zur Abwechslung. Oder reicht dir das nicht?

    Gegen Selbstbefriedigung spricht an sich nichts, praktiziere ich auch, aber es reicht mir tatsächlich nicht als Ersatz oder zur Überbrückung, weil es mir weniger um den Orgasmus an sich geht, als vielmehr um das Gefühl, sich nahe zu sein. Mir reicht es z.B. durchaus, den Partner zu stimulieren. Also wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde ich z.B. lieber ihn oral befriedigen, als selbst bei mir Hand anzulegen.


    Als ich das meinem Partner damals sagte, meinte er: "Ein Traum! Verstehe gar nicht, wieso dein Ex da nicht mitgemacht hat" und jetzt ist es ihm selbst zuviel :-( Dabei weiß ich gar nicht, ob er wirklich kein Verlangen mehr nach Sex hat oder ob es auf Dauer einfach langweilig (i.S.v. reizlos) ist/wird, wenn frau immer will :-/

    Symphonie2

    Zitat

    Ich habe versucht, mich zurückzunehmen und mir "einzureden", dass Sex nicht alles ist. Ist es auch nicht - es tut wirklich weh, dass unsere Beziehung daran gescheitert ist. Ich liebe ihn sehr und wäre gerne mit ihm alt geworden. Ich bin im Moment wirklich unglücklich, dass mein Verlangen nach Sex so groß ist, dass ich deshalb keine Zukunft sehe bzw. er sich unter Druck gesetzt fühlt, aber mir fehlt wirklich etwas, wenn wir nur alle paar Tage miteinander schlafen.

    Alles ist Sex bei Dir nicht, aber offensichtlich mehr als 50 % einer Beziehung, oder was sind außer Sex noch Deine Bedürfnisse in einer Beziehung? Wenn Du schreibst, Du liebst ihn, aber der Sex reicht nicht aus, so würde ich das so verstehen, dass es doch der ausschlaggebende Faktor dafür ist, die Beziehung zu beenden und somit auch das Wichtigste in der Beziehung ist, oder habe ich etwas falsch verstanden?

    Zitat

    Meine Frage ist nun: Seht ihr eine reelle Chance, dass ich irgendwann noch einen passenden Partner mit ähnlichem Verlangen finde oder ist es Utopie, vor allem langfristig?

    Was sind denn Deine Verlangen? Es gibt hier ja den einen oder anderen, die laut Beiträge seit Jahren mehr oder weniger jeden Tag mit ihrer Partnerin/Partner Sex haben. Ich für mich frage mich da immer, ob es da keine anderen Interessen gibt und welches das Selbstverständnis der Beziehung ist oder wie lange dann der Sex ist, damit er täglich stattfindet. Wie würdest Du Dir Deinen Tagesablauf vorstellen, damit der Sex mit dem Partner auch immer sicher stattfindet? Wo stehen Kinder, falls vorhanden, wo die Arbeit, Freunde, Interessen, etc. Gibt es da ein ich, Du und wir und wie ist die Vorstellung, wie die Beziehung gelebt wird.

    Zitat

    Anfangs können ja die meisten Paare nicht genug Sex bekommen, nur bei den meisten scheint es dann abzuflauen. Bei mir besteht das Verlangen aber auch noch nach Jahren täglich (in meiner ersten Beziehung fast 10 Jahre, da habe ich lange gehofft, dass es sich bessert, also bei mir irgendwann nachlässt bzw. bei ihm wieder steigt, was leider vergeblich war).

    Ich denke, das hängt von der Definition "nicht genug" ab. Nicht genug von jemandem bekommen zu können heißt für mich nicht automatisch nur einen Partner im sexuellen Focus zu haben oder nur ihn im Focus zu haben und das schließt schlichtweg auch aus, dass ich mit einem Partner täglich Sex haben muss. Da gibt es doch auch andere an- und erregende Gefühle, die wie das Zusammenkuscheln, einander spüren, etc. - wenn es um das körpeliche geht -, die befriedigt werden. Es gibt doch mehr Höhepunkte mit einem Partner, oder gibt es für Dich nur diesen einen? Was gibt Dir ein Partner außer dem sexuellen Aspekt? Was empfindest Du für einen Partner außer dem sexuellen Aspekt? Welche geistige Anregung brauchst Du von einem Partner? Welche gibst Du ihm?

    Zitat

    Es nervt mich einerseits, aber auf der anderen Sache will ich auf so eine schöne Sache auch gar nicht verzichten in meinem Leben bzw. nicht unnötig einschränken.

    Das ist natürlich völlig legitim. Die Frage ist nur, wie realistisch Deine Vorstellung ist, einen Partner zu finden, der alle Deine Bedürfnisse abdeckt. Bekanntlich gibt es die eierlegende Wollmilchsau nicht. Wenn es für Dich mehr Sinn macht, ab jetzt gar keinen Sex und keine Beziehung zu haben, als eine offensichtlich gute Beziehung und 2-3 x die Woche Sex, dann würde ich aber nicht sagen, dass Sex nicht das Wichtigste ist, denn so hört es sich für mich an. Es sei denn natürlich, dass die Beziehung auch sonst nicht wirklich funktioniert. Liebe alleine setzt ja keine funktionierende Beziehung voraus. Außerdem "verzichtest" Du ja jetzt mal generell auf Sex. Irgendwie kann ich da mit dem Wort "Verzicht" nicht viel anfangen. Aber egal, Du siehst es so und es geht um Dich. Auf der anderen Seite hast Du jetzt wieder die Chance eine neue Beziehung anzufangen, einen Partner zu suchen, der zumindest am Anfang dann täglich Sex mit Dir will. Inwieweit das langfristig funktioniert, sei dahin gestellt. Es bleibt ja die Möglichkeit, dass Du halt jedes Mal, wenn der Sex nachlässt, Dir einen neuen Partner sucht. Ob es realistisch ist langfristig mit dem selben Partner täglich Sex zu haben, wirst Du dann herausfinden. Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht, nur, es kann sein, es muss nicht sein.

    Zitat

    Gegen Selbstbefriedigung spricht an sich nichts, praktiziere ich auch, aber es reicht mir tatsächlich nicht als Ersatz oder zur Überbrückung, weil es mir weniger um den Orgasmus an sich geht, als vielmehr um das Gefühl, sich nahe zu sein.

    Was heißt das? Gibt es keine anderen Dinge, die Dich an ihm anturnen, nur die sexuelle Anziehung und in Folge dessen der sexuelle Höhepunkt?

    Zitat

    Gegen Selbstbefriedigung spricht an sich nichts, praktiziere ich auch, aber es reicht mir tatsächlich nicht als Ersatz oder zur Überbrückung, weil es mir weniger um den Orgasmus an sich geht, als vielmehr um das Gefühl, sich nahe zu sein. Mir reicht es z.B. durchaus, den Partner zu stimulieren. Also wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde ich z.B. lieber ihn oral befriedigen, als selbst bei mir Hand anzulegen.

    Weiter oben hat es sich so angehört, als bräuchtest Du Deinen eigenen Höhepunkt. Hier hört es sich so an, dass Du Deinen Höhepunkt darüber bekommst, wenn der Partner seinen Höhepunkt hat. Das klingt schon recht abhängig. Wer ist denn für Deine Befriedigung aus Deiner Sicht verantwortlich?

    Zitat

    Was passiert denn/sagt er denn, wenn du ihm einfach wieder einen Blasen willst?

    "Jetzt nicht/heute nicht..."


    Es ist ihm auf Dauer einfach zuviel. Dabei glaube ich ihm schon, dass er mich nach wie vor liebt bzw. spür(t)e es, aber in sexueller Hinsicht hat er nicht mehr das Verlangen wie in den ersten Jahren. Das ist wahrscheinlich normal, wobei ich mich schon frage, warum nach 4 Jahren und nicht nach einem oder zwei. Denn die typische Verliebtheitsphase ist ja nach gut 6 Monaten - 1 Jahr durch, so ein biochemisch betrachtet.


    Und bei mir ist es halt anders. Bei mir lässt das Verlangen nicht nach :-(

    Zitat

    Suchst du dir damit vielleicht bestätigung dafür, dass alles in Ordnung ist?


    Nimm mir die Frage nicht böse, aber auch "reines Kuscheln" kann einem dem Partner sehr nah bringen.


    Klar ist Sex nochmal eine andre Nähe...ach keine Ahnung...

    Mein "Problem" ist halt, dass mich kuscheln erregt und ich dann nicht "verstehe", warum bestimmte Bereiche ausgeklammert werden sollen, wenn es sich doch gut anfühlt. Also wie es einem "zuviel" sein kann. Ich respektiere es, denn ich glaube, man kann es sich genau so wenig aussuchen wie ich mir meine "Dauergeilheit", aber für mich ist es halt schwierig, weil ich wirklich immer könnte (und vor allem auch: will). Ich weiß aber, dass es nichts mit mangelnder Liebe seinerseits zu tun hat(te).

    Aus meiner Einschätzung heraus wirst du es schwer bis sehr schwer haben, wenn überhaupt, einen passenden Partner zu finden, der auf längere Sicht genau so das Verlangen hat mit ein und derselben Frau Sxx täglich zu haben.


    Anfangs ist es doch meist so, dass man dauernd aufeinander megscharf ist, alles ist neu und vieles muss ausprobiert werden und es ist normal, dann auch mehrmals am Tag übereinander herzufallen, teilw. bis zur Erschöpfung.


    ABER : ich denke mal da spreche ich für die überwiegende Mehrheit der Paare, es dann im Laufe der Zeit es einfach etwas weniger wird, den Partner und seine Grenzen kennt man im Laufe der Zeit ja in und auswendig und die Gefühle verlagern sich dann einfach auf eine andere Ebene und ohne Sxx ist alles nichts, aber er ist nunmal auch nicht alles. Ich bin ja auch der Meinung, Quantität ist das Eine, aber Qualität ist das andere und für die allermeisten auch das wesentlich Wichtigere.

    Achso ja, ergänzend noch : für mich liest sich das auch eher nach einer Sucht ! Bei Männern sicher verbreiteter, aber wie man sieht, gibt es da auch Frauen. Bei einer klassischen Sxxsucht ist es bei M. nur so, dass sie ständig und jeden Tag einen neuen kick und immer stärkere Reize brauchen, d.h. dann nicht zwangsläufig immer mit der selben Frau, das dann wohl eher nicht.


    Jeden Tag, Jahr ein - Jahr aus, das stelle ich mir auf Dauer dann auch etwas langweilig vor, weil alles was zur reinen Gewohnheit wird, wo bleibt da der besondere Reiz ?

    Symphonie2

    Zitat

    Und bei mir ist es halt anders. Bei mir lässt das Verlangen nicht nach :-(

    Ist bei mir auch immer so gewesen, allerdings wäre das für mich nie ein Grund gewesen, einen Partner zu verlassen, nur weil ich öfter ein sexuelles Verlangen nach ihm hatte, wobei mein Verlange im Durchschnitt trotzdem nicht täglich wäre. Aber ich hatte auch nie eine Vorstellung, dass jemand dieselben sexuellen Bedürfnisse, wie ich haben sollte. Sex steht da bei mir eindeutig nicht an oberster Stelle und gehört eher zu den Sachen, die durchaus nach unten minimiert werden können. Es liegt schon auch an mir, mit welchen Augen ich meinen Partner gerade betrachte und es gibt ja nicht nur die "Sexbrille".

    Zitat

    Mein "Problem" ist halt, dass mich kuscheln erregt und ich dann nicht "verstehe", warum bestimmte Bereiche ausgeklammert werden sollen, wenn es sich doch gut anfühlt.

    Naja, nur geht es ja um zwei Menschen und darum, wonach es beiden ist. Ich kann es aber auch gut nachvollziehen, wenn einer, in dem Fall wohl immer Du, etwas anderes will. Mehr würde ich da nicht sagen, denn es sind ja zwei unterschiedliche Dinge. In der Regel kommt das in einer Partnerschaft von beiden Seiten vor. Deswegen verstehen es ja dann auch die Partner, wenn mal sie, mal er nicht dasselbe wollen.

    Zitat

    Also wie es einem "zuviel" sein kann. Ich respektiere es, denn ich glaube, man kann es sich genau so wenig aussuchen wie ich mir meine "Dauergeilheit", aber für mich ist es halt schwierig, weil ich wirklich immer könnte (und vor allem auch: will). Ich weiß aber, dass es nichts mit mangelnder Liebe seinerseits zu tun hat(te).

    Ja und scheinbar bist Du dann nicht einfach glücklich mit ihm zusammen zu sein, darüber, dass Ihr einander gegenseitig liebt, also die Situation zu genießen, so wie sie ist.