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    Alles ist Sex bei Dir nicht, aber offensichtlich mehr als 50 % einer Beziehung, oder was sind außer Sex noch Deine Bedürfnisse in einer Beziehung? Wenn Du schreibst, Du liebst ihn, aber der Sex reicht nicht aus, so würde ich das so verstehen, dass es doch der ausschlaggebende Faktor dafür ist, die Beziehung zu beenden und somit auch das Wichtigste in der Beziehung ist, oder habe ich etwas falsch verstanden?

    Letztlich ist das wohl so, ja. Wobei ich die Beziehung nicht beendet habe, sondern wir gemeinsam zu dem Schluss gekommen sind, dass es nicht (mehr) passt. Ich überlege noch, ob der Satz "Sex ist nicht alles, aber ohne Sex ist alles nichts" hinkommt. Denn so empfinde ich es eigentlich auch nicht. Die Beziehung hatte viele schöne Aspekte und ich vermisse ihn in vielfacher Hinsicht - nicht nur den Sex mit ihm. Aber Sex ist mir schon so wichtig, dass ich in der Partnerschaft nicht dauerhaft auf ein für mich erfüllendes Sexualleben verzichten möchte. Wobei ich in meiner ersten Partnerschaft wie gesagt lange versucht habe, mich zurück zu nehmen. Da bin ich jahrelang geblieben, weil ich dachte, dass der Rest so gut passt, dass es schade wäre, die Beziehung deshalb ganz zu beenden. Letztlich habe ich in der Zeit aber sehr gelitten und es permanent vermisst. Deshalb war ich jetzt wohl auch schneller bereit, ihm zuzutimmen, als er meinte: Es passt wohl nicht (mehr). Es ging diesmal nicht von mir aus, aber letztlich musste ich ihm Recht geben. Wir haben in der Hinsicht nicht mehr zusammengepasst und deshalb ist es wohl besser, es ganz zu beenden, statt sich zu verbiegen. Denn er hat ja gespürt, dass mir etwas fehlt und ich wollte ihn auch nicht dauerhaft unter Druck setzen. Insofern haben wir uns in Liebe getrennt.

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    Was sind denn Deine Verlangen? Es gibt hier ja den einen oder anderen, die laut Beiträge seit Jahren mehr oder weniger jeden Tag mit ihrer Partnerin/Partner Sex haben. Ich für mich frage mich da immer, ob es da keine anderen Interessen gibt und welches das Selbstverständnis der Beziehung ist oder wie lange dann der Sex ist, damit er täglich stattfindet. Wie würdest Du Dir Deinen Tagesablauf vorstellen, damit der Sex mit dem Partner auch immer sicher stattfindet? Wo stehen Kinder, falls vorhanden, wo die Arbeit, Freunde, Interessen, etc. Gibt es da ein ich, Du und wir und wie ist die Vorstellung, wie die Beziehung gelebt wird.

    Ich fand es ideal, wie wir es die ersten vier Jahre lebten. Es gab ihn, mich und uns. Wir waren beide Vollzeit berufstätig, mit sogar recht anspruchsvollen Tätigkeiten, also solchen, wo man v.a. gedanklich nicht nach 8h Feierabend hat, sondern durch Projekte etc. auch mal etwas mit nach Hause nimmt. Kinder sind nicht vorhanden, die würden vielleicht etwas ändern, wobei ich denke, dass man sich eigentlich immer bewusst Zeit füreinander nehmen sollte als Paar. Wir hatten beide Freiräume für uns alleine, also für das Pflegen von eigenen Freundschaften und Zeit für getrennte Unternehmungen. Am Ende des Tages landen wir aber eben im selben Bett und da finde ich es dann schön, sich einander zu widmen. Muss nicht stundenlang sein, da bin ich wie gesagt gar nicht festgelegt. Ich mag es durchaus auch ausgiebig, aber für mich finden sich am Tag eigentlich immer diverse Möglichkeiten, intim zu werden. Muss nicht immer nach Schema F laufen, nicht immer vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen sein. Schwer zu beschreiben. Sexualität ist einfach immer präsent und fester Bestandteil meines Fühlens und ich habe einfach täglich das Bedürfnis, ihm zu "begegnen". Egal ob nur mal 10 Minuten unter der Dusche oder abends ein Stündchen auf dem Sofa oder so, wie es sich halt gerade ergibt.

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    Es gibt doch mehr Höhepunkte mit einem Partner, oder gibt es für Dich nur diesen einen? Was gibt Dir ein Partner außer dem sexuellen Aspekt? Was empfindest Du für einen Partner außer dem sexuellen Aspekt? Welche geistige Anregung brauchst Du von einem Partner? Welche gibst Du ihm?

    Mein Partner war mein innigster Vertrauter und es gab freilich noch mehr Höhepunkte neben den sexuellen. Klingt abgedroschen, aber miteinander lachen und weinen zu können, ist mir genau so wichtig und ich erinnere mich an zig unvergessliche Aspekte, die unsere Beziehung ausgemacht haben. Stundenlange Gespräche oder auch andere körperliche Erfahrungen (gute wie schlechte, durch Sport und Krankheit z.B.)


    Eine Beziehung hat viele Aspekte für mich und deshalb finde ich es ja so schade, dass es an dem einen scheiterte. Ich glaube aber, es wäre auch gescheitert, wenn ein anderer nicht (mehr) so gut gepasst hätte. Was zu deiner Frage führt:

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    Die Frage ist nur, wie realistisch Deine Vorstellung ist, einen Partner zu finden, der alle Deine Bedürfnisse abdeckt. Bekanntlich gibt es die eierlegende Wollmilchsau nicht.

    Die Frage ist also vielleicht, ob ich grundsätzlich kompromissbereiter sein müsste in Beziehungen :-/

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    Was heißt das? Gibt es keine anderen Dinge, die Dich an ihm anturnen, nur die sexuelle Anziehung und in Folge dessen der sexuelle Höhepunkt?

    Es gibt vieles, was mich an ihm anturnt, das macht es ja so schwer für mich. Er turnt mich einfach vollumfänglich an, aber ja, das schlägt sich dann wiederum in sexuellen Gefühlen (Verlangen) bei mir nieder.

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    Weiter oben hat es sich so angehört, als bräuchtest Du Deinen eigenen Höhepunkt. Hier hört es sich so an, dass Du Deinen Höhepunkt darüber bekommst, wenn der Partner seinen Höhepunkt hat. Das klingt schon recht abhängig. Wer ist denn für Deine Befriedigung aus Deiner Sicht verantwortlich?

    Es geht mir eigentlich gar nicht um Höhepunkte. Sex kann für mich auch ohne Höhepunkt befriedigend sein. Einen Höhepunkt kann ich mir in kürzester Zeit selbst verschaffen, das ist nicht das Problem. Befriedigung ist da schon ein anderer Aspekt. Die ziehe ich tatsächlich aus dem Sex, dem "sich gegenseitig spüren". Wobei mir dabei relativ egal ist, wer nun einen Höhepunkt hat oder nicht. Es fühlt sich einfach nur gut an für mich und ich verstehe dann halt nicht, wieso wir es lassen sollten.

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    Denn an sich hat es ja keine negativen Auswirkungen, täglich Sex zu haben, im Gegensatz zum Konsum anderer Drogen.

    Verlust zweier Lebenspartner? Das würde ich als negativ sehen. Es ist doch auch rein physiologisch.... Deine Reizleitungen wollen den Kick, den Dir der Sex gibt, sie haben sich daran gewöhnt. Deswegen verlangst Du so danach, wie "Essen und Trinken".

    Symphonie2

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    Letztlich ist das wohl so, ja.

    Das ist ja auch nichts "Schlechtes". Falls es zutrifft, wäre es aber schlichtweg für die Zukunft wichtig, dass Du das für Dich herausfindest, denn dann würdest Du es auch so kommunizieren. Vielleicht würde das einen potentiellen Partner besser aufklären. Keine Ahnung, ist nur so eine Idee.

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    Ich fand es ideal, wie wir es die ersten vier Jahre lebten.................

    Verstehe.

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    Die Frage ist also vielleicht, ob ich grundsätzlich kompromissbereiter sein müsste in Beziehungen :-/

    Die Frage ist, womit Du am besten leben kannst. Ich selbst bin da auch nicht die besondrs kompromissbereite. Entweder eine Beziehung ist ein Konsens oder dann halt nicht. Ich brauche nicht unbedingt eine Beziehung. Jeder wägt anders für sich ab. Inwieweit Du vielleicht doch kompromissbereiter sein müsstest, würde sich aber durchaus einschätzen lassen, wenn Du ab jetzt sagst, dass Dir Sex und tatsächlich täglicher Sex schlicht ein "muss" ist.

    4pleasure

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    Jeden Tag, Jahr ein - Jahr aus, das stelle ich mir auf Dauer dann auch etwas langweilig vor, weil alles was zur reinen Gewohnheit wird, wo bleibt da der besondere Reiz ?

    Das liegt im Auge des Betrachters, an der Veranlagung, etc. Ich kann nur bestätigen, dass sich auch mein Verlangen nicht verändert und ich in einem Partner immer auch einen sexuellen Reiz sehe. Langweilig wird etwas auch nur, wenn ich es so sehe. Sehe ich in jemandem etwas Besonderes und das Tag für Tag aufs Neue, dann bleibt dieser Jemand auch immer reizvoll und wird nie langweilig und ich gehöre nicht zu den Menschen, die andere Menschen als Gewohnheit betrachten.

    @ kleio

    du hast natürlich Recht damit, wenn du sagst andere Menschen nicht als Gewohnheit zu betrachten und ich glaube, da liegt dann ein Missverständnis vor.


    Ich habe dabei eher an den Akt an sich gedacht und an meine langjährige Ex. Am Anfang alles wunderbar und aufregend, aber wenn es auf Dauer dann darauf hinausläuft, dass Madam so starr und eingefahren ist, dass es immer gleich abläuft und ja Nichts neues mal zumindest ausprobiert wird, dann geht das irgendwann in eine gewisse Routine über und mir hat das am Schluss auch keinen richtigen Spaß mehr gemacht. Das allein war aber nicht der Hauptgrund, dass es dann irgendwann nicht mehr passte und es zur Trennung kam, muss ich dazusagen.

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    weil es mir weniger um den Orgasmus an sich geht, als vielmehr um das Gefühl, sich nahe zu sein. Mir reicht es z.B. durchaus, den Partner zu stimulieren. Also wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde ich z.B. lieber ihn oral befriedigen, als selbst bei mir Hand anzulegen.

    Deine Aussagen und besonders diese wirken auf mich so, als ginge es dir nicht um Sex an sich, sondern mehr darum, dass dir möglichst lückenlos gezeigt wird, dass du geliebt wirst, und da scheint dir der Wunsch des Mannes nach täglichem Sex mit dir ein einfacher und verlässlicher Indikator.

    Ich bin der Meinung, alles schön und gut, aber auf Dauer wird das seltenst funktionieren.


    Die Vorstellung JEDEN Tag, ob man Lust drauf hat oder auch nicht, der Erwartungshaltung der Frau in dem Fall genügen zu müssen und ihr den Hengst zu machen, das funktioniert über längere Sicht einfach nicht. Das ist dann irgendwann eine Manie und nur noch zwanghaft.

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    Für mich klingt das nicht nach Sucht, sondern nach einem gesunden sexuellen Verlangen :)* @:)

    Der Begriff "gesund" ist hier unpassend wertend. Wie oft muss man denn wollen, um ein gesundes sexuelles Verlangen zu haben?


    Ich sehe es nicht als unmöglich an, den passenden Partner zu finden, der auch täglich will. Über das Alter der TE habe ich jetzt auf die Schnelle nichts gelesen, aber als ich so bis Mitte 30 war, wäre täglicher Sex für mich als Mann auch wünschenswert gewesen. Meine Frau ist bei uns diejenige, die da eher genügsamer ist. Wobei wir jetzt mit Mitte/Ende 40 mehr Sex haben als mit 30.


    Der Unterschied ist aber, dass ich eben damit leben konnte, dass wir nicht täglich Sex haben. Mehr wäre schöner (gewesen), aber es war nie so, dass ich deswegen eine Trennung in Erwägung gezogen hätte. Wenn es nur um Befriedigung geht, hat man zwei gesunde Hände.


    Mittlerweile, wo ich auf die 50 zugehe, ist mein sexuelles Verlangen ein wenig ruhiger geworden, während das meiner Frau zugenommen hat. Wir haben uns ungefähr in der Mitte getroffen, alle 2-5 Tage (guter) Sex ist erfüllend. Ich könnte den Anspruch, täglich Sex zu haben, erfüllen, aber ehrlich gesagt wäre es dann in der Qualität, die ich mittlerweile schon erwarte, doch eher eine Pflichterfüllung und vermutlich würde es dann auch den Reiz etwas verlieren.


    Daher denke ich, dass es vermutlich sehr selten ist, sein ganzes Partnerschaftsleben hindurch täglichen Sex genießen zu können. Bei der Geschichte von Symphonie2 musste ich an einen Kumpel denken, der mit 40 mal mit einer 25-Jährigen zusammen war, die ihm den Verstand rausgevögelt hatte. Er hatte irgendwann auch die Nase voll davon, immer nur gefordert zu werden, ohne dass er auch mal genügend Zeit dazwischen hatte, um selbst mal wieder Lust und Appetit zu entwickeln. Auch diese Beziehung ist gescheitert.

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    musste ich an einen Kumpel denken, der mit 40 mal mit einer 25-Jährigen zusammen war, die ihm den Verstand rausgevögelt hatte. Er hatte irgendwann auch die Nase voll davon, immer nur gefordert zu werden, ohne dass er auch mal genügend Zeit dazwischen hatte, um selbst mal wieder Lust und Appetit zu entwickeln. Auch diese Beziehung ist gescheitert.

    ;-D , für mich klingt das vollkommen nachvollziehbar. Am Anfang sicher megatoll und reizvoll ohne Ende, aber irgendwann kippt das Verlangen halt, spätestens dann, wenn es zwanghaft wird.

    Symphonie2


    Guten Morgen Symphonie2,


    von mir ein paar Gedanken dazu.


    Ich dachte auch immer, für einen Mann muss es doch das Größte sein, wenn eine Frau immer Sex mit ihm will.


    Pustekuchen...


    Erst habe ich es bei meinem Sohn erlebt, dass er eine Freundin hatte, die täglich Sex wollte und auch alle Unstimmigkeiten mit Sex regelte...so lange der stattfand, war alles ok für sie.


    Irgendwann merkte ich, dass mein Sohn keine Lust mehr auf Sex hatte. Er stöhnte und meinte, sie will immer nur Sex! Ich kann nicht mehr!


    Als Mutter mußte ich grinsen...


    Dann passierte das Gleiche bei meinem Cousin. Er war begeistert von einer Frau, die er im Internet kennen lernte. War auf Wolke 7 weil sie jeden Tag ausgiebigen Sex hatten. Nach ein paar Monaten begann er, Ausreden zu finden. Wollte nicht mehr so oft zu ihr fahren (350km Entfernung). Eines Tages meinte er, dass er unbedingt eine Woche "Auszeit" bräuchte.


    Ich erzählte ihm, wie es meinem Sohn erging mit seiner letzten Freundin.


    Da stellten wir etwas Interessantes fest. Beide Frauen hatten diese großen Augen ( endokrine Orbitopathie), also Morbus Basedow.


    Es wäre doch interessant zu erfahren, ob Du auch eine Hyperthyreose hast.


    Seitdem gehen beide Männer diesen Frauen aus dem Weg ;-)

    Meine Überlegungen dazu gehen in die Richtung , wie "CoteSauvage" sie weiter oben ausgedrückt hat, wobei ich aber darin, also in diesem Verlangen, nicht gleich das Bedürfnis nach Bestätigung sehen würde, dass man geliebt wird, sondern ich würde es erst einmal offen lassen wollen.


    Ein Bedürfnis, ja. Ein Bedürfnis psychischer Art, ja. Aber welches - das stünde für mich vollkommen offen.


    Ich glaube auch nicht, dass man verallgemeinern darf.


    Es muss nicht nur ein - unentdecktes - Motiv dafür geben, sondern verschiedene und jeder Mensch, der so ein Verlangen hat, kann in sich vielleicht Gründe finden und die werden nicht bei allen Menschen, die so ein Verlangen haben, die selben sein.

    Symphonie2

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    Es geht mir eigentlich gar nicht um Höhepunkte. Sex kann für mich auch ohne Höhepunkt befriedigend sein. Einen Höhepunkt kann ich mir in kürzester Zeit selbst verschaffen, das ist nicht das Problem. Befriedigung ist da schon ein anderer Aspekt.

    Welchen Unterschied siehst Du zwischen Deinem Höhepunkt und Deiner Befriedigung? Wann bist Du denn befriedigt?


    Ich habe die Frage zwar schon gestellt, aber wer ist für wessen Befriedigung, wie Du sie definierst, in Deiner Beziehung verantwortlich? Wer ist in Deiner für Deine Zufriedenheit verantwortlich? Wie sind da die Rollenverteilungen?


    Die ziehe ich tatsächlich aus dem Sex, dem "sich gegenseitig spüren".


    Heißt das, dass Du abhängig vom Sex, von diesem sich gegenseitig spüren mit dem Partner, sonst fühlst Du Dich nicht befriedigt? Was ist dann? Läuft es dann tagsüber nicht mehr, bis Du wieder mit ihm Sex haben kannst und er auch will? Kannst Du nicht schlafen?

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    Wobei mir dabei relativ egal ist, wer nun einen Höhepunkt hat oder nicht. Es fühlt sich einfach nur gut an für mich und ich verstehe dann halt nicht, wieso wir es lassen sollten.

    Weil es ihm nicht danach ist? Du schreibst ja, dass Du weißt, dass er Dich liebt. Wenn ich Dich richtig verstehe, dann fühlst Du Dich trotzdem geliebt. Der Höhepunkt ist es auch nicht, denn den kannst Du Dir selbst auch verschaffen. Dann bleibt also eines: Er will gerade nicht das, was Du willst. Bedürfnis schön und gut, aber der Partner ist ja kein Spiegel. Er ist ein anderes Individuum, mit anderen Gefühlen und Gedanken. Dein Verlangen gilt ja ihm und er will nicht. Wie kommt es, dass Dein Verlangen aufrecht bleibt? Wie schaffst Du das?


    Du schreibst, Du kannst das nicht verstehen. Hast Du es denn versucht zu verstehen, ihn zu verstehen, Dich zu verstehen? Was konkret kannst Du da nicht verstehen? Meinst Du, es würde für Dich etwas ändern, wenn Du ihn verstehen würdest?


    Du schreibst, es fühlt sich gut an. Fühlen sich andere Dinge nicht gut an, aus denen Du Befriedigung beziehst? Weder körperlich noch geistig?

    Meereswind

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    Ich dachte auch immer, für einen Mann muss es doch das Größte sein, wenn eine Frau immer Sex mit ihm will.

    Ist halt nur eine Verallgemeinerung, weil "ein Mann" nicht diesem Mann entspricht und er mit seinen Bedürfnissen gar nicht wahrgenommen, gar respektiert wird.

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    Da stellten wir etwas Interessantes fest. Beide Frauen hatten diese großen Augen ( endokrine Orbitopathie), also Morbus Basedow.

    Kann ich mir gut vorstellen. Da arbeitet der Stoffwechsel auf hochtouren, also bei manchen vielleicht auch die Lust. Inwieweit jemand nun eine Frau mit einer Schilddrüsenkrankheit ausklammert, liegt an ihm. Ist ja auch wieder so eine Pauschalisierung. Es gäbe ja auch eine Unterfunktion oder eine Mischfunktion. Nachdem - soweit ich weiß - jede 3. Frau (bei Männern zunehmend) - eine SD-Krankheit hat und wohl die Mehrheit eine Unterfunktion, ist es nicht unmöglich, dass sie eine finden, die weniger Lust als sie hat, wenn sie auch denselben Anspruch wie die TE haben, dass die Partnerin die gleiche Lust haben sollte, wie sie. Ich würde schreiend davonlaufen, wenn jemand so an eine Beziehungsanbahnung gehen würde.

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    Es wäre doch interessant zu erfahren, ob Du auch eine Hyperthyreose hast.

    Auch da könnte sie immer noch über dem vermeintlichen Durchschnittsverlangen liegen, aber natürlich ist es auch ein Ansatz.


    Vielleicht sucht sich die TE aber einfach einen Mann mit einer SD-Überfunktion, deren Auswirkung sich genauso zeigt, dass er einer täglichen sexuellen Befriedigung durch die Partnerin bedarf. ]:D


    Für bleibe immer noch die Erklärung offen, warum es durch jemanden anderen bedarf, wenn es nicht darum geht, dass sich jemand trotzdem geliebt fühlt. Aber das wird die TE hoffentlich noch aufklären.