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    enau so sehe ich das auch und das klingt einfach total weltfremd u. unrealistisch.

    Es ist die Realität und es keineswegs weltfremd, auch wenn dir diese Welt verborgen geblieben ist. Ich behaupte auch, dass ich nicht der einzige Mensch auf dieser Welt bin, der sein Leben so lebt. Es wird nicht etwas unreal, nur weil du es nicht siehst oder nicht kennst.


    Die Realität kannst du nicht allein an deinen persönlichen Erfahrungen messen- manchmal ist es auch Zeit seine Realitätswahrnehmung zu prüfen.

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    viel wichtiger ist doch die Qualität und die bringt man(n) nicht jeden Tag

    Selbstverständlich kann man jeden Tag hohe Qualität haben. Qualität muss keineswegs unter der Quantität leiden- das gilt nicht nur für den Sex. Wieso soll die Qualität besser sein, wenn man z.B. nur einmal in der Woche Sex hat? Wieso soll es da keine Routine geben? Routine hat zudem etwas von "Ausführen im Unterbewusstsein"- das geht beim Sex eher nicht- ich nehme den Sex sehr bewusst wahr. Ob der Sex Qualität hat, ist nicht von der Häufigkeit oder von der Seltenheit abhängig. Dafür gibt es keine Folgerichtigkeit.

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    Aber auch ohne den, WER ist schon jeden Tag gleich gut drauf ? Wem geht's nicht mal schlecht, ob seelisch oder körperlich, sprich man/frau ist krank oder hat Sorgen u.s.w.

    Ich war die vergangenen 40 Jahre nicht mehr richtig krank und stressen lasse ich mich nicht- dennoch führe ich meine Alltagsaufgaben schnell und in guter Qualität aus- zudem habe ich gelernt, bei Bedarf auch einfach mal "egal"zu sagen (eine besonders stresssenkende Massnahme). Meine Frau hatte, solange ich sie kenne, höchstens mal leichte Erkältungen (Schwangerschaften sind keine Krankheit)- und der Sex tat ihr gut- sie wünscht es sich, gerade auch, wenn sie sich etwas unwohl fühlt. Und wer sich näher mit seinen Körperfunktionen auseinandersetzt, weiß, dass das schöne Gefühl des Sexes keineswegs nur ein schönes Gefühl ist- da passiert hormonell ganz viel im Körper- u.a. wird das Immunsystem gestärkt, Glückshormone ausgeschüttet ....

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    Der Mensch ist keine Maschine

    Wenn man sich jeden Tag ausreichende Phasen der Entspannung verschafft, wer sich ausreichend und ausgewogen bewegt und ernährt, wer Rauchen und Drogen meidet, hat mit vielen Dingen weniger Probleme (nicht nur mit dem Sex)- das ist auch keine besonders neue Erkenntnis- man kann danach leben- dazu muss man auch keine Maschine sein. Wer ständig am Rackern ist, schafft nicht unbedingt mehr, u.U. sogar weniger, auch weil sich ab einem bestimmten Punkt die Fehlerwahrscheinlichkeit erhöht.


    Sex kann ein hervorragendes Mittel der Entspannung sein, wenn man ihn nicht allzusehr als Akrobatik ausübt. Im übrigen verbringen viele Menschen wesentlich mehr Zeit mit Fernsehen oder Computer/Smartphone als mit Sex- tritt da keine Routine ein? Wird dadurch die Qualität schlechter?

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    Der Coolidge-Effekt spricht da auch dagegen,

    Der Coolidge-Effekt ist nicht etwas, was zwangsläufig passiert. Und wenn du einfach noch einmal genau liest, wirst du auch feststellen, dass nicht allein derselbe Paarungspartner für das Eintreten dieses Effektes verantwortlich ist, es kann lediglich die Wahrscheinlichkeit dafür erhöhen:

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    Als Coolidge-Effekt wird in Biologie und Psychologie der wachsende Überdruss bezeichnet, der sich einstellt, wenn ein Individuum ohne Abwechslung immer wieder mit demselben Paarungspartner kopuliert.

    Das steht etwas von "ohne Abwechslung" und ja, das wechseln des Sexualpartners ist nur eine Form der Abwechslung. Abwechslung kann aber auch durch neue veränderte Sinneseindrücke entstehen- das muss nicht zwangsläufig ein neuer Sexualpartner sein- dabei geht es keineswegs nur um sexuelle Sinneseindrücke. Und da habe ich unendlich viele- mein Leben, meine Welt ist sehr bunt- das ist bei meiner Frau ebenso- wir sind zwei kreative Personen- ohne Kreativität und Phantasie ginge das auch nicht- da wäre das Leben wesentlich karger. Aber vielleicht kannst du dir das auch nicht vorstellen ...


    Ich vermute, dass phantasievolle Menschen, die ihre Kreativität und Phantasie in ihren Lebensalltag einfließen lassen, auch weniger Probleme z.B. mit dem Coolidge-Effekt haben.

    Wie kommt das eigentlich, dass man direkt nach der Ermahnung der Moderation, das OT hier im Thread zu lassen, einen Beitrag verfasst, den man dann sogar noch mit "OT" meint überschreiben zu müssen?


    Und was die weiteren Texte angeht: Der Gesundheitszustand und die Ernährungsgwohnheiten irgendwelchr Forenmitglieder und deren Ehefrauen sind doch auch OT, oder nicht?

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    Wie kommt das eigentlich, dass man direkt nach der Ermahnung der Moderation, das OT hier im Thread zu lassen, einen Beitrag verfasst, den man dann sogar noch mit "OT" meint überschreiben zu müssen?

    Während des Verfassens des Artikels hatte die Moderation die Ermahnung in den Thread gesetzt. Das war nicht zu sehen.

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    Der Gesundheitszustand und die Ernährungsgewohnheiten

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    Sie können für die TE relevant sein, wenn sie eine Mann sucht, der hinreichend passende Libido aufweisen soll.

    Ja Sex. Wenn Mann so viel über Sex lamentiert, dann ist es oft nicht weit her mit der Libido und der so hochwohl gepriesenen Qualität. Qualitätskontrolle im Ehebett. Nee, da muß schon alles passen. Sonst wird das nix...mir dem Selbstbetrug. Die TE möchte gerne viel und öfter Sex als ihr Partner. Von außerordentlicher Qualität hat sie nix gesagt. Eventuell läßt sie ja sogar zwei verschiedene Socken während dessen an, weil es ihr einfach wurscht ist...