und wenn so viele Männer schon bei Prostituierten waren (wo kommen die 80% her?), dann waren die natürlich alle bei den wenigen Huren, die das gern und freiwillig, ohne Zwang und ohne Freier machen. Mir fehlt gerade ein Kotzsmiley.


    Da lügt man sich doch selbst einen in die Tasche, wenn man sich das schön redet.


    Wahrscheinlich wäre es auch für die toleranten Männer hier alles kein Problem, wenn ihre Frauen früher ihr Geld als Prostituierte verdient hätten?

    Also ich persönlich habe kein Problem damit wenn ein Mann in seiner Vergangenheit bei einer Prostituierten war.


    Sofern es sich da nicht um Regelmässigkeit gehandelt hat, er nur Billig-Bordells und Zwangsprostitierte aufgesucht hat.


    Logischerweise ist das die Krux an der Sache, denn wenn einem ein Mann schon mal freiwillig erzählt das er bei einer Hure war, wird er es tunlichst vermeiden sich auch noch mehr in die Kacke zu reiten in dem er zugibt die verheulte 18 jährige Zwangsprostituierte aus Bulgarien gevögelt zu haben und sie dabei auch noch so richtig scheiße behandelt zu haben ;-)


    Allerdings ist es tatsächlich so das sehr, sehr viele Männer im Laufe ihres Lebens sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nehmen, viel mehr als die meisten Frauen wahr haben wollen.


    Und die Aussage das ein stolzer/normaler Mann das nicht tut ist Quatsch. Es sind sehr viele absolut normale, teilweise gut aussehende Männer im besten Alter zwischen 30-50 Jahren. Der eklige alte Sack ist eher die Ausnahme genauso wie der 20jährige schüchterne Nerd der sonst keine abkriegt.

    Zitat

    Und wo kommen jetzt "die wenigen" her?

    Frag mal Detlef Ubben, der 10 Jahre lang Chefermittler im Bereich Menschenhandel und Zwangsprostitution des LKA war. Er schätzt, dass bis zu 95% der 2250 Prostituierten in Hamburg nicht freiwillig in dem Bereich arbeiten. Deutschland ist durch seine liberale Gesetzgebung in dem Bereich Umschlagplatz Nr. 1 in Europa für Menschenhändler.

    Zitat

    Frag mal Detlef Ubben, der 10 Jahre lang Chefermittler im Bereich Menschenhandel und Zwangsprostitution des LKA war. Er schätzt, dass bis zu 95% der 2250 Prostituierten in Hamburg nicht freiwillig in dem Bereich arbeiten.

    Okay, dann sollte man in Hamburg keine Prostituierte besuchen.

    Zitat

    Der eklige alte Sack ist eher die Ausnahme genauso wie der 20jährige schüchterne Nerd der sonst keine abkriegt.

    Stehen die jetzt auf einer Stufe?

    Zitat

    Das ist genauso ein Quatsch. Es gibt tatsächlich Frauen die gerne ficken und das Geld quasi als zusätzliche Belohnung mitnehmen.

    Eine von 10000 bestimmt. Der Rest v* vielleicht gern, aber sicher nicht mit jedem der so angelatscht kommt.


    Aber ich bin mir sicher dass viele Männer denken ausgerechnet sie wären die Ausnahme.


    Hätte ich ein Problem damit? Ich glaube wenn das nicht regelmäßig passiert wäre eher nicht. Aber sagen würde ich es trotzdem nicht wenn ich du wäre.


    Ich frage mich sowieso warum ein Partner immer alles erfahren sollte was in der Vergangenheit passiert ist. Mit wem ich in der Kiste war, spielt für meine Beziehung keine Rolle.

    Zitat

    Und wo kommen jetzt "die wenigen" her?

    es gibt ja leider keine Statistiken über die Zwangsprostituierten, aber Schätzungen sind ja immer sehr groß.


    / hier


    heißt es beispielsweise:


    "Neun von zehn Huren werden zur Prostitution gezwungen", sagt der Leiter Organisierte Kriminalität im Landeskriminalamt Niedersachsen.


    und hier


    "80 Prozent der Prostituierten kommen heute aus Rumänien, Bulgarien und Ungarn", sagt Sabine Constabel, Sozialarbeiterin und Leiterin des Frauen-Cafés "La Strada" in Stuttgart, in dem Prostituierte Schutz und Hilfe finden.


    Und lass das von mir aus hoch gegriffen sein, oder zu hoch. Lass es nur die Hälfte sein, dann ist die Chance wie groß, dass ein Mann zu einer Prostituierten geht, die es freiwillig macht?

    Zitat

    Okay, dann sollte man in Hamburg keine Prostituierte besuchen.

    Oder sich einfach informieren, wo man als Freier hingehen kann. Hier gibt es eine Liste der Polizei über genehmigte Lokale, Beratungsstellen für Sexarbeiterinnen. Ein verantwortlicher Freier kann also sehr wohl darauf achten, dass er zu einer Sexarbeiterin geht, die ihren Job freiwillig ausübt. Ich meine, wenn ich zu einer Abteilung gehe, deren Zielgruppe Zwangsprostituierte sind, ist es klar, dass 100% ihrer Klientinnen gezwungen werden, den Job auszuüben. Da würde ich mich als Freier also nicht hinwenden, sondern zu einer Beratungsstelle. Wäre ich ein "alter Sack", würde ich eine Sexualassistentin engagieren. Ist ja jetzt nicht so, als würden die sexuellen Bedürfnisse gegen Null laufen, nur weil man alt wird.

    Wenn einem die Gesundheit etwas wert ist, dann geht man niemals zu solch einer Frau. Und nun kommt mir nicht damit das die ja auch im eigenen Interesse zu stetigen Kontrolle gehen. Es gibt Krankheiten, gegen die kein Kondom schützt. Und da wirds ungemütlich. Ich würde mir nichts einfangen wollen, auch im Interesse der Herzensdame die man in der Zukunft kennenlernt.

    Zitat

    Wenn einem die Gesundheit etwas wert ist, dann geht man niemals zu solch einer Frau. Und nun kommt mir nicht damit das die ja auch im eigenen Interesse zu stetigen Kontrolle gehen. Es gibt Krankheiten, gegen die kein Kondom schützt. Und da wirds ungemütlich. Ich würde mir nichts einfangen wollen, auch im Interesse der Herzensdame die man in der Zukunft kennenlernt.

    Und das unterscheidet sich inwiefern vom Risiko beim Sex mit menschen beiderlei Geschlechts, die in der Disse jeden Abend jemand anderen abschleppen ?