JohnDoe, ich stimme dir teilweise zu. Der Normalfall sieht so aus, die Ausnahmen sind aber selbstgemacht. Selbstverantwortlich erarbeitet. Der Normalfall ist die naiv-romantische Hoffnung, dass es schon irgendwie ausbleiben würde, dass es sich von selbst wieder einrenken würde, dass es ja eh die Verantwortung des Partners sei, oder gleich dessen Schuld.


    Mal im ernst, wie viele lange Beziehungen hattest du schon in deinem Leben? Du klingst irgendwie reichlich unwissend, was die natürliche Dynamik in längeren Partnerschaften angeht.


    Das

    Zitat

    Wenn du eine sichere, entspannte Beziehung mit gelegentlichem Sex willst, dann suche dir einen Langzeitpartner. Ohne Drama. Sicherheit killt Leidenschaft.

    ist der Normalfall. Das ist der Hoffnungs(lose)fall, der eben so häufig eintritt wie der sprichwörtliche Sechser im Lotto. Aber mit der Einstellung würde keiner auf die Idee kommen, ein Haus zu bauen, der auch nur ansatzweise Menschenverstand hat. In Beziehungsdingen aber erwartet jeder, dass das Glück einfach vom Himmel fällt, oder verfällt in die fatalistisch-depressive Rolle nach diesem Muster

    Zitat

    Mal im ernst, wie viele lange Beziehungen hattest du schon in deinem Leben? Du klingst irgendwie reichlich unwissend, was die natürliche Dynamik in längeren Partnerschaften angeht.

    Das nenne ich eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, da bekommt jeder genau das, für was er gearbeitet hat. Man(n) kann aber auch Beziehungsarbeit leisten, das nennt sich dann Selbstverantwortung. Aber Arbeit ist anstrengend, das muss man dann schon auch wollen.

    Sorry, sollte so aussehen.


    JohnDoe, ich stimme dir teilweise zu. Der Normalfall sieht so aus, die Ausnahmen sind aber selbstgemacht. Selbstverantwortlich erarbeitet. Der Normalfall ist die naiv-romantische Hoffnung, dass es schon irgendwie ausbleiben würde, dass es sich von selbst wieder einrenken würde, dass es ja eh die Verantwortung des Partners sei, oder gleich dessen Schuld.


    Das

    Zitat

    Wenn du eine sichere, entspannte Beziehung mit gelegentlichem Sex willst, dann suche dir einen Langzeitpartner. Ohne Drama. Sicherheit killt Leidenschaft.

    ist der Normalfall. Das ist der Hoffnungs(lose)fall, der eben so häufig eintritt wie der sprichwörtliche Sechser im Lotto. Aber mit der Einstellung würde keiner auf die Idee kommen, ein Haus zu bauen, der auch nur ansatzweise Menschenverstand hat. In Beziehungsdingen aber erwartet jeder, dass das Glück einfach vom Himmel fällt, oder verfällt in die fatalistisch-depressive Rolle nach diesem Muster

    Zitat

    Mal im ernst, wie viele lange Beziehungen hattest du schon in deinem Leben? Du klingst irgendwie reichlich unwissend, was die natürliche Dynamik in längeren Partnerschaften angeht.

    Das nenne ich eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, da bekommt jeder genau das, für was er gearbeitet hat. Man(n) kann aber auch Beziehungsarbeit leisten, das nennt sich dann Selbstverantwortung. Aber Arbeit ist anstrengend, das muss man dann schon auch wollen.

    Zitat

    Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Woher weißt Du, dass es Ausnahmen sind? Bis ich hier irgendwann vor einige Jahren hier im Forum aufgeschlagen war, wusste ich nicht, dass es etwas Besonderes sein sollte, in einer Partnerschaft täglichen Sex zu genießen- ich dachte, das wäre normal

    , da ich mich diesbezüglich nie weiter interessiert hatte, was andere tun.


    Dennoch glaube ich nicht, dass es die große Ausnahme sein soll, dass in der Partnerschaft die sexuelle Lust aufeinander nicht nachlässt. Ich glaube, dass es häufiger Paare gibt, bei denen der Sex mit den Jahren nicht nachlässt.


    Ich glaube auch, dass viel davon abhängt, was die Gründe sind, dass das Paar zusammengekommen ist. Nur oberflächliche Verliebtheit reicht meines Erachtens nicht, genauso wenig reicht rein oberflächliche sexuelle Begierde, es reichen auch nicht starke freundschaftliche Gefühle.


    Ich glaube, Liebe, die auch in die Tiefe wachsen kann, weil die Partner sich füreinander interessieren (und nicht vor allem für sich selbst), starke freundschaftliche Gefühle mit Vertrautheit, Ehrlichkeit und Offenheit, sexuelles Begehren, gemeinsame Interessen, Aktivität und Leidenschaft, Gesundheit, ... gehören wohl als Gesamtpaket zusammen, damit die sexuelle Begierde aufeinander erhalten bleibt.

    @ Sissi:

    Ich finde auch, du solltest etwas mehr auch mal dich selbst hinterfragen, als alles nur deinem Freund in die Schuhe zu schieben. Ich finde, du machst es dir etwas einfach, und mit deiner Wortwahl (ihn zB als nicht normal einzustufen) schießt du auch etwas übers Ziel hinaus.


    Und wenn du hier nicht sachlich bleiben kannst und ihm solche Vorwürfe auch noch emotionsgeladen in einem Gespräch an den Kopf wirfst, würde sich wahrscheinlich bei vielen Männern ein Fluchtgedanke breit machen, weil man(n) sich dadurch sehr bedrängt fühlt.


    Arbeite mal etwas an deiner Empathie; da scheint aus meiner Sicht Bedarf zu bestehen... (ich meine das nicht böse, wenn es vielleicht auch so klingt. Soll nur ein Denkanstoß sein.)


    Mögliche Gründe für seine Haltung können so vielfach sein, das kannst du dir vielleicht nicht ausmalen. Ich selbst weiß, wie es sein kann, nicht über seine eigenen Bedürfnisse reden zu können. Mich hat es in einen Teufelskreis zwischen Depression, Selbstmordgedanken und stationären Aufenthalt in einer Psychiatrie gebracht. NIEMAND um mich rum hat auch nur annähernd damit gerechnet, was alles in meinem Kopf rumgeisterte. Und für mich wurde der Druck von außen (auch wenn ich ihn mir teilweise selbst gemacht habe, weil ich die Erwartung Anderer auch häufig falsch eingeschätzt habe) so groß, dass ich an einen Punkt kam, wo einfach nichts mehr funktionierte.


    Die Beschreibungen von dem Verhalten deines Freundes erinnern mich etwas an mein eigenes Verhalten damals. Vielleicht wäre es mal ein Ansatzpunkt, dieses (sorry) scheiß Sexproblem mal beiseite zu stellen und ein vertrautes zwischenmenschliches Verhältnis zwischen euch herzustellen.


    Nur mein Senf; natürlich kann ich damit auch komplett daneben liegen und er hat einfach keine Lust mehr auf dich, und sich lediglich mit dieser Art "Freundschafts-Beziehung" zu dir arrangiert...


    Alles Gute für euch. Sucht euch therapeutische Hilfe (sowohl als Paar, als auch allein). Reden hilft. Manchmal muss man dies aber erst lernen.

    @ Sommerkind44

    Zitat

    Die lebenslange Partnerschaft mit täglich leidenschaftlichem Sex mit dem selben Partner. Frag mal Sensibelman (wo ist der eigentlich?!), der ist der einzige Mensch auf Erden, der das gefunden hat.

    :-)




    Hallo sensibelmann, *:)


    schön, hier von Dir zu lesen. Mich würde nämlich Deine Meinung zu der witzigen Bemerkung von Sommerkind interessieren. (Also weniger inhaltlich als zu der Witzigkeit der Bemerkung)


    Davon abgesehen finde ich es müßig über die statistische Häufigkeit von wöchentlichem leidenschaftlichen Sex nach drei Jahren Beziehung zu diskutieren, weil es von Paar zu Paar sehr unterschiedlich ist.


    Und ich wundere mich, mit welcher Beharrlichkeit einige so tun, als gäbe es da ein Anrecht.

    Zitat

    Mich würde nämlich Deine Meinung zu der witzigen Bemerkung von Sommerkind interessieren.

    "Segui il tuo corso et lascia dir les genti" Dante Alighieri


    Vielleicht bin ich der einzige Mensch, den Sommerkind44 mit dieser Eigenschaft kennt, bedeutet aber nicht, dass ich tatsächlich der Einzige bin (und seit einer wissenschaftlichen Sendung weiß ich es, dass ich nicht der Einzige bin). Sommerkinds Bemerkung kann auch mit Sommerkinds persönlichen Erfahrungen und an ihrem Bekanntenkreis liegen- hat aber mit mir nicht viel zu tun.


    Im Übrigen: Außerhalb der Anonymität des Internets unterhalte ich mich eigentlich so gut wie nie über sexuelle Fragen- da weiß niemand viel von mir darüber. Deswegen glaube ich auch nicht, dass Menschen über ihre persönliche Erfahrungswelt zu Erkenntnissen diesbezüglich gelangen.


    Manche Menschen können es höchstens erahnen, wie z.B. die Frauen in einer Kneipe- die nach ein wenig Alkohol offener waren, die meine Frau und mich erlebten (wir saßen am selben längeren Tisch) und sie fragten: "Ihr seid aber noch nicht alllzu lange zusammen-frisch verliebt?" (wir hatten nicht darauf geantwortet, nur verschmitzt gelächelt)

    Zitat

    Deinem Kommentar nach scheinst Du über 30 zu sein. Bist Du traumatisiert?

    Das sicher nicht - eher desillusioniert von vielen anfangs sehr leidenschaftlichen - irgendwann sehr sexlosen Beziehungen. Ich bin 44. Vielleicht finde ich sie ja noch, die große Liebe mit dem leidenschaftlichen Sex nach jahrzehntelanger Beziehung. Nach allem, was ich an wissenschaftlichen Texten zu diesem Thema gelesen habe und nach allem, was ich in stundenlangen Unterhaltungen mit meinen Freundinnen gehört und gesagt habe, habe ich da mittlerweile nicht mehr so viel Hoffnung, aber einzelne Ausreißer scheint es zu geben.


    Und wenn ich mal nicht mehr meinen Brotjob ausüben muss, um die Miete zu zahlen, dann werde ich zurück an die Uni gehen und diesbezüglich forschen. Was macht sie aus, die Paare, die nach 10 Jahren + noch Lust aufeinander haben?


    Sensibelmann könnte da mit seinen Erklärungsansätzen auf einem guten Weg sein, aber ich glaube, da ist noch mehr. Aus biochemischer Sicht ist jedenfalls nach 3 Jahren + nicht mehr viel zu holen in Sachen Lust auf den selben Partner. Die Erklärung muss also tatsächlich im zwischenmenschlichen liegen. Spannendes Thema.

    Zitat

    erklär mal bitte einer 52jährigen auch noch, warum das auch anders sein kann!?

    Würde ich gerne - wenn ich es denn herausgefunden habe. :)z


    Auch Mickflows Aussagen kann ich nur teilweise zustimmen:

    Zitat

    JohnDoe, ich stimme dir teilweise zu. Der Normalfall sieht so aus, die Ausnahmen sind aber selbstgemacht. Selbstverantwortlich erarbeitet.

    Meiner langjährigen Erfahrung nach ist sexuelle Lust auf einen bestimmten Partner nichts, was man durch Gespräche, Paartherapie, Diskussionen, irgendeine Form von "Arbeit" erreichen kann. Und ich habe einiges versucht. Wenn sie weg ist, ist sie weg. Bislang habe ich allein den Faktor Zeit für dieses Phänomen eindeutig identifizieren können. Ich glaube, das da außerdem ganz viel unbewusste Faktoren mit reinspielen, die ich aber bislang nicht weiter benennen kann. Ich glaube nicht, das ein "gutes Freizeitprogramm" mit Kino, Qualitätszeit als Paar usw. alleine hier die Formel ausmacht.


    "Erarbeiten" kann man sich, dass man regelmäßig Sex hat, weil man weiß, dass es der Beziehung förderlich ist. So wie man sich 2 Mal täglich die Zähne putzt, weil man weiß, das es wichtig ist, weil man sonst Karies bekommt. Das tut man auch, ob man jetzt Lust dazu hat oder nicht.


    Aber die Leidenschaft und echte Lust kommt dadurch nicht zurück.


    Aber vielleicht erlebe ich ja doch nochmal den "6er im Lotto" und nehme dann alles hier geschriebene zurück und behaupte das Gegenteil. :-)

    Zitat

    Meiner langjährigen Erfahrung nach ist sexuelle Lust auf einen bestimmten Partner nichts, was man durch Gespräche, Paartherapie, Diskussionen, irgendeine Form von "Arbeit" erreichen kann. Und ich habe einiges versucht. Wenn sie weg ist, ist sie weg. Bislang habe ich allein den Faktor Zeit für dieses Phänomen eindeutig identifizieren können. Ich glaube, das da außerdem ganz viel unbewusste Faktoren mit reinspielen, die ich aber bislang nicht weiter benennen kann. Ich glaube nicht, das ein "gutes Freizeitprogramm" mit Kino, Qualitätszeit als Paar usw. alleine hier die Formel ausmacht.

    ich glaube auch nicht an die allein- und allgemeingültige formel! ich lebe aber in einer beziehung, die in sich schon leidenschaftlich ist und das nicht nur auf der sexuellen ebene... ob das an den persönlichkeiten, der chemie, der sonstwas liegt, ist mir ziemlich wurscht - und ich bin fest überzeugt, dass es für fast jede beziehung, in der liebe und vertrauen als basis da sind und sexuelle begierde da war, eine möglichkeit gibt, das immer aufs neue zu erleben und zu beleben!

    Zitat

    Ich glaube nicht, das ein "gutes Freizeitprogramm" mit Kino, Qualitätszeit als Paar usw. alleine hier die Formel ausmacht.

    Abgesehen davon, dass ich das auch nicht glaube- ich habe deutlich mehr Faktoren dazugeschrieben.


    Dennoch ist Kino eher kein besonders gutes Paarprogramm (eher ein mäßiges), da man erhebliche Zeit eher passiv dasitzt und nicht mit dem Partner sprechen kann (höchstens berühren) und man sieht seinen Partner nicht. Nicht immer knüpft sich an das Kino ein gutes Gespräch an.

    Zitat

    "Erarbeiten" kann man sich, dass man regelmäßig Sex hat,

    Gewohnheiten (Regelmäßigkeiten) verbessern die biologische Seite (Hormonproduktion). Für leidenschaftlichen Sex ist das nicht hinreichend aber notwendig.

    Zitat

    Aber die Leidenschaft und echte Lust kommt dadurch nicht zurück.

    Das glaube ich auch nicht. Dennoch versiegt auch die Leidenschaft und die Lust, wenn die biologische Seite nicht in Schwung gehalten wird (ich glaube auch, dass Selbstbefriedigung oder Pornos anders wirken, auch gerade hormonell, als das richtiger Partnersex tut).


    Stress oder anderweitig ungesunde Lebensweise (Rauchen, zuviel Alkohol, ungesunde/unausgewogene Ernährung, Drogen) kann eben auch die Leidenschaft und Lust erheblich dämpfen.


    Auch fehlende Phantasie oder zerstörte Phantasie (das kann auch zu starker Pornokonsum bewirken) tun ihr Übriges.


    Lust und Leidenschaft kann man sicher nicht herbeizaubern, man kann aber Lebensweisen vermeiden, die Lust und Leidenschaft versiegen lassen.

    @ Mickflow

    Ich habe wirklich schon viel versucht, um an ihn heranzukommen. Anfänglich war ich irritiert, dann verletzt, dann verzweifelt-aggressiv und zuletzt hat es Rückzug meinerseits bedeutet. Ich war lange verständnisvoll, dann keck-verschmitzt, in der Hoffnung, flirten, spielen würden ihn aus der Reserve locken, ich schrieb Briefe, weil ich dachte, viell würde das geschriebene Wort für ihn leichter sein. Man muss bedenken, dass sich das langsam einstellte und seine Weigerungshaltung, auch auf kommunikativer Ebene, mir zunehmend auch am an Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein nahm. Diese Zurückweisung und das Ausschweigen hat bereits Spuren hinterlassen und in der Zeit der Auszeit merkte ich, dass ich im Umgang mit anderen Männern in der Hinsicht "geschädigt" war. Manchmal schien es mir bereits wie ein passiv ausgeführtes Machtspiel seinerseits ":/ Aber von der persönlichen Ebene abgesehen, steht bei mir dennoch das Nicht-Ausgefüllt sein und der "Hunger" im Vordergrund. Mir fehlt etwas elementar Wichtiges in der Beziehung.

    @ DieDosismachtdasGift

    Bei mir entspricht mein Wunsch nach "normal" häufigem Sex (alles eine Frage der Definition und der individuellen sexuellen Aktivität) wirklich einem körperlichen als auch emotionalen Bedürfnis. Ich versuche damit nicht etwas zu kompensieren, sondern habe wirklich die Lust.

    @ alle

    Wie hier manche User schrieben bzw. kritisierten, hätte ich da angeblich eine falsche Einstellung bzw. Vorstellung zum Thema Sexualität einer Langzeitbeziehung. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass innige Liebe und andauerndes (wenn auch nicht lebenslanges) Begehren des Partners keine Illusion ist bzw. ich das auch nicht hoffe. Ich kenne genügend Paare, die regelmäßig Sex haben, ihren Partner noch begehren und keine derartigen sexuellen Probleme haben und wenn, wird darüber auch konstruktiv gesprochen, was bei mir ja aufgrund der Abwehrhaltung meines Freundes leider nicht möglich ist.


    Ich hatte schon mehrere Langzeitbeziehungen und natürlich ist es mir bewusst, dass nach der anfänglichen Geilheit die Lustkurve - auf beiden Seiten - etwas abflacht. Jedoch finde ich es keinesfalls naiv oder lächerlich, mindestens einmal die Woche Lust auf Sex mit dem Partner zu haben bzw. diesen auch ausführen zu wollen. Und wie man hier von einigen Usern liest, ist dies auch bei vielen Paaren Realität. Die, die sich ein wenig konstruktiv zu meinem Beitrag äußern, scheinen selbst daran nicht mehr zu glauben oder haben dies leider nicht erleben dürfen.

    Bei vielen Paaren ist es Realität und bei anderen nicht. Das hat für mich relativ wenig mit glauben zu tun.

    Zitat

    Jedoch finde ich es keinesfalls naiv oder lächerlich, mindestens einmal die Woche Lust auf Sex mit dem Partner zu haben bzw. diesen auch ausführen zu wollen.

    Da bin ich ganz Deiner Meinung. Ich finde es weder naiv noch lächerlich, wenn man mehr als einmal wöchentlich Sex mit dem Partner haben will.


    Aber es gibt ganz offensichtlich auch einen Punkt, in dem wir unterschiedlicher Meinung sind. Mir ist nur noch nicht so ganz klar in welchem.


    Hast Du da eine Idee? Vielleicht geht es um das Selbstbestimmungsrecht oder ums Aushandeln von Kompromissen? Würdest Du es als Verhandlungssache betrachten, wie oft Ihr es zusammen macht?


    Was könnte es sonst sein?

    Zitat

    Vielleicht geht es um das Selbstbestimmungsrecht oder ums Aushandeln von Kompromissen? Würdest Du es als Verhandlungssache betrachten, wie oft Ihr es zusammen macht?

    das ist aber doch genau das problem :-/ wenn es gesprächgsbereitschaft gäbe, dann könnte man ja verhandeln, aber wenn einer dicht macht, ist doch da überhaupt kein spielraum vorhanden!

    @ Die Seherin

    Das Problem sehe ich im Augenblick eher darin, dass ich Sissi eine Frage gestellt habe, die nur sie mir beantworten kann, und Du grätscht mir dazwischen.


    Aber wenn Du willst, können wir beide ebenfalls versuchen herauszufinden, worin die Meinungsverschiedenheit zwischen uns besteht.


    So wie ich Dich verstanden habe, hältst Du es also grundsätzlich schon für Verhandlungssache. Ja?


    Aber der Partner hat sein Recht auf Verhandlungen verspielt, weil er dicht gemacht hat. So?


    Oder was meinst Du, in welchem Punkt wir beide unterschiedliche Ansichten haben?