• Sexuelle Anziehung oder Freundschaftlichkeit als Grundlage?

    Hallo Ich möchte euch um Rat für eine Beziehungsentscheidung zwischen zwei Frauen fragen, mit denen ich seit einigen Wochen in Kontakt bin. Anna (Name geändert) kenne ich schon ein paar Wochen. Ich habe mit ihr gleich das Gefühl gehabt, dass ich mit ihr gern zusammensein und -leben möchte. Ich glaube, wir könnten ein sehr gutes Team (in…
  • 40 Antworten
    Zitat

    Am liebsten hätte ich mit ihr eine platonisch-funktionale Beziehung und daneben allenfalls noch eine Sexbeziehung

    Ein welcher Traumwelt lebst du denn eigentlich?

    Boh Echt ???


    A oder B oder doch C :°(


    VHS Kurs - Arbeiten mit Ton und Form dir eine Frau ]:D


    Fragt dich A oder B etwa-


    Was denn nun Rot oder Schwarz oder doch Braun

    Es gibt auch in der realen Welt offene Beziehungen, wie man hört und z.B. in diesem Forum lesen kann, auch wenn es den geistigen Horizont mancher Leute sprengt und für sie nur in einer Traumwelt anzusiedeln ist.


    Real dürfte v.a. auch sein, dass ein Paar nach längerer Zeit oft in einer Schwester/Bruder-Verhältnis rutscht und sich dann aufgrund sexueller Unzufriedenheit diese Frage stellt. Problematisch ist, dass sie sich hier schon von Anfang an stellt.

    Zitat

    Es gibt auch in der realen Welt offene Beziehungen, wie man hört und z.B. in diesem Forum lesen kann, auch wenn es den geistigen Horizont mancher Leute sprengt und für sie nur in einer Traumwelt anzusiedeln ist.

    Klar gibt es das. Aber welcher Mensch mit Hirn geht denn von Anfang an direkt eine Beziehung mit einem Menschen ein, der ihn ganz offensichtlich nicht antörnt.


    Du scheinst leider sehr verzweifelt zu sein, sonst würdest du dir doch zutrauen die Frau zu finden, die all deine Bedürfnisse befriedigen kann und mit der du rundum glücklich und geborgen leben kannst. :°_

    Zitat

    Es gibt auch in der realen Welt offene Beziehungen, wie man hört und z.B. in diesem Forum lesen kann, auch wenn es den geistigen Horizont mancher Leute sprengt und für sie nur in einer Traumwelt anzusiedeln ist.

    Natürlich gibt es das, keine Frage. Da spielen aber einzig und allein die Einstellungen von A und B eine Rolle. Wenn beide damit einverstanden wären - ran an den Speck. Da das von A ja aber schon ausgeschlossen wurde, stellt sich doch die Frage gar nicht mehr.

    Zitat

    Real dürfte v.a. auch sein, dass ein Paar nach längerer Zeit oft in einer Schwester/Bruder-Verhältnis rutscht und sich dann aufgrund sexueller Unzufriedenheit diese Frage stellt.

    Das ist wohl nicht so selten, da hast du Recht. Aber ich glaube, die wenigsten würden eine Beziehung eingehen, die sich von Anfang an so darstellt. Und ich denke, da ist A keine Ausnahme. Also ist A doch eigentlich sowieso schon raus aus der Gleichung, oder?


    Wenn sie, A, auf der Suche nach genau so einer platonischen/offenen Beziehung wäre, könnte ich deinen Gedankengang nachvollziehen. Aber es ist doch ziemlich offensichtlich, dass das nicht der Fall ist, also verstehe ich deine Gedankenspielerei gar nicht. :-/ Du kannst ihr nicht geben, was sie sich wünscht; sie ist nicht das, was du dir erträumst. Aus die Maus.

    Hi Rotschwarz,


    dass dein Eingangspost etwas oberflächlich herüberkommt, damit hättest du rechnen müssen.


    Die körperlichen auf der einen und die geistigen "Vorzüge" auf der anderen Seite sind natürlich zwei verschiedene paar Schuhe. Nur solltest du dir vlt selbst einmal klarmachen, dass es nicht darum geht anhand oberflächlicher Kriterien via Ausschlussverfahren abzuwägen, sondern den Menschen als Ganzes einfach so zu nehmen und zu akzeptieren, wie er ist!


    Wenn du von der pickligen Hautoberfläche von Anna sprichst, dann macht das schon eher den Eindruck, dass du den Porsche dem älteren Golf vorziehst. Es geht hier aber nicht um einen materiellen Vergleich! Wenn es nach mir ginge, solltest du einmal deine generelle Grundeinstellung überdenken!

    Zitat

    Am liebsten hätte ich mit ihr eine platonisch-funktionale Beziehung und daneben allenfalls noch eine Sexbeziehung

    das kann meiner Meinung nach funktionieren. Aber nicht dauerhaft. Und nur dann, wenn innerhalb der platonisch-funktionalen Beziehung BEIDE kein Interesse an Sex und körperlicher Zärtlichkeit verspüren und gleichzeitig inerhalb der Sexbeziehung BEIDE kein Interesse an einer darüber hinaus gehenden Verbindung verspüren. Ansonsten ist das Ganze von vorne herein zum Scheitern verurteilt, wenn einer mehr will, mehr Sex, mehr Zärtlichkeit, mehr Gemeinsamkeit was auch immer, entsteht Frustration und daraus Konflikte. Das sollte man sich gut überlegen, ob man sich das antut. Letzlich ist fast alles im Leben eine Kosten-Nutzen-Abwägung.


    So wie du Anna beschreibst, würde es sie sehr verletzen, da sie sich ja durchaus von dir angezogen fühlt.


    Ob es für Beate toll wäre, rein auf Äußerlichkeiten und Körperliches reduziert zu werden und zu bleiben, wage ich zu bezweifeln.


    Mein Tipp: Zieh wieder zu Mutti und geh ab und an zu einer Professionellen. Dann hast du genau das, was du dir wünschst und keiner wird verletzt.

    Ich will meine Einstellung besser erläutern. Sie hat viel mit den Erfahrungen meiner Ehe zu tun. Zu meiner Ex fühlte ich mich sexuell sehr hingezogen, das blieb während der Ehe auch so. Lieben tat ich sie auch. Aber ich hatte nie das Gefühl wie mit Anna, dass wir wirklich als Paar zusammenpassen und das Leben gut gemeinsam meistern könnten; dazu waren wir zu unterschiedlich. Das führte leider dann auch zur Trennung.


    Ich habe mir in all den konfliktgeladenen Jahren gesagt, das nächste Mal suchst du einfach eine Frau, die zu dir passt, mit der du ein harmonisches, ruhiges Leben führen kannst, um dich auf den Beruf und andere interessante Dinge zu konzentrieren und die Energie nicht für die Energie zu verpuffen. Nicht vom Sextrieb leiten zu lassen, sondern von der Vernunft.


    Jetzt habe ich mit Anna genau diese Traumfrau gefunden. Und v.a. habe ich gefühlsmässig gar keine Zweifel mit ihr. Ich habe normalerweise grosse Angst vor dem Zusammenziehen, wegen den Konflikten, die ich mit der Ex hatte, aber bei Anna habe ich nicht die geringste Sorge. Dies ist mehr sehr wertvoll, und es ist nicht einfach so, dass ich zwischen A, B, C, D etc. blindlings wählen würde, sondern Anna ist etwas Einmaliges.


    Ich denke auch, dass wir ja Sex haben könnten, es wäre einfach mehr eine Pflichtübung für mich. Ich kann auch Sex mit einer Frau haben, auf die ich nicht wirklich scharf bin, das habe ich schon oft erfahren. Mit der Zeit dürfte es allerdings Potenzprobleme geben.


    Ich denke nicht, dass es klug wäre, auf die Ms. Perfect zu warten, die alle Bedürfnisse voll abdeckt. Es ist mein Problem, dass ich vom Aussehen her nur von sehr gutaussehenden Frauen wirklich gereizt werde, und es ist zu unwahrscheinlich, dass ich eine solche kriege, die auch alles andere erfüllt. Ich will nicht mehr den Fehler wie mit der Ex machen und eine Frau wählen, die sexy ist, aber inkompatibel.

    Es wäre übrigens nicht die Idee, dass ich A und B jetzt parallel hätte. Auch B will eine exklusive Beziehung und sonst nichts, und keinesfalls aufs Äussere reduziert werden.


    Ich hätte mir das vielmehr so vorgestellt: Ich gehe mit A eine Beziehung ein. Am Anfang dürfte es mit dem Sex auch noch leidlich klappen. Nach einiger Zeit dürfte es aber absehbar Lustprobleme geben. In diesem Fall hätte ich, ev. auch sie, eine Aussenbeziehung, oder Gang zu Prostituierten, in Betracht gezogen, möglichst diskret. Nur kommt das für A nicht in Frage, so dass die Folge sexuellen Frusts die Trennung sein müsste. Unter diesen Umständen weiss ich nicht, ob es klug ist, eine Beziehung zu A einzugehen, bei der ich sie früher oder später sehr wahrscheinlich betrügen "müsste", um nicht unter sexueller Unlust und Potenzproblemen zusehends zu leiden.

    Das mit A ist doch zum scheitern verurteilt. Sie steht auf dich, du siehst in ihr eine schwester, kannst sogar shcon voraussagen dass du keine Lust auf sie hast und haben wirst und früher oder später fremdgehst. Lass es, das macht sie nur unglücklich, und dich irgendwie auch.


    Wenn, dann B, aber im Grunde würd ich auf eine warten die dich nicht zweifeln lässt.


    Wissen die Damen eig dass du zweigleisig fährst? Vllt erübrigt sich dann die ENtscheidung, weil sie keinen Bock mehr auf dich haben ;-)

    Hast du mal über Liebe nachgedacht? Könntest du dich in eine der Frauen verlieben?


    Plus:


    Ich finde es ziemlich egoistisch den Frauen gegenüber, die du testest, und anmaßend, sie so zu benutzen.


    Plus:


    Manche haben wirkliche Probleme.

    Rotschwarz. Mach mal ein bisschen den Kopf aus. Es bringt dich nicht weiter bereits jetzt das Ende deiner zukünftigen Beziehung zu planen.


    Lass dich von deinen Instinkten leiten ;-)

    Du fängst gerade wieder bei 0 an. Ich an deiner Stelle würde gerne mein Leben mit jemandem teilen, den ich LIEBE. Und zwar nicht nur körperlich oder emotional-funktional. Sondern als Ganzes. Jemanden, der mein Herz zum pochen bringt, mit dem ich mich wohlfühle UND dem ich körperlich gerne nahe mit, mit und ohne Kleidung und den ich auch begehrenswert finde.


    Du schreibst, dass dein "Kompromiss" mit deiner Ex-Frau in die Hose ging. Jetzt bist du dabei, wieder einen Kompromiss einzugehen. Was auch deiner potenziellen Partnerin gegenüber nicht fair wäre.


    Diese Entscheidung kann dir keiner abnehmen.


    Meine Meinung: solange massive Zweifel da sind, kann es nicht die Richtige sein!

    Es ist mir noch nie passiert, dass ich mich in eine verliebt habe und sie sich auch in mich. Verliebtheit war immer nur einseitig. Aber bei meiner Ex ist dafür, und zwar ohne anfängliche Verliebtheit (meinerseits), Liebe entstanden, die im Lauf der Zeit immer stärker wurde. So ähnlich ist es jetzt auch mit Anna abgelaufen. Es ist Liebe und Verbundenheit da, aber eine Verliebtheit, wie man sie üblicherweise beschreibt, bei der man z.B. den andern idealisiert und den allerbesten und einzigen findet, ist von meiner Seite nicht da, war allerdings wie erwähnt bei mir überhaupt noch nie so da.


    Bei Beate ist mehr so etwas wie Verliebtheit da, ist allerdings hauptsächlich sexuell geprägt, und das vernünftige Denken ist überhaupt nicht ausgeschaltet. Ich würde es daher nicht als wirkliche Verliebtheit bezeichnen, da das ja dort anders sein müsste.


    Ob man wirklich den Traumpartner erwarten kann? Könnte auch ein Rezept für ewige Einsamkeit sein. Ich bin ja selbst auch bei weitem nicht perfekt. Daher scheint mir Kompromissfähigkeit angezeigter.

    Es ist mir noch nie passiert, dass ich mich in eine verliebt habe und sie sich auch in mich. Verliebtheit war immer nur einseitig. Aber bei meiner Ex ist dafür, und zwar ohne anfängliche Verliebtheit (meinerseits), Liebe entstanden, die im Lauf der Zeit immer stärker wurde. So ähnlich ist es jetzt auch mit Anna abgelaufen. Es ist Liebe und Verbundenheit da, aber eine Verliebtheit, wie man sie üblicherweise beschreibt, bei der man z.B. den andern idealisiert und den allerbesten und einzigen findet, ist von meiner Seite nicht da, war allerdings wie erwähnt bei mir überhaupt noch nie so da.


    Bei Beate ist mehr so etwas wie Verliebtheit da, ist allerdings hauptsächlich sexuell geprägt, und das vernünftige Denken ist überhaupt nicht ausgeschaltet. Ich würde es daher nicht als wirkliche Verliebtheit bezeichnen, da das ja dort anders sein müsste.


    Ob man wirklich den Traumpartner erwarten kann? Könnte auch ein Rezept für ewige Einsamkeit sein. Ich bin ja selbst auch bei weitem nicht perfekt. Daher scheint mir Kompromissfähigkeit angezeigter.