Sich rar machen... Bedeutung?

    Hallo,


    ich wollte mal wissen wie ihr Rarität als Subjekt an einer Person definiert?


    Rarität bedeutet ja = Seltenheit.


    Wird das so gemeint dass man z:B. einem Parnter so entgegenkommt, dass man selten ist? Nicht wie die meißten "Männer, Frauen" ? Oder bedeutet das einfach "kalt" sein?

  • 8 Antworten

    weder noch.


    sich rar machen bedeutet, nicht immer für den partner verfügbar sein, auch eigene wege gehen, eigene termine haben ... .


    im endeffekt soll erreicht werden, dass der partner glücklich ist, wenn er dann mal den, der sich rar macht, bei sich hat und mit ihm gemeinsam sein kann.


    ob solchermaßen strategisches verhalten in einer beziehung wirklich gut und sinnvoll ist, ist dann noch mal ein ganz anderes thema.

    Cranky,


    rar-machen bedeutet, daß der Partner nach einem Date fragt, aber man selbst so tut, als ob man derartig beschäftigt ist, daß man eigentlich erst übernächste Woche einen Termin frei hat (aber in Wirklichkeit nichts lieber möchte, als sich SOFORT mit ihm zu treffen).


    Der Sinn und Zweck dieses ganzen Getues hat sich mir jedoch noch niemals erschlossen und erinnert mich irgendwie stets an ein Hundchen, daß einem sabbernd und schwanzwedelnd nachläuft, bis es endlichendlichendlich seine Streicheleinheiten von uns bekommt. Wohldosiert natürlich - damit es uns auch ja nicht wegläuft und wir uns immer wieder an seiner 'Liebe' erfreuen dürfen. :-/

    Alles klar Feuermond,


    wegen deiner Behauptung, nenn mal ein Beispiel... ein Szenario am besten. Das stört dich also wenn man künstlich so tut?

    Wendet man meist ganz zu Beginn einer möglichen Beziehung an...Hat den Sinn, dass man nicht zu einfach erreichbar und verfügbar erscheint, denn bekanntlich reizt einen nicht, was man allzu leicht haben kann. ;-)

    Sicherlich stört es mich, das war ja wohl kaum zu übersehen, oder?


    Vielleicht magst Du ja mal die Idee vom kleinen Prinz aufgreifen und Deine Frage in einem neuen Faden anders formulieren, also ob dererlei 'Strategien' sinnvoll sind, denn das scheint mir nach Deiner jetzigen Frage nach einem konkreten Beispiel Dein eigentliches Anliegen zu sein.

    Feuermond **


    Was ist falsch daran nicht immer verfügbar zu sein? Man tut es nur zum Gutem, wenn man etwas erledigen muss, dann mach ich es.


    Wenn nicht, treff ich mich...


    Tu es ja mir und ihr zugute, indem ich kein Langweiler für sie werde. Oder?

    Richtig, Cranky,


    wenn Du wirklich so beschäftigt bist und deshalb nicht verfügbar ist, dann ist das durchaus nichts falsches.


    Anders sieht es (für mich jedenfalls) aus, wenn Du Deine Herzensdame aus Berechnung hinhältst, also nur um besonders interessant zu wirken. Gilt selbstverständlich umgekehrt auch für Frauen.


    Jetzt alles klar? *:)

    Das Ziel sollte sein, wirklich nicht immer verfügbar zu sein, denn dann hat man ein ausgefülltes, spannendes, komunikatives Leben.


    Natürlich wirkt ein Mensch mit vielen Freunden, tollen Hobbys, abwechslungsreichen Unternehmungen und viel Spaß am Leben besser auf einen möglichen Partner, als der Langweiler, der nur darauf wartet endlich mal vom PC/Fernseher wegzukommen,


    der nichts mit sich selbst anzufangen weiß, und DAHER sofort parat steht, sobald er nach einem Treffen gefragt wird.