Sie zerstört mein Leben

    Hallo,


    Ich war längere Zeit mit jemanden in einer Beziehung. Und als dann Schluss war, fiel ich in ein tiefes Loch. Da es eine ziemlich heftige Trennung war wurde ich Nikotin und Alkoholabhängig und war wenn man so will auf einem Selbstzerstörungskurs...


    Währenddessen spielte sie mit meinen Gefühlen und sagte jedes mal,dass sie mich noch lieben würde jedoch meinte sie das nicht ernst...


    Nun bin ich wieder mehr oder weniger mit einer anderen zusammen und fühle auch für sie aber ich kann meine Ex nicht vergessen. Die Euphorie nach einer neuen Beziehung ist schon weg und ich falle immer wieder öfter in Depressionsphasen in denen ich wieder in die selbstzerstörerischen Muster hineinrutsche. Ich hatte ein klärendes Gespräch mit meiner Ex in dem sie sagte,dass sie mich nur aus Angst von sich stieß aber ich weiß dass es mit ihr niemals klappen könnte. Trotzdem habe ich starke Schlafprobleme wegen ihr und wie gesagt die Downphasen werden immer häufiger...

  • 6 Antworten

    1. Sie zerstört mein Leben. = Falsch.


    2. Ich zerstöre mein Leben. = Richtig.


    Zu 1: Sie kann dein Leben nicht zerstören. Nur dann kann sie das, wenn du es zuläßt.


    Zu 2: Du zerstörst dein Leben, weil du es zuläßt.


    Das ist eigentlich alles.

    Zitat

    wurde ich Nikotin und Alkoholabhängig

    Hat sie Dich in die Abhängigkeit gezwungen ?

    Zitat

    aber ich kann meine Ex nicht vergessen

    Warum nicht ?

    Zitat

    Die Euphorie nach einer neuen Beziehung ist schon weg und ich falle immer wieder öfter in Depressionsphasen

    Warum ?

    Zitat

    Trotzdem habe ich starke Schlafprobleme wegen ihr

    Hält sie Dich mit Anrufen wach ?


    Also .... ich lese da immer nur ICH ICH ICH .. ich kann sie nicht vergessen, ich kann wegen ihr nicht schlafen, ich falle in Depressionsphasen. Ich les da aber nichts, was Deine Ex tut oder nicht tut.

    Zitat

    ich wieder in die selbstzerstörerischen Muster hineinrutsche

    Und auch hier steht ICH.


    Also .. wer macht denn nun Dein Leben kaputt.. doch wohl nur Du ganz allein.

    Zitat

    Da es eine ziemlich heftige Trennung war wurde ich Nikotin und Alkoholabhängig

    Es gibt auch Menschen, die heftige Trennungen haben und nicht drogenabhängig werden. Deshalb ist nicht die Trennung der Grund für Dein Verderben, sondern Deine Umgehensweise mit ihr. Du allein hast in der Hand, wie Du auf Situationen reagierst. Wenn Dich die Frau nicht mehr will, musst Du lernen damit umzugehen. Auch Du wirst irgendwann mal jemanden abgelehnt haben oder noch ablehnen. Fang zB bei Deiner jetzigen Freundin damit an, denn anscheinend liebst Du sie nicht wirklich. Du musst Dich selbst erstmal ordnen und mit Dir selbst klarkommen.

    Genau das war mein erster Gedanke beim Lesen. Also kann ich mir eine Antwort sparen.

    Natürlich kann jemand anderes, gefühlt, das eigene Leben zerstören. Das passiert dann, wenn man Lebensanteile von sich über jemand anderen auslebt. Dann ist man emotional von demjenigen und seiner Zuwendung oder Nichtzuwendung abhängig. Man könnte da jetzt einen kalten Entzug machen, aber letztendlich stellt sich einem die Frage, was macht einen abhängig und warum? Was braucht man von dieser Person, was einen dann irgendwie ergänzt. Im Grunde haben das alle Menschen mehr oder weniger und es kann dann einigermaßen funktionieren, wenn man sich seine eigenen Bedürfnisse bewusst macht. Dann kann man sie auch steuern, sie wenn möglich selbst befriedigen und wenn das nicht geht, dann fällt man trotzdem in kein Loch mehr, wenn etwas nicht funktioniert.


    Das hört sich jetzt so einfach an, aber letztendlich weiß man tatsächlich am besten, was einem fehlt. Im Grunde braucht jeder Mensch ein Gegenüber über das er seine Bedürfnisse befriedigen und ausleben kann, aber ich glaube nicht, das dies das andere Geschlecht ist, sondern eher man selbst. Im spirituellen gibt es da einige, meist eher klägliche und meiner Meinung nach unvollkommene Ansätze, die eher mehr kaputt machen, anstatt das sie weiterhelfen können. Aber das ist für die meisten eher nicht von Bedeutung.