Hi,


    wie Leute Hunde und Schildkröten mögen, ist ja nun unterschiedlich :-) und ich weiß ja nicht, wieviel Zeit die Pflege Deiner Mama genau in Anspruch nimmt, aber: Wenn Du die Beziehung in Deinem Leben einwandfrei unterbringen kannst, wo ist dann das Problem?


    LG

    ich hab einen Mann gefunden, der sich von 3 Kindern und zwei Hunden nicht abschrecken lassen hat x:)


    Sehe das wie hag-tysja, es gibt mich eben nur im Paket. Und wer generell nicht mit Hund zusammen leben mag, der passt nicht zu mir :-D

    Ich bin ebenfalls mit Kind.


    Durchaus war es "schwieriger" einen Mann zu finden. Was ich als sehr sehr schade empfinde! Kinder sind eine Bereicherung und bringen leben in die Bude.


    Ich habe nun seid 7 Jahren einen Mann. Mein Sohn liebt ihn!


    Mit In die Beziehung brachte ich 2 Katzen. Ein großes Aquarium und absolutes Trubel leben. Hier braucht man starke Nerven. Und trotz Katzen Haar Allergie liebt mein Mann mich und meinen Sohn. Er braucht den Nerven Kitzel. Er kann sich ein Leben ohne uns nicht vorstellen und ich mir keins ohne ihn. x:)

    Zitat

    Durchaus war es "schwieriger" einen Mann zu finden. Was ich als sehr sehr schade empfinde! Kinder sind eine Bereicherung und bringen leben in die Bude.

    Die Sache ist halt das sowas eher für eigene Kinder zutrifft. Was Kinder von nem anderen Mann betrifft muss man halt schon dafür gemacht sein oder auch selbst eigene Kinder mit in die Beziehung bringen. Ich denke mit steigendem Alter wird das "besser", in den 20ern oder 30ern dürften (gerade kleine) Kinder aber ein relativ großes Hemmnis sein.

    Zitat

    Männer denken praktisch und pragmatisch. Eine potentielle Partnerin muss unproblematisch ins Leben passen. Er wägt Vorteile und Nachteile ab. Bringt die Frau mehr "Ballast" mit in die Beziehung, wird kein Mann Bock auf eine Beziehung mit ihr haben.

    Das trifft in etwa die Einstellung der Männer, die eigentlich keine Partnerin haben wollen, sondern Personal und Sex zur freien Verfügung. Für mich käme so ein "Partner" nicht in Frage.


    Was jemand als Ballast oder als Bereicherung definiert, ist eine individuelle Angelegenheit. Da gibt es unterschiedliche Belastungsgrenzen, die kann man vorher ausloten.

    muss man doch generell.


    jemand, der definitiv in seinem leben kinder möchte, wird wohl - so er jenseits der zwanzig ist - wenig probleme mit schon vorhandenen kindern haben, solange klar is, dass die ihren vater haben und hier nicht ein ernährer und ersatzdaddy gesucht wird oder die frau vor lauter muttersein so gar nicht mehr frau ist.


    jemand, der keine kinder will, will keine. der wird in den meisten fällen weder eigene noch angeheiratete kinder wollen. in dem fall brauchts dann eben eine partnerin, die ebenfalls keinen kinderwunsch hat.


    bei tieren ist es ähnlich. tiere machen dreck, machen mal was kaputt, kosten geld, können krank werden und schränken beim urlaub ein. wer nun auf schadfreies mobiliar besteht oder tierhaare nicht an kleidung haben will, dessen gutes recht ist das. er wird dann eben einen partner finden, der auf tiere gut verzichten kann und keine hat.


    mit über 30 bin ich da angekommen, dass ich weiß, dass das leben nicht nach plan läuft. irgendwann sind eltern in dem alter, wo sie ein höheres risiko haben, krank zu werden und hilfe zu benötigen.


    damit kann ein total ungebundener partner ganz fix verpflichtungen bekommen, mit denen er so nicht gerechnet hat.


    und mit diesen ganzen punkten im kopf war für mich immer die frage in laufe des kennelernens: wäre der mann es wert, im ernstfall alles in eine waagschale zu werfen und mit ihm auch miese zeiten durchzustehen?


    andersherum wars genau dasselbe, nämlich die frage, ob die zuneigung so groß ist, dass man eben mein gepäck in kauf nimmt. und da gab es bisher noch nie ein einziges nein. ;-D

    Zitat

    Aber wie hätte so eine Beziehung langfristig funktionieren sollen (Familienleben, gemeinsame Kinder, zusammenwohnen etc.) ...

    da steckt für mich zu sehr der fünfte schritt drin, bevor der erste gegangen ist ;-)


    ich habe in meiner zeit als alleinerziehende mutter bei meinen "dates" die kinder und die geschlossene nahrungskette in unserer wohnung (hund, katze, ratte, fische) thematisiert und nicht problematisiert. und wahrscheinlich ist das genau der punkt, um den es geht. wenn ein mann oder nim anderen fall die frau) das gefühl bekommt, dass all das keine altlast ist (was für ein grässliches wort), sondern zum anderen gehört, dann wird das wohl auch nicht so schnell als ballast empfunden.


    und wenn dann irgendwann doch der schritt 5 kommt und ein katzenbesitzer auf einen allergiker trifft, dann findet sich schon eine lösung.

    @ Die Seherin

    Aber ist es dann am Ende nicht einfach nur "Glück", wenn doch eine Lösung gefunden wird?


    Ich finde, wenn von Anfang an nicht klar ist, ob das Potential hat, ist es doch eigentlich zu unsicher? Es ist ja ein wenig so, wie wenn der Mann sagt, er will nie heiraten und Kinder haben und die Frau denkt, ach, den stimme ich noch um...dann klappt das nicht, Frau ist 35 und frustriert.


    Ansonsten gebe ich dir aber Recht - wenn man es selber nicht "problematisiert", und damit entspannt umgeht, dann kommt es auch so bei dem Gegenüber an.

    Zitat

    Ich finde, wenn von Anfang an nicht klar ist, ob das Potential hat, ist es doch eigentlich zu unsicher?

    und genau dieses potenzial ist doch erst einmal zu finden in


    - sind wir uns sympathisch


    - mögen wir das gleiche tempo beim daten


    - haben wir uns was zu sagen


    - knistert es zwischen uns


    - haben wir ähnlich werte


    - haben wir ähnliche lebensentwürfe


    ....


    und irgendwann dann mal kommt alles andere mit zusammen ziehen und sonstwas.


    dass schon klar sein sollte, ob z.b. beide noch kinder wollen, auf dem land oder der stadt leben wollen... ist eine sache, aber sich von schon vorhandenen lebensumständen einschränken zu lassen, wo es vielleicht gar nicht nörig ist, finde ich einfach... dämlich ;-)

    :)z


    die ersten wochen und monate findet man doch sogar die stinkenden socken des anderen toll, passt auf, dass man auch ja ordentlich hübsch ausschaut und zeigt sich von der besten seite.


    ob da potential ist, das zeigt sich. ein ex, den ich sehr schätze, formulierte es mal so: "ob wir zusammenpassen und das mit uns dauerhaft was wird, das mach ich nicht an der anzahl der treffen oder wochen fest, sondern an gemeinsamen erlebnissen und wie wir daraus hervorgehen."


    drauf hoffen, dass der andere grundlegende einstellungen schon noch ändert, wenn er erstmal sieht, wie toll ich bin, geht nicht gut. da ist schmerz vorprogrammiert.


    aber wenn diese grundlegenden ansichten passen, dann guckt man eben, wie es sich entwickelt und wohin es führt.

    Zitat

    und kümmere mich regelmäßig um meine Mama, die gepflegt werden muss.

    Wenn mir das ein Date erzählen würde, wäre es definitiv kein Minuspunkt, sondern viel mehr Etwas positives. Denn es zeigt, dass du mitfühlend bist und versuchst den Menschen die du liebst so gut es geht zu helfen.