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    Bei denen war es aber so, dass sie ihm alle ihre Wünsche gesagt hat: schlagen, würgen, an den Haaren ziehen, beschimpfen, dass er sie einfach hart ran nimmt und quer durch die Wohnung fickt, im Treppenhaus, in der Küche etc usw. Sie hat ihm das immer und immerwieder erklärt. Was bekam sie von ihm? -> 0815 Kuschelsex nach Schema F im Schlafzimmer Solche Männer sind einfach Vollidioten und da trennt Frau sich besser.

    Wieso soll hier der Mann ein Vollidiot sein? Für mich hat eher die Frau einen an der Klatsche, wenn sie beim Sex gewürgt, geschlagen und beschimpft werden will. Bestenfalls sind beide sexuell halt nicht kompatibel. Da ist keiner oder es sind beide Vollidioten, und da trennt sich der Mann genauso besser wie die Frau.

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    Wenn es solche Frauen gibt, dann sind die ein Fall für den Psychiater.

    Und wieso sollen dominante Frauen jetzt ein Fall für den Psychiater sein? Ist halt nicht jedermanns Geschmack (ich möchte auch keinen Macho), gibt aber ja eine große Auswahl.

    Zitat

    Ich glaube aber, dass die allermeisten Männer, die angeblich so einen psychisch abgedrehten Drachen am Start haben, einfach nur Weicheier sind, die sich unterbuttern lassen und eben keine Cojones haben.

    Das ist Deine einfache, beleidigende, arrogante Sichtweise, mit der Du indirekt zum wiederholten male suggerierst, daß Du eben nicht so ein Weichei bist. Warum muß Du das so oft und immer wieder betonen?

    Zitat

    Kein selbstbewusster und mit Selbstachtung versehener Mann wird sich so einen Drachen nehmen ... Also: "Lauf!" wäre der einzige Rat für einen Mann in dieser Beziehung.

    Aber wenn Du den Drachen, aus welchen Gründen auch immer, liebst?


    Ich wünsche Dir, dass Du auch mal an so eine Frau gelangst. Dann siehst Du die Sache vermutlich vollkommen anders. Scheinbar hast Du aber noch nicht viel Erfahrung mit unterschiedlichen Frauen?

    Zitat

    Und wieso sollen dominante Frauen jetzt ein Fall für den Psychiater sein?

    Dominant zu sein ist was ganz anderes, als das Bedürfnis, ständig seinen Partner fertig machen zu müssen und daraus emotionale Befriedigung zu ziehen, ordentlich auf ihn ein zu treten.

    Zitat

    Es ist für die Frau erniedrigend und ekelerregend, mit einem Mann zu schlafen, wenn sie keine Lust oder Geilheit auf ihn verspürt.

    Die Darstellung ist auch wieder zu eindimensional einfach.


    Mal an die Frauen gefragt:


    Ist es für Euch erniedrigend und ekelerregend, mit Euerem Mann/Partner zu schlafen, wenn Ihr nicht geil seit? Die Geilheit stellt sich doch normalerweise während d.h. vor dem eigentlichen Akt ein, wenn man denn mal angefangen hat?

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    Ist es für Euch erniedrigend und ekelerregend, mit Euerem Mann/Partner zu schlafen, wenn Ihr nicht geil seit? Die Geilheit stellt sich doch normalerweise während d.h. vor dem eigentlichen Akt ein, wenn man denn mal angefangen hat?

    Was denn jetzt? Ohne Geilheit oder doch mit?


    Narras hat dir doch schon erklärt, warum es alles andere als eine gute Idee ist, von einer Frau lediglich "rangelassen" zu werden. Da kannst du ihm schon glauben.

    Zitat

    Wieso soll hier der Mann ein Vollidiot sein? Für mich hat eher die Frau einen an der Klatsche, wenn sie beim Sex gewürgt, geschlagen und beschimpft werden will. Bestenfalls sind beide sexuell halt nicht kompatibel. Da ist keiner oder es sind beide Vollidioten, und da trennt sich der Mann genauso besser wie die Frau.

    Das sehe ich auch so. Nur weil sie eine SM-Neigung hat, muss er sich da nicht automatisch anpassen. Ich würde auch keinen Mann schlagen etc. nur weil IHN das anmacht... Das ist eben eine grundsätzliche Inkompatibilität und sie hätten sich eben schon früher trennen sollen.

    Stimpy

    Zitat

    ... dreht sich danach beleidigt um. Oder Sie macht einfach nur negative Bemerkungen wie "Wie das war´s jetzt?" oder "KOmm lass gut sein, bringt ja nichts..."

    Sowas gibts? Solch ein Verhalten finde ich einfach nur dumm, weil absolut destruktiv, egal ob von weiblicher oder männlicher Seite.

    Narras

    Dein Beispiel ist schon recht krass. Ein Mann, der sich darauf nicht einlässt, muss aber kein Weichei sein, er KANN vielleicht nicht, denn das von der Dame eingeforderte (!) Spiel hat stark devote Züge – und wenn ER nun mal keinen Spaß an Dominanz hat, sondern davon eher abgetörnt wäre?


    Müsste ich meinen Mann durch den Flur jagen und auf ihn einschlagen und -schimpfen, um ihn in Wallung zu bringen – ich glaube, ich würde eher einen Lachanfall kriegen, als dass mich das selbst heiß machen würde. So etwas ist wirklich nicht jedermanns bzw. jederfraus Sache. ;-D


    Auch durch die klare Mitteilung bestimmter Wünsche kommt man sexuell wohl nicht immer auf einen Nenner. Ich denke, in dem geschilderten Fall ist eine Trennung unausweichlich gewesen.

    Naja... Dann aber jedesmal zu versprechen, dass man es macht, aber dann doch nicht machen, das ist schon daneben. ich meine, im gespräch hat er jedesmal behauptet, dass ihn die Idee anmacht. Wenn er keine Lust darauf hat, dann soll er es einfach direkt sagen und ne klare Linie ziehen. Aber keine Versprechungen machen, die er nicht halten kann oder will. Das frustriert. Wenn sie inkompatibel sind und er ihre Wünsche nicht erfüllen will oder kann, dann soll er das einfach klar und deutlich sagen, ohne herumzueiern.


    Aber das ist ja garnicht Hauptthema hier. Dieses Fass hab nur ich aufgemacht ]:D


    Thema ist eigentlich:

    Zitat

    Ist es für Euch erniedrigend und ekelerregend, mit Euerem Mann/Partner zu schlafen, wenn Ihr nicht geil seit? Die Geilheit stellt sich doch normalerweise während d.h. vor dem eigentlichen Akt ein, wenn man denn mal angefangen hat?

    dazu hab ich meine Meinung ja schon ausführlich geschildert.

    Zitat

    Thema ist eigentlich:

    ;-D Naja das echte eigentliche Thema war eher das hier:

    Zitat

    Ich habe irgendwie das Gefühl,das war´s bei mir und der Zug ist abgefahren...Wem geht es auch so? Welche Frau ist auch so alt wie ich und solo und kinderlos?

    Vorab schon mal ein Sorry, ich habe nicht Alles gelesen (die letzten 4 Seiten nur überflogen) und normalerweise äußere ich mich dann auch nicht. Aber ich möchte mich dennoch auf etwas beziehen, was schon ein paar Seiten her ist. Auch, weil ich mich damit persönlich manchmal konfrontiert sehe (nicht immer ich direkt, aber so verallgemeinernd gesprochen).


    Mike_HSK_44


    Ich wollte hier eigentlich nur lesen und nix schreiben, auch wenn es mich grade bezüglich Deiner Beiträge doch sehr in den Fingern gejuckt hat ;-).


    Hier muß ich aber mal:

    Zitat

    Mit zunehmenden Alter muß man als Frau zu mehr Kompromissen bereit sein. Und die Lebenserfahrung zeigt, dass das in der Praxis genau umgekehrt ist.

    Mit zunehmenden Alter sollte der Mensch (ich sage bewußt nicht "Frau", weil das für mich geschlechterunabhängig ist) einfach wissen/lernen, welche Kompromisse er für sich eingehen kann und welche nicht. Dass diese Kompromisbereitschaft weniger wird, das ist nicht unbedingt schlecht, sondern zeugt nicht zuletzt von einer gewissen Reife.


    Ein Mensch geht im Laufe seines Lebens die unterschiedlichsten Kompromisse ein. In jungen Jahren eben weniger vorausschauend, eher so auf die Art "Ach, dann verzichte ich – stecke ich zurück....wird schon"...um dann zu merken, dass er sich selbst, der Beziehung (also dem Partner) damit gar keinen Gefallen tut – das sind Lernprozesse. Also lernt er im Laufe seines Lebens welche Kompromisse ihm gut tun, mit welchen er leben kann und welche eben nicht gut tun und mit welchen er nicht leben kann.


    Andererseits lernt er auch im Laufe seines Lebens, dass es seinem Gegenüber genauso geht. Dies zu erkennen und sich besser darauf einstellen zu können.


    Man nennt so etwas auch allgemeinhin: Eigene Grenzen austesten und kennenlernenGrenzen des Anderen kennenlernen...und hier einen Mittelweg finden, versuchen zu finden.


    Deine Aussage: "Mit zunehmendem Alter MUSS eine Frau zu mehr Kompromissen bereit sein" – ist ein Schlag ins Gesicht für all' jene Menschen, die einen großteil ihres Lebens eben ZU kompromisbereit waren, sich selbst/ihr eigenes Wohlergehen dabei vergessen haben und darunter sehr leiden mußten.


    Das hat nichts mit Frustration zu tun, sondern mit einem klaren Blick für sich selbst. Mit einem "Aufpassen" auf sich selbst.


    Das soll aber nicht mißverstanden werden:


    Die Auffassung von "Kompromis" ändert sich auch in anderer Hinsicht: Dinge, die man früher nicht hinnehmen konnte – quittiert man heute mit einem liebevollen Lächeln. Weil man weiß, dass es für die Gesamtheit der Beziehung völlig unwichtig ist. Andererseits aber lässt man sich in das eigene Leben, dass, was wirklich nur einen selbst betrifft und nicht den Anderen (die Beziehung) eben wesentlich weniger reinreden, bzw. zieht die eigenen Belange nicht komplett in die Beziehung mit rein.


    Ich bin zwar auch seit über 4 Jahren Single, bin aber nicht "von den Männern enttäuscht" oder frustriert. Hat eben nicht geklappt, die Konstellationen die ich mir "ausgesucht" hatte.


    Dennoch fällt mir Eines vermehrt auf (grade jetzt, wo ich fast 44 bin – laut Dir ja dann doch der Zug schon abgefahren ist, bzw. meine Kompromislosigkeit grenzenlos sein müsste.... ;-D) – Einige Männer die ich kennenlerne, haben einen ähnlichen Blickwinkel wie Du. Unterm Strich: "Ich muß ja froh und dankbar sein.....". Sie gehen auch dementsprechend auf mich zu und wundern sich, wenn ich ablehne.


    Lieber Mike.


    Du spuckst hier solche großen Töne bezüglich "Kompromisbereitschaft" die von "der Frau" kommen muß, bzw. je älter sie wird, umso größer sein muß....ist hier der Wunsch Vater des Gedanken? Wenn Du selbst Dich nicht gegen Deine Frau und Tochter durchsetzen kannst, die Kommunikation dermaßen brachliegt, dass Du sogar ins Hotel ziehst (!) weil Dir alles über den Kopf wächst?


    Ich sage Dir ganz klar: Egal mit wem ich zusammen bin, das würde ich niemals mitmachen, bzw. zulassen. Da würde auch von meiner Seite ein Kompromis, ein Einlenken kommen. Klappt dieses nicht, dann muß man weitersehen – ABER: Eine Beziehung zu führen in der mein Partner vor mir ins Hotel flieht.... :-o :|N :|N

    @ Narras:

    Deine (anscheinende) Erafhrung mit vielen Frauen in allen Ehren. Wahrscheinlich hast Du mehr Erfahrung mit Frauen, als viele Männer hier im Forum.

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    schlagen, würgen, an den Haaren ziehen, beschimpfen, dass er sie einfach hart ran nimmt und quer durch die Wohnung fickt, im Treppenhaus, in der Küche etc usw. Sie hat ihm das immer und immerwieder erklärt. Was bekam sie von ihm? -> 0815 Kuschelsex nach Schema F im Schlafzimmer Solche Männer sind einfach Vollidioten und da trennt Frau sich besser.

    Aber das hier finde ich voll daneben. So langsam bekomme ich bei Dir den Eindruck, dass Du eine sehr einseitige Sicht auf das Verhältnis von Männern und Frauen hast. Mann muss immer der eisenharte Supermacker sein, der immer Herr der Lage ist, ansonsten ist er ein Vollidiot oder ein Weichei ohne "Cojones".


    Warum diese extreme Einstellung?


    Menschen sind unterschiedlich und ich glaube, nicht jede Frau will den "superharten Machertypen". Und um das von Dir beschriebene Verhalten als Mann an den Tag zu legen, muss man eben auch der Typ dafür sein. So etwas kann man nun mal nicht "faken". Ein Mann, der nicht auf diese Spielchen spielt, kann nicht auf einmal sein Verhalten komplett ändern. Die Frau spürt ja auch, ob das echt ist oder ob er das nur tut, um Sie nicht zu verlieren.


    Der Mann in Deinem Beispiel ist meiner Ansicht nach alles andere als ein Vollidiot. Er ist einfach, wie er ist. Als Vollidiot würde ich ihn eher dann sehen, wenn er sich auf eine Spielart einlässt, die nicht seinem Wesen entspricht, nur um der Frau gefallen zu wollen.


    Das die Frau sich in Deinem Beispiel von dem Mann trennt, wenn beide sexuell nicht harmonieren, ist vollkommen in Ordnung. Ich mag es nur nicht, wenn jemand als Vollidiot oder Weichei bezeichnet wird, weil er nicht irgendwelchen "Idealen" entspricht.


    Ich hatte auch mal eine Ex, mit der ich sexuell nicht harmoniert habe, weil Sie nur auf Blümchensex stand. Mir wäre aber im Traum nie eingefallen, diese Frau deswegen abzuwerten und als "Vollidiotin" oder "Versagerin" zu bezeichnen, nur weil Sie eine andere Form von Sexualität mag.


    Meiner Ansicht nach, hast Du eine sehr enggefasste Sichtweise, was Beziehungen angeht. Entweder der Mann ist der "Supermacker", der immer alles im Griff hat oder er ist ein verachtenswerter Vollidiot und ein Weichei. Diese Sichtweise finde ich ziemlich zum kotzen.


    Man stelle sich das jetzt mal unter umgekehrten Vorzeichen vor:


    Der Mann hat der Frau schon mehrfach erklärt, dass Sie ihm gefälligst mal ordentlich einen blasen soll und gefälligst auch zu schlucken hat. Ausserdem soll Sie sich mal ein richtig geiles, nuttiges Outfit besorgen und sich nicht so haben, wenn der von ihr verlangt, mal einen Dreier zu machen und in den Swingerclub zu gehen. Das hat er ihr immer wieder erklärt. Was bekam er von ihr? Langweiligen 08/15 Sex nach Schema F. Solche Frauen sind total bescheuert und von denen trennt sich Mann am Besten!


    Klingt ziemlich daneben, oder?


    ]:D

    Ich denke, deine Kritik ist angebracht und meine Behauptung war vorschnell. Da hätte ich nochmal drüber nachdenken müssen, das war unklug, das so raus zu posaunen. Den zitierten Satz nehme ich also zurück, aber zum Rest stehe ich nach wie vor.