• Single-Frauen Mitte 30, kinderlos und oft enttäuscht worden

    Ich bin jetzt seit fast 2 Jahren nach einer sehr schweren Enttäuschung wieder Single und gerade zur Weihnachtszeit geht es mir nicht gut und ich fühle mich einsam und traurig. Sicher ist es schön, tun und lassen zu können, was man will und ich habe ja auch alles, bin selbstständig und es läuft gut, aber was Beziehungen betrifft, geht alles nur schief.…
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    Zitat

    Natürlich wird sie nicht akzeptieren, dass ich Ihr Gegenwehr biete.

    Ich behaupte, genau das Gegenteil ist richtig. Deine Gegenwehr wird vielleicht etwas Sturm erzeugen- aber dadurch werden die Wolken auch weggeschoben. Platz für Sonne.


    Gegenwehr ist zudem nicht etwas, was man fragt ob es dem anderen gefällt, sondern was man ausübt, weil man von seiner Richtigkeit überzeugt ist. Nur das zu tun was man meint was der andere akzeptierte halte ich für schwach, das ist (falscher, vorauseilender)) Gehorsam, aber nicht selbstbewusst und nicht authentisch....


    Dein Bückling macht dich respektlos.

    Zitat

    Eine Frau "testet" dich immer unterbewusst, ob du noch in der Beziehung der integre, zuverlässige Mann bist, den sie lieben gelernt hat und den sie attraktiv findet. Z.b. durch haltlose Vorwürfe, Manipulationsspielchen.

    Ich hoffe sehr das nicht alle Frauen so ticken. Wäre nämlich sonst ein Armutszeugnis.


    Genau auf so eine Zicke die aus nichts einen Elefanten macht, kann man als normaler nicht devoter Mann gerne verzichten.


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    Hab immer gedacht das eine Partnerschaft auf Augenhöhe stattfindet.


    Man sich also gegenüber respektvoll auftritt ohne einerseits in Machtdominanz, anderseits in Pantoffelkuscherei auszuarten.


    Im Endeffekt also sagt wenn einem was nicht passt, aber auch Rücksicht nimmt (z.B. fragt ob der Partner an dem und dem Tag was geplant hat).


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    Anscheinend ist sowas heutzutage nicht mehr gefragt. :-/

    @ Narras:

    Zitat

    Sag mir nach dem Lesen, wie du es fandest.

    Ja, mach ich. Das Buch von David Deida habe ich übrigens, mir ist das allerdings zu esoterisch verschwurbelt. Und um ehrlich zu sein, habe ich irgendwann abgebrochen, weil die darin aufgestellten Thesen darin für mich eher eine Horrorvorstellung sind.

    Zitat

    Aber 2 Dinge stören mich. 1. Deine Kritik an PU ist zu pauschal

    Richtig, die ist sehr pauschal. Womöglich liegt das aber auch daran, wie das Thema in einigen Büchern rübergebracht wird. "Lob des Sexismus" fand ich teilweise sehr hilfreich, weil es mein Frauenbild komplett auf den Kopf gestellt hat. Zumindest hat es mir eine andere Sichtweise ermöglicht und mir das ansprechen von Frauen und einige andere Punkte etwas erleichtert.


    Allerdings ist mir der Tonfall darin (und auch in anderen Büchern und in Pickup-Foren) oft zu aggressiv. Da wird meiner Ansicht nach einfach davon ausgegangen, dass jeder Mann diese Techniken anwenden kann und genau das glaube ich nicht. Vielleicht bin ich da aber auch ein etwas spezieller Fall was zum Teil wohl auch meiner Vergangenheit geschuldet ist. Das zu vertiefen würde jetzt aber zu weit führen


    Ich glaube aber, dass EINIGE Männer (oder bestimmte Charaktere) mit Pick-Up durchaus gute Erfolge erzielen können.


    Die Männer, die Pick-Up Literatur schreiben sind sicher sehr talentiert und erfahren, oftmals vermisse ich aber die Fähigkeit, das Thema etwas weniger "brachial" rüberzubringen. Ich empfand beim lesen ab und an einen enormen Druck auf mir so nach dem Motto: "Wenn Du diesen und jenen Schritt nicht tust, wirst Du bei der Frau versagen und dann ist es ganz allein DEINE Schuld! Du willst doch wohl kein Waschlappen sein?"


    Mir wäre da manchmal ein etwas positiverer Ansatz lieber gewesen. Aber das ist wie gesagt nur meine Ansicht.

    Zitat

    Selbst wenn es viele Frauen gibt, auf die das Geschilderte nicht zutrifft, dann gehört Mikes Frau nicht zu denen. Sondern auf diese Frau trifft diese Dynamik sicherlich zu und nur darum ging es hier, um Mikes Situation.

    In diesem speziellen Fall kann das sehr gut sein. Aber da kommt bei mir dann eine andere Frage hoch. Mal angenommen, man eignet sich diese Pick-Up Techniken" an und schafft es dann auch, die Frau "in den Griff zu kriegen". Wenn man aber von seiner charakterlichen Veranlagung her das totale Gegenteil von dem Verhalten ist, was man sich dann sozusagen "antrainiert" hat, ist man dann noch authentisch? Ist man dann noch "sich selbst"?


    Verstehst Du, worauf ich hinaus will? Man hat dann zwar den gewünschten Erfolg aber verhält sich garnicht mehr natürlich weil man genau weiss "Aha...jetzt zickt Sie wieder rum! Ich muss jetzt also Dieses und Jenes tun und in Wahrheit will Sie mir jetzt nur sagen dass ich doch jetzt endlich die Führung übernehmen soll." Dann "funktioniert" die Beziehung zwar....aber ich hätte in dem Fall dann eher das Gefühl, als hätte ich einem Hund jetzt die passenden "Kommandos" gegeben, damit er spurt, würde mich in der Beziehung aber womöglich gar nicht wohlfühlen, weil ich meine Partnerin immer derartig manipulieren und "ruhigstellen" muss.


    Vielleicht wäre so ein Typ Mann dann garnicht wirklich langfristig glücklich mit dieser Frau, wenn er weiss, dass er immer dieses "Spiel" spieln muss. ":/


    Das ist jetzt nicht optimal ausgedrückt, aber besser kann ich es nicht in Worte fassen. Aber vielleicht verstehst Du ja, was ich meine.


    Ich habe den Eindruck, dass Pick-Up in der letzten Konsequenz vielleicht gar nicht für alle Männer geeignet ist, weil die Psyche eben weitaus komplexer ist und man sich nicht einfach ein paar Techniken aneignen kann, wenn die Grundlagen dafür prinzipiell nicht vorhanden sind.


    Damit will ich aber nicht zum Ausdruck bringen, dass Pick-Up für viele Männer nicht funktionieren kann.


    Kann aber auch gut sein, dass ich einer der wenigen Männer bin, die damit ein Problem haben, vielleicht auch bedingt durch meine Prägung durch Elternhaus etc...

    Zitat

    Ich habe irgendwie das Gefühl,das war´s bei mir und der Zug ist abgefahren...Wem geht es auch so? Welche Frau ist auch so alt wie ich und solo und kinderlos?

    Ich bin jetzt 31, gewollt kinderlos und war bis vor wenigen Monaten seit fast 5 Jahren Single. In diesen 5 Jahren hat mich auch eine Enttäuschung nach der anderen ereilt. Irgendwann ging es mir genauso wie dir. Ich hatte das Gefühl, der Zug ist für mich abgefahren. Um mich herum meine Freunde, von denen ich ständig nur mitbekam, wer schon wieder geheiratet und Kinder bekommen hat. Da kommt man sich vor wie übrig geblieben oder wirklich wie ein Mängelexemplar ;-)


    Im Rückblick auf diese Singlejahre muss ich allerdings folgendes sagen:


    Ich glaube, diese Zeit hat mir -trotz aller Enttäuschungen und Verzweiflung- den Weg zu mir selbst und damit auch zum richtigen Mann gebahnt. Dass man immer an den gleichen Typ Mann gerät, mit dem es dann zwangsläufig schiefgeht, hat ja manchmal auch doch einiges mit einem selbst zu tun. Zum Beispiel. Da gibt es unbewusste Muster etc. Ich hatte auch immer Angst, dass sich bei mir schon sowas festgefressen hat.


    Ich hab in der langen Zeit ohne Partnerschaft einfach viel über mich selbst gelernt. Ich musste auch einfach lernen, mit mir selbst und meinem Leben zufrieden zu sein und allem einen Sinn zu geben. Dann kommt man an den Punkt, an dem man merkt, dass ein Partner ein absolut schöner Bonus wäre, aber nicht überlebensnotwendig. So ging es mir zumindest. Auch wenn die Sehnsucht nach Partnerschaft trotzdem natürlich sehr groß war.


    Vor 3 Monaten ist es dann passiert, dass mir absolut zufällig DER Mann über den Weg gelaufen ist. Nachdem ich es mir zwar immer noch gewünscht hatte, aber der Glaube daran nicht mehr wirklich vorhanden war. Im Sommer 2011 hatte ich nämlich auch nochmal so eine richtig derbe Enttäuschung erlebt und dachte nur, dass es das jetzt wohl endgültig gewesen ist mit mir und den Männern. Und dann, wenige Monate später, kam ER. Wir sind so glücklich miteinander und es passt einfach. Wir fühlen uns wie Seelenverwandte, er ist derjenige, mit dem ich mein Leben für immer teilen möchte und genauso geht es ihm auch. Jetzt kann man sagen, gut, nach wenigen Monaten ist sowas leicht gesagt. Aber es gibt da diese tiefe Gewissheit, dass es so sein wird, abseits von den tausend Schmetterlingen.


    Warum erzähle ich dir das: Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es sehr hilfreich ist, wenn man sich in der Single-Zeit intensiv darüber Gedanken macht, was man eigentlich möchte. Was möchte ich von mir in einer Beziehung geben, wie sieht meine Vorstellung von Partnerschaft überhaupt aus und wie sollte der Mann sein, mit dem ich diese Vorstellung umsetzen kann? Das sind eigentlich die zentralen Fragen.


    Als suchende Frau neigt man ja auch oftmals dazu falsche Kompromisse zu machen oder aus Angst vorm Alleinbleiben hier und da mal zu probieren, ob es klappen könnte mit XY. Davon kann ich echt nur abraten.


    Es wird hart sein, nicht jede vermeintliche Chance zu nutzen sondern auch mal zu sagen "Nein, der ist nichts für mich" und diesen Mut zu haben, das auch so zu leben. Eben nicht wissend, wann ein passender Mann den eigenen Weg kreuzt. Aber versuche wirklich dieses Denken "Ich bleibe für immer alleine" zu vermeiden, auch wenn es schwer ist. Versuche dir mal die Realitäten vor Augen zu führen: Wie wahrscheinlich ist es, dass man tatsächlich niemanden findet, der zu einem passt und in den man sich verliebt? Es gibt da draußen so viele männliche Singles und unter diesen gibt es auch wirklich noch ganz tolle Männer.


    Also ich möchte dir Mut machen. Denn wenn du selbst tief drin wirklich glaubst, der Zug wäre abgefahren, dann wird er es auch sein. Versuche lieber Neugier und Zuversicht zu entwickeln. Sei gespannt auf das, was dir über den Weg geschickt wird! Freu dich darauf irgendwann mit dem passenden Mann glücklich zu sein und sei konsequent in dem, was du wirklich möchtest. Lass dir nicht einreden, dass du irgendwelche Utopien oder Beziehungsideale verfolgst, die nicht realistisch sind. Es ist wichtig in meinen Augen, eine konkrete Vorstellung zu haben. Denn ohne Ziel auch kein Weg dahin.

    @ :)

    @ Stimpy

    Du sprichst da das große Paradoxon des "PU" oder überhaupt dieser ganzen "Wie man Frauen behandeln muss"-Geschichte an:


    Angeblich stehen Frauen auf Männer, die unabhängig von Frauen agieren – also analysieren wir Frauen ins Detail und verhalten uns genau so, wie sie es von uns erwarten, nämlich unabhängig von ihnen. ;-D

    Ich muss jetzt mal sagen, dass ich die Worte von smile-4-me ganz wundervoll finde und ebenso wundervoll finde ich, dass mit ihren Worten auch wieder zum eigentlichen Thema des Fadens zurückgeführt wird... :=o ;-)


    Ich finde dieses Thema nämlich äußerst interessant, auch wenn ich noch keine 30 bin (ich wandere aber gut darauf zu).


    Auch ich habe einige Enttäuschungen erlebt bisher, eigentlich reicht das auch, aber trotzdem bin ich neugierig auf neue Menschen, auf mein Leben, auf das was kommt.


    Ich glaube nicht, dass man/frau "für immer" alleine bleiben muss, wenn man/frau es nicht möchte und ich glaube ebenso wenig, dass man/frau dafür faule Kompromisse eingehen muss.


    Ich möchte mich vor allem diesem hier:

    Zitat

    Es wird hart sein, nicht jede vermeintliche Chance zu nutzen sondern auch mal zu sagen "Nein, der ist nichts für mich" und diesen Mut zu haben, das auch so zu leben. Eben nicht wissend, wann ein passender Mann den eigenen Weg kreuzt.

    voll und ganz anschließen!!! :)^


    Denn da liegt meiner Meinung nach bei vielen von uns der Hase im Pfeffer. Es gibt so tolle Männer auf der Welt und es gibt soviele die toll sind, aber dennoch nicht zu uns passen. Von denen die Finger zu lassen ist nicht leicht ;-)


    Aber notwendig um sich nicht immer wieder selbst ins Unglück zu stürzen...


    Es ist da wichtig zu entscheiden - nur für sich selbst - wie weit kann ich gehen? Wie viel bin ich bereit zu investieren ohne mich selbst zu verlieren? Und auch: wieviel springt für mich dabei heraus? Letzteres klingt natürlich berechnend, aber seien wir doch mal ehrlich: was bringt uns eine Beziehung - egal ob Freundschaft oder Liebesbeziehung - wenn wir daraus nichts positives ziehen können?

    smilie-4-me und -wonderful


    :)z :)^

    Zitat

    Es wird hart sein, nicht jede vermeintliche Chance zu nutzen sondern auch mal zu sagen "Nein, der ist nichts für mich" und diesen Mut zu haben, das auch so zu leben. Eben nicht wissend, wann ein passender Mann den eigenen Weg kreuzt.

    Es ist gar nicht so hart wie man denkt.


    Wir alle wissen doch, dass meistens die Angst vor etwas oder eine Situation viel größer ist, als die dann folgende Realität wenn es eintrifft ;-).

    Zitat

    Denn da liegt meiner Meinung nach bei vielen von uns der Hase im Pfeffer. Es gibt so tolle Männer auf der Welt und es gibt soviele die toll sind, aber dennoch nicht zu uns passen. Von denen die Finger zu lassen ist nicht leicht


    Aber notwendig um sich nicht immer wieder selbst ins Unglück zu stürzen...

    Ganz genau.

    Zitat

    Es ist da wichtig zu entscheiden – nur für sich selbst – wie weit kann ich gehen? Wie viel bin ich bereit zu investieren ohne mich selbst zu verlieren? Und auch: wieviel springt für mich dabei heraus? Letzteres klingt natürlich berechnend, aber seien wir doch mal ehrlich: was bringt uns eine Beziehung – egal ob Freundschaft oder Liebesbeziehung – wenn wir daraus nichts positives ziehen können?

    :)z


    Es ist eben ein Unterschied, ob man eine Beziehung führt in der die Tatsache dass man eine hat das einzig Positive ist – oder ob der Mensch selbst das Leben bereichert.


    sunrise.and.sunset

    Zitat

    Hab immer gedacht das eine Partnerschaft auf Augenhöhe stattfindet.


    Man sich also gegenüber respektvoll auftritt ohne einerseits in Machtdominanz, anderseits in Pantoffelkuscherei auszuarten.

    So sollte es sein – da es aber nicht gesetzlich festgelegt ist....naja....;-D


    stimpy

    Zitat

    Verstehst Du, worauf ich hinaus will? Man hat dann zwar den gewünschten Erfolg aber verhält sich garnicht mehr natürlich weil man genau weiss "Aha...jetzt zickt Sie wieder rum! Ich muss jetzt also Dieses und Jenes tun und in Wahrheit will Sie mir jetzt nur sagen dass ich doch jetzt endlich die Führung übernehmen soll." Dann "funktioniert" die Beziehung zwar....aber ich hätte in dem Fall dann eher das Gefühl, als hätte ich einem Hund jetzt die passenden "Kommandos" gegeben, damit er spurt, würde mich in der Beziehung aber womöglich gar nicht wohlfühlen, weil ich meine Partnerin immer derartig manipulieren und "ruhigstellen" muss.


    Vielleicht wäre so ein Typ Mann dann garnicht wirklich langfristig glücklich mit dieser Frau, wenn er weiss, dass er immer dieses "Spiel" spieln muss.

    Sorry, dass ich das jetzt alles nochmal zitiere – muß aber sein, denn das drückt genau meine Gedanken aus wenn ich all' diese Buchtipps immer lese :)^ :)^


    Solche Bücher soll(t)en Anregungen geben, zur Reflektion, zum Verstehen können mancher Verhaltensmuster – aber nicht 1 zu 1 umgesetzt werden wie ein Lehrbuch.

    Ein besonderes Totschlagargument ist immer "Frauen empfinden so und sind sich dessen meistens gar nicht bewusst". Mit anderen Worten es gibt keine Chance für eine Frau, diesen Büchern zu widersprechen, denn sie wissen schließlich nicht was sie tun, weil sie ihrem Unbewussten ausgeliefert sind. o:) Der Autor hat somit immer recht.

    Naja, das mit dem ständigen Testen der Männer ist aber nicht gerade die dümmste PUA-Weisheit. Ich glaube jedenfalls schon, dass das stimmt und würde mich da keineswegs ausnehmen. Nur sind die Tests verschiedener Frauen z.T. wohl sehr unterschiedlich und ein und dasselbe Verhalten bedeutet bei der einen "durchgefallen" und bei einer anderen "mit Bravour bestanden". ;-D :=o Es ist also keineswegs so, dass man(n) immer schon vorher wissen kann, was ein Test ist und wie man ihn besteht...

    Monika

    Zitat

    Ein besonderes Totschlagargument ist immer "Frauen empfinden so und sind sich dessen meistens gar nicht bewusst". Mit anderen Worten es gibt keine Chance für eine Frau, diesen Büchern zu widersprechen, denn sie wissen schließlich nicht was sie tun, weil sie ihrem Unbewussten ausgeliefert sind. Der Autor hat somit immer recht.

    Oh ja...das stimmt. Der fairnesshalber möchte ich aber sagen, dass ich es ebenso umgekehrt bei der "Frauen-Ratgeber-Litaratur" so empfinde.


    LolaX5

    Zitat

    Naja, das mit dem ständigen Testen der Männer ist aber nicht gerade die dümmste PUA-Weisheit. Ich glaube jedenfalls schon, dass das stimmt und würde mich da keineswegs ausnehmen.

    Nun sprichst Du aber aus Deinen Erfahrungen ;-). Denn ich nehme mich da raus. Dazu bin ich nämlich zu spontan/impulsiv und vor allem zu direkt, als dass ich überhaupt auf die Idee komme zu "testen".

    Zitat

    Nun sprichst Du aber aus Deinen Erfahrungen ;-). Denn ich nehme mich da raus. Dazu bin ich nämlich zu spontan/impulsiv und vor allem zu direkt, als dass ich überhaupt auf die Idee komme zu "testen".

    Also für mich klingt einiges in deinen Beiträgen durchaus nach Tests. ;-) Du schreibst doch selbst, dass du herausfinden willst, ob es wirklich passt. Ob der andere eine Bereicherung für dich wäre etc. Ob man es Informationensammeln oder Testen nennt, kommt doch letztlich auf's gleich raus... Finde ich zumindest.

    Isabell

    Das Argument ist IMMER ein blödes Arguent, egal in welcher Literatur es auftaucht. Oder in welchem Zusammenhang, ist hier auch im med 1 schon häufig passiert. Diesbezüglich habe ich mich auch mal über den Doc geärgert... :-X

    Lola

    Zitat

    Ob man es Informationensammeln oder Testen nennt, kommt doch letztlich auf's gleich raus... Finde ich zumindest.

    Das stimmt schon, nur würde ich beide Wörter nicht verwenden. Ich lerne jemanden kennen, das hat eine ganz andere Konnotation. Testen heißt ja auch bewusstes Provozieren bestimmter Reaktionen, das ist nun wirklich etwas anderes als kennenlernen, auch Informationen sammeln – ein Begriff, auf den ich mich zur Not einigen könnte – ist nicht wirklich dasselbe wie testen.

    Zitat

    Solche Bücher soll(t)en Anregungen geben, zur Reflektion, zum Verstehen können mancher Verhaltensmuster – aber nicht 1 zu 1 umgesetzt werden wie ein Lehrbuch.

    Ja, so kann ich Einiges der Pick-Up Literatur auch annehmen. Mir haben bestimmte Dinge ja auch weitergeholfen. Und auch wenn ich nur einen Bruchteil davon umsetze, ist zumindest das Nachdenken über bestimmte Verhaltensweisen bei Männern und Frauen sehr hilfreich.


    Was das "testen" angeht....das macht wohl Jeder mehr oder weniger. Ich schau mir die Frau ja auch an, ob es passen könnte und achte auch auf Dinge, die mir gefallen oder die mich stören. Insofern finde ich das auch nicht weiter dramatisch.


    Ich krieg nur einen Koller, wenn ich merke, dass die Frau regelmäßig ein riesiges Drama inszeniert. Auf sowas würde ich mich garnicht erst einlassen, dafür bin ich eben einfach nicht der Typ. Für andere Männer mag das hingegen ein gefundenes Fressen sein, um dann bei der Frau die richtigen Knöpfe zu drücken. Ich bin aber der Ansicht, dass das nicht wirklich jeder Mann lernen kann bzw. damit auf Dauer zurechtkommt.


    Und das hat dann meiner Meinung nach dann auch nichts mit Schwäche zu tun sondern ist einfach eine Typfrage. ;-)

    LolaX5

    Zitat

    Du schreibst doch selbst, dass du herausfinden willst, ob es wirklich passt. Ob der andere eine Bereicherung für dich wäre etc. Ob man es Informationensammeln oder Testen nennt, kommt doch letztlich auf's gleich raus... Finde ich zumindest.

    Wo ist das denn bitte das Gleiche?


    Herauszufinden ob es passt oder durch bewußtes Testen manipulieren??


    Sorry???