@ Narras:

    Ja so sehe ich das auch.

    Zitat

    Auch hier: Was hat das mit "Testen" zu tun?

    Ich sehe das schon als einen Test.


    Mit dieser Frage kann Frau nämlich eine ganze Menge über den Mann erfahren. Wird er bei der Frage knallrot und fängt an zu stammeln? Wenn die Frau für eine heiße Liebesnacht durchaus zu haben wäre, dürfte es das für den Mann dann in vielen Fällen wahrscheinlich gewesen sein, weil das nicht unbedingt auf unkomplizierten und wildem Sex hoffen lässt, sondern eher die Vermutung nahelegt, dass die Situation für den Mann ungewohnt ist.


    Geht der Mann direkt auf die Frage ein, sagt dass ebenfalls einiges über Ihn aus. Nämlich, dass er keine Berührungsängste in Sachen Sex hat und dass er sehr wahrscheinlich ehrlich sagt, was er will.


    Erzählt er, dass er sich nur nett unterhalten will und fängt an rumzudrucksen oder wirkt dabei total nervös, passt das unter Umständen auch nicht ganz zusammen...

    @ Isabell

    Zitat

    Reaktionen (sowie auch Aktionen) werden immer vom Gegenüber auf die eigene Art wahrgenommen und dann auch für sich selbst interpretiert (umgesetzt).


    Aber was hat das mit "Testen" zu tun?

    Für mich sehr viel. Ein Sich-Kennenlernen ohne sich gegenseitig zu testen (im Sinne von Herausfinden, wie der andere tickt) kann ich mir gar nicht vorstellen.

    Zitat

    Wenn ich dann frage, dann .... UHUUUHUUUUUUUUUUUUUU..."teste" ich, ich schlimmes Ding, ich?


    Sorry, das ist doch lächerlich. :|N :-/

    Du scheinst für dich festgelegt zu haben, dass Testen böse ist. ;-D Deswegen weist es vor dir und und bist überzeugt niemanden zu testen. :=o Für mich ist "testen" absolut nicht negativ konnotiert, deswegen habe ich kein Problem mit dem Begriff...

    Zitat

    Seh es mal so: Du hast nen Freund (also dein Partner, eine Beziehung) und diskutierst mit ihm über ein Thema. Er hat eine ganz andere Meinung als du, aber um dir zu gefallen lässt er sofort von seinem Standpunkt ab und gibt dir Recht, anstatt erstmal eine fordernde Diskussion zu führen. Damit tut er dir zwar auf den ersten Blick einen Gefallen, er ist nett zu dir weil er will, dass du ihn magst – aber einen Schritt weiter gedacht verlierst du ein ganz kleines Stückchen Respekt für ihn, weil er so leicht nachgibt und seinen Standpunkt nicht vertreten will, sondern gegen seine Überzeugung handelt, um dir zu gefallen, anstatt mit dir zu diskutieren und so seinen eigenen Standpunkt kritisch zu hinterfragen (da kann dann am Ende der Diskussion natürlich auch stehen, dass du ihn überzeugst und er deshalb nachgibt – aber er gibt dann nicht gegen seine eigene Überzeugung nach, nur um dir zu gefallen). So kann eine Diskussion über ein x-beliebiges Sachthema schon durchaus so ein Test sein.

    Verstehe ich nicht, wieso das ein "Test" von mir sein soll. Ich will ja ganz normal sachlich diskutieren, ER ist hier ja derjenige, der sich aus Berechnung anders verhält als er eigentlich will. (Abgesehen davon bemerke ich vielleicht gar nicht, dass er von seinem eigentlichen Standpunkt abgewichen ist, um mir zu gefallen, und nicht, weil ich ihn mit meinen Argumenten überzeugt habe.)


    Und was die offensichtlichen Beispiele angeht, mit denen kann ich gar nichts anfangen, solche dämlichen Fragen stelle ich nicht, solche dämlichen Bemerkungen mache ich nicht. Mich hat deine Bemerkung interessiert, dass auch Frauen, die von sich sagen, dass sie Männer nicht testen, diese unbewusst testen. Da habe ich mich gefragt, ob ich das evtl auch unbewusst mache. Bisher würde ich sagen "Nein".

    Zitat

    Das sind für mich Bemerkungen, die ich durchaus auch von mir gebe – nämlich dann, wenn ich das Gefühl habe, dass es so ist, bzw. sein könnte.

    Isabell, soso, Gefühl also... Also doch das Unterbewusste :D


    Tests sind doch nichts schlimmes, verwerfliches, so findest du heraus, ob der Mann zu dir passt, ob er Charakter hat, Selbstbewusst ist. Wenn du z.b. keine Männer magst, die einigermaßen viel Sex haben, auch ab und zu ONS oder Affären, dann merkst du das bei mir ja so und kannst dann entscheiden mir eine Abfuhr zu verpassen. Was ist daran schlecht?

    Zitat

    Wenn du z.b. keine Männer magst, die einigermaßen viel Sex haben, auch ab und zu ONS oder Affären, dann merkst du das bei mir ja so und kannst dann entscheiden mir eine Abfuhr zu verpassen. Was ist daran schlecht?

    Ich schätze mal, dass man dich nicht "testen" muss, um das zu erfahren. Ich habe den Eindruck, dass du da recht offensiv-offen bist, und das finde ich gut.

    Cote Sauvage

    Zitat

    Ich will ja ganz normal sachlich diskutieren, ER ist hier ja derjenige, der sich aus Berechnung anders verhält als er eigentlich will. (Abgesehen davon bemerke ich vielleicht gar nicht, dass er von seinem eigentlichen Standpunkt abgewichen ist, um mir zu gefallen, und nicht, weil ich ihn mit meinen Argumenten überzeugt habe.)

    :)z :)^ :)^


    Das ist auch manchmal mein "Problem". Dass ich davon ausgehe, dass das was mein Gegenüber sagt, auch so gemeint ist. Ich denke da nicht an irgendwelche Tests oder so.

    Narras

    Zitat

    Tests sind doch nichts schlimmes, verwerfliches, so findest du heraus, ob der Mann zu dir passt, ob er Charakter hat, Selbstbewusst ist

    Aber das ist doch kein "Test"??? Ich frage – er antwortet. So einfach ist das. Wo ist da der Test???

    Doch bevor wir uns hier verrennen:


    Ich bin bezüglich des Themas testen noch immer bei diesem Beitrag. Und auch denen, in denen es um Ratschläge bezüglich Beziehungsratgeber geht usw.....


    Worum es Euch in den letzten Beiträgen geht, dass ist doch eher ein Antesten.....glaube ich. ":/

    Zitat

    Mich hat deine Bemerkung interessiert, dass auch Frauen, die von sich sagen, dass sie Männer nicht testen, diese unbewusst testen. Da habe ich mich gefragt, ob ich das evtl auch unbewusst mache. Bisher würde ich sagen "Nein".

    Ohne dich zu kennen kann ich dir ja nicht sagen, ob und wie du "testest" und selbst wenn ich dich kennen würde, gäbe es ein problem: Frauen testen ja nur, wenn sie den Mann zumindest attraktiv oder in sexueller Hinsicht interessant finden, was bei mir für dich ja absolut nicht der Fall sein muss ]:D Daher: Ich kann dir jetzt hier nicht beweisen, dass alle Frauen, auch du, testen, aber ich bin der Meinung, dass es so gut wie alle oder eben alle tun und oftmals selber nicht merken sondern dann halt "sich danach fühlen, das jetzt zu sagen".


    Ursprünglich bei der Testdiskussion ging es ja um Mike und dessen Frau testet ihn seeehr offensichtlich! ]:D

    Ok.


    Wenn Ihr das als "Test" interpretiert – das tut doch nun JEDER und das auch in allen Lebenslagen.


    Schon alleine wenn ich zu Jemandem nur "guten Tag" sage und auf seine Reaktion hin interpretiere, "teste" ich doch nach Eurer Interpretation?


    Es ging aber hier ursprünglich um eine ganz andere Art des "Testens".

    Zitat

    Schon alleine wenn ich zu Jemandem nur "guten Tag" sage und auf seine Reaktion hin interpretiere, "teste" ich doch nach Eurer Interpretation?

    Nein, du testest nur Männer, die du zumindest attraktiv oder sexuell interessant findest (falls du überhaupt "auf der Suche" bist, oder in einer Beziehung, aber offen gegenüber zumindest fremden Flirts). Wenn du in einer Beziehung bist, dann testest du deinen Partner... Je selbstbewusster eine Frau ist, desto seltener und subtiler testet sie und je sicherer sie sich der Integrität (und anderer charakterlicher "Werte") ihres Partners sein kann, ebenfalls, desto seltener und sbutiler testet sie. Also: Selbstbewusste Frau + integrer, selbstbewusster Partner = sehr wenige, kaum bemerkbare Tests. Die umgekehrte Situation siehst du bei Mike, wo die Frau ihn schon vor Bekannten runtermacht, um endlich eine passende Reaktion von ihm zu bekommen (sehr wenig selbstbewusste, fast schon gestörte Frau + unsicherer, fast schon verzweifelter Partner).

    Narras


    Also doch.


    Ich teste also ab dem Zeitpunkt, an dem ich einen für mich interessanten Mann als potentiellen Partner kennenlerne?


    Ganz klar: Nein.


    Auch nicht unbewußt.


    Mein Fokus ist auf ihn gerichtet: Ja.


    Ich mache mich "schick" wenn ich weiß, dass ich "ihm" begegne: Ja.


    Ich beobachte seine Reaktion auf mich vermehrt: Ja.


    Ich spekuliere, hoffe etc. mehr und auch anders als bei anderen Menschen. Auch Ja.


    Ich stelle mich mehr auf ihn ein: Ja.


    Aber ich "teste" nicht. Ich stelle keine "speziellen Fallen" um ihn "aus der Reserve zu locken", spiele nicht oder irgend so einen Mist. Dazu bin ich gar nicht fähig. Nicht aufgrund einer Gutmenschmentalität heraus – so heilig bin ich dann doch nicht. Sondern aufgrund meiner eigenen Impulsivität heraus. Ich würde so ein "Spielchen" keine fünf Minuten durchhalten.