Möchte zum Thema auch paar Gedanken äußern...

    @ Narras

    Zitat

    Wer das nicht kann, den sehe ich auch als Problemfall.

    Dann gehöre ich zu den Problemfällen ;-D .


    Es ist sehr leicht gesagt, geh mal zu der und der hin, sprich sie an und schon klappts.


    Wenn man persönlich sehr viele negative Erfahrungen mit Menschen gemacht werden,


    wie z.b. jahrelanges Mobbing in der Schulzeit, verarschtwerden von manch Verwandtem und "Freunden",


    dann ist man doch schon angeknackst das man mit einer gewissen Vorsicht an neue Kontakte drangeht.


    Persönlich habe ich jetzt gefühlt so 6-8 Jahre gebraucht um mich wieder zu öffnen,


    um locker und offen mit Menschen zu sprechen, vor anderen Leuten Vorträge zu halten und mich in Gruppen zu integrieren.


    Das war für mich persönlich ein langer und steiniger Weg, aber ich bin froh mindestens schonmal so weit gekommen zu sein.


    ^^^^


    Leider reicht das bisher geschaffte vermutlich nicht auf dem Partnermarkt.


    Du schreibst sehr oft das Mädels dich ansprechen oder anlächeln und du locker mit ihnen in Kontakt kommst.


    In meinem Fall, aber auch in dem Fall vieler "Problemfälle" (hört sich abwertend an, sind auch nur Menschen)


    passiert das leider nicht.


    Weder wird man angelächelt (und ich seh definitiv nicht hässlich aus), noch wird man angesprochen.


    Die Reaktion ist meist, wenn man mit einem fröhlichen Gesicht durch die Stadt geht, ein direkter Blick der Damenwelt


    auf den Boden. Warum auch immer.


    Ich stelle mir persönlich flirten so vor, das man sich anlächelt (kann auch kurz sein) und dann der Mann den ersten Schritt wagt.


    Aber mit was für einem Gefühl soll man flirten, wenn man nicht angelächelt wird, sondern eher mit Nichtbeachtung gestraft wird ?


    ^^^^


    Hab dieses Jahr vier Versuche gestartet Mädels kennenzulernen und jedesmal Körbe bekommen.


    Werde, sobald beruflich alles in Lot gebracht ist, versuchen mein Glück über Singlebörsen zu finden.


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    Worauf ich hinaus möchte:


    Nur weils bei dir auf dem Partnermarkt wunderbar klappt, musst du nicht von dich auf andere Leute schließen


    und wie in vielen ähnlichen Threads "von oben herab" zu argumentieren.


    Denn eins ist gewiss, ein "Problemfall" ist keiner freiwillig.


    ^^^^


    Gruß


    sunrise.and.sunset....der ja vielleicht doch auf seinen Sonnenschein trifft :)-

    @ narras

    Zitat

    Wer Mitte 30 ist und nur "schwer enttäuscht" vom anderen Geschlecht, bei dem liegt es nicht am anderen Geschlecht, sondern bei dem liegt es an einem selbst.

    ich finde nicht das man das so sagen kann, da man eigentlich seine eigne fehler an sich kennen sollte


    tja und wie schaut es denn aus wenn man nur als lückenfüller vom mann genommen worden ist


    bzw hintenrum finanziell ausgenutzt worden ist und aufgrund desen finanzielle nachwehen hat usw?

    @ nanni77

    ich hab viele freunde und bekannte, stehe im leben , gehe arbeiten und habe spass. trotzdem gibt es momente wo es schrecklich ist singel zu sein zb. wenn eingeladen wird und man dort der einzige singel ist als beispiel mal

    Zitat

    Und verbissen zu suchen oder irgendjemand zu nehmen nur damit man nicht alleine ist, ist doch auch keine Lösung.

    das sehe ich genau so... ich stürze mich nicht gleich sofort wieder in eine beziehung bzw. von einer in die nä.bez. rein, nur mal nicht alleine sein mag...

    @ Narras:

    Du schreibst, aus welchen Gründen auch immer, aus einer vollkommen überhöhten und arroganten Perspektiver heraus.


    Was soll man davon halten, wenn jemand "gerade mal einen Bachelor oder einen Dipl." als unten bezeichnet? :(v


    Oder alle Männer, die nicht ein der Lage sind eine Akademikerin anzusprechen "keinen Arsch" in der Hose haben, charakterlich nicht gefestigt sind und ein Problemfall sind? :(v


    Mit solchen Artikulierungen triffst Du über 80 % der Männer. Vielleicht solltest Du Deine Perspektive mal überdenken.

    Jup.. das sehe ich auch so..


    Ich bin auch Akademiker, bin aber total schüchtern und deshalb traue ich mich nicht, Menschen anzusprechen. Egal ob Mann oder Frau. Aber als Problemfall würde ich mich nicht gerade betrachten.


    Ich habe einen spannenden, interessanten Beruf, kann mir Wohneigentum leisten und auch ein recht aufwendiges Hobby. Ich arbeite beruflich sogar viel mit fremden Menschen zusammen. Trotzdem bin ich aber einfach schüchtern und traue mich einfach nicht, auf Menschen zuzugehen.

    @ Mike_HSK

    Zitat

    Mit solchen Artikulierungen triffst Du über 80 % der Männer. Vielleicht solltest Du Deine Perspektive mal überdenken.

    Wieso? Er spricht Klartext, so wie sich das gehört oder sollen wieder alles in Wattebausch gefasst werden, damit diese armen Geschöpfe die Schuld für ihr Leiden auf andere schieben können? Auf die arroganten Frauen etwa?


    Nö, jeder Mann kann es selbst entscheiden ob er eine Frau anspricht oder nicht. Wenn er es nicht tut, dann kann er nicht der Frau die Schuld geben, dass er es nicht getan hat.


    Und ja, die Wahrheit tut weh, deswegen geben wir den anderen die schuld, denn dann fühlen wir uns weiterhin gut.

    @ Rallyzwo

    Zitat

    Ich bin auch Akademiker, bin aber total schüchtern und deshalb traue ich mich nicht, Menschen anzusprechen.

    Das ist aber nicht Gott gegeben. Wenn du damit zufrieden bist, dann ist alles klar. Ansonsten kenne ich Geschichten, die fingen wie die deine an und wandelten sich.


    Ich persönlich habe immer wieder solche Phasen der Schüchternheit, doch ich frage mich dann, warum schüchtern sein? Wozu? Was hilft mir das?

    Die Frage ist nun, wohin sich diese Geschichten wandelten?


    Ham sich die Leute schlußendlich aufgehängt oder was?


    Der Punkt ist, daß immer zwei Leute dazu gehören, eine Beziehung zu zerstören oder, im Besten Fall, zu tragen. Klar ist es so, daß jeder für sich selbst verantwortlich ist. Aber für die Beziehung und damit für die Erfahrungen, die man als Teil der Beziehung macht, ist der Partner / die Partnerin eben in gleichem Umfang mit verantwortlich.


    Ich werde unvoreingenommen in eine neue Beziehung starten, das habe ich mir geschworen. Trotzdem ist es so, dass verlorengegangenes Terrain erst zurückerobert werden will..


    Abgesehen davon: Warum müssen eigentlich immer die Männer die Drecksarbeit machen? Wenn "Sie" was will, warum sagt sie es nicht einfach?

    @ berryfina

    Zitat

    Wieso sollte man sich denn unter Wert verkaufen?

    Diesen Satz hört man von Frauen wir Dir immer wieder. Was ist "unter Wert"? Ist nicht jeder Mensch "gleich viel Wert"? Denk einfach mal drüber nach.

    Zitat

    Also Da ich selber schließlich auch einiges zu bieten habe

    Wer definiert das? Der Köder muß dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.

    Zitat

    warum sollte ich mir dann einen Mann suchen der meinen Ansprüchen nur zu 50% nachkommt?

    Weil Du die Ansprüche eines möglichen Mannes in Deinem mathematischen, menschenverachtenden Schema vielleicht auch nur zu 50 % erfüllst. Wer sagt, a.) dass es Deinen 100 % Mann überhaupt gibt und b.) dass Du für den umkehrt die 100 % Frau bist. Das ist doch illusorisch. Das suggerieren irgendwelche Onlinepartnerbörsen oder Heiratsvermittler. Mit der Praxis hat das überhaupt nichts zu tun.


    Auch heißt es nicht, wenn Du Deinen 100 % Mann gefunden hast und Du für den die 100 % Frau bist, dass das im praktischen Leben funktioniert.

    @ Lancis

    Zitat

    Sind für dich denn alle Menschen gleich viel wert?

    So einen Satz würde ich an Deiner Stelle nicht schreiben. Der suggeriert, dass für Dich nicht jeder Mensch gleich viel wert ist. Das kann man durchaus als rassistisch interpretieren..

    Tja.. das solltest Du Dich dann mal fragen. Ist für mich ein Rätsel, wie man sowas sagen kann. Das zu erklären dürfte aber den Abend sprengen, obwohl es eigentlich selbsterklärend sein sollte. Schau mal ins Grundgesetz, da steht sogar drin, dass alle Menschen gleich sind. Sollte natürlich nicht nur im Gesetz stehen, sondern moralisch in den Köpfen der Menschen eingebrannt sein.


    Menschen, für die das nicht selbstverständlich ist, sind mir suspekt.

    Zitat

    Das zu erklären dürfte aber den Abend sprengen, obwohl es eigentlich selbsterklärend sein sollte.

    Ich sehe nicht, was daran selbsterklärend ist. Im Gegenteil, ich halte es für selbsterklärend, dass für die meisten Menschen eben nicht alle Menschen gleich viel wert sind. Ein einfaches Beispiel: Ich habe die Wahl, entweder dich oder aber einen Freund von mir zu retten. Dann werde ich keine Münze werfen, oder auch nur den retten, bei dem es mir einfacher fällt, sondern mich immer und ohne Zögern für den Freund entscheiden. Das ist ganz eindeutig wertendes Handeln, sein Leben ist mir mehr wert, als das eines nahezu Unbekannten. Das ist nur natürlich und hat nichts mit Rassismus oder dem Grundgesetz zu tun, das sind vollkommen andere Bereiche.

    ALSO SEHR VIEL paar bekommen Kinder "aus heiterem" himmel, ohne sich überhaupt darüber gedanken zu machen, ob der Typ wirklich der richitge ist, ich finde beziehungen werden total überbeweret und naiv betrachtet.. warte mal 3 bis 4 jahre, wer dann von deinen cousinen schon alles geschieden oder total frustriert ist!!!!