@ gwen

    Zitat

    Na klar hat sie was abgefragt. Nur etwas "unauffällig" verpackt. :-)

    Wie gesagt, ich finde nicht, dass das die einzig mögliche Interpretation ist. Mir z.B. rutscht schnell mal raus, dass ich nicht wirklich heiraten will. Das ergibt sich irgendwie schnell mal im Gespräch. ":/ z.B. wenn jemand von einer Hochzeit erzählt auf der er kürzlich war. Ich sage das bestimmt nicht um irgendwas abzufragen, aber wenn es mir eben gerade durch den Kopf geht, kann ich es auch aussprechen, weil es ja kein Staatsgeheimnis ist und mit dem Gesprächspartner ja auch nichts zu tun hat. Wenn sich mein Gegenüber dadurch abgefragt fühlt, wäre das m.E. eine viel zu weitreichende Interpretation meines Small-Talks...

    Zitat

    Also ich stell mir das eher genauso krampfig vor. :-/ Würde man sich in der Disco oder sonstwo kennenlernen und eben nicht über solche Singlebörsen, käme kein Mensch auf die Idee, ein Gespräch erstmal so zu beginnen.

    Ersetze das Thema doch gedanklich durch das Thema Reisen. Fändest du es da auch verkrampft wenn jemand erzählen würde, dass er sehr gerne mal nach Neuseeland reisen würde und was ihm an dem Land so gut gefällt? Vermutlich nicht. Genauso locker kann man m.E. auch über das Thema Kinder reden.

    lacrima

    Erstmal sind 40 Frauen im Jahr weniger als Eine pro Woche. Das ist alles andere als wahllos.


    Zweitens interessiert nicht, was dich in die Flucht schlägt. Denn wie man aus deinen Beiträgen lesen kann, bist du alles andere als der richtige Ansprechpartner für diese Männer-Frauen-Problematik, da du äußerst leicht in die Flucht zu schlagen bist. Oder anders gesagt: Deine Einschätzung dass jede "halbwegs intelligente Frau" da sofort die Flucht ergreift, stimmt absolut nicht. DU ergreifst vielleicht die Flucht – aber die Frage ist: Bist DU repräsentativ für die Frauenwelt? Ich behaupte mal: Absolut nein, meine Erfahrungen haben mir das Gegenteil gezeigt. Über deine Probleme bei der Partnersuche, dein Scheitern bei den Männern, will ich jetzt garnicht erst anfangen...

    Zitat

    Aber bei vielen Männern hat leider schon der erste gesprochene Satz eine sexuelle Konnotation. Die Frau ist eine potenzielle "Beute", sonst nichts. Das finde ich ziemlich entwürdigend – für beide Beteiligten.

    Huuuui, eine sexuelle Konnotation, sowas böses aber auch. Schlimm, es soll sogar Männer geben die WIRKLICH Sex mit Frauen wollen und es soll Frauen geben, die diesen komischen Sex auch wollen. Nene, sowas kommt einer wie dir natürlich nicht in die Tüte :=o


    Oder mal ohne Ironie: Ich finde es absolut richtig, schon beim Ansprechen eine "sexuelle Konnotation" dabei zu haben. Die tollsten Frauen habe ich so kennengelernt und es ist nichts falsches daran, einer Frau zu sagen, dass ich sie attraktiv oder sexy finde. Eine Frau, die damit schon ein Problem hat, ist für mich total verklemmt oder hat eine restriktive Einstellung zu Sexualität, die kann mir also direkt gestohlen bleiben. Denn Sex ist einfach (für mich) ein elementar wichtiger Bestandteil einer Beziehung und eine Frau, die eine sexual- oder lustfeindliche Einstellung hat, brauche ich erst garnicht kennen zu lernen. Das wäre reinste Zeitverschwendung.

    @ Autumn Rhythm

    Zitat

    doch :-)

    Mir ist es wichtig, die Elternschaft beider Elternteile zu betonen. Wenn sich beide kümmern, finde ich es sich ungerecht, wenn sich ein Teil alleinerziehend nennt, nur weil das Kind die meiste Zeit bei ihm/ihr ist. Ok, wenn's nur ein Besuchswochenende pro Monat gibt, kann man es eventuell so nennen. Aber für mich ist richtig alleinerziehen nur jemand, wo das andere Elternteil komplett abgetaucht ist.

    Zitat

    Wenn sich nach der Trennung weiterhin beide kümmern, ist aber auch niemand alleinerziehend.

    Zitat

    doch :-)


    Autumn Rhythm

    Stimmt. Alleinerziehend ist derjenige, bei dem die Kinder leben.

    @ Lola

    Das Thema "Reisen" hat doch mit dem Thema "Willst du Kinder, ich wünsche mir welche" überhaupt nichts zu tun. Ersteres kann man völlig unabhängig vom Partner tun oder nicht, zweiteres eben nicht.

    Zitat

    Deine Einschätzung dass jede "halbwegs intelligente Frau" da sofort die Flucht ergreift, stimmt absolut nicht. DU ergreifst vielleicht die Flucht – aber die Frage ist: Bist DU repräsentativ für die Frauenwelt? Ich behaupte mal: Absolut nein, meine Erfahrungen haben mir das Gegenteil gezeigt.

    Oder um es nochmal ganz böse auf die Spitze zu treiben: Die Frage ist weniger "bist du "repräsentativ für die Frauenwelt?" sondern vielmehr "Bist du repräsentativ für die Sorte Frau, die ich kennenlernen möchte?". Vielleicht finde ich es ja äußerst toll, eine Frau mit deiner Einstellung direkt in die Flucht zu schlagen, da ich bei deiner Einstellung zu z.B. Sexualität absolut keine Lust habe, dich überhaupt kennenzulernen.

    @ lunali

    Ja, aber meine Posts bezogen sich auf Stimpys Beiträge vor deinem. @:) Du warst also absolut nicht gemeint.

    @ Lola

    Zitat

    Mir ist es wichtig, die Elternschaft beider Elternteile zu betonen. Wenn sich beide kümmern, finde ich es sich ungerecht, wenn sich ein Teil alleinerziehend nennt, nur weil das Kind die meiste Zeit bei ihm/ihr ist. Ok, wenn's nur ein Besuchswochenende pro Monat gibt, kann man es eventuell so nennen. Aber für mich ist richtig alleinerziehen nur jemand, wo das andere Elternteil komplett abgetaucht ist.

    Na, ich war lange genug alleinerziehend, und mein Ex-Partner war zwar nicht abgetaucht, hat aber nur versucht, mir Steine in den Weg zu werfen bei der Erziehung. Unter sich kümmern versteh ich was anderes.


    Ich denke, da können sowieso nur die mitreden, die alleinerziehend waren oder sind. Ich fände es geradewegs eine Anmaßung, wenn sich jemand, bei dem die Kinder nicht leben, "alleinerziehend" nennen würde.


    Aber das hat ja mit dem Faden hier nicht viel zu tun.

    @ gwendolynn

    Zitat

    Das Thema "Reisen" hat doch mit dem Thema "Willst du Kinder, ich wünsche mir welche" überhaupt nichts zu tun. Ersteres kann man völlig unabhängig vom Partner tun oder nicht, zweiteres eben nicht.

    Wenn jemand sehr reiselustig ist, kann das das Leben genauso stark prägen wie Kinder. Und Kinder kann man auch unabhängig vom aktuellen Gesprächspartner (ja sogar unabhängig vom Lebenspartner) bekommen. Gibt schließlich auch noch andere Menschen. ;-)

    Zitat

    Na, ich war lange genug alleinerziehend, und mein Ex-Partner war zwar nicht abgetaucht, hat aber nur versucht, mir Steine in den Weg zu werfen bei der Erziehung. Unter sich kümmern versteh ich was anderes.

    Auch zusammenlebende Eltern haben oft Differenzen bei der Erziehung und müssen sich irgendwie einigen. Nur würde man da nicht unbedingt von "Steine in den Weg legen" sprechen, weil eben klar ist, dass den Weg nicht einer allein bestimmt, sondern beide zusammen.

    Zitat

    Ich denke, da können sowieso nur die mitreden, die alleinerziehend waren oder sind. Ich fände es geradewegs eine Anmaßung, wenn sich jemand, bei dem die Kinder nicht leben, "alleinerziehend" nennen würde.

    Ja, ok, das wäre absurd. ;-D Aber wenn sich beide kümmern wäre es mir wichtig, die Verantwortung des anderen unter anderem dadurch zu betonen, dass man sich nicht alleinerziehend nennt.

    @ Lola

    Zitat

    Auch zusammenlebende Eltern haben oft Differenzen bei der Erziehung und müssen sich irgendwie einigen. Nur würde man da nicht unbedingt von "Steine in den Weg legen" sprechen, weil eben klar ist, dass den Weg nicht einer allein bestimmt, sondern beide zusammen.

    Ja, deswegen sind sie dann ja auch nicht "alleinerziehend", wenn sie "zusammenleben." Wer hätte das gedacht.

    Zitat

    Wenn jemand sehr reiselustig ist, kann das das Leben genauso stark prägen wie Kinder. Und Kinder kann man auch unabhängig vom aktuellen Gesprächspartner (ja sogar unabhängig vom Lebenspartner) bekommen. Gibt schließlich auch noch andere Menschen. ;-)

    Und was hat das mit dem Faden hier zu tun? Hier geht es ja gerade darum, dass Dates stattgefunden haben (ob auch bei der TE, weiß ich jetzt gerade nicht), deren Inhalt es war, ob man den passenden Partner dafür finden kann, wenn man Kinder mit dem Partner will.

    Zitat

    Ja, deswegen sind sie dann ja auch nicht "alleinerziehend", wenn sie "zusammenleben." Wer hätte das gedacht.

    Mein Punkt ist, dass man auch getrenntlebend gemeinsamerziehend sein kann und sein sollte. ;-) Ich finde es nicht gut wenn sich eine Seite aus der Verantwortung zieht oder gedrängt wird. Und ein vorschnelles Etikettieren als "alleinerziehend" finde ich da nunmal nicht sonderlich konstruktiv.

    Zitat

    Und was hat das mit dem Faden hier zu tun? Hier geht es ja gerade darum, dass Dates stattgefunden haben (ob auch bei der TE, weiß ich jetzt gerade nicht), deren Inhalt es war, ob man den passenden Partner dafür finden kann, wenn man Kinder mit dem Partner will.

    Der Zusammenhang war die Frage, inwiefern man schon beim ersten Date über Kinder reden darf/sollte. ;-) Du findest nein, ich sehe es weinger negativ und finde dass das kein Tabu-Thema sein muss.


    Es ist doch nur sinnvoll recht frühzeitig (ich würde sagen ab dem Zeitpunkt, zu dem man beginnt sich zueinander hingezogen zu fühlen, was bei manchen eben schon das erste Treffen sein kann.) Beziehungsvorstellungen auf Kompatibilität abzuchecken...

    Wenn jemand mir erzählt, dass er sich Kinder wünscht, gehe ich jedenfalls nicht automatisch davon aus, dass ich die dazugehörige Mutter werden soll. ;-D Dazu muss er mich ja erstmal kennenlernen, erst dann kann er wissen, ob der allgemeine Kinderwunsch, zu einem konkreten Kinderwunsch mit mir wird.


    Genauso kann das ein Mann sehen, wenn er auf eine Frau mit Kinderwunsch trifft. Ich verstehe daher nicht, warum (mancher) man(n) sich sofort auf den potentiellen Samenspender reduziert sieht, nur weil eine Frau sich Kinder wünscht...

    Zitat

    Mein Punkt ist, dass man auch getrenntlebend gemeinsamerziehend sein kann und sein sollte.

    Na, dann wünsch ich dir viel Glück dabei, falls du mal geschieden und alleinerziehend werden solltest. Wir sprechen uns dann wieder, was das Thema anbelangt *:) war man "sein kann" und "sein sollte", steht auf einem anderen Blatt, als das, was "sein wird" und so mancher Ehepartner hat sich schon so entwickelt, wie man es vorher nie von ihm gedacht hätte.

    Zitat

    Und ein vorschnelles Etikettieren als "alleinerziehend" finde ich da nunmal nicht sonderlich konstruktiv.

    Nun, seltsam, dass auch Jugendamt und Familienkasse (Kindergeld) Geschiedene mit Kindern, die bei denjenigen leben, so "etikettiert." Aber damit hab ich nun auch genug von dem Thema, sonst reg ich mich noch auf. Muss echt nicht sein. :-)

    Zitat

    Wenn jemand mir erzählt, dass er sich Kinder wünscht, gehe ich jedenfalls nicht automatisch davon aus, dass ich die dazugehörige Mutter werden soll. ;-D Dazu muss er mich ja erstmal kennenlernen, erst dann kann er wissen, ob der allgemeine Kinderwunsch, zu einem konkreten Kinderwunsch mit mir wird.


    Genauso kann das ein Mann sehen, wenn er auf eine Frau mit Kinderwunsch trifft. Ich verstehe daher nicht, warum (mancher) man(n) sich sofort auf den potentiellen Samenspender reduziert sieht, nur weil eine Frau sich Kinder wünscht...

    Ich versteh nicht ganz, wieso du das nicht verstehst oder verstehen willst.


    Das ist doch mehr als sonnenklar, wenn zwei, die sich zwecks Partnersuche daten und beide aus einer Singlebörse kommen, den anderen, den sie gerade daten, in diese Fragen miteinbeziehen.


    Aber ich will den Faden der TE hier jetzt nicht unnötig weiter damit shreddern, deswegen beende ich das Thema hier.

    :)^


    alles andere wäre vermessen.


    kommt halt auch drauf an wie man es anspricht.wenn ne frau natürlich ganz konkret und direkt den mann fragt ist es noch was anderes als wenn sie mehr oder weniger zufällig auf das thema kommt weil es sich halt ergibt.

    Zitat

    Der Zusammenhang war die Frage, inwiefern man schon beim ersten Date über Kinder reden darf/sollte. Du findest nein, ich sehe es weinger negativ und finde dass das kein Tabu-Thema sein muss.

    Ich als Mann wäre sehr irritiert, wenn mich Frau mit frühzeitig, also in den ersten 4-6 Wochen, auch nur nebenbei oder indirekt zu meinem Kinderwunsch fragen würde. Da müßte ich mich ja dann irgendwie äußern, ob ich mir Kinder mit Ihr vorstellen könnte oder nicht. Das wäre genau so wie die Frage: "Könntest Du Dir vorstellen, mich zu heiraten." Jeder seriöse und ehrliche Mann dürfte Probleme haben, in einem frühren Stadium darauf zu antworten und die Flucht ergreifen. Die Frage ist einfach am Anfang einer Beziehung nicht zu beantworten, weil sie so etwas klammerndes, ergreifendes, endgültiges mit sich bringt.


    Umgekehrt finde ich allerdings in Ordnung, wenn jemand direkt bzw. frühzeitig darauf hinweißt, grundsätzlich keinen Nachwuchs zu wollen oder aus gesundheitlichen Gründen nicht zu können.


    Ich habe im Laufe dieses Threads den Eindruck bekommen, dass viele hier sehr binär denken und handeln. Da wird alles reduziert auf 1=ja oder 0=nein. So einfach ist das aber in Beziehungen leider nicht. Das ist sehr komplex, sehr laufend, sich permanent verändernd und da gibt es zwischen "ja" und "nein" tausende Zwischenstufen. Und es gibt verschiedenste Zeitfenster, wo Personen die gleiche Frage unterschiedlich beantworten.


    Deshalb halte ich auch von dem ganzen "Profilabgefrage", in denen Menschen per "Multiple Choice" aufs einfachste reduziert werden überhaupt nichts. Das ist überhaupt nicht aussagekräftig. Das dient nur der Suggestion.