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    Ich würde aktiver auf ihn zugehen, dann merkst du ganz schnell, dass dich da niemand vernachlässigen oder benachteiligen will.

    Ich versuche ja auf ihn zuzugehen, aber das ist schwer, weil ja eben immer seine Freundin oder die Tochter dabei sind. :-(

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    Ich kann mir vorstellen, dass das sehr anstrengend ist. Ich glaube aber auch, dass Deine Wut (die ja auch ziemlich berechtigt ist, was die Punkte angeht, die du hier schilderst) sich immer weiter ausdehnt? So im Sinne davon, dass du so grundwütend bist? Nicht im Sinne davon, dass man es Dir nicht recht machen kann, sondern eher, dass du bei weiteren Dingen zu recht noch wütender wirst?

    Genau. Es sind momentan so kleine Sachen die das Fass permanent zum Überlaufen bringen.


    Ich Schluck das dann meistens runter, sag nix, weil ich weiß dass es eh nichts bringt.


    Als ich mir mal Luft gemacht hatte würde nur alles abgeschüttelt...

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    Ich stelle mir das ehrlichgesagt ziemlich anstrengend vor. Ich hätte überhaupt keine Lust, mich dem Ganzen auszusetzen, aber das ist natürlich nicht so einfach. Für Deinen Kleinen stelle ich mich vor, dass das auch gar nicht schön ist..

    ist es auch. Daher möchte ich ja was dagegen unternehmen!

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    Ich hätte auch den Vorschlag gehabt, dass ihr mal unter Euch was macht? Aber wenn da immer was dazwischen kommt, dann frage ich mich, was das ist? Wirklich so unvorhersehbare Dinge oder eher eine gewisse Art von Verhinderungen seitens der neuen Freundin?

    Entweder kommt das Kind von der Tochter so dass er sich da kümmern muss und nicht weg kann, oder seiner Freundin fällt ein dass sie noch weg wollen, manchmal hat er auch schlichtweg keine Lust.

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    Das ist Mist, dass Dein Vater alles abstreitet. Ich glaube aber fast, dass er es selbst gar nicht wirklich sieht? Oder ist er eher ein zurückhaltender Mensch, der es auch viel anderen recht machen will und sich deshalb unter die neue Freundin stellt, obwohl er sieht, dass da was gewaltig schiefgeht?

    Ja das ist er definitiv. Er versucht zu allen gut und nett zu sein, aber seine neue Freundin steht momentan ganz vorne an.


    Egal was sie sagt, er springt. :-(

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    Nur so ein Gedanke: bist Du vielleicht doch neidisch, weil eben Deine vermeintliche Konkurrentin ein Mutter hat, die für sie da ist? Und nun eben auch noch einen "Stiefvater", der ebenfalls Interesse hat und für Sie da ist?

    Seltsamerweise eher weniger. Mit ihrer Mutter, also der Freundin meines Papas, versteht sie sich, aber mit meinem Papa meines Gefühls nach noch besser. Sie hängt Stückweit mehr an ihm als an ihrer eigenen Mutter. Und das stinkt mir :-/

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    Warum beschäftigt ihr euch mit dem Kind, wenn Du eigentlich Zeit mit Deinem


    Papa verbringen möchtest?

    Man muss dazu sagen dass der Sohn von ihr sehr jähzornig ist, daher braucht er generell Aufsicht und


    Ich möchte nicht dass mein Kind alleine mit ihm spielt.


    Sobald was nämlich nicht nach seiner Nase geht Schlägt er um sich, schmeißt mit Gegenständen etc.


    Daher ist immer entweder mein Mann oder ich dabei damit jemand diese Situationen unter Kontrolle hat.


    Im Kindergarten müsste er schon mehrfach die Gruppe deswegen wechseln.


    Ich möchte nicht dass mein Sohn dann der Leidtragende ist und beiß daher lieber in den sauren Apfel und bleib nebenbei sitzen/ mit im Raum oder übernehme eine Rolle im Spiel.


    Mein Sohn ist 3 und ordnet sich ihm in dem Moment unter Bzw er hat auch irgendwie Angst vor ihm, was ich gut verstehen kann.


    (Von Lego über Memory etc. spielen sie eigentlich alles. Auch draußen grade bei dem Wetter)

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    Ups, überlesen. Aber wenn er es allen recht machen will, weiß er denn dann nicht, wie du Dich dabei fühlst? Dass Dein Kleiner Opazeit vermisst (gehe ich jetzt einfach mal von aus)? Was sagt er dazu? Er kann ja weder Dir noch dem Kleinen die Gefühle absprechen?

    klar weiß er wie ich mich fühle. Hab es ihm auch schon häufiger gesagt. Aber die Gefühle seiner Freundin gegenüber überwiegen und ich darf mich hinten anstellen.


    Dass der kleine seinen Opa auch mal vermisst weiß er.


    Mittlerweile ist es sogar so gewesen dass mein Sohn nicht mehr alleine zu ihm hin geht Bzw sich schämt/versteckt wenn wir zu Besuch kommen, weil der Opa mehr und mehr fremd wird.

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    War es nicht so, dass Dein Sohn sowieso nicht ohne Dich bzw. unkompliziert woanders schlafen kann oder mag? Auch nur schwer mit dem eigenen Papa?


    Erinnere mich daran im Rahmen des Spassbades.


    Würdest Du da mehr wollen, rede mit Deinem Vater. @:)

    ja mein kleiner ist eher ein mamakind. Aber beim Besuch des Spaßbades ging es ja dann auch gut alleine und auch wo ich über Weihnachten im Krankenhaus war blieb er ohne Probleme bei seinem Papa.


    er würde auch bei seinem Opa bleiben; wenn der sich mal mehr kümmern würde :-/


    Und zur Not wäre ja noch die uroma mit im selben Haus und die ist genau so gut wie die Mama im Ernstfall ;-D

    Ist alles etwas komplizierter, hab ich jetzt oben erläutert :-) @:)

    Klar, fordern kann ich es nicht, aber es tut halt aktuell weh dass es so ist :-(


    Ich versuche ja zu reden, ohne Vorwürfe zu machen etc.


    Aber das hilft ja nicht.


    Ich weiß nie wie ich meine Erwartungen runter Schrauben kann oder wie ich vielleicht doch an ihn ran kommen kann ohne dass alles runter gespielt wird...

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    Mit Eifersucht und innerlich aufgebauten Hassgefühlen wirst Du die Gesamtsituation nicht positiver gestalten. Ich würde Deinem Vater einen Brief schreiben, ihm Deine Verlustängste beschreiben, und das Du den Platz in seinem Leben nicht verlieren möchtest. Vielleicht sind zwei Töchter mit Kind und Kegel um beide herum auch zuviel.

    das mit dem Brief kann ich versuchen. Aber ich habe Angst dass er ihn dann seiner neuen Freundin zeigt und ich dann wieder die böse Bin. Sowas hat er schon mal gemacht nur da war es etwas was ich ihm mündlich persönlich anvertraut habe...

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    Mitunter spielen auch die räumlichen Möglichkeiten eine Rolle. Hat die jüngere Tochter der neuen Lebensgefährtin eine besondere Familiensituation, die es gerade erforderlich machen könnte, dass ihr Kind häufiger bei den Großeltern übernachtet?

    Nö.


    Sie ist schwanger, hat einen Freund, einen Sohn, wohnt in einem Haus.


    ICh bin schwanger, hab einen Mann, einen Sohn, wohne in einem Mehrfamilienhaus.


    Die Umstände sind also ähnlich, bis auf dass sie in nächster Zeit ihren entbindungstermin hat und ich erst im April. Aber es war vorher ja auch schon so.

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    Man sollte die Menschen um sich herum nehmen wie sie sind. Es gibt keine anderen. Neid, Eifersucht und Hass sind schlechte Wegbegleiter. Von Menschen, die einem nicht gut tun, kann/sollte man Abstand nehmen. Allerdings, ist man sich seines Hasses bewußt, dann sollte man an sich selbst arbeiten.Wenn man etwas ändern will, dann sollte man bei sich selbst anfangen. Mit 25 Jahren dermaßen herumquängeln ist eher unreif. Ich glaube, dass die besagte 'Hassperson' ganz schön mit dir zu kämpfen hat. Vielleicht braucht sie ja gerade zur Zeit deinen Vater, weil er ihr etwas geben kann, das sie wieder auf die richtige Spur bringt.

    Dass das keine schönen Eigenschaften sind ist mir bewusst. Daher schreibe ich das ja alles hier nieder und hoffe auf eine persönliche Erleuchtung oder Hilfe wie ich damit umgehen soll.


    Ja ich bin unreif in dem Moment.


    War ich schon immer wenn ich mich ungerecht behandelt gefühlt habe.


    Warum sollte die "hassperson" mit mir zu kämpfen haben?


    Sie hat ja im Gegensatz zu mir alles was sie will.


    Ihr wird das Kind abgenommen, sie kriegt Aufmerksamkeit, etc. bb.


    Von welcher Spur redest du? ":/


    Kann deinen Gedanken grade nicht folgen.

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    Im Grunde klingt es bei dir nach einem sehr harten und desillusionierenden Abnabelungsschritt von deinem Vater. Da ist Wut und auch Hass manchmal normal. Eigentlich hattest du wohl immer irgendwie gedacht, dass du bei ihm eine besondere Position inne hast und nun führt sein Verhalten dieser Frau gegenüber dir vor Augen, dass dem nicht so ist. Weil es aber immer unfassbar weh tut sich sowas einzugestehen, bist du lieber auf sie wütend.

    Das trifft es sehr gut!


    Ich bin enttäuscht von meinem Vater und dann kommt eben diese Wut auf sie dazu, weil sie der Grund ist dass mein Vater mich so enttäuscht....

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    Wie alt ist denn bei euch das andere Kind? Können die Kinder nicht allein spielen und die Erwachsenen unterhalten sich? Ist hier immer so, zusätzlich wird sich mal abgewechselt bei der Betreuung ( mal Fußball spielen mit den Kindern, malen oder alle spielen zusammen Monopoly)

    Er ist jetzt 5, bald 6.


    Alleine spielen ist leider nicht möglich, hab ich oben ausführlich beschrieben :-)




    Ich hoffe dass ich jetzt auf alles eingegangen bin, das ist mit dem Handy echt ein Kunststück :=o


    Danke euch ganz sehr schön mal @:)

    Wir hatten diese Situation auch und wenn ich es noch einmal machen könnte, würde ich es langsamer angehen mit der Erst-Familie. Als Zweitfamilie ist man normal eigentlich froh, wenn man mit der Erstfamilie gut auskommt und geht schnell zum Alltag über. Wie es in denen aber aussieht, unterschätzt man, eben, weil da Eifersucht aufgebaut wird, an die man so nicht denkt.


    Insofern würde ich den Kontakt halten, aber evtl. einfach insgesamt etwas reduzieren, damit es nicht so schnell an's Eingemachte geht. Auch würde ich für Dein Kind aktiv Opa-Zeiten fordern, ohne das andere Kind,


    wobei da die Frage ist, ob der Opa das vorher schon gemacht hat? Oder wäre das neu für ihn? Manche Großeltern machen das ja sowieso nicht....

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    Wenn man etwas ändern will, dann sollte man bei sich selbst anfangen. Mit 25 Jahren dermaßen herumquängeln ist eher unreif.

    Das empfinde ich auch so.


    Jetzt hat dein Vater endlich mal eine Frau, die er liebt und mit der er glücklich ist. Jetzt gönne es ihm doch mal.


    Natürlich verändert sich das Leben mit einer neuen Familienkonstellation. Ihr seid aber alle erwachsen und lebt euer eigenes Leben. Du wirst dich nur unglücklich machen, wenn du dich in Konkurrenz zu deiner "Stiefschwester" siehst.


    Eines ist mir dann noch aufgefallen : du projizierst einiges auf dein Kind. Bist du sicher, dass dein Sohn wirklich nicht mehr zu Opa will, weil Opa sich so verändert hat? Oder weil du dich unwohl fühlst ubd dein Kind das ganz klar merkt. Sowas wäre auch nicht nett deinem Vater gegenüber. Die Kinder solltet ihr da außen vor lassen.

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    wobei da die Frage ist, ob der Opa das vorher schon gemacht hat? Oder wäre das neu für ihn? Manche Großeltern machen das ja sowieso nicht....

    vorher war er häufiger beim Opa. Grade nach der Trennung waren wir sehr oft oben, haben den Opa aufgebaut, viel mit ihm unternommen etc.


    Deswegen fühlt sich das jetzt auch wie ein "Doppelter arschtritt" an. Zum aufbauen waren wir gut genug und dann werden wir ersetzt.


    Der kleine liebt den Opa und ich weiß dass mein Vater ihn auch sehr liebt.


    Aber er findet eben keine Zeit mehr für ihn, die Familie der Freundin geht vor.


    Und das ist schade.


    Er hatte in der Zeit der Trennung (5-6 Monate) 2-3 mal beim Opa geschlafen und da ging alles glatt.


    Seit die Freundin da ist (2 Jahre) schlief er ein einziges Mal dort.

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    Jetzt hat dein Vater endlich mal eine Frau, die er liebt und mit der er glücklich ist. Jetzt gönne es ihm doch mal.

    gönn ich ihm auch. Ich bin nur traurig dass die neue Familie bevorzugt wird.

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    du projizierst einiges auf dein Kind. Bist du sicher, dass dein Sohn wirklich nicht mehr zu Opa will, weil Opa sich so verändert hat? Oder weil du dich unwohl fühlst ubd dein Kind das ganz klar merkt. Sowas wäre auch nicht nett deinem Vater gegenüber. Die Kinder solltet ihr da außen vor lassen.

    Ich rede meinem Kind sicher nix ein und bin froh über jede Zeit die er mit dem Opa verbringt.


    Mein Sohn ist aber allgemein sehr schüchtern und braucht etwas ehe er auftaut. Bei Leuten die er häufig sieht (uroma oder meine Schiegereltern) geht es aber.


    Bei meinem Vater war es auch nie ein Problem.


    Seit 3-4 Monaten fremdelt (gut er ist kein Baby mehr aber ich denke ihr wisst wie ich es meine) er regelrecht mit dem Opa.


    Und das finde ich sehr schade.

    Dein kleiner kann sich an seine babyzeit garnicht erinnern.


    Er ist 3 jahre alt und vielleicht auch in einer Phase, wo er nicht woanders schlafen will. Wenn er 6 Jahre alt ist, sieht das vielleicht anders aus.


    Du vergleichst 2 kinder und dessen bedürfnisse, wobei du aber das andre kind nichtmal soooo gut in den bedürfnissen kennst...


    Es ist einfach eine verdammt schwere Situation.


    Ich denke du projezierst da etwas auf die 2. Tochter, weil du keinen Zugang zu dieser gefunden hast (mit ihrer älteren Schwester kommst du ja gut aus...hat diese kinder?)


    Du siehst sie nicht als Familie sondern als Eindringling.


    Deinvater und ihre mutter sind 2 individuen. Vielleicht kann dein papa besser mit fen enkeln als ihre Mutter. Aber die beiden gründen eine neue familie...zwar nicht mit gemeinsamen kindern, aber sie tun es. In einer familie teilt man sich aufgaben. In dem fall übernimmt dein papa vielleicht die enkel, weil er super mit kleinen Kindern kann. Er sieht sie als familie an.


    Ich denke du projezierst deine wut auf die 2. Tochter weil diese dinge tut, die du missbilligst.


    Du hast in dem moment eine antisympathie entwickelt aus der man nur schwer wieder rauskommt.


    Ich würde da an 2 stellen ansetzen...schau mal ob du an ihr etwas liebenswertes findest. Kein Mensch ist nur böse.die wut versperrt aber den weg positive sachen zu sehen.


    Und 2. Verhandel mit deinem papa über einen opa tag. An dem tag nimmt er sich zeit für seinen enkel...der andre junge knn genauso einen eigenen opa tag haben...aber das geht dich dann nichts an.

    Man kann einen eigenen Weg gehen, der keinen Wegweiser benötigt, wo 'Hass' und 'kindliches Verhalten' an den Wegpfeilen prangt. Einfach mal einen Schritt zurücktreten und hin zum Horizont blicken. Es gibt viel zu entdecken, wenn man den nötigen Abstand hält.

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    Deswegen fühlt sich das jetzt auch wie ein "Doppelter arschtritt" an. Zum aufbauen waren wir gut genug und dann werden wir ersetzt.

    Hast du ihm das mal genau so gesagt? So hart es klingt, vielleicht versteht er noch nicht wirklich, dass es dich wirklich verletzt und traurig macht? Als mein Vater eine neue Freundin hatte, hat er auch alles für sie gemacht und ich habe mich nur an zweiter Stelle gefühlt, weil sie auch wirklich intrigiert hat und er hats nicht gemerkt/merken wollen... Wirklich verstanden hat er es erst, als ich mitten im Gespräch einfach angefangen habe zu heulen und nicht mehr aufhören konnte, von da an konnten wir zumindest vernünftig darüber reden und er war bemüht, immer eine Lösung zu finden, weil er gesehen hat, wie weh er mir eigentlich getan hat.


    Wie schon von anderen gesagt, für deinen Sohn würde ich Opa-Zeit "beantragen", muss ja nicht gleich ein ganzer Tag sein, aber einfach Zeit, die er wirklich nur mit ihm verbringt. Gleiches gilt dann natürlich für das andere Enkelkind, ohne dass du "meckerst" ;-) Wenn er das nicht will oder immer wieder absagt, würde ich mich - so traurig es auch ist - erst mal zurückziehen. Nicht für immer, aber erst mal so lange, bis er selbst merkt, dass ihm etwas fehlt und/oder sich bei ihm alles ein bisschen beruhigt hat.


    Ich kann dich sehr gut verstehen, auch wenn dieses Gefühl rational gar nicht so wirklich einfach zu begründen ist ;-) @:)