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    meines kleinen Sohnes

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    Meine älteren Kinder

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    meine Famile

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    Das kann ich Ihnen nicht antun.

    Und wo bleibst Du bei der Geschichte?


    Nur wegen anderen riskierst Du womöglich Dein Leben. Er muss Dich nur mal erwischen wenn Du an der Treppe stehst.

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    dass man mir vielleicht sogar nicht glaubt.


    Er ist sehr charismatisch und überall beliebt

    Deswegen sollst du deine Verletzung dokumentieren lassen.


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    Ich habe auch kein Konto (mehr), auf dass ich zugreifen kann.

    Konto kann man einrichten.. geht ganz einfach und jede Bank ist gesetzlich verpflichtet, ein Girokonto einzurichten, aber das sollte Deine kleinste Sorge sein.

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    Er ist sehr charismatisch und überall beliebt.

    Oh ja.. weil er so ein toller Kerl ist, tritt er Dich mit Füßen .. klasse Typ .. echt !

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    Ich denke auch nicht, dass jemand auf meiner Seite wäre, oder dass man mir vielleicht sogar nicht glaubt.

    Kannst Du nicht wissen, wenn Du es nicht versuchst. Die Frauen in den Beratungsstellen und Frauenhäusern werden auf Deiner Seite sein.

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    Das kann ich Ihnen nicht antun.

    Genau.. Hauptsache, den anderen geht es gut. Was ist mit Dir ? Hast Du gar keine eigene Würde ?

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    Dafür (zu gehen) bin ich nicht stark genug

    Sorry, aber dafür habe ich absolut kein Verständnis. Du bringst dein Kind in Gefahr, verstehst du das tatsächlich nicht?! Willst du, dass dein Kind später mal im Psychologieforum schreibt "mein Vater hat mich und meine Mutter misshandelt, aber sie ist bei ihm geblieben, liebt sie mich denn gar nicht?"? Es tut mir leid für die drastischen Worte, aber du bist Mutter und daher NICHT nur für dich verantwortlich. Wenn du jetzt die Reißleine nicht ziehst, tut mir dein Kind wirklich leid.

    Sheilagh, ordne wirklich mal Deine Prioritäten. Die körperliche und seelische Unversehrtheit von Deinem Sohn und Dir sollte dabei ganz oben stehen.


    Mach wenigstens einen Termin bei einer Beratungsstelle aus. Du kannst da raus, Du musst kein Opfer bleiben!

    Sheilagh, ob Du ein Konto hast oder nicht, ist jetzt mal völlig egal. Polizei rufen, Sachen packen, und wie ich schon schrieb, ganz wichtig, den oder die Ordner mit dem Papierkram wie Zeugnisse und Urkunden, und ab ins Frauenhaus. Weihnachten und die anderen und was sie glauben, sind egal, wichtig ist, dass Du und Dein Baby da ohne weitere körperliche Blessuren rauskommen. Alles andere wird sich danach finden. Du bekommst ein Zimmer, Essen und zur Not auch Klamotten und den nötigsten Kram für Dein Baby. Im Frauenhaus wirst Du in der Folgezeit bei allen notwendigen Behördenangelegenheiten unterstützt werden und es gibt wirklich viele Beratungs- und Hilfsangebote.


    Was würdest Du denn einer Freundin raten, wenn sie Dir so etwas erzählen würde?

    Den Gewalttäter anzeigen, die Verletzungen von Fachpersonal protokollieren lassen, vielleicht hat er dann hinterher eine Vorstrafe, ihn im ganzen Bekannten- und Freundeskreis bloßstellen ....


    Der muss einmal die gesamte Bandbreite mit voller Wucht zu spüren bekommen, mal richtig Konsequenzen für sein widerwärtiges Verhalten erleben ... vielleicht ändert er sich dann.


    Aber wie in diesen Fällen so oft - die Frau schafft es nicht, sich zu trennen, hat immer eine Ausrede parat, warum sie ausgerechnet jetzt nicht gehen kann.


    Ich las mal, dass Beziehungen mit einem Gewalttäter länger halten und weniger oft geschieden werden als Beziehungen mit einem Nichtgewalttäter.

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    Dafür (zu gehen) bin ich nicht stark genug.

    Der Punkt ist: du bist nicht nur für dich allein verantwortlich. Es gibt offenbar ein gemeinsames Kind und damit geht es nicht darum, ob es für dich derzeit leichter ist in dieser Beziehung zu bleiben, als sie zu beenden.


    Es ist an dir, deinen Sohn zu schützen. In erster Linie sicher vor möglicher Gewalttätigkeit deines Partners gegenüber ihm, aber natürlich auch davor, dass dein Sohn Situationen, die mit der heute vergleichbar sind, in Zukunft miterleben muss. Dabei geht es nicht nur darum, was ihm von euch beiden vorgelebt wird und er von euch lernt, sondern vor allem um die massive seelische Belastung, der er auch dann ausgesetzt ist, wenn er "nur" Zeuge wird.


    Ich denke, du weißt sehr gut, dass eine Weihnachtsfeier weitaus weniger wichtig ist, als eure physische und psychische Unversehrtheit, vor allem weitaus weniger wichtig als der Schutz deines kleinen Sohnes.

    Leider scheint bei dir das Fass nicht voll zu sein.


    Willst du wirklich die nächste Eskalation abwarten?


    Dieses Weihnachten ist dir sehr wichtig, das


    ich sogar irgendwie...


    es kommen ja auch noch weitere Weihnachten.


    Und ja, es braucht Kraft für die nächsten Schritte...


    Gibt dir dein kleiner Sohn nicht Motivation genug, aus diesem Schlammassel


    auszubrechen?


    Dein Kind und du habt einen gewalttätigen Papa/Partner.


    Therapie fruchtet nicht. Du kannst ihm nicht verändern.


    Du kannst aus der Situation ausbrechen heute hier und jetzt.


    Du wirst Unterkunft im Frauenhaus bekommen, und da werden weitere


    dir helfende Schritte eingeleitet


    Uns du wirst nicht alleine sein und professionell begleitet.


    Denk an deine und an sie Zukunft deines kleinen Kindes, ihr habt das verdient