Susanne


    ich kenn das Problem, mein Mann leidet unter Haushaltsdemenz, ganz übel. Gerade deshalb kam ich ja auf den Gedanken, dass dies des Katers Kern sein könnte.


    Ganz klare Absprachen, klar sagen wie sehr dir das alles auf den Geist geht und lernen auszuhalten während er noch arbeitet. Hindert dich ja nichts und niemand daran schonmal schön Essen vorzubereiten oder so, nur seinen Katzenkram, den muss er dann halt machen. Oder er übernimmt dafür fix und künftig ohne weitere Aufforderungen andere Aufgaben, dafür saugst du. Kauft ein, kocht, macht den Abwasch oder was auch immer dir auf den Senkel geht.

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    Wie wäre es mit einem Saugroboter?

    Roboter sind eh die Lösung für alles. Seitdem unser kleines Ufo brav jeden Tag das Wohnzimmer saugt, ist das Thema wirklich viel entspannter.


    Man muss halt nur gucken, dass man ein gutes Modell aussucht und die Wohnung ggf. roboterfreundlich umstellen.

    Ich stelle jetzt einen Putzplan auf und probiere mein schlechtes Gewissen auszuschalten.


    Er bekommt heute ne Liste von mir in die Hand gedrückt mit Sachen die er zu erledigen hat.


    Wir haben das so geregelt, dass wenn die Katzen mitkommen ich den Kompromiss eingehe und deswegen darf ich mir auch mehr erlauben.


    aber ich denke ihn zum putzen zu bewegen ist nicht sehr gemein von mir.


    Also ich guck mal wie das klappt und wie er reagiert.


    auf jeden fall weiß ich, dass ich an ihm arbeiten muss und die katzen aushalten muss.


    danke euch!

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    auf jeden fall weiß ich, dass ich an ihm arbeiten muss und die katzen aushalten muss.

    Ne ne, er muss an sich arbeiten, du kannst ihn darum nur bitten und sagen, dass euer Zusammenleben sonst für dich zur Belastung wird und keinen Spaß macht. ;-)

    @ marie27

    getrennte wohnungen kommen garnicht in frage. wir sind ja gerade erst umgezogen, haben eine traumwohnung und alles war mit sehr viel stress verbunden. wir haben unsere haushalte aufgelöst und zusammen neu gemacht. das kommt garnicht in frage und wollen wir auch nie wieder.

    Dann würde ich Badezimmer und Schalfzimmer Katzenfrei machen, dann hast du Haarfreie Orte und vielleicht einen Robo fürs Wohnzimmer anschaffen damit immerhin dieser Raum für dich immer eine Wohlfühlzone ist.

    er kommt immer erst abends von der arbeit, und dann nervt es mich wenn er dann noch so lange die wohung putzen muss, wo ich lieber mit ihm auf der couch sitzen möchte.


    aarrrghhh es ist zum mäuse melken.

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    er kommt immer erst abends von der arbeit, und dann nervt es mich wenn er dann noch so lange die wohung putzen muss, wo ich lieber mit ihm auf der couch sitzen möchte.

    Ja, gut, das könnt ihr dann ja zusammen ausbaldowern, wie es euch passt. Aber ich würde das auf jeden Fall gemeinsam machen und nicht ihm einfach einen fertigen Plan in die Hand drückend. Einerseits nicht, weil es einfach nicht nett ist, ihn so zu übergehen, und andererseits weil es doch eure gemeinsame Wohnung und Haushalt ist und Du Dir da wieder ganz alleine was an die Hacken hängst.

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    Sobald die entscheidung fest stand, habe ich zu ihm gesagt, dass ich eigentlich nicht möchte, dass die katzen mitkommen,

    Wieso hast du damit gewartet, bis die Entscheidung feststand? Dieses Thema hätte doch sofort beim ersten Gedanken, zusammenziehen zu wollen, auf den Tisch gemusst bzw. als klares Ausschlusskriterium für einen Zusammenzug kommuniziert werden müssen.


    Jetzt zu versuchen, die Tiere aus diversen Gründen aus dem Haus zu nörgeln und ständig auf deinen Freund einzuwirken, seine O-Ton: "abgöttisch geliebten Jungs" abzuschieben, finde ich ziemlich befremdlich. Folgende Argumentation...

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    dass es uns und den katzen besser gehen würde wenn sie in ein zu hause kämen, wo sie mehr aufmerksamkeit und zeit bekämen. ...für kratzbaum und spielsachen, damit sie sich während unserer abwesenheit beschäftigen können, aber das ist auch nicht das wahre meiner meinung nach.

    ...greift nur, wenn dir das Wohl der Tiere schon vorher am Herzen lag, als sie jedes Mal alleine bei ihm zu Hause waren, wenn er sich bei dir aufhielt oder ihr weggefahren seid. Oder habt ihr mit euren verstärkten aushäusigen Aktivitäten erst begonnen, nachdem ihr zusammengezogen seid?

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    als er noch allein war, hatte er viel zeit sich um die beiden zu kümmern. jetzt müssen die beiden mit vielen verboten leben, sie dürfen nicht mehr ins schlafzimmer, nicht auf den tisch.

    Meine Katzen durften nie auf die Tische oder in der Küche auf die Arbeitsplatten. Und ich weiß von Freunden, wo die Tiere nicht ins Schlafzimmer, ins Bett oder ins Kinderzimmer dürfen. Insofern sind das keine unüblichen Verbote. Aber da du von "vielen Verboten" schreibst, gehe ich mal davon aus, dass das noch nicht alles ist, oder? Und warum räumt ihr den Tieren nicht etwas mehr Kuschelzeit ein? Ich meine, deinem Freund bedeuten sie doch offenbar viel. In Zeiten, als er sich alleine (und vielleicht auch einsam) fühlte, waren sie emotional seine Begleiter.

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    naja vielleicht finden wir noch einen kompromiss.

    Wie könnte der denn für dich aussehen?

    @ a.fish

    ich hab den plan jetzt so gemacht, dass er nur alles macht, was mit den katzen zu tun hat und ich den rest.


    z.b. übernehme ich allein das wäsche waschen und bad putzen, sowie schlafzimmer saugen. und er nur saugen des wohnzimmers und küche, wo die katzen sich aufhalten. ich denke das ist in ordnung.


    natürlich werde ich das mit ihm heute abend gemeinsam besprechen, aber so einen plan vorzubereiten kommt ihm nur entgegen.


    er hatte ja schonmal den vorhsclag gehabt nen putzplan zu machen, find ich aber unnötig, weil wir in keiner wg wohnen und eh jeden tag geputzt werden muss. bzw. einmal durchgesaugt und staub gewischt. (hab hausstauballergie) ....

    ich denke, du wirst dich damit abfinden müssen, dass die katzen bleiben. du könntest überlegen, eine psychotherapie zu machen, um nicht gleich genervt zu sein von "einem haar". sozusagen in dem punkt sauberkeit etwas toleranter und weniger perfektionistisch zu sein.


    in punkto katzen kann ich euch nur drei tipps geben:


    1. legt grenzen fest. sie dürfen nicht in euer schlafzimmer und bad, dafür bekommen sie im rest der wohnung in jedem zimmer an entsprechenden stellen einen kratzbaum oder dergleichen. wenn ihr das richtig anstellt, gehen sie euch auch nicht mehr aufs sofa und ihr müsst hin und wieder nur noch die kratzbäume und liegeflächen der beiden absaugen.


    2. gewöhnt ihnen ab, nachts auf achse zu sein. oft kommt das daher, dass katzen einen anderen rhytmus haben. will sagen: wild lebende katzen jagen, töten, essen und schlafen. in der reihenfolge. wenn ihr permanend futter rumstehen habt oder aufs jagen verzichtet, werden sie nicht müde und schlafen dann eben auch nicht. also abends vorm zu bett gehen der menschen katzenspielzeug schnappen, die beiden auspowern und mal eine halbe stunde mit ihnen spielen, bis sie so richtig kaputt sind und dann füttern und ab ins bett. wenn sie nachts dann doch mal an der tür miauen, ignoriert sie einfach und dann lernen die das auch.


    3. wenn die haare ein thema sind, müsst ihr sie kämmen. das nimmt schonmal viele der haare weg und die meisten katzen geniessen es auch. ansonsten eben spezielle katzenplätze an exponierten stellen in der wohnung. dort dann ein deckchen drauf legen und dort dürfen sie es sich bequem machen. wenn das deckchen dann mal voller fell ist, wird es gewaschen oder draussen ausgeschüttelt.