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    Mich wundert, dass es hier eher als "Gründe finden" aufgefasst wird. Wenn man der eher rationale Typ ist, dann kann es doch ein Weg sein, sich langsam an den Gedanken zu gewöhnen... natürlich nicht so, dass daraus ein"okay, morgen legen wir los" wird, aber eben ein langsames Annähern, indem man sich mit der Situation auseinandersetzt.

    Ich glaube genau das entspricht einfach sehr meinem Wesen..


    Das mag dann hier für jemanden, der sehr emotional gesteuert agiert, einfach anders "rüberkommen"..


    Und ist sicherlich auch etwas, was mir die Auseinandersetzung mit meiner Freundin, die halt von Natur aus erst mal anders tickt, "erschweren".


    Eigentlich ist es so dass wir uns beide auf das Gespräch freue und ich erwarte, dass wir beide unsere Positionen aufgeben und einen Kompromiss und einen Weg finden werden.


    Ich kann aber auch emotional, so ist es nun auch nicht..


    Ich kann mir durchaus vorstellen, mit dem kleinen mal Lego zu spielen, mal nen Fußball zu treten und auf dem Spielplatz zu stehen.


    So fern hergeholt ist mein Kinderwunsch also nicht, wie manche hier "urteilen" :=o


    Es kommen zum Teil durchaus schon mal Vatergefühle hoch, also warte ich einfach mal den Samstag ab.. :)^

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    Ich kann mir durchaus vorstellen, mit dem kleinen mal Lego zu spielen, mal nen Fußball zu treten und auf dem Spielplatz zu stehen.

    Naja, wenn du ein aktiver Vater sein willst - was ich für das Kind hoffen würde - wird da schon so einiges mehr an Aufgaben auf dich zukommen. ;-)

    Ich habe mich da jetzt gut reinfinden können, weil die Konstellation bei uns seehr ähnlich war. Mein Mann ist da viel rationaler rangegangen, was mich ehrlich, manches mal auch vor den Kopf gestoßen hat, aber ich habe verstanden, dass es sein Weg ist, all die Unsicherheiten und Fragezeichen anzugehen. Ich denke, wenn Deine Freundin auch bereit ist, auf Dich zuzugehen, dann seid Ihr auf einem guten Weg! :)^

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    Naja, wenn du ein aktiver Vater sein willst - was ich für das Kind hoffen würde - wird da schon so einiges mehr an Aufgaben auf dich zukommen. ;-)

    Kann sein, muss es aber nicht.


    Gibt auch sehr viele Frauen, die in der Rolle als Vollblutmutter und Hausfrau total aufgehen wollen. Ich kenne da ehrlich gesagt mehr als nur zweidrei Fälle. Und dieser Thread (oder war's ein anderer) zeigen ja auch, dass gar nicht so wenige Frauen die klassische Rollenverteilung als durchaus erstrebenswert erachten.

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    Gibt auch sehr viele Frauen, die in der Rolle als Vollblutmutter und Hausfrau total aufgehen wollen.

    Dann wäre der dazugehörige Vater aber kein aktiver Vater. ;-) Ich habe den Begriff schon mit Absicht gewählt und damit SEINE VORSTELLUNG, wie er als Vater sein will, angesprochen.

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    Dann wäre der dazugehörige Vater aber kein aktiver Vater. ;-) Ich habe den Begriff schon mit Absicht gewählt und damit SEINE VORSTELLUNG, wie er als Vater sein will, angesprochen.

    das muss aber nicht unbedingt so sein. Man könnte auch sagen, dass der Vater dadurch entlastet wird und daher sich mehr um die Kinder (nach der Arbeit) kümmern muss. Er muss sich also nicht um die Hausarbeit etc. kümmern und die Zeit am Abend kann gemeinsam den Kindern gewidmet werden - und nicht den Arbeiten die sobst liegen bleiben.


    Du gehst davon aus, dass wenn eine Mutter arbeiten der Vater automatisch weniger arbeitet und sich daher mehr um die Kinder kümmern kann. Beispielsweise weil dann beide nurnoch 70 % arbeiten - das ist aber eher die Ausnahme als die Regel.


    Ich bin kein Fan von der Hausfrauenehe - allerdings kann man auch nicht alles über einen Kamm scheren. Wie es genau ausgestaltet ist und wie die gemiensame Zeit genutzt wird hängt vielleicht nicht so sehr von dem Rollenbild ab.

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    Du gehst davon aus, dass wenn eine Mutter arbeiten der Vater automatisch weniger arbeitet und sich daher mehr um die Kinder kümmern kann. Beispielsweise weil dann beide nurnoch 70 % arbeiten - das ist aber eher die Ausnahme als die Regel.

    Nein. Ich gehe nur davon aus, dass ein Vater deutlich mehr in dieser Rolle zu tun hat als MAL Lego zu spielen, Mal Fußball zu spielen und MAL auf den Spielplatz zu gehen. ;-) WENN - ja wenn - er ein aktiver Vater sein will (was ich wiederum höchst wünschenswert für das Kind finde).


    Es geht um Windeln wechseln, Kind pflegen und füttern, ihm Zuwendung geben, nachts aufstehen etc. etc. Später dann Erziehung... Ich sehe da beide Elternteile gleichermaßen gefordert.


    Vom Haushalt rede ich also noch nichtmal (wobei ich persönlich auch hier eine Teilung wollen würde, das stimmt.)

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    Ich kann mir durchaus vorstellen, mit dem kleinen mal Lego zu spielen, mal nen Fußball zu treten und auf dem Spielplatz zu stehen.


    So fern hergeholt ist mein Kinderwunsch also nicht, wie manche hier "urteilen" :=o


    Es kommen zum Teil durchaus schon mal Vatergefühle hoch, also warte ich einfach mal den Samstag ab.. :)^

    Dir ist aber schon klar, dass ein Kind kein Pflegehund des Nachbarn ist, den man alle paar Wochen mal einen Nachmittag zu sich nimmt und ein bisschen mit dem spielt und hinterher abends wieder abgibt ... ? Aber villeicht springt deine Freundin ja in die Bresche und macht den 24/h-Job.

    Jetzt macht doch mal n Punkt. Irgendwie wollt Ihr hier alle was reinlesen, oder? Okay, so wie er das ausgedrückt hat, klingt seine Vorstellung vom Vatersein etwas naiv, aber das heißt doch nicht, dass er wirklich glaubt, dass sich seine Aufgaben als Vater auf 2x Legospielen im Jahr beschränken %-| . Es kann doch sein, dass das einfach die ersten Bilder sind, die er sich von den schönen Seiten des Vaterseins macht, die er hier mit uns geteilt hat. Ängstliche Gedanken macht er sich doch eh genug, wurde hier ja auch mehrfach als Ausreden hingestellt. Nun versucht er, klar zu stellen, dass es durchaus schon Punkte gibt, auf die er sich freut, und dann is es wieder nicht recht. Ich wäre genervt, ehrlich. Wenn es grad nix zu Schreiben gibt zur Situation, dann kann mans auch einfach mal lassen. Oder sich zur Not eben mit OT-Diskussionen behelfen??, z.B. übers Hausfrauendasein...??

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    Jetzt macht doch mal n Punkt. Irgendwie wollt Ihr hier alle was reinlesen, oder

    Ich finde du übertreibst. Der TE ist ein sachlicher Typ, der sich über alle möglichen Dinge im Zusammenhang mit möglichem Nachwuchs Gedanken macht. Ich finde das sehr gut so und er wirkt auf mich sehr verantwortungsbewusst. :)^ Daher sehe ich es so, dass die Frage, welche Art von Vater er sein will, wenn es dann mal soweit ist, sehr wichtig für seine Überlegungen.


    Schon klar, dass das die ersten Bilder waren, die er von sich als Vater hat. Ich bleibe aber dabei, dass es erstrebenswert ist, bald auch gedanklich zu den zweiten und dirtten Bildern zu kommen. Das ist alles. Und ich glaube nicht, dass man dem TE damit unrecht tut.

    Lola


    vielleicht war das, was ich geschrieben habe, auf Deine Kommentare hin wirklich etwas übertrieben, ich habe sie nochmal gelesen und finde sie in Ordnung, wenn auch nicht unbedingt nötig ;-) weil ich denke, dass dem TE das klar ist.


    Worauf ich mich mit meinem Beitrag bezog, war das hier

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    Dir ist aber schon klar, dass ein Kind kein Pflegehund des Nachbarn ist, den man alle paar Wochen mal einen Nachmittag zu sich nimmt und ein bisschen mit dem spielt und hinterher abends wieder abgibt ... ?

    und ich fürchte, das habe ich mit Deinen Bemerkungen ein bisschen vermischt. @:)

    @ Lola und Zuschauer:

    Ich danke euch für Eure Mühe zu schreiben, aber entschuldigt, ihr geht da echt zuweit... :-o


    Soll ich jetzt ewige Romane schreiben, damit ich nichts auslasse?? Dass man sonst meine Texte so interpretieren könnte/müsste, dass ich mein Vater-sein auf die beschriebenen drei Tätigkeiten beschränke???


    Sorry, aber das pi**t mich gerade einfach etwas an - völlig am THEMA vorbei und bösartiges hinein-interpretieren, ohne Grund und Anlass... :(v


    Vielleicht habt ihr mich jetzt auch auf dem falschen Fuß erwischt, ich möchte hier keinen Streit vom Zaun brechen.. ???

    @ Solamie

    Danke für deine Beiträge!


    Du hast recht, ich merke auch an der Art, wie du schreibst (und liest ^^ ), dass Du schon mit dieser "Denkweise" oder Art deine Erfahrung gemacht hast ;-D :)^


    Ich denke, wenn meine Freundin ihre starre Position aufgeben kann und auch einmal über gewisse Punkte nachDENKT.


    Ja gut, so ticke ich halt - das "erwarte" ich einfach ein Stück weit auch von Ihr.


    "Eltern werden"/ein Kind Zeugen ist wahrlich keine Kunst..


    Bereit zu sein, ein Elternteil zu sein, mit allen schönen Seiten aber auch Verpflichtungen, Einschränkungen, Stress - dazu muss man sich schon bewusst entscheiden und sich selbst drüber im Klaren sein.


    Ich merke selbst, wie ich ohne mein Zutun mir immer mehr Gedanken mache - wenn wir uns in Sachen "Zeitpunkt" und "Rahmenbedinungen" einigen können, denke ich, ist das schon der größte Schritt.


    Man wacht halt nicht eines morgens aus, oder kann so lange diskutieren, bis sich ein Schalter umlegt "Jetzt bin ich bereit!".. Es ist und bleibt ein Stück weit der Sprung ins kalte Wasser..hauptsache, man tut es zusammen :)z