Hallo, Themenstellerin! ( Hab den Nick vergessen... ;-D )


    Du hast einen sehr sehr großen Handlungsvorteil: Ihr habt noch keine Kinder! Und kein gemeinsames Haus...beides bindet und hemmt Beziehungsentscheidungen ganz klar, besonders wenn Kinder da sind.


    Ich bin Ende 30, schon seeeehr lange und Jung verheiratet, 2 Kinder....ich kann dich ein Stück weit verstehen. Habe selber einen Faden vor ein paar Tagen gestartet, wo es um fremd-kribbeln( aber nicht Fremdgehen!) geht... ;-D


    Daher mein Tipp: Trennt euch auf auf Zeit. Jeder soll mal 3 Monate alleine seinen Weg gehen. Manchmal merkt man erst, was man am anderen hat, wenn man ihn nicht mehr hat...


    Vielleicht kommt ihr danach wieder zusammen, weil du erkennst Sex ist nicht alles oder aber die 3 Monate leiten die Scheidung vorsichtig ein, weil beide merken, es geht auch ohne ( vielleicht sogar besser) ohne den anderen.


    Bittebitte in so einer Phase keine Kinder planen!!! Kinder retten nämlich keine angeschlagene Beziehung. Jetzt seid ihr absolut handlungsfähig, nutzt das!


    Ich wünsche Dir alles Gute! :)_

    Die Idee mit einem Clubbesuch ist grundsätzlich gar nicht so schlecht, die Rahmenbedingungen kann man sich ja selbst stecken. Ich war selbst noch nie, aber ich habe mir erzählen lassen, dass in den meisten Clubs ohne Wenn und Aber respektiert wird, wenn man keine Partnerwechsel will, das ist absolut legitim. Und unter dieser Vorgabe wäre so ein Clubbesuch nichts anderes als ein Pärchen, das ausgeht in einem intimer angehauchten Rahmen. Wie weit man gehen will, entscheidet man selbst und wenn man vereinbart, dass man nichts mit anderen macht, dann ist das so. Da passiert ja nichts, das man nicht will.


    Ansonsten sehe ich auch keine Möglichkeit eines Kompromisses. Du hast erkannt, dass Du unglücklich wirst, wenn es so weiter läuft und dass er unglücklich wird, wenn er einer offenen Beziehung zustimmt, obwohl er das nicht will.


    Schwierig, dass Du nach Sex mit anderen hungerst und nicht weißt, warum, also was Dir fehlt. Denn das ist eines der wenigen Dinge, die Dein Partner Dir nicht geben kann (auch wenn er wöllte), er kann sich nicht in einen "neuen" Mann verwandeln.


    Vielleicht ist die Idee mit der "Beziehungspause" ein Ansatz, wobei Dir aber klar sein muss, dass die Chance groß ist, dass Dein Mann nicht mehr will, wenn er davon ausgehen kann, dass Du diese Pause ausgiebig genutzt hast.

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    Ich war selbst noch nie, aber ich habe mir erzählen lassen, dass in den meisten Clubs ohne Wenn und Aber respektiert wird, wenn man keine Partnerwechsel will, das ist absolut legitim. Und unter dieser Vorgabe wäre so ein Clubbesuch nichts anderes als ein Pärchen, das ausgeht in einem intimer angehauchten Rahmen.

    Natürlich wird im Club jede Grenze akzeptiert. Aber Forever25 will ja eben keine Grenze, sondern mit anderen Männern auch Sex haben. ":/


    Sie schreibt ja, dass der Sex zwischen ihr und ihrem Mann nicht schlecht ist und auch experimentierfreudig. Es wäre ein klitzekleiner Hauch einer Chance, wenn sie sich einig wären, dass im Club erst mal nichts mit Fremden passiert, sondern beide ihre Einstellung auf einen Prüfstand stellen wollen. Sie, ob Sex mit anderen Männern wirklich so aufregend wäre. Er, ob gewisse Offenheit kategorisch ausgeschlossen bleiben muss.


    So ein Club ist ja schon eine Art sexueller Offenheit. Man vögelt in Gesellschaft anderer und teilt Intimes und lässt sich durch andere Intimitäten animieren. In gewisser Weise nimmt man am Sexleben anderer Menschen teil. Und zwischen absoluter Treue und Fremdvögeln ist eine breite Landschaft an Möglichkeiten. Man könnte sich mit mehr Vertrauen auf kleine Schritte einigen. Dass man sich vielleicht von anderen mal einfach dabei streicheln lässt. Oder dass fremde Hände Befriedigung verschaffen, ohne dass direkt GV mit Fremden praktiziert wird.


    Vielleicht kommen beide auf diesem Weg zu einer gemeinsamen Schnittmenge, die ihr ausreicht, indem andere Männer lustvolle Abwechslung bringen. Und die er akzeptieren kann, da ihm die Exklusivität schlussendlich bleibt.


    Möglich, aber gefährlich. Ein schmaler Grat. Wie schon geschrieben ist die Beziehung aktuell vorbelastet. Beide müssten sich darauf einlassen können und ihre gesetzten Regeln einhalten. Ich halte nichts davon, problembehaftet in den Club zu gehen. Wenn sie sich aber in die Augen sehen können und sich versprechen, dass sie an ihrem Problem beide arbeiten wollen, dann könnte es ein Weg sein, der funktioniert.

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    Ich will mich eigentlich nicht trennen, weil ich denke, dass man eine Ehe nicht einfach so wegwirft.

    Ich habe noch mal in deinen anderen Thread reingelesen. Ich habe den Eindruck, dass du damals zu schnell geheiratet hattest- so richtig scheint ihr nicht zusammenzupassen, auch wenn dir das gemeinsame sportliche Hobby dies suggerierte.


    Ich würde dir empfehlen, dich zu trennen. Dann bist du frei und dein Mann kann sich eine zuverlässigere Frau, die zu seinem monogamen Ansinnen passt, suchen.


    Im Übrigen glaube ich nicht an die Mär, Menschen müssten sich vor einer Beziehung "austoben", um treuer zu werden. Der Wunsch zum "Austoben" resultiert meines Erachtens vielmehr aus der Wahl eines mehr oder weniger unpassenden Partners.

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    Im Übrigen glaube ich nicht an die Mär, Menschen müssten sich vor einer Beziehung "austoben", um treuer zu werden. Der Wunsch zum "Austoben" resultiert meines Erachtens vielmehr aus der Wahl eines mehr oder weniger unpassenden Partners.

    auf alle menschen trifft das sowieso nicht zu.


    aber deine theorie mit dem passenden partner und die "mär vom sich austoben" müssen sich gar nicht wiedersprechen, sondern können auch ineinandergreifen:


    manche menschen können erst nach einer phase des austobens (sich ausprobierens mit verschiedenen menschen) den "richtigen" auswählen.


    abgesehn davon finde ich ja eigentlich auch den zweiten teil des satzes interessant:

    Zitat

    Leider habe ich mich vor unserer Hochzeit nicht "ausgetobt", ich habe auch nie alleine gewohnt und generell fehlt mir da jetzt so einiges.

    so wie ich das verstehe, ist die te praktisch von den eltern ausgezogen und gleich mit ihrem mann zusammengezogen.


    sowas halte ich für eher ungünstig, denn sich richtig von der herkunftsfamilie abnabeln, eine zeitlang selbstständig wohnen und sein kann das gefühl für sich selbst (und damit für die wahl des "richtigen" partners) erheblich verstärken. wenn das fehlt kanns halt schon mal sein, daß man erst später draufkommt, daß man da eine wichtige phase irgendwie "übersprungen" hat. (ob zum abnabeln und selbstständig sein "austoben" im sinn von wildem herumvögeln mit unterschiedlichsten menschen dazugehört, oder nicht, ist ansichtssache.)

    Wenn ihn eine offene Beziehung nicht anspricht, wirst du wenig daran ändern können. Letztendlich musst du dich entscheiden, ob dir deine Freiheit wichtiger ist oder deine Beziehung. Eine Trennung gibt ihm auch die Möglichkeit sich nach besser passenden Partnerinnen um zusehen.


    Und lass das mit der Beziehungspause. Das ist die vorstufe zur endgültigen Trennung und meiner Ansicht nach machen das nur Leute die zu feige dazu sind sich sofort zu trennen.

    Wieso heiratest du den ??


    Also für mich ein No Go sowas überhaupt anzufangen ob ich mit anderen schlafen darf etc ....


    mein mann war der erste und wird auch bis ich sterbe der einzigste sein ihr müsst einfach euer sexleben verbessern mehr techniken mehr sachen ausprobieren etc wenn alles da ist fehlt es einem an für sich an nix...

    Zitat

    n diesem Thema streiten wir uns nur. Was mich wirklich traurig macht ist die Tatsache, dass er scheinbar die Qualität einer Beziehung nur daran misst, ob man mit anderen schläft oder nicht. So nach dem Motto: "Hauptsache du schläfst nicht mit anderen, der Rest ist egal." Dabei finde ich, es gibt so viel mehr Punkte, die eine gute Beziehung ausmachen. Für mich ist es fast so, als wäre es ihm egal, wie seh ich unter der Situation leide. Er nimmt mich lieber unglücklich aber für sich allein anstatt zu "teilen". Dabei müsste er doch auch wollen, dass es mir gut geht?

    Also das finde ich auch ganz schön egoistisch. Es geht nicht nur um dich und dein Glück. Soll dein Mann etwa darunter leiden und traurig und eifersüchtig sein, wenn du dich mit anderen Männern triffst? Wenn ich einen Mann hätte, der darunter "leidet" dass er nicht mit anderen Frauen ins Bett darf, dann soll er gleich ganz verschwinden. Und ein schlechtes Gewissen würde ich mir da auch nicht machen lassen.... von wegen sein Glück sei mir egal, zu einer Beziehung gehöre doch mehr als nur Treue, ich sollte doch mal an sein Glück denken %-|

    @ Mausi

    Eine ehrenwerte Einstellung...Aber auch mutig das laut zu äußern. Man kann nicht in die Zukunft sehen...keiner weiß ob es in 5,10 oder 25 Jahren noch so ist. In meiner eigenen Familie und Umfeld gibt/gab es so viele Scheidungen, Neu-Verbindungen....und alle haben zum Zeitpunkt der Eheschließung gedacht und gehofft"das hält für immer." Tut es aber manchmal nicht. Weil Menschen sich verändern, weil sich die Rahmenbedingungen verändern.


    Ich wäre mit dem Satz "Jetzt und für immer" sehr vorsichtig.


    Und ich glaube der TE geht es nicht um neue Sexualpraktiken...ich denke der "alte" Partner könnte turnen wie ein Großer, trotzdem reizt sie der Gedanke an vielleicht "Nur Blümchen Sex" mit einem neuen Mann deutlich...Denn der ist automatisch spannend und es kribbelt mehr. Ob so ein Neuer auf Dauer das hält, oder auch irgendwann unspannender wird, bleibt dahin gestellt.

    Zitat

    Im Übrigen glaube ich nicht an die Mär, Menschen müssten sich vor einer Beziehung "austoben", um treuer zu werden. Der Wunsch zum "Austoben" resultiert meines Erachtens vielmehr aus der Wahl eines mehr oder weniger unpassenden Partners.

    Das denke ich auch.

    Ich denke es ist einfach nicht wirklich fair dem Partner gegenüber, wenn man an etwas festhält, was man eigentlich nur noch halbherzig oder gar nicht mehr will.


    Nach vielen Jahren Beziehung kann es sicher passieren, dass man mal kurzfristig an jemand anderen denkt. Das müsste aber recht schnell vorbei sein, ohne Bedauern.


    Wenn man langfristig mit den Gedanken bei anderen potentiellen Partnern ist, sei es nun jemand bestimmtes oder jemand erträumtes.... dann sollte man tatsächlich ernsthaft darüber nachdenken, wohin die Reise geht.


    Es kommt vor, dass vertraute Dinge irgendwann nicht mehr das sind, was man will.


    Eine Entscheidung gegen die bestehende und vertraute Beziehung ist natürlich mit einem Risiko verbunden. Man hat Angst es später zu bereuen.


    Trotzdem sollte man sich klar sein, dass man auch die Zeit seines Partners stielt, wenn die Zeichen so eindeutig auf Trennung stehen, wie bei euch beiden. Es ist feige ihn so lange zu binden, bis sich ein neuer gefunden hat, der dann den Ausschlag zur Trennung gibt. Dann kommt immer der Satz: Unsere Beziehung war ja eigentlich schon vorher am Ende....ja, klar, warum dann nicht einfach mutig eine Entscheidung treffen?


    Wer etwas Neues beginnen will, der muss als erstes loslassen dort wo er steht.


    Für mein Gefühl die fairere Variante.

    jede beziehung besteht aus kompromissen.


    falls kein kompromiss gefunden wird gibt es das ungleichgewicht dabei.


    das führt zu spannungen.


    redest du offen mit ihm darüber ist er bestimmt verletzt.


    redest du nicht darüber ....frisst es dich auf.


    wir reden immer offen über solche dinge und sex ist für uns nicht der inbegriff der beziehung.


    daher leben wir unser sexualleben auf jegliche art aus.


    mein partner ist da sehr verständnisvoll und wir haben auch spiele gefunden, die ihm genausoviel spass bereiten wie mir.


    würde ich das heimlich tun....dann würd ich ihn sehr verletzten.

    Bei einer Beziehung bzw. Ehe muss man immer Kompromisse eingehen. Wenn du das Gefühl hast mit anderen Männern ins Bett zu steigen, finde ich persönlich das absolut nicht in Ordnung und deinem Mann gegenüber total unfair. "Offene Beziehungen" sind irgendwie ein Trendwort, welches sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Das ist meiner Meinung nach nur eine Ausrede, dass man sich nicht wirklich binden will bzw. kann. MEINE MEINUNG.

    @ Comran

    Zitat

    Natürlich wird im Club jede Grenze akzeptiert. Aber Forever25 will ja eben keine Grenze, sondern mit anderen Männern auch Sex haben.

    Das war auch eher gedacht, um Forevers Mann die Idee näher zu bringen, so einen Club mal aufzusuchen. Könnte ja auch sein, dass dieses Erlebnis in ihm eine Änderung seiner Einstellung anstößt oder auch nicht, dann haben sie ja nichts verloren außer einem anregenden Abend. Oder vielleicht entdeckt Forever auch, dass ihr dieser zusätzliche Prickel genügt, auch ohne einen "neuen Mann" mit reinzuziehen, das wäre ja auch theoretisch möglich.


    Vielleicht einen Versuch wert.