sei doch froh daß er weg ist


    am besten seine handynummer auf deinem Handy blockieren


    und bei der Haustürklingel die nächsten Wochen ausschalten


    am besten wäre noch die festnetznummer auch neu machen dann hast du deine ruhe


    denn könnte gut sein daß er wiederkommt wenn eine der Damen wo er jetzt eine Unterkunft gefunden hat evtl. ihn wieder vor die tür setzt


    p.s. wie hast du eigentlich silvester verbracht?


    das schreibst du nämlich nicht


    du erzählst nur vom abend davor und daß ihr danach 2 tage zusammenwart


    wart ihr beide silvester also ca. 22 bis ca. 6 Uhr auf einer Party oder wart ihr zuhause? @:) *:)

    Ich bin mir sicher, dass es mir langfristig besser gehen wird, ja.


    Ich bin nur traurig, dass er sich irgendwie bemüht hat und von mir zu wenig kam und auch, dass ich ihm viel an den Kopf geworfen habe und auch immer wieder mit Trennung angefangen bin. Ich kann alles begründen, was ich gesagt habe... aber macht es trotzdem nicht besser.


    Er hat in einem unserer letzten Gespräche übrigens gesagt, dass er seit langem eine offene Beziehung forciert hat, weil es bei uns ja nicht mehr gut gelaufen ist und wir so zumindest wieder guten Sex hätten. Er sagt auch, dass ich das ja auch gewollt habe.


    Es ist alles sehr absurd und teilweise frage ich mich, was ich wirklich gesagt habe und was nicht. Vieles habe ich zT auch gesagt, aber ganz anders gemeint... vielleicht versteht er es bewusst falsch, vielleicht nicht.

    da er aufjedenfall wiederkommen wird


    würde ich so ca. in 2 Wochen über dein klingelschild einen zweiten Nachnamen kleben, zumindest am briefkasten und oben bei dir am klingelkopf der Wohnungstür


    und den vermieter darüber informieren, daß es nur attrape ist, behaupte dein ex würde dich stalken und du möchtest daß er denkt daß du nicht mehr alleine wohnst damit er wegbleibt


    das ist NOCH zwar gelogen aber für die Zukunft gesehen ist es nicht gelogen


    da ich stark vermute daß er wiederkommen wird wenn er seine temporäre bleibe wieder verlieren sollte


    heutzutage findet man selbst mit einem guten Job keine Wohnung mehr oder ein zimmer zum mieten und man wie er keinen richtigen Job hat oder sogar garkeinen erste recht nicht

    falls dein ex dann evtl. am Telefon fragt wieso da ein zweiter Name ist sag da wohnt ein männlicher Student jetzt bei dir.


    wenn dein vermieter es sogar erlaubt würde ich sogar anfangs draußen an der Haustür den zweiten namen einfach mit etwas papier und Tesafilm hinkleben neben deinen namen.

    Ich glaube nicht, dass er wieder kommt. Er hatte heute wohl ein Jobinterview und wohl auch einen Besichtigungstermin. Ich finde faszinierend, wie das auf einmal läuft, wo ich nicht mehr da bin.


    Er sagt, ich habe ihn zurück gehalten und sowieso nicht genug unterstützt, ihn sein Leben nicht Leben lassen. Alles was ich also in den letzten Monaten getan habe, zählt nicht. Plötzlich ist es meine Schuld, dass er keinen Job hat. Wie das?


    Ich habe in einem unserer letzten Streits (er sagte, dass unser gemeinsamer Neujahresurlaub ja scheisse gewesen sei und deshalb habe er einen neuen Urlaub alleine verdient) das Thema Geld auf den Tisch gebracht. Dass wir von MEINEM Geld in den Urlaub gefahren sind und er es nicht ernsthaft bringen kann jetzt von SEINEM Geld alleine weg zu fahren. Dass ich auch Urlaub verdient habe, aber wir MEIN Geld schon ausgegeben haben. Das war ziemlich daneben.


    Ich habe ihn auch definitiv zu viel kontrolliert: wo gehst du hin, was hast du vor, blablabla... und ja, vielleicht war es berechtigt (wobei er ja immer sagte niemand anderen zu wollen). Und ich war zu gemein, habe ihm zu viel unterstellt mich zu belügen und zu betrügen.


    Ich weiß nicht, was ich von euch will. Ich fühle mich wahnsinnig schuldig.


    Und ja, er war zuletzt nett zu mir (obgleich er mich komplett aus seinem Leben raus gehalten hat). Hat Silvester Sekt gekauft um Mitternacht, Kleinigkeiten.


    Silvester war furchtbar. Wir haben uns nach dem Streit vom Vorabend Silvesterabends getroffen, eine Kleinigkeit zusammen gegessen und sind dann in eine Bar. Er hat schnell eine Gruppe Menschen kennen gelernt und wir haben uns dazu gesagt. Für ca. eine Stunde habe ich mich nett unterhalten, danach wollte ich nicht mehr. Er hat noch ein paar Mal versucht mich einzubeziehen, aber ich habe total geblockt. Nach 3h sagte ich dann, ob wir nicht gehen könnten. Er wollte nicht, er habe Spaß. Ich habe ihm dann vorgeworfen sich nur um sich selbst zu kümmern und habe geschmollt. Kurz danach hat mich ein Typ angegraben und er stand nur daneben. Auch deshalb hab ich ihn angepampt. Und um Mitternacht, weil er schon rausgerannt ist. Als er dann später doch zu mir kam und sagte, dieses Jahr wäre alles besser, habe ich ihm seine Worte vom Morgen vorgeworfen (ich würde noch Blut und Tränen heulen). Ich habe es einfach nie gut sein lassen.


    Er sagt, er hat die Entscheidung Trennung getroffen als ich den Tag vor Silvester zu ihm gekommen bin, und gesagt habe, dass wir uns auch trennen können (weil er nicht glücklich sei). Für ihn kam das aus dem nichts (er war ja zurück gekommen aus dem letzten Streit) und es hat ihn verletzt. Dann meine "Drohung", dass er schon noch sehen würde, was kommt. Bloß... es ist nicht so gewesen. Es war blödes Gerede als Reaktion auf sein noch blöderes Gerede. An dem Tag hat er jedenfalls entschlossen, dass er wenn nochmal so etwas kommt, geht.


    Und natürlich habe ich es verbockt. Weil ich ja unbedingt immer weiter nachfragen musste, immer weiter eifersüchtig sein musste... Weil ich ja wieder damit anfangen musste, ob er jemand anderen hat... obwohl alles schon im argen war.


    Aber wieso musste er sagen ja? Wieso musste er sagen, dass ich keine Stabilität mit ihm habe, solange es so schlecht läuft? Dass er dann das Recht hat mich zu betrügen, es nicht mal Betrug wäre mit all der Distanz zwischen uns?


    Habe ich ihn dazu gedrängt oder glaubt er das wirklich?


    Er sagt, es sei von Anfang an klar gewesen, dass wir eine offene Beziehung haben (also in Richtung 3er) und das eine Grundvoraussetzung für die Beziehung sei. So war das nie abgemacht, nie!


    Er sagt, dass ich eine offene Beziehung wollte. Dass er es nicht wollte, dann doch wollte als Lösung unserer Probleme?


    Wie hätte man unsere Probleme durch eine offene Beziehung lösen können?


    Ich bin kein ekelhafter Mensch, aber manchmal habe ich ihm wirklich Fiesheiten an den Kopf geworfen (, dass ich auch einen anderen Mann will... ich auch gleich lesbisch sein könnte). Ja, manchmal wollte ich ihn verletzen, wenn er nicht aufgehört hat. Wenn er immer und immer wieder die selben Themen auf den Tisch gebracht hat. Bin ich deswegen ein schlechter Mensch?


    Ja, ich hab Geld zum Thema gemacht. Weil wir wirklich nicht viel hatten. Ja, vielleicht habe ich damit unnötigen Druck erzeugt. Ihm gings ja eh schon nicht gut.


    Bin ich wirklich so ein Monster, dass auf ihn eingetreten hat, während er am Boden war?

    Dadu, Du machst dich selbst in jedem einzelnen Post schlecht, hörst du dir überhaupt zu? Der hat doch angelogen, ignoriert, sich mit anderen getroffen, ist dir fremdgegangen und hat das im Streit sogar mehrfach zugegeben und dann hat er auch noch auf deine Kosten gelebt.


    Nein du bist kein schlechter Mensch und nein du warst nicht unfair und paranoid. Er hat die Beziehung zugrunde gerichtet und du solltest froh sein, dass er weg ist.

    Ach bitte Dadu, jetzt lass dir doch von dem Versager nicht die Schuld in die Schuhe schieben!!!


    Anstatt darüber zu grübeln, ob du ein schlechter Mensch bist, fand an darüber nachzudenken, wie du endlich aufhörst dich immer so nieder zu machen und was du für deinen Selbstwert tun kannst.


    Das einzige, das du dir vorwerfen könntest, ist die Arschgeige nicht eher losgeworden zu sein.

    Es war eure gemeinsame Beziehung, die ihr zusammen an die Wand gefahren habt. Eure Dynamik zwischen euch war gemeinsam erarbeitet. Das fing offenbar schon zu dem Zeitpunkt an, als ihr zum ersten Mal mit Deiner gemeinsamen Freundin den 3er sexuell miteinander ausprobiert habt. Für Dich war es, wie es scheint damals ein erotisches Experiment, um zu schauen, ob dies für Dich eine Beziehungsoption langfristig werden könnte.


    Schon zu diesem Zeitpunkt hat Dein Ex-Freund für sich die allgemeine Einwilligung abgeleitet, dass er mit anderen Frauen tun und lassen kann, was er will. Der Fehler war, dass Du ihm bereits damals die Lüge und den Betrug hast durchgehen lassen, obwohl es Dich maßlos verletzt hat. Vielleicht warst Du sogar an keiner Stelle eurer Beziehung wirklich bereit den Pfad der Monogamie zu verlassen und hast Dich nur darauf eingelassen, um Deinen Freund nicht als Partner zu verlieren.

    Zitat

    Er sagt, es sei von Anfang an klar gewesen, dass wir eine offene Beziehung haben (also in Richtung 3er) und das eine Grundvoraussetzung für die Beziehung sei. So war das nie abgemacht, nie!

    Somit weißt Du doch, wer von euch beiden das Beziehungsmodell von Anfang an gesteuert hat, offenbar auch ohne Deine Einwilligung dazu. Eine Beziehung, die bereits Probleme hat, ohne das es dazu von außen Einflüsse gibt, wird diese auch nicht lösen können, in dem neue Menschen dazu stoßen.


    Eure Probleme lagen im Bereich Vertrauen, Respekt und in unterschiedlichen Beziehungsansprüchen. Ihr habt euch beiden im Umgang nicht mehr gutgetan. Nur das ist ausschlaggebend für das Resultat, dass die Beziehung gescheitert ist. Jeder von euch beiden hat dafür sein Scherflein beigetragen durch Grenzüberschreitung und Duldung von Verhaltensweisen, die eure Beziehung beschädigt hat.


    Es ist müßig jetzt auf die Schnelle 4 Jahre Beziehungszeit Tiefenanalyse zu unterziehen. Wenn zwei Partner innerhalb einer Beziehung verbal und durch Handlungen ihren eigenen Ansprüchen nicht mehr genügen können, bleiben am Ende Scherben.


    Nachdem was Du geschildert hast, waren eure Grundbasics für ein harmonisches Zusammenleben nicht mehr gegeben.


    Wichtig ist, dass Du verstehst, dass ihr beide Anteile dazu beigetragen habt. Eure Gefühle waren kein teamfähiges Miteinander. Eben auch, weil ihr unterschiedliche Einstellungen für das Lebensmodell hattet. Bitte arbeite daran, dass Du für Dich Grenzen setzt. Deutlicher hinterfragst, was genau Du wirklich leben willst in einer Beziehung. Dir nicht Vorstellungen vor die Nase setzen lässt, die nicht zu Deiner Wesensart passen.


    Liebe macht blind und lässt manche Gefühle positiver erscheinen als sie bei objektiver Betrachtung sind. Es ist keine Lösung, wenn einer der Partner nur für die Existenz der Beziehung sich selbst aufgibt. Du warst auf dem besten Weg dazu und es wird geraume Zeit dauern, bis Du dieses Gefühl der emotionalen Verletzung überwunden hast.


    Bau Dir einen verlässlichen Freundeskreis auf. Menschen, mit denen Du wertvolle Erfahrungen machen kannst, wieder lachen lernst und die Deine Persönlichkeit wertschätzen wollen. Dich annehmen wie Du bist. Geißel Dich nicht durch die Anschuldigungen, die Dein Ex Dir gegenüber geäußert hat. Das ist Vergangenheit und die könnt ihr beide nicht mehr ändern.

    Volle Unterstützung zu dem ungewohnt kurzen Beitrag von der Dosis. ;-)


    Frag dich mal wieso seine Wahrnehmung soviel mehr Chance hat bei dir selbst als Richtig anzukommen, als wahr, als deine eigene. Dies mangelnde Vertrauen in dich selbst ist GIft. Das heißt nicht, dass man nicht selbstkritisch sein kann, aber du betreibst da Verdammung.

    Google mal "Narzissmus" oder "narzisstische Persönlichkeitsstörung" und schau mal, in wie vielen Punkten Du das Verhalten des Herrn dort wieder findest. Und bitte hör auf, die Schuld bei Dir zu suchen!

    Zitat

    Es war eure gemeinsame Beziehung, die ihr zusammen an die Wand gefahren habt. Eure Dynamik zwischen euch war gemeinsam erarbeitet. Das fing offenbar schon zu dem Zeitpunkt an, als ihr zum ersten Mal mit Deiner gemeinsamen Freundin den 3er sexuell miteinander ausprobiert habt. Für Dich war es, wie es scheint damals ein erotisches Experiment, um zu schauen, ob dies für Dich eine Beziehungsoption langfristig werden könnte.

    Das Thema 3er hat er sehr früh aufgebracht. Er hat damals auch von probieren gesprochen, dass er die Situation selbst noch nicht hatte (später stellte sich heraus, dass er mit seiner Ex durchaus schon rum experimentiert hatte). Ich hatte damals gesagt, dass ich es durchaus ausprobieren würde - allerdings erst nach einigen Jahren Beziehung, wenn das Vertrauen gefestigt ist. Er hat dann nach wenigen Monaten sehr gedrängelt, dass ich irgendwann eingewilligt habe. Und ja, danach hat er es irgendwie als "gegeben" und ein "muss" gesehen, weshalb wir des öfteren in Streit geraten sind. Weil ich seine Herangehensweise teilweise verzweifelt fand und ich sein teilweise dauerhaftes suchen nach einer Dame echt anstrengend fand. Ein paar Mal sagte er, dass er für mich auf die 3er-Geschichten verzichten wolle (immer wenn ein Streit vollkommen eskaliert ist), aber später hat er es doch immer wieder aufgegriffen oder durch sein Verhalten signalisiert, dass er "sucht". Und ja, ich war deshalb oft angespannt, wenn wir mit Mädels, (gemeinsamen) Freundinnen unterwegs waren, weil ich nie wirklich wusste, was oder was nicht in seinem Kopf vorgeht. Und ja, vermutlich war ich teilweise paranoid (wobei ich auch nicht weiß, wie ich hätte entspannter sein sollen, wenn er beim Sex von PersonX fantasiert und wir sie am nächsten Abend treffen, er viele Komplimente macht, etc pp).

    Zitat

    Eure Probleme lagen im Bereich Vertrauen, Respekt und in unterschiedlichen Beziehungsansprüchen.

    Ich hätte mir gerade zu letzterem eine klare Kommunikation gewünscht. Aber selbst jetzt verwirrt er mich mit (zumindest in meinen Augen) komplett konträren Aussagen. Zum Beispiel, das was ich oben schrieb: Dass 3er die Grundvoraussetzung für unsere Beziehung waren. Dann, dass er (mindestens in den letzten Monaten) eine offene Beziehung anvisiert hat. Dann, dass ich das wollte. Dass er es nicht wollte.


    Dann fällt mir ein Streit vor einem Jahren: Wir hatten in einer Bar ein Pärchen kennen gelernt, diese führten seit kurzem eine offene Beziehung. Wir verstehen uns gut, er küsst das Mädel. Darauf küsst der Typ mich, mein Freund reagiert verärgert. Anschließend halte ich mich an das Mädel. Ich höre meinen Freund vorschlagen, dass wir zusammen nach Hause gehen können und dann mal gucken, was passiert. Ich reagiere verärgert (die Vereinbarung, dass ich mit anderen Männern schlafe, hatten wir nie und wollte ich auch nie). Er streitet ab, dass er das gesagt hat. Angeblich der andere Typ.


    Er behauptet immer wieder, er habe sich nach unserer letzten Auszeit im Sommer geändert, zum Teil stimmt das. Vielleicht hätte ich das mehr wertschätzen müssen, mein Verhalten mehr anpassen müssen - aber vielleicht hat er es auch nur so gesagt. Er hat viel gelogen, zich verstehe wirklich nicht warum. ZB als er sagte (als wir noch nicht getrennt waren), dass er sich eine eigene Wohnung nimmt für die Zeit in der wir streiten. Er sagte, er habe seine Eltern hierfür um Unterstützung gebeten - alles gelogen, seine Eltern wissen bis jetzt nichts. Aber natürlich haben wir als Resultat gestritten, weil ch die Aussage absurd fand. All der Streit, teilweise um nichts...


    Ich habe mich zum Teil wirklich wie eine Psychopathin verhalten. Er geht im Streit bzw. sobald ihn etwas stört/ er genervt ist/ ich mich in seinen Augen nicht angemessen verhalte. Ich habe oft versucht zu diskutieren, versucht ihn vom gehen abzuhalten. Im Resultat hat er mich oft geschlagen. Das lastet er mir an. Er sagt, ich habe ihn mit meinem nachlaufen, nicht ruhig sein, wenn er es sagt, etc. dazu gebracht. Warum bin ich ihm nachgelaufen? Meist, weil ich nicht einfach nachgeben wollte... weil ich es gehasst habe, dass er wegen jeder Kleinigkeit verschwindet (und dann oft irgendwelche Mädels trifft, die er mit mir nicht trifft). Im letzten Jahr habe ich das eingestellt, ihn einfach verschwinden lassen und ihn sozusagen tagelang zurück ignoriert. Trotzdem wirft er mir dieses Verhalten jetzt vor. Er könne die Szenen, die ich gemacht habe, nicht vergessen.

    Er sagt, ich habe ihn wie einen Hund behandelt. Zum Einen, weil ich erwartet habe, dass er zuhause wartet während ich im Büro bin (was nicht stimmt... es ging mir nur drum, dass ich weiß wann und ob ich ihn nach der Arbeit sehe und dass ich generell finde, dass er seinen Kram auch machen kann während ich im Büro bin und wir dann zumindest erstmal zusammen essen können, wenn er keine anderweitigen Verabredungen hat, die er aber dann ja auch kommunizieren könnte). Zum Anderen wohl, weil ich ihm in den letzten Streits schon häufig gesagt habe, dass er auch gehen kann, wenn er mich so doof findet/ er mich betrogen hat/ etc. und dass das nach "Abkühlung" wieder zurück genommen habe. Ich weiß bloß nicht, was er sonst von mir erwartet hat...

    Eigentlich kannst Du es drehen und wenden wie Du willst. Wenn in einer Paarbeziehung zu viel vorgefallen ist, dass Vertrauen, Emotionen, Respekt und das Miteinander belastet, ist es kaum noch möglich frei und unbelastet miteinander umzugehen. Es bleibt auf beiden Seiten im Hinterkopf, dass kleine Anlässe ausreichen können, die das Misstrauen schüren und Emotionen eskalieren lassen.


    Die Aufzählung all eurer Problemfelder zeigt deutlich, dass durch sein Lügen und Verschweigen, verdrehen von Fakten in Dir aufgestaute Gefühle dazu geführt haben, destruktiv zu handeln.


    Für ihn war es offenbar von Anfang an klar, in welche Richtung sich eure Beziehung entwickeln soll, hat es jedoch zeitweise so aussehen lassen als, ob es anders wäre. Eben immer dann, wenn Du für Dich emotionale Sicherheit, vertrauensvollen Umgang und von ihm verantwortungsvolles Handeln eingefordert hast.


    Wer bleibt auf Dauer schon unbeeindruckt, wenn klar ist, in welche Richtung neue Treffen, Kennenlernvorgänge weiblicher Bekannter gelenkt werden. Du wurdest vorsätzlich gedrängt und manipuliert für seine Wünsche einzustehen. Als er spürte, dass Du Dich dem Ganzen mehr und mehr verweigert hast, ist er neue eigene Wege gegangen. Sowas lässt sich auch nicht mehr rückgängig machen oder emotional reparieren.


    Hier sind schon lange vor eurem Umzug Grenzen überschritten worden, die für eure Beziehung hohes Belastungspotential hatten. Er ist mit einer Lüge in eure Beziehung gegangen, damit hat er sich Deine Gefühle erschlichen. Oder hättest Du Dich auf diese Beziehung eingelassen, wenn von Anfang klar gewesen wäre, dass es in Richtung offene Beziehung oder regelmäßigen sexuellen 3er Konstellationen w-w-m gehen soll?

    Je mehr Du über eure Beziehung berichtest, lässt erahnen, dass die Tinder-Problematik zurückliegend euer kleinstes Problem gewesen ist. Du bist an einen Partner geraten, der nicht offen kommuniziert hat, dass er an keinem monogamen Aufbau einer Beziehung interessiert war. Er Deine emotionale Abhängigkeit schnell erkannt hat und zielführend seine Freiräume für sich selbst erweitert hat, um Dir ein schlechtes Gewissen zu machen, wenn Du nicht in seinem Sinne gehandelt hast.


    Trauer diesem Mann nicht mehr nach, eure Beziehung hatte keine gesunde Substanz, mit der Du glücklich geworden wärst.