Traummann gefunden! Aber im Bett....

    Hallo zusammen,


    ich (33) habe vor einem Jahr einen sehr tollen Mann (35) kennengelernt. Er hat sich wahnsinnig um mich bemüht und tut es heute immer noch. Er unterstützt mich wo er nur kann, ist einfach immer für mich da, ich kann mit ihm über alles reden, wir lachen sehr viel zusammen und es ist einfach sehr harmonisch mit ihm.


    Eigentlich denke ich, dass das der Mann ist mit dem ich alt werden könnte. Mit dem ich Kinder haben möchte. Ich kann mir vorstellen mit ihm zusammen zu wohnen, was wir bis dato noch nicht tun. Aber langsam werde ich skeptisch.


    Und zwar werde ich mit der Zeit immer genervter und unausgelasteter. Der Grund dafür ist leider, dass er mich im Bett nicht befriedigen kann. Das macht sich so langsam aber sicher echt an meiner Laune ihm gegenüber bemerkbar. Es frustiert und macht mich grantig…


    Er ist so schrecklich früh fertig, es dauert IMMER wirklich nur wenige Sekunden (!!!) Sobald er in mir ist und sich bewegt, ist es auch schon wieder vorbei. Meine Hoffnung war ja, dass sich das im Laufe der Zeit gibt, aber so war es leider nicht.... Ich hatte das mal angesprochen und er sagte dass wir es mal mit Kondomen versuchen können. Tja, nur benutzt er trotzdem nie welche.


    Außerdem fasst er mich so dermaßen vorsichtig, ja schon zaghaft an, dass ich so gut wie nichts spüre. Ich vermisse die Leidenschaft und ein wenig männliche Dominanz! Leider mag er es bei sich auch nur sehr zart und langsam, sodass er mich manchmal bremst, wenn ich ihm vormachen möchte, was Leidenschaft heißt.


    Habe ihm bereits gesagt, dass er mich nicht so vorsichtig anfassen braucht, aber irgendwie ändert sich trotzdem nichts. Er hat auch noch nie gefragt ob ich gekommen bin. Warum fragen Männer sowas nie? Er könnte ja auch mal auf die Idee kommen, hinterher nochmal Hand anzulegen, aber auch das macht er nicht. Ein paar Mal habe ich seine Hand dann einfach genommen, aber "freiwillig" macht er es scheinbar nicht.


    Ich habe keine Ahnung was ich nun machen soll. Es ihm frei Schnauze sagen ist gemein. Außerdem würde ich mir danach total bescheuert vorkommen, und könnte es auch nicht mehr genießen. Ich würde mir dann in einer dominanten Rolle vorkommen, die dem Mann sagt was er zu tun hat, das mag ich gar nicht! Ich möchte, dass der Mann dominant ist.


    Muss ich wirklich den Mann aufgeben den ich von ganzem Herzen liebe und mit dem ich eigentlich den Rest meines Lebens verbringen möchte? :°( Der Gedanke ihn zu verlieren macht mich wahnsinnig. Aber ich weiß nicht wie ich mit diesem Frust dauerhaft leben soll!?

  • 113 Antworten

    Da hilft nur reden und klare Anweisungen geben.


    Du musst dir nicht doof oder dominant vorkommen wenn du ihm erklärst, wie du es magst. Jede Frau ist da unterschiedlich.


    Versuche ihm zu erklären, dass du eben auch auf deine Kosten kommen willst. Er kommt ja auch.. Gleichberechtigung:)


    Deinen Frust kann ich gut verstehen ... Den hatte ich bei meinen Ex Freunden auch dauernd.


    Hat er es Mal oral versucht? Vllt ist das ja ganz gut?


    Und das mit den Kondomen kannst du ja auch in die Hand nehmen. Welche kaufen und ihm dann sagen hey wir probieren es einfach Mal mit aus und Holst ein Kondom.


    Wünsche dir alles gute @:) @:)

    Zitat

    Er hat auch noch nie gefragt ob ich gekommen bin. Warum fragen Männer sowas nie? Er könnte ja auch mal auf die Idee kommen, hinterher nochmal Hand anzulegen, aber auch das macht er nicht.

    Du könntest auch ganz einfach etwas sagen.

    Zitat

    Es ihm frei Schnauze sagen ist gemein. Außerdem würde ich mir danach total bescheuert vorkommen, und könnte es auch nicht mehr genießen.

    Bescheuert ist, dass du nicht darüber reden willst. Mit gemein sein hat das im Übrigen nichts zu tun.

    Zitat

    Ich möchte, dass der Mann dominant ist.

    Wenn er es nicht ist, dann ist er es nicht.....daran wird auch reden nichts ändern. Dominanz kann man nicht erzwingen, ausser man steht auf nicht authentisches Verhalten im Bett.

    Also ich denke du solltest wirklich offen und ehrlich deine Unzufriedenheit in einem Gespräch kundtun.


    Denn über kurz oder lang wird es eure Beziehung immer mehr belasten wenn du sexuell nicht befriedigt bist.


    Du merkst ja selbst dass du ihm gegenüber deutlich gereitzter reagierst.


    Und ich finde es ist überhaupt nicht gemein ihm dies offen zu sagen .


    Natürlich mit soviel Einfühlungsvermögen wie möglich aber halt auch unmissverständlich.


    Nur so habt ihr beide es in der Hand dauerhaft was zu verändern .


    Denn was hat dein Freund davon wenn du irgendwann aus lauter Frust eure Beziehung beendest ? Ich würde davon ausgehen dass es ihm da bestimmt lieber wäre du würdest dieses " etwas heikle " Thema ehrlich ansprechen .


    Denn ändern kann man nur was wenn einem auch bewusst ist dass was schief läuft .


    Viel Glück! :)*

    Zitat

    Außerdem würde ich mir danach total bescheuert vorkommen, und könnte es auch nicht mehr genießen. Ich würde mir dann in einer dominanten Rolle vorkommen, die dem Mann sagt was er zu tun hat, das mag ich gar nicht

    Es liegen aber Welten zwischen " es ihm frei Schnauze sagen" und ein einfühlsames, aber dennoch offenes Gespräch zu führen. Ich weiß, dass solche Gespräche zu initieren selten etwas ist, was man gerne macht. Aber in einem solchen Gespräch sollte es ja auch nicht um Schuldzuweisungen gehen, sondern darum, Wünsche und Vorlieben offen zu kommunizieren. Und du solltest ihm definitiv auch sagen, dass du mehr und längere Stimulation brauchst und ihm auch konkret sagen, was er machen könnte.


    Natürlich kann es passieren, dass er auch nach einem offenen Gespräch nichts ändert. Aber dann weißt du wenigstens mit Sicherheit, dass ihr sexuell nicht harmoniert.

    Es gibt doch auch andere Sachen außer der Penetration. Da hilft wirklich nur reden. Wenn ich beim Sex nicht komme, bitte ich meinen Mann auch nochmal Hand anzulegen.


    Wenn ich Mal fester angepackt werden möchte, dann sage ich das auch.


    Vielleicht könnt ihr auch Spielzeuge einbauen. Aber ohne Kommunikation wird das wohl nichts.

    Hm. Natürlch würde ich es sensibel ansprechen. Aber einfach ist es nicht zu sagen, dass ich nix spüre, wenn er mich berührt. Und dass er keine 30 Min. an meinen Brustwarzen knabbern muss. Und und und.


    ja, oral macht er auch. Da habe ich ihm aber auch schon gesagt was ich mag und was nicht und er ändert es nicht.


    Ich müsste einfach alles ändern was er da macht.


    Der Kern der Aussage wäre letztlich, dass er eigentlch alles falsch macht. Das ist dann schon irgendwie gemein.


    Gut, das mit den Kondomen könnte ich in die Hand nehmen, stimmt.


    Soll ich dann jedes Mal nach dem Sex sagen "hey, ich bin nicht gekommen!?" Habt ihr sowas schon mal gesagt? :-o

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    Er hat auch noch nie gefragt ob ich gekommen bin. Warum fragen Männer sowas nie?

    Weil sie glauben (oder glauben WOLLEN) daß auch ihre Partnerinnen innerhalb Sekunden 'fertig' sind?


    Oder vielleicht, weil sie sich dann eingestehen müssten, daß sie sich vielleicht doch ein ganz klein wenig mehr anstrengen müssten, so daß auch ihre Partnerin zu ihrem Spaß kommt?

    Zitat

    Ein paar Mal habe ich seine Hand dann einfach genommen, aber "freiwillig" macht er es scheinbar nicht.

    Weil er keine Freude dran hat. Und genau DAS kannst Du nicht beeinflussen. Man(n) hat sie oder man hat sie eben nicht :-(

    Tja da ist dann wirklich Geduld erforderlich und immer wieder reden reden reden .


    Ich denke wenn du dies nicht offen zur Sprache bringst wirst du immer unzufriedener werden da ein erfüllendes Sexualleben einfach zu einer guten Beziehung dazu gehört.


    Du solltest es ihm schon deutlich machen wie wichtig dir das ist .


    Und ich denke mal wenn er dich wirklich aufrichtig liebt dann wird er auch bereit sein an seiner "Technik " zu arbeiten .

    @ seven.of.Nine:

    das Gefühl beschleicht mich langsam auch, dass es ihm einfach egal ist ob ich komme oder nicht. Ansonsten hätte er sich spätestens nach dem Gespräch, dass ich finde dass er viel zu schnell kommt, doch riesig ins Zeug gelegt.

    Ich weiß zwar nicht, ob männlicher Rat hier gefragt ist, aber egal. Zum Thema Orgasmus der Partnerin. Viele Männer wissen wenig über Sexualanatomie und -physiologie von Frauen, und viele interessiert es auch nicht. Wenn man als Frau unzufrieden ist, muss man darüber reden.


    Ich kenne übrigens auch dominante Frauen, denn ist der Orgasmus des Mannes vollkommen unwichtig. Hauptsache ich.


    Was Verzögerungstaktiken bei Schnellspritzern betrifft, da gibt es ein Spray. Und mit 35 sollte man eigentlich auch eine zweite Runde hinlegen können, bei der es dann länger dauert.

    Zitat

    Dafür ist er zu spießig

    Ich denke, das ist das größte Problem und ob er das so einfach ablegt, wage ich ein wenig zu bezweifeln.


    Ein Mann, der einfach nur unerfahren aber offen ist, ist im Grunde einfacher da er formbar und lernfähig bzw. sogar wissbegierig ist.


    Im Gespräch würde ich es von seiner Reaktion abhängig machen, wie viel du "outest". Konzentriere dich zunächst am Besten auf die Dinge, die dir am Allerwichtigsten erscheinen.

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    Es ihm frei Schnauze sagen ist gemein.

    Nun, der Ton macht die Musik. Ich finde es deutlich gemeiner, deine schlechte Laune an ihm auszulassen, als einfach mal die Zähne auseinander zu bekommen.

    Zitat

    Da habe ich ihm aber auch schon gesagt was ich mag und was nicht und er ändert es nicht.

    Dass er so gar nicht reagiert ist natürlich das eine. Aber damit, dass er alles macht wie du es willst, würde ich mich so oder so mal verabschieden. Auf manche Sachen hat er vielleicht auch einfach keinen Bock; was für dich "leidenschaftlich" wäre, gibt ihm vielleicht auch einfach nichts.

    Vielleicht KANN er es auch einfach nicht ändern. Auch wenn es hier im Forum noch so oft angepriesen wird, daß reden der Schlüssel zum Erfolg ist, so darf ich doch zu bedenken geben, daß jeder Mensch seine natürliche Grenze hat.


    Was selbstverständlich nicht heißt, daß Du es nicht trotzdem versuchen sollst, Dir Deinen Kerl so zu 'erziehen', daß auch Du zu Deinem Recht kommst.