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    Ansonsten hätte er sich spätestens nach dem Gespräch, dass ich finde dass er viel zu schnell kommt, doch riesig ins Zeug gelegt.

    Vielleicht solltest du ihm einfach sagen, was er besser machen kann, anstelle ihn zu kritisieren.....denn das er zu schnell kommt, scheint ja noch dein kleinstes Problem zu sein.


    Was spricht dagegen zu sagen, dass man nicht gekommen ist und wie man es gerne hätte? Das gehört doch zu gutem Sex auch dazu, dass man offen über Wünsche, Vorstellungen, usw. im Bett redet.

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    ...ich kann mit ihm über alles reden...

    So liest sich das für mich im Übrigen nicht.

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    Er hat auch noch nie gefragt ob ich gekommen bin. Warum fragen Männer sowas nie?

    Weil man(n) sowas normalerweise merkt/merken kann.


    Wenn ich die Fingernägel in den Rücken gebohrt bekomme, mir der Rücken zerkratzt wird, der finale Schrei kommt, oder der Kopf plötzlich heftig hin und her geworfen wird oder puterrot anläuft, kann man nicht viel verkehrt gemacht haben.


    Wenn Du allerdings völlig ruhig bleibst, frag ich mich auch warum er nicht nachfragt, oder seinen Matchplan ändert.


    Was kann man denn beim OV alles falsch machen? Wieviel Partnerinnen hat er denn vor Dir schon gehabt?


    Warum macht Ihr keine 2 Nummern hintereinander? Wenn ich mal total ausgehungert war, und meine Partnerin länger nicht gesehen habe, haben wir immer 2x hintereinander gemacht, mit einer kleinen Pause, damit der erste Druck erstmal raus ist.

    Man kann (und sollte) über alles offen reden. Wie er dann reagiert, hat nicht nur Einfluß auf euer sexleben sondern sagt auch einiges sonst über ihn und die Beziehung aus. Vielleicht ist er ja doch nicht so toll..


    Allerdings ist auch die Frage, ob das sexuelle sooo wichtig ist, wenn sonst alles supidupigut ist. Wenn man die Wahl hat zwischen "alles passt, nur nicht der Sex" und "gar nix passt, aber der Sex ist toll" finde ich das erste langfristig sinnvoller, und realistischerweise sind die Chancen, jemanden zu finden, wo wirklich beides super passt, relativ gering.

    Ich würd auch sagen, rede nochmal offen mit ihm, auch wenn es schwierig ist. Wahrscheinlich ist ihm gar nicht bewusst, wie sehr dich das Thema beschäftigt.


    Vielleicht kannst du dich im Gespräch auch erstmal auf ein, zwei Dinge konzentrieren, die für dich am wichtigsten sind, damit er sich nicht völlig überfahren fühlt.


    Auch wenn du dir mehr Dominanz von ihm wünschst - vielleicht könnt ihr ja auch besprechen, dass du manches erstmal in die Hand nimmst oder anleierst, z.B. dass du den ersten Schritt machst und ein Kondom zückst, oder dass du ihm während des Vorspiels Rückmeldung gibst, was du grad gerne hättest?


    Ich befürchte allerdings, dem Ganzen sind Grenzen gesetzt. Wenn er sich nur nicht richtig traut, könnt ihr sicherlich gemeinsam an eurem Sexualleben arbeiten, wenn er aber tief im Inneren einfach kein dominanter und leidenschaftlicher Liebhaber ist, wird er das vermutlich auch nie werden.


    Ich kenne das ein stückweit, ich war 11 Jahre in einer Beziehung mit einem ganz tollen Mann, hab aber sexuell auch immer die Leidenschaft und etwas Dominanz vermisst. Gesprächige hierüber endeten eigentlich immer in "Ich bin halt so wie ich bin" (was ja auch okay ist, aber dann ist man sexuell vielleicht gut so ganz kompatibel) oder "Okay ich versuchs". Zweiteres hat aber nie funktioniert. Ich muss zugeben, ich hatte zu dieser Zeit jedoch auch noch Probleme damit, währenddessen vielleicht einfach auch mal zu sagen, wie ich es gerne hätte. Am liebsten wäre es mir gewesen, er wäre einfach von sich aus leidenschaftlicher gewesen, hätte mich mal etwas fester angefasst etc. Im Nachinein betrachtet wäre ich gerne noch offener damit umgegangen bzw. hätte versucht, selbst aktiver zu werden in der Hoffnung, dass er dann "nachzieht" oder weniger Hemmungen hat. Heute habe ich einen Partner, der einfach ein anderes Temperament hat und da ist es auch kein Problem, währenddessen mal darüber zu sprechen, was der andere gerade gerne hätte. Leider glaube ich, dass man aus einem eher zurückhaltenden Mann im Bett keinen leidenschaftlichen Liebhaber machen kann. Ich wünsche dir aber, dass ihr euch trotzdem annähern könnt, denke aber, dass es dafür wichtig ist, dass ihr wirklich offen miteinander kommuniziert und er deine Wünsche und Bedürfnisse auch ernst nimmt, so wie du seine natürlich auch. Viel Glück! @:)

    Achatina

    Ich kann dich sehr gut verstehen und habe es selbst erlebt.


    Es ging nicht, einfach nicht, denn er machte aus meiner Sicht ALLES falsch.


    Kam nach 3 Sekunden, wusste nicht, wie man eine Frau richtig berührt, war unsicher, nicht souverän, z.T. voll peinlich - es war eine Qual... und ich hatte nie wirklich Lust. Wir waren 10 Jahre zusammen und ich habe immer gedacht, durch ganz viel reden, wird sich etwas verändern. Es hat sich rein gar nichts geändert, und meine Abneigung wurde immer grösser.


    Ok. Ich habe mich irgendwann schweren Herzens getrennt. Und hatte danach, nach einiger Zeit, eine Beziehung... wow, ich wusste vom ersten Moment an, von der ersten Berührung an: Das ist es. Ich konnte mich hingeben, fühlte unglaubliche Lust. Er war dominant, zärtlich, leidenschaftlich, tierisch ;-), es war der Himmel auf Erden. Das, was ich mir immer gewünscht habe. Wir haben uns gegenseitig entdeckt, ausprobiert, vollkommen offen.


    Meine letzte 10-jährige Beziehung ist übrigens heute ein sehr guter Kumpel ;-) aber ich würde den Sex nie wieder so unterschätzen, nachdem ich dieses Paradies und diese Lust mit meinem neuen Partner erlebt habe. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass alles Reden und Zurechtbiegen einfach nichts nützt. Es wird immer frustierend bleiben.

    Jetzt mal ganz ehrlich ... Deine Art über ihn zu schreiben, finde ich richtig "gemein".


    Du hast Bedürfnisse und Wünsche ... ja ... und ich kann verstehen, dass Du diese befriedigt haben möchtest.


    Und ja, es ist für Dich "schlechter/unbefriedigender Sex".


    Aber so, wie jede Frau anders ist, ist auch jeder Mann anders und er ist offensichtlich nicht dominant sondern lieber extrem extrem zärtlich.


    Manche Frau würde sich genau das von ihrem Mann wünschen und es wäre ihr egal, ob er schon beim oder kurz nach dem Eindringen "fertig" ist, weil das Vorspiel mit ausdauerndem knabbern an der Brust und seine orale "Technik" sie dann schon längst befriedigt hat.


    Soll heißen ... Du möchtest Leidenschaft und er ist leidenschaftlich ... nur versteht ihr beide etwas Anderes darunter ... für Dich ist es "dominant zur Sache gehen" (was immer das ist, ich könnte mit der Beschreibung alleine auch nichts anfangen) und für ihn ist es 30min an der Brust knabbern.


    Du erwartest, dass er Dich befriedigt und sich dafür "Mühe gibt" ... er fragt nicht, weil er vielleicht erwartet, dass Du vollkommen zufrieden bist, so schön zärtlich, wie er ist.


    Ich habe keine Ahnung, ob er in der Lage ist, Dir da entgegen zu kommen, gerade das mit der Dominanz kann man nicht lernen (ich habe es auch jahrelang versucht, aber es geht einfach nicht, denn es wirkte immer wie ein "Rollenspiel" und das war für uns beide unerotisch)


    Du könntest vielleicht ehr seine "Technik" beeinflussen, dass er beim Vorspiel so stimmuliert, dass Du dabei schon kommen kannst ... aber er wird vermutlich auch dann noch sehr zärtlich sein, weil es eben seine Art ist und es wird sehr schwierig sein, dass es für Dich als Stimulation für einen Höhepunkt reicht.


    Und sorry, wenn Du dann nicht einmal selber die eigenen Hände oder ein Spielzeug zu Hilfe nimmst, weil er "zu spießig" ist ... dann bist Du mindestens zu gleichen Teilen "mit schuld".


    Ich verstehe überhaupt nicht warum Du Dir da überhaupt etwas sagen lässt, ich denke, er ist nicht dominant ... oder möchtest Du Dir damit wenigstens die Illusion von Dominanz erhalten, indem Du da "gehorsam" bist?


    Langer Text, kurzer Sinn ... Ihr seid beide in einem Alter, wo man sich nicht mehr viel ändert, die (sexuellen) Bedürfnisse und Wünsche haben sich eben so entwickelt, und sind jetzt, wie sie sind.


    Wenn Ihr da keinen gemeinsamen Weg findet, der Euch beiden ein erfülltes Sexualleben ermöglicht, dann wird sich da auch nichts mehr ergeben.


    Aber bevor Du das Handtuch wirfst, solltest Du wenigstens das vorhandene Potential noch ausschöpfen und endlich mit ihm reden und auch selber aktiver werden ... denn von ihm zu viel erwarten darfst Du auch nicht, Du wirst aus einem "Kuschelbär" einfach keinen "Hengst" machen ... es wird wohl immer "nötig" sein, dass Du mit aktiv wirst.


    Wenn Du Dich damit nicht arrangieren kannst, dann solltest Du lieber früher als später die Konsequenzen ziehen und Dir einen passenderen Partner suchen, der unter "zur Sache gehen" auch ohne Anleitung genau das richtige versteht.

    Ich sehe die Schwierigkeit bei euch darin, dass ihr zwei schon über ein Jahr als Paar zusammen seid, und innerhalb dieser 12 Monate keinen Weg gefunden habt, euch einander verständlicher zu machen. Mir scheint, Dir ist das Thema Sex ein wichtiges innerhalb der Beziehung. Was so auch völlig in Ordnung ist. Es gibt Frauen, bei denen es anders ist - bei denen mentale und charakterliche Eignung im Vordergrund stehen, die ein gedeihliches Miteinander im Alltag ermöglichen, weil Interessen, Hobbies und charakterliche Eigenschaften sich gut ergänzen.


    Eine gute kompatible Paar-Sexualität ist in den meisten Fällen Glück und in den übrigen Fällen, wo dies nicht der Fall war am Anfang einer sehr guten Kommunikationsfähigkeit zwischen Sender und Empfänger ermöglicht wurde.


    Womit ich gerade etwas "Bauchschmerz" habe ist, dass es gerade in dieser hormongeschwängerten Kennenlernzeit zwischen euch nicht möglich war zu mehr gemeinsamen Einklang zu kommen.


    Ich weiß, ich werde hier sicher auch Kopfschütteln ernten. Aber bei dem was Du von euch beiden beschreibst, sehe ich leider viel viel Defizit und sehr wenig Potential daran etwas zu verändern. Du hast den Anspruch einen Mr. LoverLover im Bett zu haben, bei dem die Funken und die Kleider durch das Schlafzimmer und den Rest der Wohnung fliegen. Vielleicht auch noch an anderen Orten. Gute Fantasie und ein angenehmes Empathievermögen werden nicht durch Zufall geboren, sowas hat man und möchte es haben oder nicht.


    Ich sehe es nicht so rosig, dass aus euch sexuell ein gut zusammen passendes Paar wird. Der erste Funkenflug welcher der Hormonwirkung entsprungen ist, wird nun fast aufgebraucht, und es stellen sich bei Dir massive Fragen und ein starkes Vermissen von nicht erfüllten Bedürfnissen.


    Eine sehr mutige einfühlsame Frau, hätte diese Zeit schon genutzt um dem Partner ihre Bedürfnisse verständlicher zu machen. Ein gutes Sender- und Empfängervermögen hätte dies auch unter non verbaler Kommunikation nach und nach hin bekommen.


    Lange Rede kurzer Sinn, guten Sex bei dem es richtig kracht und Du als Frau nach dem ersten Sex des Abends schon den nächsten und weiteren für Dich vor Augen hast, wirst Du mit diesem Mann nicht bekommen. Deine Ansprüche sind seinen so weit entfernt, dass dieser Mann eigentlich nur verlieren kann und Du mit ihm. Natürliches Dominanzverhalten, lendentechnische Leidenschaft ist nicht im Seminar erlernbar. Das sind Eigenschaften, die aus dem Menschen selbst entspringen. Mit 35 ist bei diesem Mann ein guter Teil seiner sexuellen Prägung bereits gelaufen. Jemand, der eher langsam, sehr zärtlich und vorsichtig agiert, wirst Du auch nicht mit Bemerkungen "mensch fass mich doch mal an" zu dem bringen können, was Du Dir wünschst. Wenn dieser Mann es in sich hätte, würde es mit Dir ausleben.


    Du wirst entscheiden müssen, ob Dir der erfüllte Paarsex und lange Geduldsspiele ala lass uns doch mal dieses und jenes ausprobieren gerade jetzt am Anfang ausreichen können und werden. Nach Deiner bisherigen Beschreibung sehe ich das eher nicht als gegeben. Du wünscht Dir einen Mann, der Deine Bedürfnisse ohne lange Anleitung und Erklärung erfasst und eine Potenz vorweisen kann, die mit Deiner konform geht.


    Das sind legitime Ansprüche, und gerade weil es um Familiengründung und eine zukunftsorientierte Beziehung geht, überlegt beide sehr gründlich, ob ihr bei diesem schwerwiegenden Defizit einer nicht zusammen passenden Sexualität euch damit einen großen Gefallen tun würdet.


    Es gibt hier genug Threads die den schmerzvollen Weg einer zerbröckelnden Paarbeziehung aufzeigen, wenn die Lust dem Frust weicht und jemandem dem erfüllter Sex wichtig ist, wird ihn sich früher oder später auch suchen. Wenn es daheim nicht schmeckt, dann eben außerhalb. Wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist, sind die ersten Tendenzen dahin gehend auch schon vorhanden.

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    Tja, nur benutzt er trotzdem nie welche.

    Wieso lässt du es denn dann überhaupt noch ohne Kondom zu? Du weißt doch vorher genau, wie es enden wird. o.O

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    Er hat auch noch nie gefragt ob ich gekommen bin. Warum fragen Männer sowas nie?

    Wofür? Es ist doch logisch, dass wenn wir fertig sind, ihr glücklich seid. :=o

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    Er könnte ja auch mal auf die Idee kommen, hinterher nochmal Hand anzulegen

    Du könntest ja mal auf die Idee kommen, es vorher einzufordern.

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    Ich habe keine Ahnung was ich nun machen soll.

    Ihn versuchen umzuerziehen oder damit leben.

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    Es ihm frei Schnauze sagen ist gemein.

    Was soll daran gemein sein? Wenn es ihm noch nie jemand gesagt hat, kann er es ja nicht wissen.

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    Außerdem würde ich mir danach total bescheuert vorkommen

    Komisch.

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    Ich möchte, dass der Mann dominant ist.

    Na da ist doch euer Problem. :D

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    Aber ich weiß nicht wie ich mit diesem Frust dauerhaft leben soll!?

    Geht alles. Frauen halten sowas aus. ]:D

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    Nur so habt ihr beide es in der Hand dauerhaft was zu verändern .

    Im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Schnellspritzen hört ja nicht auf, nur weil du sagst: "Komm bitte nicht so schnell". Das kannst du vergessen. Das liegt in der Physiologie, und um die besser zu beherrschen, muss man länger arbeiten als 1 Jahr. Außerdem ist er schon 35 Jahre alt und keine 20. Er wird ja vermutlich schon vor dir mal sexuell aktiv gewesen sein. Wie kannst du da hoffen, dass er nach einem Jahr plötzlich ein ausdauernder Profi-Vögler wird? Diese Annahme war schon etwas naiv und ich musste schmunzeln, als ich von diesen Hoffnungen las.


    Also mach einen Haken an das Schnellspritzen, das wirst du durch Worte allein nicht ändern. Nur durch Experimentierfreude und Gelassenheit. Je mehr Druck du aufbaust, dass er schlecht im Bett ist, umso weniger wird er sich beherrschen können. Du brauchst also andere Wege, um ihn davon zu überzeugen, irgendwelche Kompensationen mit dir zu entwickeln, dass es im Bett trotz seines frühen Höhepunktes für beide befriedigend ist. Wenn ich dich so lese wirkst du eigentlich schon recht fordernd und dominant, was möglicherweise zu seiner Art nicht passt - umso mehr wundere ich mich, dass du dich mit deinen Vorschlägen offenbar nicht durchsetzen kannst. ":/


    Wie oft treibt ihr's eigentlich? Kann es sein, dass er schon wieder zu geladen ist, wenn es wieder losgeht? Also mit regelmäßigem Sex wird auch irgendwann jeder Schnellspritzer etwas entspannter. Aber dazu muss eben auch das Umfeld entspannt sein, und den Eindruck machst du auf mich nicht gerade ;-)

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    Er schaut nicht mal Pornos.

    Das ist ja nahezu verdächtig!

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    Allerdings ist auch die Frage, ob das sexuelle sooo wichtig ist, wenn sonst alles supidupigut ist. Wenn man die Wahl hat zwischen "alles passt, nur nicht der Sex" und "gar nix passt, aber der Sex ist toll" finde ich das erste langfristig sinnvoller, und realistischerweise sind die Chancen, jemanden zu finden, wo wirklich beides super passt, relativ gering.

    :)^


    Das wollte ich auch sagen.


    Ich würde jetzt nicht diesen tollen Mann sausen lassen, nur weil dieser eine Aspekt mit dem Sex nicht so hinhaut. Wie schon beschrieben wurde, ...wenn dieser Typ "alles falsch macht", wie du sagst, dann hat der anscheinend eine derart andere Marschroute, die man auch nicht komplett verändern kann. Mit euch passt es im Bett halt nicht. Kam er denn mit seinen vergangenen Frauen im Bett klar?


    Unbefriedigt brauchst du ja nicht bleiben. Mach es dir halt selbst noch zusätzlich.

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    Unbefriedigt brauchst du ja nicht bleiben. Mach es dir halt selbst noch zusätzlich.

    Ist das Dein voller Ernst? Eine junge Frau die mit Anfang 30 die mit der beginnenden Blüte ihrer sexuellen Reife vor Augen haben soll sich die nächsten 10 Jahre plus mittels sexuellem Spielzeug den Kick zu geben, und dennoch ihre Endophine und das Oxytozin stabil aufbauen soll in Bezug auf ihren Partner?


    Das mag für jemand gut funktionieren, der nur reine Triebabfuhr betreiben will, damit der innere Ausgleich minimalistisch erfüllt werden kann, um dann in der Beziehung auf freundschaftlicher Basis weiter zu machen. Ja, so Beziehungen gibt es und sowas kann funktionieren, wenn beide Partner dies bzgl. gleich ticken.


    ABER hier:

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    Aber langsam werde ich skeptisch.

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    Und zwar werde ich mit der Zeit immer genervter und unausgelasteter. Der Grund dafür ist leider, dass er mich im Bett nicht befriedigen kann.

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    Das macht sich so langsam aber sicher echt an meiner Laune ihm gegenüber bemerkbar. Es frustiert und macht mich grantig…

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    Meine Hoffnung war ja, dass sich das im Laufe der Zeit gibt, aber so war es leider nicht....

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    Ich vermisse die Leidenschaft und ein wenig männliche Dominanz! Leider mag er es bei sich auch nur sehr zart und langsam, sodass er mich manchmal bremst, wenn ich ihm vormachen möchte, was Leidenschaft heißt.

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    Habe ihm bereits gesagt, dass er mich nicht so vorsichtig anfassen braucht, aber irgendwie ändert sich trotzdem nichts.

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    Er könnte ja auch mal auf die Idee kommen, hinterher nochmal Hand anzulegen, aber auch das macht er nicht. Ein paar Mal habe ich seine Hand dann einfach genommen, aber "freiwillig" macht er es scheinbar nicht.

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    Ich würde mir dann in einer dominanten Rolle vorkommen, die dem Mann sagt was er zu tun hat, das mag ich gar nicht! Ich möchte, dass der Mann dominant ist.

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    Aber ich weiß nicht wie ich mit diesem Frust dauerhaft leben soll!?

    Unter diesen für mich sehr deutlichen Vorzeichen würde ich keiner jungen Frau, weder Tochter, noch guter Freundin - noch überhaupt einer Frau raten mit diesem Mann eine Paarbeziehung mit Familienwunsch aufrecht zu erhalten.


    Diese Beziehung ist unter diesen Bedingungen auf Dauer nicht lebbar. Es sei denn da beide mit starken Defiziten und zunehmender Frustration ihren Alltag leben können/wollen. Eine nicht erfüllt gelebte Paarsexualität birgt die große Gefahr, dass Respekt, Empathie und Gefühle füreinander verloren gehen.


    Mir fällt hierzu gerade ein Beitrag ein, den ich vor längerer Zeit gelesen habe. Auch, wenn diese Tierart nicht eins zu eins unser Sozialverhalten lebt, so gibt es dennoch analoge Züge im sozialen Verhalten, welches stabiles Sozialverhalten vor allem für ein Familienleben überhaupt erst ermöglicht.


    Siehe Link hierzu:


    http://elefanten.wikia.com/wiki/Oxytocin_und_Elefanten

    Da wurde schon Vieles geschrieben, das ich gut finde. So wie du das Ganze beschreibst, seh ich da, zumal du 1 Jahr lang auch nichts Wirkungsvolles dafür getan hast, ehrlich gesagt auch keinen Weg in die dir genehme Richtung.


    Eine Frage habe ich noch:


    Wie ist er denn außerhalb des Bettes? Normalerweise sollte man ja schon in der Kennenlernphase ganz ohne Sex merken, ob ein Mann eher der sanfte oder eher der harte Typ ist. Deine Beschreibung seiner sexuellen Performance ist tatsächlich so fies, dass ich mich frage, ob er dich nicht sowieso durch eine ruhige, zurückhaltende, defensive Art nervt und sein Verhalten im Bett das nur noch topt.

    Nunja, nach dem was ich hier so gelesen habe kann ich mich nur einer Schreiberin anschliessen:


    Ein Mann mit 35 Jahren, der sich im Bett als absolute Niete entpuppt, wird sich nicht mehr ändern. Das hat auch was mit zwischenmenschlichem Feeling zu tun, mit Empathie und mit Einfühlungsvermögen. Natürlich auch mit Vorlieben, aber nicht nur. Und an erstgenannten Attributen scheint es ihm eben einfach zu fehlen. Sex ist ja nun nicht einfach nur "Technik" sondern läuft zum Grossteil im Kopf ab und auf zwischenmenschlicher Ebene. Da kommt bei ihm aber offenbar nichts an. Und das kann man auch nicht lernen und nicht erzwingen. Entweder man "kann" es - oder eben nicht. Und wenn jemand mit 35 Jahren noch nicht kapiert hat, dass 20Sek Penetration möglicherweise ein bisschen kurz ist und diese Tatsache aber komplett ignoriert und übergeht und auch nicht mal nachfragt - sorry, da kann man vermutlich 35 Gespräche führen, das wird nichts. Und Dominanz im Bett ist auch mehr, als den Gürtel rausholen und Mutti auf den Hintern zu hauen. Dominanz kommt von innen und ManN hat sie - oder nicht. Auch das ist nichts, was man lernen kann. Man kann Techniken lernen, aber keine Ausstrahlung. Sie kann ihm sagen, er soll sie verhauen... dann tut er das vielleicht auch, aber nur rein technisch. Emotional wird da nix bei rum kommen, weil er sich diesbezüglich wie ein Authist gibt. Blöde Situation, langfristig dürfte das sehr schwierig werden.