Ja, das Leben ist nicht immer gerecht.


    Man kann es leider nicht ändern. Es bringt auch wenig, in Selbstmitleid zu verfallen. :°_

    Zitat

    Manchmal ergeben sich aber Beziehungen zu anderen Menschen in Situationen, wo man es am wenigsten erwartet!

    Genau! :)^

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    Neine Sorge, ich werde das auch keinen mehr antun und zumuten.

    Das wurde hier so doch garnicht gesagt, nur musst du deinem Freundes und Familienkreis diese Entscheidung eben auch zugestehen...


    Momentan klingt das sehr hart, aber wenn du jemandem andren immer nur vorspielen musst, es geht ja bergauf, ist das härter als wenn nur die Leute hinter dir stehen, die hinter dir stehen WOLLEN mit ganzem Herzen und den Weg ganz mit dir gehen ohne Zweifel und ohne Streit.


    Niemand hier sagt dir, du sollst alle Kontakte abbrechen, aber auch dein Umfeld brauch Zeit damit umgehen zu lernen.


    Hast du außer deinem Ex-Freund noch Freundinnen oder Familie in der Nähe, die dich besuchen würden? Ich denke das würde dir gut tun momentan.

    puh, so wirklich weiß ich nicht was ich schreiben soll, aber vielleicht findest du in einer Selbsthilfegruppe Anschluss? Dann musst du dir nicht Gedanken machen jemand anderen zu belasten, denn derjenige weiß was in der Vorgeht, kann dich verstehen und ihr könnt euch gegenseitig stützen @:)

    schlucky

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    Ja und Danke das ihr immer wieder gesagt wird, das ich nur noch für andere eine Belastung sein kann und wie schlimmes für die anderen ist. Und weil hier immer er erklärt wird, wie ehr sich damit fühlt.Ich muss ja nichts nichts schweres klar kommen, nur Er.

    Die Mitschreibenden kennen deine Situation und beleuchten aber auch die Seite deines Freundes. Sicher hast du aufgrund deiner Krankheit ein Paket zu tragen. Es ist wichtig auch Verständnis für deinen Freund zu haben, da ihr beide in einem Boot sitzt. Die User wollen dir mit ihren Beiträgen helfen und bewerten daher beide Seiten, sie haben auch Verständnis für deine Situation.


    Deine Mitschreibenden welche dir hier mit Rat und Hilfe beistehen schreiben aus neutraler Sicht . Sie nun zu verurteilen sie würden nur auf deinen Freund eingehen und nicht auf dich, ist so nicht richtig und das solltest du ihnen auch nicht unterstellen.


    Es kam der Vorschlag das du dich an eine Selbsthilfegruppe wendest um weiteren Anschluss zu finden und auch mit anderen Betroffenen in Kontakt zu kommen. Vielleicht wäre das ein Ansatz den du in Angriff nehmen kannst.

    In Sachen (fehlender) Empathie nehmen du und dein Freund sich nicht viel.


    Nicht nur du hast ein Paket zu schultern, nicht nur du bist krank. Meine Freundin leidet an MS und ich musste als ihr Partner genau diese Prozesse auch für mich durchlaufen und eine Entscheidung treffen. Ich dachte, dass ich dir als Angehöriger einer Betroffenen eine andere Sichtweise aufzeigen kann. Aber wenn du lieber die Leute vergrätzt, die dir helfen wollen: Nur zu.


    Es tut mir echt leid, meine Zeit hier verschwendet zu haben.

    Gib dir selber erst einmal Zeit, mit der neuen Situation klarzukommen. Irgendwann wirst du einen Punkt erreichen, an dem du feststellst: Ich kann zwar einige Dinge nicht mehr (allein) tun. Aber ich kann trotzdem andere Dinge noch tun. Und dann wirst du Ideen entwickeln, herausfinden, was dir Spass macht, was gut klappt, wobei du zufrieden bist.


    Und wenn du dich einer Selbsthilfegruppe anschließt, wirst du merken, es gibt immer Menschen, denen es besser geht als dir, aber auch viele, denen es noch schlechter geht. Und so könnt ihr alle voneinander profitieren!


    Das braucht sicherlich Zeit bis dahin, aber steck nicht sofort den Kopf in den Sand!


    Wer weiß, was das Leben noch für dich bereithält, sei neugierig und entschlossen, das beste daraus zu machen!

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    Manchmal ergeben sich aber Beziehungen zu anderen Menschen in Situationen, wo man es am wenigsten erwartet!

    Ja genau. Zu Haus, vll. der Postbote.


    Nein ich habe keine Familie mehr.


    Vater gestorben als ich 5 Jahre, meine Mutter als ich 6 Jahre war, mein Bruder ist gestorben als ich 9 Jahre war, -hatten uns nach den Tod unsere Mutter so gut wie gar nicht mehr gesehen, weil wir in verschieden Kinderheimen waren.


    Zur einer Selbsthifegruppe würde ich ja auch nicht ohne Hilfe hinkommen

    Warum nicht der Postbote? ;-)


    Nein, nicht ganz ernst gemeint. Aber du wirst zwangsläufig weiterhin Kontakt zu anderen Menschen haben.


    Es muss doch nicht gleich eine Beziehung sein, manchmal reicht auch ein nettes Wort, ein Lächeln von irgendwem, angebotene Hilfe im Alltag oder ein freundlicher, gutgelaunter Postbote, um einen einfach für einen Moment die Sorgen vergessen zu lassen. Und ich bin sicher, dass dir solche Menschen begegnen werden.


    Wie schon gesagt, gib dir selber Zeit. Es dauert sicherlich etwas, ich wünsche dir, dass du dein Schicksal irgendwann annehmen kannst und siehst, was du trotz allem noch schaffst!

    Für eine Selbsthilfegruppe könntest du dir mit Sicherheit jemanden organisieren.


    Es gibt so viele Menschen, die ehrenamtlich tätig sind und dich fahren könnten.


    Da musst du selber aktiv werden, es wird niemand an deiner Haustür klingeln und fragen.


    Aber du schaffst es doch, hier zu schreiben, also kannst du auch einen Anzeige aufgeben, oder dich informieren, welche Organisation so etwas anbietet. Vielleicht ist auch eine Privatperson so nett, dich gegen eine kleine Spritgeldbeteiligung mal mitzunehmen. Ich weiß ja nicht, wo du wohnst, aber so was müsste doch zu organisieren sein.

    Hyperion kannst du dich bitte da einfach raushalten? Ich bitte dich wirklich drum mich einfach mal in ruhr zu lassen. Deine auffassung von hilfe ist mir bekannt. Und nein ich werde mich bestimmt nicht an eine selbsthilfegruppe fur magersüchtige oder die med. Bedenkliches verhalten zeigen.wenden. Das ist doch was du immernoch von mir denkst. Als bitte lasse es einfach.

    Hallo liebe Mitschreiber hier..


    für die meisten von uns würde die Welt zusammenbrechen, wenn sie die DIagnose "ALS" bekommen, oder abrupt und unerwartet vom Partner verlassen werden.


    Der FS ist ist beides auf einmal passiert.


    In Anbetracht dessen finde ich die Antworten einiger hier einfach nur blamabel. BITTE etwas mehr Empathie. ich finds grad richtig ekelhaft. Wie soll denn ein Mensch mit sowas besonnen klarkommen!? Also spart euch echt mal die Kritik und Ermahnungen.

    Nurahyon, mein Partner trägt seit 25 Jahren meine MS mit. Aber ich finde nicht, dass scluckys Situation auch nur ansatzweise der einer MS Patientin gleichzusetzen ist, vor allem seit es so viele Medikamente gibt.


    Und das schlucky gerade in Selbstmitleid versinkt, ist völlig okay. Man braucht seine Zeit, sich an den Gedanken zu gewöhnen.


    Meine beste Freundin hat sich auch nach Diagnosestellung von mir getrennt, da sie "mich nicht im Park umherschieben" wollte.