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    Schlucky, ich wollte einfach auch hier mal sagen, dass ich - nach allem, was ich von dir weiß - als mental sehr stark und empathisch empfinde. Das sind Qualitäten, die nicht viele Menschen heutzutage noch haben, und damit bist du auch als Kranke noch eine Bereicherung für jeden, der das so sehen kann.

    Das unterschreibe ich ganz dick. :)^


    Was Phobien betrifft: Bevor (ja, bevor) ich mich mit Verhaltenstherapie, Konfrontation etc. abrackere, würde ich es mit einer Rückführung versuchen. Wenn so die Ursache zu finden ist, ist die Phobie nach ein paar Sitzungen schneller verschwunden als die Schulmedizin/psychologie piep sagen kann, und wenn nicht, ist nicht viel verloren.


    Viele Menschen bringen Ängste und Phobien aus früheren Leben mit - Angst vor Wasser, vor Feuer, vor Nadeln oder was auch immer und kein Mensch weiß warum, weil es in der Kindheit oder später im aktuellen Leben keine Ereignisse gibt, wie eine solche Phobie entstanden sein könnte. Wenn sich dann herausstellt, dass einer in einem seiner Vorleben z.B. ertrunken oder nach einem Aderlass qualvoll gestorben ist, ist die Phobie auf einmal logisch nachvollziehbar.


    Ich würde das wirklich versuchen - ein oder zwei Sitzungen Rückführung, und falls es nicht fruchten sollte, ist nicht viel verloren. Ich habe das im Übrigen selber gemacht und kann es nur empfehlen.


    Noch ein Buchtipp: Dr. Brian Weiss: "Die zahlreichen Leben der Seele" (da geht es sogar um eine Frau mit Phobien) u.a. Es gibt viel Literatur dazu, aber Dr. Weiss ist gut. Gibt auch Videos von ihm auf Youtube (sogar eine Rückführungsanleitung, obwohl die mit einer halben Stunde recht kurz gehalten ist. Aber zum sich Damit-vertraut-Machen oder wenn man schon Erfahrung hat ok).


    Ich würde es Dir und Euch so wünschen, dass Eure sicher sehr innige Beziehung so lange dauert, wie sie dauern sollte, ohne dass Euch ein Vergangenheits-Überbleibsel daran hindert.


    Von Herzen alles Gute :)* :)* :)*

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    in einem seiner Vorleben z.B. ertrunken oder nach einem Aderlass qualvoll gestorben ist, ist die Phobie auf einmal logisch nachvollziehbar.

    du beschreibst das so , als wäre es eine bewiesene Tatsache.


    Aber ein Vorleben ist durchs nichts ... absolut nichts .. bewiesen. Ob so#n Hokuspokus Schlucky wirklich weiter helfen, wage ich zu bezweifeln.


    Was mich eher erschreckt, dass sofort solche Esotheriker ..oft auch Wunderheiler auf tauchen.


    Ich hoffe mal, du bietest Schlucky nicht gleich noch jemanden an, der so eine Rückführung durchführt und damit gutes Geld verdient.


    Schlucky sei wachsam , so was brauchst du nun nicht wirklich auch noch. :(v

    Ich hatte es heute bei der Tante vom Homecare angesprochen, mit Möglichkeiten groß "Überkleben" usw, das man es nicht sieht, fühlt von außen.Einfach so gut es geht überdecken


    Mein Freund war deswegen erst sauer, weil er dachte ich hätte seine Phobie der erzählt(was ich aber nicht hatte).


    Er wird sich wohl oder übel dran gewöhnen müssen.


    Wir hatte es heute so gemacht, das ich es mit Kompressen usw. dick überklebt habe, da hatte er weniger Angst gehabt ran zu kommen als wir zusammen lagen.


    Ernährung damit, mache ich, wenn er nicht dabei ist(der Schlauch der raushängt, ist ihm schon zuviel)


    So hatte ich es erstmal vor, wenn er mich berührt, vorher dick überkleben.


    Sonst, sieht er es ja auch nicht, Klamotten sind ja drüber.


    So hatten wir es erstmal vor, in ganz langsamen schritten ehr sich gewöhnt.


    Er ist aber nicht bereit, mit anderen darüber zu reden. Männliche Scham :=o

    @ schlucky

    es ist deim Umgang mit der Krankheit und all den Folgen. Du wirkst erleichtert. So eine Sonde ist ziemlich fdramatisch und Menschen, die das erfahren sind ersteinmal mitgenommen in der Regel und haben psychologische Probleme damit umzugehehen. Das fehlt bei dir völligst.


    Die meissten Leute, die Probleme haben, hoffen inbrünstig, dass es nichts schlimmes und dauerhaftes ist. Die Diagnose ist dann niederschmettternd wenn auch erleichternt, da die Hoffnung aufkommt, dass es eine Heilung gibt.


    Du gehtst sehr offensiv mit deinem neuen Zustand um. So als ob du dich damit definierst. Keine Scheu etc.


    Das lässt Alarmglocken leuten. Zumal ja keine Diagnose hier im Forum und wer weiss deinem Ex Freund vorliegt.


    So eine Sonde ist keine Kleinigkeit. Das ist ein schwerer Eingriff in den Körper. Die meissten Menschen identifizieren sich eben lieber mit gesunden Menschen als mit krnaken und bei einer Diagnose sind sie erst einmal damit beschäftigt, psychisch zu verarbeiten und sich damit zu arrangieren, dass sie eben eine Krankheit haben. Das fehlt bei dir absolut von dem was man von dir liest. [...]


    Ich wäre bei deiner Art mit dem Umgang auch gegangen.


    Wie gesagt, wie dein Titel schon verät, scheinst du einene sehr lockeren umgang mit der neuen Situation zu haben und erleichtert zu sein. Auch wenn es dir Linderung verschafft, ist es ja nichts womit man mal eben so klar kommt und schon gar nicht mit dem Fakt hilfsbedürftigt zu sein ausser man mag es sich in so einer Situation zu befinden. Das gibt es nämlich auch, dass Menschen es gerne haben hilfsbedürfig zu sein.


    Wenn du selber damit zu hadern hättest, dann würde er damit vielleicht anders umgehen.


    Ich würde erst einmal damit nicht klar kommen.


    [...]


    Man will ja attraktiv sein und Krankheit ist erst einmal nicht attraktiv für die meisten. Ob man das jetzt gut heisst oder nicht, aber das ist ein Fakt.


    Für mich wäre es etwas anderes, wenn ich sehen würde, dass mein Partner unter der Situation leidet, da es nun einmal für Menschen, die nicht darauf stehen erst einmal Leid bedeutet. Dass du darunter nicht zu leiden scheinst, [...] und dann würde ich mich auch davon machen, da mir ein Partner lieber wäre, der wie ich mit der Situation erst einmal zu schlucken hat und wir uns gemeinsam daran gewöhnen müssen.


    Dann sässen wir im gleichen Boot und könnten gemeinseam uns an die Situation herantasten. Es ist eben nichts schönes und nebensächliches oder einfach zu verarbeitendem, das man so einfach annimmt. [...]


    Es wirkt so als ob dir das und schlimmeres recht käme und erhärtet den Verdacht, dass das psychologisch bei dir forsiert ist und eben kein selbstverursachter Schicksalsschlag.


    ANsonsten würde ich dir gerne wünschen, dass das nur ein Irrtum ist. Es wirkt aber so als ob das etwas ist, dass du für dich brauchst und dann ist es eben nicht gesund mit so jemanden eine Familienplanung anzugehen, der psychisch daraus etwas positives zieht krank zu sein, denn der wird sich immer weiter freiwillig in so einen Sumpf hinein ziehen.

    [...]


    Menschen sind verschieden, und so verschieden sie sind, so unterschiedlich ist auch ihr Umgang mit einer schweren chronischen Erkrankung.


    Ich zumindest kann schluckys Reaktion durchaus nachvollziehen, weil ich weiß, wie schlimm es physisch und psychisch ist, wenn man ohne Diagnose unter schweren körperlichen Beschwerden leidet, mit denen man alleine klarkommen muss - komme, was wolle. Das ist ein immenser Druck, der durch eine Diagnose abgemildert werden kann.


    Ebenso kommt es häufig bei diesen Patienten zu starken Selbstzweifeln, die aus der Diskrepanz zwischen einer fehlenden Diagnose oder einer psychiatrischen Diagnose und dem täglichen Erleben der schweren Symptome, von denen sie eigentlich wissen, dass sie sie nicht übersteigert wahrnehmen und körperlicher Ursache sein müssen, resultieren. Sie fragen sich, ob sie wirklich "nicht mehr alle Tassen im Schrank haben."


    Bei wirklich schweren körperlichen Beschwerden hat man überhaupt keinen gedanklichen Freiraum mehr für Übertreibungen und für eine verzerrte Wahrnehmung der Beschwerden. Und so wünscht man sich in dieser Situation nichts weiter als eine Linderung der Beschwerden, durch was auch immer. Und sei es eine Sonde, einen künstlichen Darmausgang, eine Amputation - oder was auch immer.


    [...]

    Ich könnte mir vorstellen, dass man in manchen Situationen auch einfach mal den Kopf abschaltet und sich, zumindest nach außen hin, sachlich um nebensächliche Dinge kümmert.


    Das kommt dann für die Umwelt "unlogisch" rüber.


    Vielleicht ist es einfach für Schlucky im Moment der Rettungsanker, dass sie ihre Sonde so gut es geht vor dem Freund "versteckt", damit er möglichst unbelastet für sie da sein kann.


    Man weiß es nicht und kann es auch nicht beurteilen, da man ja keinen der beiden persönlich kennt.

    Ich glaube, ein großes Problem in der heutigen Gesellschaft ist, dass viele Menschen bewusst oder unbewusst anderen Menschen mit schlimmen Schicksalen (inklusive schweren chronische Erkrankungen, die, wenn selten, häufig mit mangelnder medizinischer Betreuung und später Diagnose bzw. vorausgehender Fehldiagnose einhergehen) die Schuld oder zumindest eine deutliche Teilverantwortung an ihrem Schicksal per se zusprechen. Das ist meiner Meinung nach eine Art Schutzmechanismus, weil man dann sich nicht damit auseinandersetzen muss, dass es jederzeit auch einen selbst so hart treffen könnte - und zwar ohne jeglichen Eigenverschulden. Lieber will man glauben, dass in jeder Situation immer noch eine Restkontrolle über das eigene Leben bestehe, immer noch etwas gehe, wenn man nur wolle und alles gebe....dem ist aber nach meiner eigenen Erfahrung und der vieler anderer schwer chronisch Kranker (gerade junger Menschen) nicht. Und das ist es, was "die anderen" nicht hören wollen. Die Ablehnung dieser anderen Wirklichkeit ist es, was sie die Betroffenen selbst ablehnen und ihnen eine Eigenschuld unterstellen lässt.

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    [...]

    Wie oft denn noch? Eine Diagnose ist vorhanden. Motoneuronerkrankung und im Rahmen derer eine Schluckstörung. Nicht sicher ist zum aktuellen Zeitpunkt, um welche Form einer MNE es sich handelt.


    Und ob der Verdacht, dass sie den Zustand als wünschenswert empfinde, berechtigt ist, kannst du ja alleine und am besten beurteilen.

    Ich lese schluckys Fäden schon seit einiger Zeit still mit und bin erschüttert, warum ausgerechnet ihre Fäden immer so ausarten und ihr unterstellt wird, sie wäre ja auch noch "geil drauf" so krank und hilfsbedürftig zu sein oder sie ürde rumlügen und was weiß ich nicht alles. :|N :-o


    Ich habe auch nicht den Eindruck, dass sie sich in der neuen Situation wohlfühlt. Im Gegenteil, ich lese hier eher Verzweiflung aus ihren Zeilen, weil ihr Leben, wie sie schreibt, nie mehr so sein wird wie vorher. Muss da immer wieder irgendwer kommen und noch nachtreten? {:(


    Wer weiß was das mit einem Menschen macht, der eh grad so einer Hammerdiagnose zu verdauen hat... wenn man schlucky nich glaubt oder Zweifel hat, sollte man das vielleicht für sich behalten und aus ihren Fäden rausbleiben, statt alles noch schlimmer zu machen, als es eh schon ist.

    @ Nowheregirl geht es eigentlich noch? Kannst du mir klar und deutlich sagen was du mir mal wieder unterstellst? Was hast du für eine Diagnose für mich. Wäre ja nicht das erste mal das du mir eine Diagnose gibst. Leg mal los. Ließt du eigentlich, bevor anderen was unterstellst.? Sage nur fehlende diagnose. >:(

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    Es wirkt so als ob dir das und schlimmeres recht käme und erhärtet den Verdacht, dass das psychologisch bei dir forsiert ist und eben kein selbstverursachter Schicksalsschlag

    ne ist klar. Meine MNE ist psychisch. Merkdt du eigentlich was du schreibst und unterstellst? und ja ich bin glücklich das ich die sonde habe, weil ich so nicht verhungere und es so wir besser geht, als wie vorher unterernährt und mit flüßigkeitsmangel. Und das sieht mein Freund auch so. Auch das es sein musste.

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    Ich habe auch nicht den Eindruck, dass sie sich in der neuen Situation wohlfühlt. Im Gegenteil, ich lese hier eher Verzweiflung aus ihren Zeilen

    Dito. Das Lesen zwischen den Zeilen beherrschen hier offensichtlich nur wenige.


    Gegenüber der fundamentalen Änderung des Lebens und der Lebensperspektive, die eine solche Erkrankung mit sich bringt, ist eine Sonde, die noch dazu Erleichterung von ein paar Beschwerden bringt, ein relativer Klacks.

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    warum ausgerechnet ihre Fäden immer so ausarten und ihr unterstellt wird, sie wäre ja auch noch "geil drauf" so krank und hilfsbedürftig zu sein oder sie ürde rumlügen und was weiß ich nicht alles. :|N :-o

    Nun, ich denke...siehe meinen obigen Beitrag.

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    [...]

    Ja mach mal.


    Ich habe änliches schlimmes oder gar schlimmeres schon selber erlebt und deshalb ist mir schluckys Beitrag so befremdlich. Ihr seid es doch, die nie mit so etwas konfrotniert gewesen seid, nicht ich. Mir ist diese Person namens schlucky mehr als befremdlich, denn ich habe mit eigenen Augen erfahren müssen, was es bedeutet so einen Einschnitt in die eigene Gesundheit, nein sogar einen schlimmeren erfahren zu müssen. Ich habe diese Person namens schlucky nicht angegriffen, nur meine persönliche Ansicht dieser Situation angemerkt. Sei es euch befremdlich für andere oder nicht. Ich weiss was sowas bedeutet sowas oder schlimmeres zu erleiden und so locker flockig geht man damit eben nicht um.


    Ihr Umgang damit ist mir mehr als befremdlichund ich kann den Ex Freund mehr als verstehen, da ich selber weiss aus eigener Erfauhrun, dass man mit sowas nicht so labidar umgeht.


    Wenn sie so stark ist, dann wünsche ich ihr alles Glück. Aber ich habe selber viel schlimmes erlebt und gesehen und ihr Beitrag klingt für mich nbesorgniserregend und ich kann den Ex Freund verstehen, denn mir ist das aus eigener trauriger Erfahrung verständlich.


    Das heisst nicht, dass wir in unserem Umfeld die PErson hängen gelassen haben. Aber die Person ist anders, ganz anders mit der Situation umgegnangen. Der Rest ist meine eigene persöhnliche Geschichte!