Ich finde das auch extrem mies von der Freundin des TE, und er sollte sich davon nichts annehmen.


    Er braucht kein schlechtes Gewissen zu haben und hat ein Recht auf seine Lebensgestaltung, so wie er es will. Das hat man immer, mit oder ohne kranken Partner.


    Was ich allerdings seltsam finde ist, dass man so ein paar blöde Warzen nicht besiegen kann.


    Weiß man nicht, wie die entstehen? Und wenn sie komplett rausgeschnitten wurden, warum kommen sie dann wieder? Sind das dann immer neue? ":/

    Ich finde das auch extrem mies von der Freundin des TE, und er sollte sich davon nichts annehmen.


    Er braucht kein schlechtes Gewissen zu haben und hat ein Recht auf seine Lebensgestaltung, so wie er es will. Das hat man immer, mit oder ohne kranken Partner.


    Was ich allerdings seltsam finde ist, dass man so ein paar blöde Warzen nicht besiegen kann.


    Weiß man nicht, wie die entstehen? Und wenn sie komplett rausgeschnitten wurden, warum kommen sie dann wieder? Sind das dann immer neue? ":/

    Zitat

    Weiß man nicht, wie die entstehen? Und wenn sie komplett rausgeschnitten wurden, warum kommen sie dann wieder? Sind das dann immer neue?

    Auf diese Frage habe ich gewartet.


    JAAAA, man kann diese besiegen. Der menschliche Körper ist zu vielem in der Lage. Allerdings muss der Mensch mitspielen und es definitiv wollen.

    Klar gibt es das. Allerdings muss die Ursache bekämpft werden ansonsten besteht das eigentliche Problem weiterhin.


    Wenn Ärzte mit ihrem Latein am Ende sind, wird es Zeit, eigene Initiativen zu ergreifen. Ich selber brauchte in meinem Fall ca 20 Anläufe von verschiedenen Mitteln. Arzt inkl. bis ich es selber herausfand was mir schlussendlich geholfen hatte.


    Daher kann ich dem TE nur raten, es per Psychologen zu versuchen und ich bin mir so ziemlich sicher das dass hilft.

    @ an-re

    Zitat

    JAAAA, man kann diese besiegen. Der menschliche Körper ist zu vielem in der Lage. Allerdings muss der Mensch mitspielen und es definitiv wollen.

    Genau, und weil weder die Freundin von Namenlos noch ich das wollen haben wir jetzt die Warzen und sind selbst schuld, dass wir solche Schmerzen haben. Das ist doch das Fazit, oder?


    Ich habe diese Warzen bald 30 Jahre und du kannst mir glauben, dass ich in der Zeit nichts unversucht gelassen habe sie loszuwerden. Wenn die unzähligen Entfernungsversuche aber nicht nur nichts nützen sondern im Gegenteil alles verschlimmern, dann sollte man es irgendwann lassen. Das hat mir übrigens der Chefarzt der dermatologischen Abteilung eines Krankenhauses empfohlen.


    Aber gut zu wissen, dass du da offenbar genauere Kenntnisse hast und es nur an unserem mangelnden Willen liegt, dass wir immer noch Warzen haben.

    @ Ivory8

    Wenn ein Arzt mit seinem Latein am Ende ist, was machst du dann? Dich dem ergeben oder weiterhin alternativen suchen? Ich würde das zweite wählen. Kann sein das nix wirkt. dem aber sich hingeben, halte ich für den falschen weg. Sorry. Logisch weiss ich nicht wie es dir oder dem TE seiner Freundin ergeht. Ich selber hatte auch Warzen. Per Psyche sind sie weg. Geht natürlich nicht sofort. Braucht Geduld und an sich glauben.


    Aber egal. Man sollte alles versuchen was machbar ist. Und ja, ich bin überzeugt das die eigene Psyche es kann!

    @ Namenlos

    Zitat

    Ich gebe dir grundsätzlich recht aber wenn du mich damit meinst muss ich dir widersprechen.

    Keine Sorge, dich mein auch ich nicht :-)

    @ an_re

    Wegen der Psychotherapie stimme ich dir durchaus zu, aber ob es gerade das ist was helfen könnte wissen wir nicht. Ein Versuch ist es sicher wert, der Erfolg ist jedoch ungewiss.

    Wenn es lokale Betäubungsmittel gibt, dann würde ich diese, wenn ich die Freundin des TE wäre aber nehmen, bevor ich längere Laufstrecken absolviere. Ich meine, bevor ich nicht mehr laufe, laufe ich doch lieber mit betäubten Fußsohlen.

    Wie soll man denn die Fußsohlen betäuben? Sie müsste dazu Spritzen in die Warzen bekommen damit da was wirkt.


    Sie hat ja nächste Woche den Termin bei ihrer Hausärztin, mal sehen was sie ihr empfehlen oder verschreiben kann.

    @ _Parvati_

    Zitat

    Keine Sorge, dich mein auch ich nicht :-)

    Ok :-)

    Namenlos,


    Ich glaube, deine Freundin ist in einer Schmerzambulanz bzw. einem Schmerzzentrum am Besten aufgehoben. Das bietet eine Uniklinik an. Leider verweisen die wenigsten Ärzte auf diese wunderbare Möglichkeit hin.


    Dort werden unter anderem auch psychologische Schmerzbewältigungsstrategien, Entspannungsübungen, Trainingstherapien, physikalisch/manuelle Therapiemethoden zur optimalen Schmerzeinstellung (an die man sich erst rantasten muss, wird also


    ein bisschen dauern) angeboten.


    Deine Freundin ist im täglichen Leben (u.a.auch in deinem) stark beeinträchtigt -


    der Gang in ein Schmerzzentrum ist auf alle Fälle gerechtfertigt und lohnenswert!


    Ich finde, du kümmerst dich wunderbar um deine Freundin. Du hattest ja schon hier im Forum in deiner Überschrift die heikle Frage


    Trennung ja-nein gestellt. Durch das Aneinandergebundensein mit viel Verzicht durch die Erkrankung sehe ich da schon eine größere Gefahr einer Trennung trotz der großen Liebe, die ich in deinen Zeilen wahrnehme.


    In meinem Freundeskreis gibt es ein ungleiches Paar (was z.B. die Sportlichkeit betrifft wg.starker Adipositas) - und die machen Freizeit/Urlaubsgestaltung wie bereits vorgeschlagen. Und das klappt sehr gut!


    Schade, dass deine Freundin da mit Ängsten reagiert, anstatt diesen doofen Warzen mal ein Schnippchen zu schlagen!


    Jawohl, denen ein Schnippchen zu schlagen. Also: rein mit der Leichtigkeit und ab und zu mal die Schwere aussperren ;-)


    herzliche Grüße

    @ Surferin

    Zitat

    Wenn es lokale Betäubungsmittel gibt, dann würde ich diese, wenn ich die Freundin des TE wäre aber nehmen, bevor ich längere Laufstrecken absolviere. Ich meine, bevor ich nicht mehr laufe, laufe ich doch lieber mit betäubten Fußsohlen.

    Ich weiß, dass es Sprays gibt um z.B. die Haut zu betäuben. Aber das wird nicht viel bringen wenn die Warzen tief in den Fuß reingehen. Dann bleiben nur noch Spritzen. Aber wie will man diese als Laie und ohne anatomische Kenntnisse setzen? Zudem stell dir wenigstens mal vor, wie es wäre, mit betäubten Fußsohlen zu laufen. Sobald du den Fuß auf den Boden setzt, gibt der Fuß bzw. die Nerven unglaublich viele Informationen ans Gehirn. Wenn das nicht mehr der Fall wäre, mag ich mir gar nicht vorstellen, wie sich dann das Laufen anfühlt. Davon mal abgesehen, das schon allein das Setzen einer Betäubungsspritze in die Fußsohle unglaublich schmerzhaft ist, weil dort sehr viele Nerven zusammen laufen.


    Ich könnt mir jedes mal die Haare raufen, wenn ich hier lese, was manche für einen Stuss von sich geben...

    @ an_re

    Zitat

    Wenn ein Arzt mit seinem Latein am Ende ist, was machst du dann? Dich dem ergeben oder weiterhin alternativen suchen? Ich würde das zweite wählen.

    Was glaubst du bei wieviel Ärzten ich war und was ich hinter mir habe? Die Freundin von Namenlos genauso. Wenn die Warzen von jedem Entfernungsversuch immer schmerzempfindlicher werden dann lässt man es irgendwann, bevor man n icht mehr laufen kann. Soviel ich als auch die Freundin von Namenlos haben von kompetenten Chefärzten und Professoren der Dermatologie den Rat bekommen nichts mehr zu unternehmen. Seitdem ich mich daran halte sind die Schmerzen nicht schlimmer geworden.

    Zitat

    Kann sein das nix wirkt. dem aber sich hingeben, halte ich für den falschen weg. Sorry. Logisch weiss ich nicht wie es dir oder dem TE seiner Freundin ergeht. Ich selber hatte auch Warzen. Per Psyche sind sie weg.

    Lies bitte noch mal den thread genau durch, da steht mehrfach dass Warze nicht gleich Warze ist und dass es da große Unterschiede gibt. Meine Tochter hatte sehr viele Warzen unter ihren Füßen, die sie aber beim Gehen nur wenig gestört haben. Sie sind irgendwann von alleine verschwunden. Das waren völlig andere Warzen als meine und die von Namenlos' Freundin. Du wirst mir Sicherheit andere gehabt haben und nicht welche die dich daran hindern barfuß laufen zu können. Bevor du also vorschnelle Urteile abgibst mache dich mal mehr mit dem Thema vertraut.

    @ Lavendelblüte

    Zitat

    Ich glaube, deine Freundin ist in einer Schmerzambulanz bzw. einem Schmerzzentrum am Besten aufgehoben.

    Ich habe schon davon gehört und auch daran gedacht. Wie muss man sich das vorstellen?


    Sie hat ja diese Woche den Termin bei ihrer Hausärztin wegen stärkerer Schmerzmittel, wenn sie dann hoffentlich was bekommt was ihr hilft wäre das dann überflüssig?

    Zitat

    Ich finde, du kümmerst dich wunderbar um deine Freundin.

    Danke!

    Zitat

    Schade, dass deine Freundin da mit Ängsten reagiert, anstatt diesen doofen Warzen mal ein Schnippchen zu schlagen! Jawohl, denen ein Schnippchen zu schlagen. Also: rein mit der Leichtigkeit und ab und zu mal die Schwere aussperren ;-)

    Das ist eine der schwierigsten Aufgaben. Ihre Ängste sind vielfältig, da ist auch die Angst dass ich sie wegen ihren Warzen verlassen könnte. Diese Angst ist nicht so unrealistisch weil u.a. deswegen eine frühere Beziehung kaputtgegangen ist. Sie macht mit mir das erste Mal die Erfahrung dass sie trotz und mit ihren Warzen geliebt wird. Es fällt ihr leider immer noch schwer das zu glauben.

    Zitat

    Sie hat ja diese Woche den Termin bei ihrer Hausärztin wegen stärkerer Schmerzmittel, wenn sie dann hoffentlich was bekommt was ihr hilft wäre das dann überflüssig?

    NEIN.


    Hausärzte können da ein wenig basteln und Akutmedikamente verordnen. Für eine umfasende, verträgliche Schmerztherapie sind sie der falsche Ansprechpartner: Wenig Kenntnis der diversen Medikamente zum "Feintuning", geringes Budget, fehlendes Fachwissen, z.T. fehlende oder nur begrenzte Möglichkeiten, Hilfsmittel und Zusatzbehandlungen zu verordnen.


    Umfassende Schmerztherapie wurde hier schon kurz beschrieben und umfasst: Medikamente (ggf. nicht nur reine Schmerzmittel, sondern weitere wie bspw. Antidepressiva oder Antiepileptika), psychologische Aspekte (Änderung negativer Gedanken und Ängste; bewusste Arbeit mit dem Aufmerksamkeitsfokus), ggf. Physiotherapie, Hilfsmittel (z.B. TENS-Geräte, Einlagen und und und). Also eine richtig umfassende Beratung und Behandlung.


    Diese wird i.d.R. angeboten von Anästhesisten (Narkoseärzten) MIT Weiterbildung zum Schmerzmediziner. Gibt es niedergelassen in Praxen oder an Ambulanzen von Kliniken. Hausarzt reicht nicht. Schade ist, dass Deine Freundin ja offensichtlich Therapieerfahrung hat; das Thema aber ausklammert. Da hat sie ggf. schon einiges an Hilfe verpasst.