• Trennung nach 20 Ehejahren auf Grund von unerfülltem Sexleben

    wie würdet Ihr das als Außenstehende bewerten, wenn in Eurem Bekanntenkreis, ein Mann sich von seiner Frau (Familie, zwei Kinder) trennen würde, auf Grund von zu wenig und langweiligem Sex. Und das obwohl, die Ehe harmonisch, liebevoll und lebendig ist. Eine Hoffnung auf Veränderung des Sexlebens besteht nicht, da Frau zu wenig und Mann zu viele…
  • 66 Antworten

    Hallo,

    @ neue Rose

    hmm, so eine platonische Beziehung hatte sich zwischen mir und meiner Frau auch entwickelt ...


    Ihr ging es wie Dir, ihr hat eigentlich nichts gefehlt. Das sexuelle Bedürfnis war "geparkt", das wird wohl auch von der Pille unterstützt ... und wenn dann noch dazukommt, das der Partner "innendrin" etwas anders tickt ...


    Mir war es viel zu wenig Sex ...


    Jetzt holen wir nicht nach, sondern genießen wieder Sex, nur eben nicht miteinander ... und wir können drüber reden, miteinander.


    (Ich habe meine "Gaby" und sie hat das, was sich jede Frau wünscht, einen schwulen Freund ...)


    Ich bereue nichts, ich oder wir können auch nichts nachholen, aber wir können die 2. Lebenshälfte noch lieben und genießen.


    ...


    Lieben Gruß


    bmed

    Zitat

    Erkläre mir ,was denn so wunderschön an Sex ist !

    Kann man einem Menschen, der wegen Blindheit noch nie in seinem Leben etwas sehen konnte, erklären, wie schön die Farbe einer Ringelblume ist?


    Kann man einem Menschen ohne Geruchssinn erklären, wie schön der Flieder oder die Rose oder meine Frau riecht? Kann man einem Menschen erklären, der noch nie in seinem Leben hören konnte, erklären, wie phantastisch der Klang des Cellos oder die Stimme meiner Frau ist?

    Hallo,


    ganz so krass ist es ja nicht. Blinde, die mal sehend waren, wissen, was Farben sind etc.


    Und jemand, der gerade mit geschlossenen Augen durch die Gegend läuft (aus welchem Grund auch immer), dem kann man doch ganz ganz sanft dazu bewegen, zumindest mal zu Blinzeln ... ;-)


    Es gibt doch zwei Möglichkeiten, jemanden anzufassen.


    Entweder ... patsch, grabsch, schrapp (ja, ich muss doch, es muss schnell gehen, die Hand darf nicht zulange dort bleiben, sie könnte ja schmutzig werden ...)


    Oder ... jemand fasst gerne an. Man spürt, das derjenige, der anfasst (schenkt) das gerne macht, dass er das aus Freude am Anfassen, am Streicheln macht ... dann gibt es auch dem Angefassten, dem Gestreichelten ein wunderbares Gefühl ...


    Klar, es ist am Schönsten, wenn man denjenigen, mit dem man intensiven Körperkontakt hat auch noch liebt ... aber ehrlich, Sex, Berührungen, Streicheln, Massieren, Wohlfühlen, das kann auch ein Geschenk "unter Fremden" sein.


    Ich wollte das erst nicht wahr haben (man hat doch eine Schere im Kopf, das darf man doch nicht, das gehört ins Schlafzimmer, und nur für Verheiratete ...), aber mittlerweile genieße ich Sex und Zärtlichkeiten, mit Leuten, die das auch wollen ...


    Und wenn man mit dem temporären Streichel- oder Sexpartner noch ein paar nette Worte wechseln kann, und dann noch einen Moment bei einem Gläschen "Wasauchimmer" zusammensitzt, dann ist es doppelt schön ...


    Nur mal so, fürs Blinzeln!!!


    Lieben Gruß


    bmed

    Ich frage mich, TE, worum es dir bei deiner Frage genau geht:


    - geht es darum, daß du dich eigentlich von deiner Frau trennen möchtest, aber dich vergewissern möchtest, daß der Trennungsgrund als legitim gilt?


    - Oder geht es dir darum, daß du dich eigentlich NICHT trennen möchtest, aber die sexuelle Frustration dich offenbar dazu zwingt?


    Wenn letzteres (wenn du also deine Frau liebst und wirklich weiterhin mit ihr zu leben wünschst), dann denke ich, daß es sinnvoll wäre, nach weiteren ALternativen zu suchen (also außer eben "Scheidung" oder "weiter so").


    Habt ihr über das Problem sachlich gesprochen (also nicht in Form von Betteln, Jammern o.Ä.), weiß sie, wie schlecht du dich fühlst?


    Wie denkt sie darüber, daß es dir so geht? Sie wird ja noch mehr dazu sagen als "na und, hab halt keinen Bock, ist nicht mein Problem"? Ihr Dilemm aist natürlich: Wer auf Sex gerne verzichten kann, hat i.d.R. auch kein Interesse daran, aktiv seine Libido zu steigern (um dann mehr von dem zu haben, woran er kein Interesse hat bzw. wozu er ausgeprägte Unlust verspürt...). Aber würde sie es DEINETWEGEN versuchen (oder hat das schon und es hat nicht geklappt)? Nennt sie Gründe, warum sie keine Lust hat (Streß?)


    Und dann gibt es noch weitere Möglichkeiten wie


    - Selbstbefriedigung (auf Dauer vielleicht nicht befriedigend)


    - offene Ehe


    - Aufsuchen einer Prostituierten


    (all diese Dinge würde ich an deiner Stelle jedoch nicht heimlich tun)


    - aktives sich-Ablenken vom Thema Sex durch ein neues Hobby, Sport oder was weiß ich.

    jean.Balut


    ... wenn ein Mann sich von seiner Frau (Familie, zwei Kinder) trennen würde, auf Grund von zu wenig und langweiligem Sex. Und das obwohl, die Ehe harmonisch, liebevoll und lebendig ist.


    Klar, unsere Phantasie hat Vorstellungen wie das Ideal auszusehen hat, also grandiosen, facettenreichen Sex und eben, wie Du schon geschrieben hast eine harmonische, liebevoll, lebendige Ehe. Aber wie so oft im Leben, bleibt das ein oder andere im Laufe der Jahre auf der Strecke, während man das Ideal (meist mehr oder weniger bewusst) immer weiter idealisiert und klammheimlich auf ein immer höher werdendes Podest hebt.


    Viele Ehepartner sind im Laufe von Jahrzehnten zu einem guten Team zusammengewachsen, haben Höhen und Tiefen erlebt, haben Kinder aufgezogen, haben Sorgen und Nöte geteilt, sich miteinander gefreut und miteinander geweint. Und als wäre es vorprogrammiert, rutschen Männer dann in das, was man die "Midlife-Crisis" nennt, sobald die Kinder halbwegs erwachsen sind. Viele kaufen sich plötzlich Motorräder, entdecken abenteuerliche Funsport-Arten, betreiben aufwendigen Körperkult, andere schielen jungen Frauen hinterher, erleben ihren "zweiten Frühling" und stellen ihre Ehe in Frage... so nach dem Motto: "Da war doch noch was..."


    Ich meine, nr wer sich darüber im klaren ist, hat die Möglichkeit sich objektiv damit zu beschäftigen – und wie das ganze ausgeht hängt mit der Zielsetzung zusammen. Das Internet ist beispielsweise voll von Männern in den 40ern, die entweder heimlich, oder nachdem sie ihre Familien hinter sich gelassen haben, auf der Suche nach der Quadratur des Kreises, in dem Fall: orgiastischen Sex, ohne Beigeschmack, erleben damit aber häufiger eine Bauchlandung, denn viele Frauen verknüpfen Sex nunmal mit einer Beziehung und schon dreht sich das Rad erneut. Und natürlich gibt es keine Garantie, dass der Sex dauerhaft so berauschend bleibt wie die ersten male...


    Ist Sexfrust ein trifftiger Trennungsgrund?
    Wenn der Alltag nur noch von dem Wunsch nach Sex "durchtränkt" ist und alles andere darunter "leidet", dann wohl schon...


    Auch nach so vielen Jahren und gemeinsamen Kindern?
    Wenn Du für Dich keinen triftigen Grund findest Deine Ehe aufrechtzuerhalten, dann tun das weder die Jahre, noch die gemeinsamen Kinder.


    Oder sollte Mann hier sich und seine Sexualtiät nicht wichtig nehmen?
    Wie schon weiter oben geschrieben, es ist die Frage, wie dringlich Dir der Sex ist, wie wichtig Dir Deine Ehe, bzw. Deine Partnerschaft ist, um weitgehend auf Sex zu verzichten...

    Es gibt auch Frauen. die sich nach 20 Ehejahren (in der Midlifecrises) von ihren Frau aus sexuellen Motiven getrennt haben, oder so lange fremd gegenagen sind, bis es zur Trennung kam.


    In meinem Bekannteskreis haben sich etwa knapp die hälfte sowieso getrennt - nicht bei allen kenne ich den Grund.


    Das Thema ist so vielschichtig und unterschiedlich, dass man es nicht so einfach beantworten kann.


    Grundsätzlich glaube ich, dass der Sex als Trennunggrund nur vorgeschoben ist, meiner Meinung nach aus folgenden Gründen:


    1. Mann braucht im Grunde immer mehr Sex, der normalerweise zwischen Paaren praktiziert wird.


    2. Dass es im Laufe von vielen Partnerschaftsjahren etwas weniger werden kann, sehe ich als normal an.


    3. Wenn beide damit klar kommen, gibt es keine Probleme - damit beginnt oft der Knackpunkt:


    Es wird nicht darüber gesprochen und man schielt nach anderen Frauen/Männern.


    4. Wenn nicht rechtzeitig interveniert wird, geht es schnell bergab.


    5. Eine Krisensitzung mit Eckpunkklärung kann die Situation retten.


    6. Sex gehört als Thema dazu - sexuelle Befriedigung geschieht auf vielen Wegen


    Fazit: Wenn obiges gemacht und beachtet wird, verläst keine Mann der Welt seine Familie ]:D :)z

    Hallo dreisäulen


    das was du schreibst, hört sich ja ganz einfach an, hast du die situation schon einmal erlebt?


    Am Anfang war das für den Mann sicher noch ausreichend, und wie wir alle wissen, hat "Frau" auch vor der Ehe immer mehr Lust.


    Aber mal kurz zu deinen Ratschlägen:


    1. woher hast Du diese Erkenntniss, mir ist es so die ersten jahre nicht ergangen


    2. stimme ich zu, damit habe oder hätte ich kein Problem, aber es kann auch gegen "0" gehen und dann....


    3.-5. Und wenn man das alles, interveniert, endlos viele Gespräche, Paartherapien etc hinter sich hat,


    und das Ergebniss immer lautet "ich weiss nicht warum, aber ich habe keine Lust" lautet.


    dann muss man sich irgendwann entscheiden, was für einen wichtig ist,


    Familie oder ein anderes Leben


    "ein anderes Leben" habe ich ganz bewußt so geschrieben, denn wenn man jahrelang nichts mehr bekommt in


    Sachen Zärtlichkeit, kuscheln, Sex, wird man auch emotional ein anderer Mensch....


    im übrigen, ich bin geblieben, da haben die kinder sicher eine Rolle gespielt, aber nicht die einzige


    und es gibt keinen Sex mehr, ich möchte das auch gar nicht mehr,


    am schlimmsten ist es doch, wenn man merkt, es wird nurgemacht, dass es gemacht wird,


    und wenn mal was passiert, ist der Gedanke, wie schön es sein könnte, immer bestimmender wie die Freude über etwas, das zumindest bei mir am Schluß nur alle 3 oder 4 Monate vorkam.


    Karl

    Ich finde es mal wieder interessant, dass hier (mit einer Ausnahme) nur die Alternativen "Trennung" oder "der Mann muss verzichten" diskutiert werden. Die Option "Öffnung der Beziehung" fällt mal wieder völlig unter den Tisch.


    Ich halte sie zwar nicht für die Patentlösung, aber für die nächstliegende Überlegung.


    Wenn wenn die Ehe wirklich von beiden als

    Zitat

    harmonisch, liebevoll und lebendig

    empfunden wird, aber dennoch alle Kommunkation, alles Probieren, alle Beratung nicht helfen, das sexuelle Ungleichgewicht zu korrigieren, dann muss man das wohl irgendwann als "biologisches Schicksal" akzeptieren, bei dem nun mal nichts zu erzwingen ist (jedenfalls nicht ohne irgendwelche hochriskanten hormonellen oder chemischen Keulen).


    Der Wunsch nach sexueller Exklusivität hingegen ist kein "biologisches Schicksal". Er ist ein Wunsch, ein Gedanke, eine Wertsetzung, die durchaus hinterfragbar ist, die man reflektieren, im Licht der neuen Situation neu bewerten kann. Es ist ein Vertrag, der angesichts veränderter Umstände neu verhandelt und justiert werden kann. Dort kann man Entscheidungen treffen, Kompromisse finden, das Schicksal der Beziehung selbst in der Hand behalten.


    Der Libido und dem blinden Spiel der Hormone kann man ihren Eigensinn nicht austreiben. Aber über Beziehungsmodelle kann man diskutieren, denn die stecken nicht in Genen und Biochemie, sondern im denkenden Kopf. Auch Eifersucht ist kein genetisches Programm, sondern ein "Mindset", an dem man arbeiten kann. Liebe und Sex passen wunderbar zueinander, aber sie sind trennbar – niemand beweist das deutlicher als Menschen, die trotz Liebe keine Lust mehr verspüren.


    Die erste Frage in so einer Situation sollte darum m. E. niemals lauten: "Soll ich meinem Partner zuliebe meine völlig unschuldigen, gesunden, körperlichen Bedürfnisse unterdrücken?", sondern immer: "Kann ich auf sexueller Exklusivität beharren, obwohl ich gar keine sexuelle Beziehung mehr wünsche?".


    Man kann doch nicht sagen: "Ich habe keine Lust mehr, und wenn du mich wirklich liebst, schneidest du dir den Schwanz ab." Sondern nur das: "Ich habe keine Lust mehr, aber ich liebe dich, du kannst nichts dafür, es darf nicht auf deine Kosten gehen, ich kann dich nicht zum Opfer meiner sexuellen Probleme machen, lass uns eine Lösung finden."


    Wenn man sich das gefragt und endlos erfolglos darüber diskutiert hat, dann kann man über das Verzichten nachdenken, und wenn auch das nichts bringt, dann kann man über Trennung reden.


    Das halte ich für die richtige Reihenfolge, wenn man eine Beziehung wirklich retten will – dort anzufangen, wo tatsächlich Spielraum für Veränderungen besteht, anstatt sich von Hormonen die Wahl zwischen Trennung oder sexuellem Elend diktieren zu lassen.

    Zitat

    ich meine, wenn von anfang an schon defizite in sachen sex bestehen, heirate ich diese person nicht, wenn mein eigenes sexleben dann leiden würde

    Das hat Sydney schon sehr schön beantwortet.


    Vielleicht nur noch so viel: ein Familienmensch, der Kinder haben will, stellt partnerschaftliche Qualitäten vielleicht weiter in den Vordergrund als sexuelle. Er tut auch gut daran, sich auf lange Zeit von Träumen wilder Romantik und erotischer Ekstase zu verabschieden. Er wird den Mangel auch gar nicht als solchen versoüren, denn er hat jahrelang jede Menge anderer Sorgen, die ihm oft genug selbst die Lust rauben. Aber er hält das für einen selbstverständlichen Preis, der zu zahlen ist, ohne zu murren.


    aber wenn die Kinder dann aus dem Haus sind, orientiert er sich um, setzt die Prioritäten neu, denkt sich: "Jetzt haben wir endlich wieder genug Zeit für einander" – tja und dann entdeckt er plötzlich, dass eine Diskrepanz immer noch da ist, die er bislang für eine normale Begleiterscheinung der bisherigen Situation gehalten hatte. Und dann fangen die Probleme an...


    Ich denke, da hat niemand einen Fehler gemacht. Es ist eine Entwicklung, die sich ergeben kann. Man hört doch sehr, sehr oft von so etwas – aber niemand fühlt sich dadurch zum rechtzeitigen Nachdenken angeregt, jeder meint, es werde ausgerechnet ihn ganz sicher verschonen. Und darum beginnt das Reden immer erst dann, wenn das Kind längst im Brunnen liegt.


    Das gilt m. E. für das ganze Thema Beziehung-Familie-Sex-Treue. Das perfekte Paket ist unmöglich, es wird immer ein paar unauflösbare Dissonanzen, Defizite, Risse geben – aber kaum jemand hält rechtzeitig Ausschau nach ihnen, macht Pläne für den Fall der Fälle, redet mal ganz ungezwungen über das "Was wäre, wenn uns eines Tages dies oder das passiert". Obwohl man rund um die Uhr bombardiert wird mit Berichten über unzählige Beziehungskatastrophen, hält man sich selbst für immun. Aber gerade deshalb kommt es zu diesen Katastrophen. Man bemerkt die Risse erst, wenn man schon kopfüber hineingestürzt ist. Vorher will man sie oft nicht sehen. Dabei sind diese Risse oft gar nichts Schlechtes, sondern völlig Menschliches, das man auch akzeptieren, integrieren und schätzen lernen kann.

    Zitat

    Hallo dreisäulen


    das was du schreibst, hört sich ja ganz einfach an, hast du die situation schon einmal erlebt?

    Antwort:


    Leider ja und ich bin nicht der einzige, obwohl das keine befiedigende Antwort ist. Sorry @:)


    Zu 1. Ist vermutlich individuelle..


    ... wen Nr. 3 - 5 gescheitert sind, dann nicht ohne Grund. Denn wenn nur EINER nicht mitspielt, kalppt es nicht.


    Aber, es kommen wieder, nach der Zeit der Trauer und Verarbeitung, super Zeiten, nach 1 - 5 Jahren :)z


    Karl laß den Kopf nicht hängen - und wer ganz unten ist kann nicht noch tiefer fallen.


    Gute Zeit und viel Glük für die nächsten Jahre :-)

    :)= Hallo, alle miteinander die sich zu diesem Thema geäußert haben.Da ich noch ein blutiger Anfänger in Sachen Computer bin, ist es für mich eine Offenbahrung gewesen,zu lesen daß ich nicht allein mit diesem traurigen Kapitel meines Lebens dastehe. Mit dem winzigen Unterschied daß ich eine Frau bin.58 Jahre aber gut 15 Jahre jünger aussehend. Ich bin mit meinem Mann 34 Jahre zusammen davon 25 verheiratet.Tochter erwachsen außer Haus.Mein Sexualleben gleich Null. Als junge Menschen konnten wir sexuell nichts aufbauen, da mein Mann ein Notorischer Fremdgänger war, (Bedingt durch tiefe Minderwertigkeitskomplexe,wie er mir nach dieser Sturm und Drang Zeit einmal gestand.) Ich habe immer sehr gut ausgesehen und stand allem Sexuellen sehr offen gegenüber. Auf die Zeit des Leidens und tiefster Demütigungen möchte ich hier nicht näher eingehen.Es ist jetzt nur Fakt daß wir einmal imJahr meistens Neujahr ;-D intimitäten austauschen.Jegliches Gespräch darrüber wie man diese lächerliche Situation ändern könnte(Reizwäsche, Spielzeug, gemeinsam einen Porno ansehen) endet in einem Cholerischen Wutaussbruch seiten meines Mannes.Ihm genügt es sich vor seinen Computer zu setzen und sich bei Betrachtung diverser Sexseiten zu befriedigen. Betonen möchte ich daß mein Mann ein ansonsten intelligenter Mensch ist der auch immer betont wie sehr Er mich liebt. :|N Für mich ist allerdings der Zug so gut wie abgefahren und ich möchte nur noch weg. Ist jedoch in meinem Alter und begrenzten finanziellen Mitteln nicht ganz so einfach. Bitte haltet mich jetzt nicht für eine für eine Notgeile Frau jenseits der Wechseljahre,bin nur emotional ausgelaugt und schrecklich einsam. Freue mich über eine Antwort. Claire52

    @ Claire 52

    Trenn dich – du willst die Trennung, hast aber Angst davor.


    Kenn ich nur zu gut – mir ging es auch so. Auch ich war in der Ehe die letzten Jahre allein und habe mich dieses Jahr nach 20 Jahren getrennt und habe nichts bereut.


    Ich genieße wieder mein Leben.

    @ claire52

    Lieber mit begrenzten finanziellen Mitteln auskommen müssen, dafür aber wieder frei und offen für das Leben und die Chance noch einmal glücklich zu werden. 52 ist doch kein Alter, noch dazu wenn Du jünger aussiehst und atraktiv bis. Wie hoch muss Dein Leidensdruck werden, damit Du eine Entscheidung fällen kannst. Mir hat bei schwierigen Entscheidungen im Leben immer eine Plus-Minus-Liste weitergeholfen. Wenn die Liste stand, noch mal eine Nacht darüber geschlafen, Liste korrigiert und dann konsequent gehandelt. *:)

    Hallo Clair 52


    die Trennung war längst überfällig – warum denkst Du erst jetzt daran?


    Lebt einfach nebeneinander – und mach was Du willst.


    Nach so vielen Ehejahren bist Du gut versorgt.


    Denke an die Rente/Pension!!