Gestern als ich von der Arbeit heimgekommen bin, hat er mir erzählt, dass er bei seiner Versicherung angerufen hat, um den Wert seiner Lebensversicherung zu erfragen zwecks eventueller Kündigung. Zu wenig jedenfalls um zu künftigen. Daraufhin hat er nun beschlossen sein Zweitauto, einen Oldtimer zu verkaufen.... dann wenn die Baustelle vorbei ist und die Garage frei ist um Fotos zu machen. Baustelle dauert sicher noch 3 Wochen.


    Ja was halte ich von dem? Ich glaube, dass der Verkauf zwar Geld in die Kasse bringt, aber das grundlegende Problem nicht löst. Außerdem würde er mir das vorhalten. Und der Zeitfaktor nach der Baustelle ist Hinhaltetechnik befürchte ich, denn Fotos gibt es bereits und immerhin geht es um unsere Beziehung....


    Das sch..... Motorrad war kein Thema.


    Ich habe ihm gestern Abend gesagt, dass ich enttäuscht, wütend und verletzt bin. Nicht weiß ob noch genug Gefühle da sind und schon gar nicht weiß wie ich ihm irgendetwas glauben kann.


    Außer es tut ihm leid kam da nichts....


    Ich sagte ihm, dass ich nicht verstehen kann, wie man eine Beziehung so leben kann und nicht sieht und hört was man da tut. Ich habe ihn auch früher schon oft gesagt, dass es so einfach nicht okay ist. Auf die Frage, ob ihm das nicht bewusst war, wie er sich verhält und was er damit anrichtet, meinte er nein, es war ihm nicht klar. Gibts das überhaupt? Kann man so sein? Mir fällt gerade kein passendes Wort für sein Verhalten ein.

    Hm, aber Du wirst Dich entscheiden müssen: Chance geben (immerhin könnte er mit dem Erlös den Dispo reduzieren oder auch ablösen und "neu" anfangen) oder eben trennen. Und diese Entscheidung liegt bei Dir, die würde ich momentan gar nicht so sehr von ihm abhängig machen.


    Möchtest Du ihm eine letzte Chance geben oder nicht?! Das ist die alles entscheidende Frage. Gleichzeitig würde ich ihm ggf. klarmachen, daß es seine letzte Chance ist und wenn er es versemmelt dann ist ohne weitere Ankündigung Schluß. Punkt.


    Aber das liegt nur bei Dir, da kann man Dir hier nicht wirklich etwas raten. Dafür kommen ja zu wenig die (betimmt auch vorhandenen) positiven Aspekte zur Sprache. Denn wenn es die nicht gäbe wärst Du doch längst weg, oder?

    Mir ist natürlich klar, dass ich diese Entscheidung treffen muss und mir das keiner abnehmen kann.


    Ganz ehrlich? Ich weiß selbst nicht, ob ich ihm diese Chance noch geben kann oder soll.


    Ein Teil wünscht sich das sehr, irgendwie komm ich mir vor, als ob ich einen Film sehe und mir selbst zu sehe.


    Der andere Teil denkt sich, sei nicht wieder so blöd und naiv, der ändert sich nie, wenn trotz aller Bemühungen die letzten Jahre nichts passiert ist, warum sollte sich jetzt etwas bewegen.


    Ich bin zwiegespalten.


    Mir fehlt auch nach wie vor sein Einsatz, ich weiß er macht Vorschläge.... Auto verkaufen usw. Aber ich hab Angst, dass das leere Versprechungen sind und ich in Monaten darauf komme, dass ich die falsche Entscheidung getroffen habe. Zeit verloren habe....


    Gleichzeitig weiß ich aber auch nicht genau, was ich so auf die schnelle jetzt von ihm erwarte.


    Ich will ja auch, dass er das Auto und eigentlich auch das Motorrad verkauft, nur befürchte ich eben Vorwürfe danach.


    Und finanziell kann es natürlich ein Neustart sein, nur bedingt dass eben auch eine Veränderung der Einstellung, diese nehme ich ihm nicht ab.


    Grundsätzlich will ich eigentlich Taten, wäre ich gestern heimgekommen und er hätte voller Überzeugung gesagt er verkauft das Zeugs, hätte sofort Fotos gemacht und es Online gestellt, würde ich es ihm abnehmen bzw eher können. Er hat jedoch gestern nur rum gedruckst, wenn denn mal die Baustelle vorbei ist, macht er Fotos. Das ist eben für mich nur Gerede wie schon in den letzten Jahren ohne Taten.


    Verlangen möchte ich diesen Verkauf auch nicht, da es an ihm liegt zu kämpfen, ich denke ich habe genug getan.

    Gestern schon wieder geredet.....


    Es war nun das erste mal in den vielen Gesprächen, dass er sich konkreter geäußert hat, d.h. nicht nur ich kriege das hin.


    Er gab mir recht, dass er nie richtig erwachsen geworden ist und sich noch immer so benimmt, wie mit Anfang 20. Das ist ihm nun bewusst, es wurde ihm klar, durch meine Aussage zum Thema Kinder. Ich sagte ihm, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich meine Arbeit und meine Freiheit nicht vorschiebe und mir dadurch einen eventuellen kinderwunsch wegrede, da ich eigentlich weiß, dass das mit ihm nicht möglich ist. Das muss ihn anscheinend ziemlich getroffen haben.


    Er meinte nun er möchte das alles hinbekommen, es gäbe nun für ihn nicht nur ihn sondern uns. Er möchte das Zeug verkaufen.... Und er sieht auch ein, dass er mich zu selbstverständlich nahm, die Arbeit und sich selbst über alles andere gestellt hat.


    Das war für mich das erste richtig gute Gespräch.


    Total anstrengend und aufwühlend.


    Ich habe ihm auch ehrlich gesagt, dass ich nicht weiß ob ich ihm die Chance noch geben kann. Ich kann es nur versuchen, ein richtig positives Gefühl hat sich jedoch noch nicht eingestellt. Es ist mir auch alles etwas zu viel aktuell.


    Wenn ich nicht bald etwas positiver gestimmt bin, wird's denk ich schwierig.

    Ihr habt über ein Jahrzehnt miteinander gelebt, Höhen und Tiefen zusammen erlebt. Es ist schade, dass Dein Freund erst jetzt langsam begreift, in welcher destruktiven Rolle er geblieben ist, sicher auch durch Deine aktive Unterstützung was die Paardynamik angeht. Aber das weißt Du heute auch und kannst das reflektierter zuordnen.


    Wichtig ist, dass es bei Deinem Freund nicht nur bei Worten bleibt. Die hast Du über die vielen Jahre genügend gehört, ohne das sich etwas positiv weiter entwickelt hat. Ja, es gibt Männer, die sich wesentlich langsamer entwickeln, in diesen Jahren vom Übergang des Teenageralters bis zum jungen Erwachsenen. Er hat sich bisher zu sehr sicher gefühlt in Deiner Verantwortung, die Du für euch beide als Paar übernommen hast.


    Das tiefe Vertrauen der Anfänge ist der Realität gewichen, die Du jetzt klarer vor Augen hast. Es ist sehr wichtig, dass Dein Freund es jetzt nicht mehr bei den Worten belässt, sondern sich ganz konkret dazu Gedanken macht, wohin er mit seinem Leben will.


    Er kommt nicht umhin erst einmal für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, mit allen Konsequenzen die dazu gehören. Erst dann entsteht wieder Augenhöhe zwischen euch. Ob das noch in einem Zeitrahmen passiert, den Du akzeptieren kannst ist im Moment noch sehr fragil.


    Es geht hier auch nicht mehr um Einzeltaten, wie der Verkauf von Motorrad und Oldtimer, sondern um das Ganze was zu einem geordneten Leben gehört. Ohne stabile Finanzgrundlage kann es keine grundlegende Planungssicherheit auf eure Gegendwart und Zukunft geben. Du musst Dich darauf verlassen können, nicht weiter die nur Zuzahlende zu sein die einen geordneten Alltag für euch beide absichert.

    Wieder sind deine Worte mehr als nur treffend, danke dafür, das hilft mir sehr.


    Gestern machte es wirklich den Anschein dass er es nun endlich begriffen hat. Sehr spät auch wenn man bedenkt, dass wir nun schon ein paar Wochen so dahin wurtschlen.


    Auf meine Frage warum sich nun wirklich etwas ändern sollte, meinte er, dass er nun aufgewacht ist und wir aktuell mehr getrennt als zusammen sind. Er möchte mich nicht verlieren.


    Ich halte mich irgendwie bedeckt bzw kann gerade auch nicht so richtig positiv da reingehen. Vielleicht Selbstschutz, vielleicht sind auch die Gefühle etwas abhanden gekommen, wie du sagst Augenhöhe und Respekt fehlen.


    Mir ist klar, dass man die Welt nun nicht von heute auf morgen ändern kann, aber ich hoffe trotzdem auf schnelle ersichtliche Taten.


    Natürlich bin ich auch ehrlich zu ihm gewesen und habe ihm gesagt, dass ich nichts versprechen kann, da ich mit mir selbst kämpfe und nicht weiß, ob mir die Änderungen schnell genug gehen. Er dürfte auch bemerkt haben, dass ich in diesen inneren Zwiespalt bin. Nicht weiß was nun das richtige für mich oder uns ist.


    Eins war uns beiden jedoch klar, so wie in den letzten Wochen kann es nicht weiter gehen. Ich konnte absolut nicht auf ihn zugehen. Es war wie eine Blockade, obwohl ich mich wirklich bemühe. Wenn ich diese Hoffnung nicht wieder finde, ich weiß auch nicht.

    Möchte noch etwas ergänzen....


    Obwohl es aktuell sehr schwierig ist, ich sehr mit mir kämpfe und nicht weiß wie es schlussendlich weitergeht, war es dennoch gut, diesen Schritt des Umbruchs zu gehen, eigentlich war es dafür schon reichlich spät.


    Aber es war für mich ein notwendiger Schritt.


    Ich weiß zwar noch nicht ob ich noch genügend Geduld und Kraft für diese Beziehung habe.


    Aber ich weiß nun was ich sicher nicht möchte, was ich mir erwarte von meinem Partner. Natürlich weiß ich auch was ich zu der Situation beigetragen.


    Trotz viel Schmerz, Gefühlschaos, Verwirrung usw. fühle ich mich mit mir selbst und meinen Erwartungen vom.Leben mehr im Reinen, etwas gefestigter. Es ist zwar wirklich schwer für mich, aber nichtsdestotrotz denke ich es war höchste Zeit Stellung zu beziehen und mir unabhängig von meinem Freund und der Beziehung klar zu werden was ich möchte und dafür einzustehen, selbst falls dies weitreichende Konsequenzen bedeutet.

    Zitat

    Auf meine Frage warum sich nun wirklich etwas ändern sollte, meinte er, dass er nun aufgewacht ist und wir aktuell mehr getrennt als zusammen sind. Er möchte mich nicht verlieren.


    Ich halte mich irgendwie bedeckt bzw kann gerade auch nicht so richtig positiv da reingehen. Vielleicht Selbstschutz, vielleicht sind auch die Gefühle etwas abhanden gekommen, wie du sagst Augenhöhe und Respekt fehlen.

    Es ist schade, dass es so oft erst dann gelingt, das Ruder herum zu reißen, wenn es eigentlich schon lange zu spät ist... Aber wer droht schon seinem Partner mit verlassen, wenn man noch verliebt ist? Wer nimmt die Drohungen ernst, wenn man noch Liebe spürt? Schade, dass erst die Trennung als ultimative Drohung ein umdenken bewirkt.


    Das Vertrauen auf Beständigkeit, das Vertrauen in die Liebe des Partners ist immens wichtig. Wer ständig in Zweifel lebt, ob man geliebt wird, der kann keine Beziehung leben. Aber es ist schlecht, wenn dieses Vertrauen dann dazu führt, bequem zu werden, weil man glaubt, der Partner wäre einem sicher, egal was kommt. Diese Bequemlichkeit aufzurütteln, ohne das Vertrauen zu gefährden ist ein Spagat, der beliebig schwierig ist.

    Das ist leider war, ich kann auch noch nicht sagen, ob es bei uns zu spät ist.


    Ich habe auch früher oft über diese Dinge gesprochen, nur sind diese nicht wahr genommen wurden, was auch immer. Doch zu diesen Zeiten war die Hoffnung noch da und ich dachte immer, er wird's schon kapiert haben.


    In Wirklichkeit manövriert man sich jedoch immer mehr rein, bis man feststellt, so geht's nicht mehr weiter.


    Dieser Punkt ist sehr sehr ernüchternd, tut weh, vermutlich beiden. Es raubt sehr viel Energie, zumindest mir.


    Trotz allem glaube ich, dass es wichtig war diesen Schritt zu gehen, auch wenn es vermutlich zu vermeiden gewesen wäre, wenn mein Freund angesprochene Dinge ernst genommen hätte. Das macht es für mich zugegebenermaßen bitter und sehr schwierig.


    Ich hoffe jedoch dass mir die nächsten Tage zeigen, ob ich es schaffe noch mal die Hoffnung zuzulassen, ohne mich sofort wieder zu verlieren.

    Hallo ihr Lieben, ich melde mich einfach mal wieder...


    Tja was hat sich bisher getan, ich denke er bemüht sich wirklich etwas zu ändern....


    Seit 8 Tagen raucht er nicht mehr, wobei mir das eigentlich immer egal war, der Oldtimer ist Online zum Verkauf bereit.


    Motorrad leider nicht.


    Finanziell stecken wir irgendwie im Kreis, einerseits muss er nun eine Basis aufbauen, andrerseits haben wir ja auch das Problem, dass wir nur nebeneinander leben und nicht miteinander. Er wollte am Samstag Essen gehen, ich meinte das geht nicht mit 100 Euro am Konto die noch 3 Wochen reichen sollten. Ich wollte es nicht zahlen.


    Alternative gab es keine von ihm, daher wieder nur vorm Fernseher....


    Es ist frustrierend, besser gesagt ich bin frustriert. Ich will einfach nur wieder glücklich sein ohne diesen ganzen sch.....


    Ich kann Nähe auch noch immer nicht zulassen, ich habe das Gefühl es erdrückt mich.


    Ich bemühe mich zwar, aber es fühlt sich nicht wirklich echt und ehrlich an....

    Es ist deswegen schwierig, weil Du im Grunde weißt, dass es sehr schwer sein wird das Dein Freund sich soweit ändert, dass Dein Vertrauen in ihn wieder so starkt und fest wird wie es über lange Jahre gewesen ist.


    Auch seine eher hilflose Aktion mit dem Versuch "lass uns mal wieder essen gehen", obwohl ihm klar sein müsste das der nächste Geldtag noch weit weg ist, ist eher halbherzig. Es bedient offenbar nur seine Angst, dass Du mit ihm brichst und er deswegen im Minimalkonsens versucht Deinen Wünschen entgegen zu kommen.


    Ohne das Dein Freund mit sehr konkreten Maßnahmen versucht sein Leben sichtbar für Dich auf ein partnerschaftlicheres Level zu bringen, wird eure Liebe (so sie noch vorhanden ist auf Deiner Seite) keine positive Wendung erfahren. Wie auch, Du erlebst es wiederholt, dass er mehr halbherzig den eigenen Vorschlägen Taten folgen lässt.

    Zitat

    Seit 8 Tagen raucht er nicht mehr, wobei mir das eigentlich immer egal war, der Oldtimer ist Online zum Verkauf bereit.


    Motorrad leider nicht.

    Warum versucht er nicht zu erkennen, dass er aktuell eine Luxusschiene fährt, die ihn selbst nicht weiter bringt? Die Gespräche mit Dir hätten das Potential ermöglichen können, dass er verstehen lernt, dass es vordergründig die Basics der gemeinsamen Alltags sind, die zuerst stehen müssen. Lebenshaltungskosten und natürlich auch, dass er sich angemessen an den Kosten von Haushalts- und Wohnkosten beteiligt, und zwar ohne Wenn und Aber.


    Ich denke nach Deiner letzten Schilderung, dass Dir von seiner Seite aus zu wenig aktive Taten kommen, auch wenn es löblich ist, dass er mit dem Rauchen aufgehört hat. Wenn das Geld schnell knapp wird, ist der Verzicht auf unnötige Suchtmittel ein erster kluger Schritt, weil das ebenso schnell ins Geld geht, wenn die Tagesration an Zigaretten hoch genug ist.


    Kann es sein, dass Deine Emotionen mit der Weile auf einem unteren Level angekommen sind, und deswegen kaum noch ein Versuch auf seiner Seite bei Dir Glücksgefühle auslösen können ?

    Ja ich glaube es ist so, wieviel Liebe noch da ist, kann ich nicht einmal sagen.


    Mir ist klar, dass sich nicht alles in einem Tag ändert, er sicher auch einiges verdauen muss, aber mir ist das alles irgendwie zu wenig. Auch wenn ich weiß dass ich sicher einiges verlange oder erwarte, vor allem aus seinem Standpunkt, quasi von null auf hundert.


    Aber ich komme auch von diesen Punkt nicht weg, wie eine innere Blockade. Mir fehlt irgendwo auch die Energie und Kraft, selbst noch aktiv zu werden. Sicher hätte ich am Wochenende auch einen Vorschlag für eine Aktivitäten, die nichts kostet, machen können, aber ich wollte einfach, dass er das macht.


    Schwierig zu beschreiben.


    Das mit dem Motorrad verstehe ich auch nicht, mag sein, dass er dran hängt und es ein sch..... Gefühl ist, wenn er's verkaufen muss, aber wenn man sich etwas nicht leisten kann oder nicht mehr leisten kann, muss man es eben verkaufen. Vor allem wenn es um die Beziehung geht. Ich kauf mir ja auch nicht alles was ich möchte.


    Mir fehlen wie gesagt die großen Taten, auch wenn ich selbst nicht einmal weiß, was ich mir vorstelle.


    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass alles halbherzige Aktionen seinerseits sind, ich bin mir aber nicht sicher, ob es so ist und ich ihm unrecht tue.


    Er weiß das auch, er meinte aber es ist ihm ernst und nun wird's besser. Ich denke mir dann, ja solange bis ich mich wieder ganz auf ihn einlassen kann, dann lässt er alles wieder schleifen.


    Ich tu mir auch sehr schwer zu vergessen oder zu verzeihen, dass er es so weit kommen hat lassen.

    Hallo Birgit,


    Maße dich nicht an, ihm eine letzte Chance zu geben. Wie soll da Augenhöhe entstehen? Halte ihm lieber vor Augen was aus deiner Sicht bisher "sein Ding" war, und frage ihn was in Zukunft sein Ding sein soll, was für ein Mann er sein/werden möchte. Dann kannst du entscheiden, ob du mit diesem "neuen" Partner zusammen leben willst oder nicht.


    Sein Ziel erwachsen zu werden ist für ihn auch dann richtig und gut, wenn er dich damit nicht halten kann. Vielleicht gelingt es ihm ohne dich sogar besser.


    Was ich damit nur sagen will: Ja, er soll sich ändern, aber nicht für dich, sondern für sich, für sein - neues - Ding.

    Es stimmt er muss sich für sich selbst ändern wollen, nur dann hat es auch wirklich eine Chance.


    Vielleicht ist das genau mein Problem. Ohne meine Krise, die ich angestoßen habe, würde er vermutlich nicht daran denken sich zu ändern.


    Ich muss ihm jedoch schon irgendwie die Chance geben, auf einen fairen Versuch oder Neuanfang oder? Aktuell kann ich das nicht, es ist da eine Blockade, ich kann nicht auf ihn zugehen. Wie lange soll man sich dafür Zeit lassen?


    Alles was ich aktuell für ihn bieten kann, ist meine Ehrlichkeit, auch wenn es für ihn oft hart ist.