hmmm... im grunde geht es doch gar nicht darum, dass man sich verändern muss, damit man dann geliebt wird! es geht darum, sich selbst zu reflektieren, ob man selber sich so mag, wie man ist... und vielleicht solltest du endlich mal aufhören, das an der aktion/reaktion deiner ex zu messen!


    du bist immer noch viel zu sehr damit beschäftigt, in einem nicht-enden-wollenden hirngeschwurbel deine ex zu analysieren... hat das denn erklärungen gebracht? verstehst du jetzt, warum die beziehung auseinander gegangen ist? verstehst du dich selber besser? verstehst du sie besser? die welt? die frauen? nein!

    hallo KP *:)


    schön, von dir zu lesen.

    Zitat

    Dein Traum sagt eigentlich schon sehr viel aus: Ein Teil von dir will weiterziehen, aufbrechen zu neuem, aber ein teil von dir hängt noch am alten. An deiner Ex zum Beispiel. Aber man kann das auch auf das ganze Leben beziehen

    ja, irgendwie stimmt das. irgendwie bin ich momentan etwas zwischen dem vergangenheits-ich und dem zukunfts-ich hin und her gerissen.

    Zitat

    Das ist der Knackpunkt, denke ich mal. Warum sträubst du dich so gegen Veränderungen? Hast du Angst, dich dabei zu verlieren? Zu sehr anzupassen? Du sollst dich ja nicht verändern, um einer Frau zu gefallen, sondern um einfach leichter, unbeschwerter durchs leben zu kommen. Und da kann es schon sinnvoll sein, sich die Kanten selbst ein bisschen "rund" zu schleifen, da wo es eben stört, bevor dich das Leben auf schmerzhafte Weise abschleift

    irgendwo hab ich schon angst, mich dabei zu verlieren. ich meine, ich weiss, dass viele meiner "kanten" mir selbst auch im weg stehen.


    aber irgendwo hab ich angst, dass ich dann hinterher nicht mehr ich selbst bin, nichtmehr das original. ":/

    Zitat

    Ja, du möchtest auf kindliche Weise geliebt werden, so wie du eben bist. Das kenne ich nur zu gut. Aber wir sind Erwachsene (ich hab im Erwachsensein nur schon ein bisschen mehr Übung ), und wir haben eben auch die Aufgabe, es anderen menschen ein bisschen leichter zu machen, uns zu mögen und zu lieben. Wir alle kennen ja Leute, bei denen wir denken: Eigentlich ist er ja in Ordnung, aber wenn er doch nur ein bisschen zuverlässiger/freundlicher/ernsthafter/lustiger/etc. (nur beispiele) wäre, dann würde ich ihn auch öfter sehen wollen. Verstehst du, was ich meine?

    ja, das versteh ich. ;-D


    aber irgendwo würde ich so leute nicht in meinem engen umkreis haben wollen. also leute, für die ich mich verstellen müsste, damit sie mal was mit mir unternehmen.


    ich weiss nicht, irgendwie empfinde ich das dann als falsch. mir ist ehrlichkeit wichtig und wenn mir jemand offen und ehrlich sagt, dass er mich für nen arsch hält, ist mir das auf dauer lieber, als wenn er mir sagt, ich sei nett, mich aber insgeheim für nen arsch hält.

    Zitat

    Da kannst du "an dem Punkt" und "müssen" gleich mal streichen. Du wirst dich verändern, einfach indem du lebst. Nur in welche Richtung, daran kannst du aktiv mitwirken, wenn du dir mal überlegst, wie du eigentlich gern sein möchtest. Wo du hinwillst.


    Noch kurz zwei weitere Punkte: Du hast ja noch eine konkrete "Großbaustelle" am hals. Dazu werd ich den entsprechenden Faden noch mal lesen. Aber ich bin sicher, dass dir die Schwierigkeiten im Umgang mit deinen Eltern viel mehr Kraft rauben und schaden, als dir bewusst ist.

    ja, irgendwie hast du auch da recht und das mal wieder gut formuliert: ich veränder mich so oder so und kann in meinem quark sitzen bleiben und zusehen, wie ich mich schlecht verändere oder zusehen, dass ich es beeinflusse und mich gut verändere.


    und ja, das mit meinen eltern nimmt mich wirklich SEHR mit. auch mehr, als ich vor 1-2 wochen noch gedacht/befürchtet hatte.


    es raubt mir kraft und vor allem zeit, die ich im moment bräuchte, um mich mit mir und meinen problemen zu befassen.

    Zitat

    Was ich auch glaube: Du brauchst ein paar handwerkszeuge, um dich selbst wieder halbwegs schnell aus dem Sumpf ziehen zu können, wenn du mal wieder in so eine Spirale nach unten gekommen bist. Wie schnell man da runter rutscht, weiß ich selbst nur zu gut , danke übrigens fürs Schreiben in meinem Psychologie-Faden.


    Aber ich habe mittlerweile ganz gut gelernt, mich schnell wieder in die Spur zu bringen, damit es weitergeht, und ich nicht zu viel Energie und Zeit vergeude, indem ich herumgrübele. Ich habe das unter anderem durch professionelle Hilfe erreicht; aber das hast du ja für dich aus bestimmten gründen ausgeschlossen. Wobei ich immer noch glaube, dass ein kleiner, zielgerichteter Anstoß von außen dir nicht schaden würde

    handwerkzeugs, das hatte ich mir zusammengesucht in den letzten wochen. hatte ein morgenritual (1 stunde spazieren gehen, dann kaffee und frühstück, dann den tag anfangen), das ich jetzt bei meinen eltern hängen lasse. :-(


    werde dann nächste woche zuhause wieder damit loslegen.


    hmmm... anstosse von aussen sind bei mir problematisch... ;-D ich komm aus einer familie von preussischen gardeinfanteristen und amateurboxern... daher führen kleine äussere anstösse bei mir meist zu grösseren stössen von mir aus nach aussen... :=o ;-D


    heisst nicht, dass ich komplett beratungsresistent bin, ich nehme ja hier im forum viel hilfe an, aber eben, weil ich es will und weil ich hier entscheiden kann, wieviel hilfe ich annehme und wo ich "stopp" für mich sagen kann.


    bei nem thera habe ich das gefühl, da sitzt jemand, der sich für schlauer/besser hält, weil er nen titel hat und der jetzt in meinem kopf herumfurwerken will. das – gepaart mit meiner wie gesagt familiär bedingten sturen und manchmal etwas beherzten art – führt dann bei mir erfahrungsgemäss dazu, dass ich komplett mauere. hab ich in meiner jugend immer und immer und immer gemacht, denn ICH entscheide, mit wem ich in welchem rahmen über mein innerstes rede und nicht irgendsoein therapeut. ;-D


    ich weiss, dass das teil des problems ist, denn eben, weil in meiner familie alle so sind (aufbrausend, stur, manchmal fast cholerisch) fühl ich mich hier nicht sehr wohl. ich hab meine aufbrausende art auch eigentlich gut im griff, aber ich hab eben meine grenzen und die sollte man nicht überschreiten und bei therapeuten hab ich die befürchtung, dass sie das berufsmässig tun. ;-D

    @ seherin:

    Zitat

    hmmm... im grunde geht es doch gar nicht darum, dass man sich verändern muss, damit man dann geliebt wird! es geht darum, sich selbst zu reflektieren, ob man selber sich so mag, wie man ist... und vielleicht solltest du endlich mal aufhören, das an der aktion/reaktion deiner ex zu messen!


    du bist immer noch viel zu sehr damit beschäftigt, in einem nicht-enden-wollenden hirngeschwurbel deine ex zu analysieren... hat das denn erklärungen gebracht? verstehst du jetzt, warum die beziehung auseinander gegangen ist? verstehst du dich selber besser? verstehst du sie besser? die welt? die frauen? nein!

    :-| ":/ :-/ %:| :-/ :°( %:|


    irgendwie triffst du es sehr deutlich... ":/


    danke für deine klaren worte... *:)


    weiss nicht, was ich da jetzt noch zu sagen soll, weil du es eigentlich sehr gut erfasst hast... %:|

    Zitat

    bei nem thera habe ich das gefühl, da sitzt jemand, der sich für schlauer/besser hält, weil er nen titel hat und der jetzt in meinem kopf herumfurwerken will.

    So ist es aber doch auch. Ein Therapeut ist auf dem Gebiet, das er gelernt hat, tatsächlich schlauer als du, und um bei dir etwas zu bewegen, muss man in deinem Kopf herumfuhrwerken. Wieso hast du so ein Problem damit, das anzuerkennen?

    Zitat

    So ist es aber doch auch. Ein Therapeut ist auf dem Gebiet, das er gelernt hat, tatsächlich schlauer als du, und um bei dir etwas zu bewegen, muss man in deinem Kopf herumfuhrwerken. Wieso hast du so ein Problem damit, das anzuerkennen?

    auf ner sachlichen ebene kann ich das natürlich anerkennen.


    aber auf ner emotionalen ebene hab ich probleme damit, anzuerkennen, dass jemand in meinem kopf herumfuhrwerkt. es ist eben mein kopf und es sind meine gedanken und mein "verstand". gewissermassen ist das alles, was ich habe, was ich bin und was mich ausmacht.

    Zitat

    es ist eben mein kopf und es sind meine gedanken und mein "verstand". gewissermassen ist das alles, was ich habe, was ich bin und was mich ausmacht.

    Das bleibt es doch auch, ein Therapeut nimmt dir doch nichts weg. Und das, was dich gerade ausmacht, sind schädliche Gedanken, die um deine Ex kreisen. Alleine scheinst du das nicht wegzukriegen.


    Wenn dir ein Zahn wehtut, gehst du doch auch zum Zahnarzt, oder?

    Was verstehst du unter Kontaktabbruch? Wenn sie dir Dinge sagen kann, die dich verletzen, dann besteht ja noch Kontakt. Kontaktabbruch heißt: sie existiert nicht, du siehst sie nicht, du guckst nicht was sie macht etc... ansonsten hat das gar keinen Sinn.


    Mir hat es immer geholfen, mit der Person "Schluss zu machen". Auch wenn mit mir Schluss gemacht wurde, aber ICH habe dann auch bewusst und selbst von mir entschieden "Schluss gemacht" mit der Person. So habe ich die Kontrolle darüber zurückbekommen, wen ich liebe und nicht immer das Gefühl gehabt, dass da jemand über meinen Kopf hinweg was für mich entschieden hat, denn das ist es letztendlich, was da passiert ist. Das machte mich natürlich fertig, aber nicht mehr, als ich gesagt hab: so, ich treffe jetzt auch MEINE EIGENE Entscheidung gegen dich. ;-)

    hi waterli,


    den kontakt abbrechen konnte ich leider erst wirklich so richtig im herbst letzten jahres. davor gab es immer mal kontakt. mal von ihr aus, mal von mir aus.


    mittlerweile hab ich es auch so durchgezogen, wie du es beschrieben hast, denn ich habe mich auch gefühlt, als würde da etwas über mich entschieden und ich hätte keine chance, selbst eine entscheidung zu treffen.


    insoweit besteht momentan seit mehreren monaten kein kontakt mehr von meiner seite aus. der finale kontakt war weihnachten, als es mir nicht gut ging, ich sie anschrieb und merkte, dass mir der kontakt mit ihrganz und gar nicht gut tut.


    ich gucke auch nicht mehr, was sie macht, ich interessiere mich nicht mehr dafür, was sie tut. sie soll ihr leben leben. dass es also aus ist, ist mittlerweile bei mir angekommen. jetzt gehts mir darum, mich wieder aufzubauen, denn ich wurde durch die drei jahre beziehung und das jahr trennung stark in mitleidenschaft gezogen.

    mir gehts interessanterweise sehr gut. hab gestern vor freude in meiner wohnung fast getanzt. ;-D


    heute nacht einen traum gehabt, der mir im grunde gesagt hat, dass es gut ist, dass sie ihn hat, dass die beiden glücklich sind und dass er bestimmt ein toller mann ist.


    auch das wissen, dass sie ihn schon ein halbes jahr jeden tag in der uni traf, als wir noch zusammen waren, tut mir nicht mehr weh. ja, sie ist eben charakterschwach, aber damit muss ich mich jetzt nicht mehr herumschlagen. :)z


    ich bin wieder ein kristall, ich hab meine innere ruhe wieder gefunden und hab wieder mein fels in der brandung-feeling und das tut gut! :-D

    Es wird immer ein Auf und ein Ab sein. Manchmal geht es einem besser, manchmal kommt ein Tsuna(h)mi und spült alles hinweg, was man so mühevoll (als Schutzpanzer) aufgebaut hat. Und dann steht man wieder "nackt" da.


    Mir half damals auch nur eine Therapie, die mir half, meinen Weg des Loslassens zu finden und es ist nicht so, dass da jemand in deinem Kopf rumwühlt sondern vielmehr so, dass dich der Therapeut mit gezielten Fragen auf einen Weg schickst, bei dem du den Weg – deinen eigenen – beschreitest.


    Auch wenn du dich JETZT im Moment besser fühlst, so würde ich mir an deiner Stelle so viel wert sein, professionelle Hilfe anzunehmen. Es kann sein, dass dir 3 – 5 Einzelsitzungen schon so viel bringen, wie 10 Jahre nachdenken und grübeln.


    Natürlich entwickelst du dich weiter, die Zeit bleibt nicht still stehen.


    Und doch – kreisen deine Gedanken immer noch um deine Ex, weil du sie zu deinem Lebensinhalt und -zentrum machst.


    Dabei gäbe es so viel mehr Schönes und Wunderbares auf dieser Welt zu entdecken!


    :)* seelchen

    @ 1seelchen:

    danke für deine lieben worte. *:)


    ich hatte heute einen schönen tag, hab ihn mit einem kumpel verbracht. habe seit langem mal wieder meine lieblingsversion von les miserables gesehen (mit jean gabin als jean valjean). :-)


    leider hatte der tag für mich auch gleich zwei schicksalsschläge parat, da ich erfahren habe, dass bereits im letzten jahr zwei menschen gestorben sind, die mir mal sehr am herzen lagen.


    ist grade schwierig für mich, zu akzeptieren, dass ich diese menschen niemals wieder sehen werde.

    mal wieder etwas zum ewigen mutter-thema. bekam grade einen anruf von ihr, in dem sie mich massiv unter druck setzte, endlich mein studium fertig zu bringen und mir unterstellte, ich würde das eh nicht schaffen und selbst wenn, wäre die möglichkeit für mich, einen job als lehrer zu finden sehr gering. sie würde mich aber dabei unterstützen, dann hartz 4 zu beantragen und die vom amt würden dann sicher irgendeine tätigkeit für mich finden.


    schlussaussage war dann, ich solle mich nicht so unter druck setzen und würde das schon schaffen. äääh ja... ":/


    ich merk grade echt, dass mich diese täglichen fertigmach-anrufe von ihr einfach nur fertig machen, denn grade glaube nichtmal ich selbst daran, irgendwann einen job als lehrer zu finden oder auch nur mit dem studium fertig zu werden. wie denn auch, wenn nichtmal meine eigene mutter mir das zutraut.


    ich hab das echt so satt. schon immer war das so. auch fürs abi musste ich gegen ihre negative art ankämpfen. tagtäglich hat sie mir da auch in anrufen klar gemacht, dass sie nicht daran glaubte, dass ich abi machen könne und dass es selbst wenn doch, nicht meine leistung sei, sondern die der schule und der lehrer.


    vorher war es eigentlich genauso. rückblickend hab ich nicht ein einziges mal in meinem leben etwas getan, das mir meine mutter vorher zugetraut hätte. und obwohl ich all das getan habe und ihr immer wieder das gegenteil bewiesen habe, werde ich immernoch so von ihr behandelt wie eh und je.


    wenigstens hat sie vorhin am telefon gemerkt, dass sie mich damit nervt, denn ich war sehr kurz angebunden. aber was soll ich denn auch sagen, wenn man immer und immer wieder von der eigenen mutter auf die nase gebunden bekommt, dass sie ganz und gar nicht daran glaubt, dass man sich auch nur die schuhe selbst zubinden kann?


    gestern war wieder so eine sache: sie berichtete mir vom sohn einer ihrer freundinnen. er ist 2-3 jahre älter als ich. hat im leben nichts erreicht, hat psychosen. er lebt im betreuten wohnen, die stellen ihm sogar die putzfrau. hat keine schule fertig gemacht, keine arbeit, sitzt den ganzen tag faul am PC. seine mutter ist natürlich davon überzeugt, dass er der grösste ist.


    ich hab auch meine psychoklatsche, aber ich geh damit nicht hausieren. ich hab abi gemacht trotz schulangst, um die sich damals niemand gekümmert hat! ich hatte nie rückenstärkung von meinen eltern. immer nur dieses "wir hoffen ja, dass du es schaffst!" mit einem "eigentlich glauben wir nicht, dass du es schaffen kannst"-unterton. ich schlag mich durchs leben, kämpfe gegen meine phobien und leg nicht die beine hoch und sage "ich hatte ne schwierige kindheit, also bringt mich im betreuten wohnen unter!", sondern versuche ein normales leben zu führen! und hab ich eine mutter, die das alles sieht? nein! :(v


    das musste grade einfach mal raus! denn ich schlucke sowas viel zu lange immer nur runter.