Zitat

    grade würde ich am liebsten alles hinschmeissen. einfach morgen in die nächste klinik mit psychiatrischer abteilung gehen und mich selbst einweisen und dann die freuden des deutschen gesundheitssystems geniessen.

    Und was hindert dich daran?


    Stimmt ja, das Studium %-| .


    Es kommt jetzt ECHT drauf an, ob das noch ein Semester länger dauert.


    Viel wichtiger, als gesund zu werden.


    Nee, du musst das Alles alleine schaffen.


    Sorry, aber da fehlt mir echt das Verständnis :|N .


    Lieber wandelst du zwischen Selbstmitleid und "Heldentod".


    Was wird denn nach dem Studium, was wird in einem Jahr?


    Mal angenommen, du packst das in deinem derzeitigen Zustand überhaupt, kommt dan das Referendariat. Also weitere 1,5 Jahre, in denen du dich nicht psychiatrisch behandeln lassen kannst.


    Dann beginnst du ja zu arbeiten, auch ne ganz schlechte Idee, da mal ein halbes Jahr auszufallen, man muss ja gerade anfangs Leistung zeigen.


    Dann hast du ne Beziehung zu den Schülern aufgebaut und kannst sie natürlich nicht im Stich lassen.


    Merkst du es nicht?


    Das sind alles nur vorgeschobene Gründe!


    Außerdem:


    Es stimmt, dass du was hinschmeißen müsstest, nämlich dein Selbstmartyrium, wenn du in eine Klinik gehen würdest.


    Und denkst du echt, das wäre lustig, so ein Klinikaufenthalt? Ich denke, das ist harte, intensive Arbeit, der du dich stellen solltest!


    Und:

    Zitat

    wenigstens weiss ich jetzt wieder, warum ich ein misanthrop bin: weil mir niemand in meinem leben jemals das gefühl gegeben hat, dass ich in seinem leben wirklich erwünscht bin!

    Stimmt. Deswegen backt deine Oma an deinem Geburtstag auch drei Kuchen, hab ich ganz vergessen. Waren die vergiftet?


    Und deswegen machst du auch regelmäßig deine Zocker-Events mit deinem Kumpel da.


    Man, geht es dir schlecht!


    Nee, ernsthaft, ich glaube dir, dass es dir nicht gut geht, aber wie du in Selbstmitleid versinkst ist echt unerträglich :-X .


    Du findest ECHT an allem den Haken!


    Und ich dachte immer, mich könnte da niemand überbieten.


    Wie auch immer.


    Dass deine Eltern keine tollen Eltern sind, ist blöd, aber da kann man nix machen. Du wärst nicht der Erste, der trotzdem zu nem halbwegs gesunden Menschen wird.


    Dass mit deiner Ex ist auch kein Argument, sich in Selbstmitleid zu suhlen, sondern gerade eines, sich behandeln zu lassen.


    Und dass du nicht all zu viele Freunde hast könnte daran liegen, dass niemand Mama- oder Papa-Ersatz sein möchte.


    Das wird einem irgendwann zu viel.


    Und um bei deiner Selbstzerstörung seelenruhig zu gucken zu können, da müssten die meisten schon aus ganz anderem Material sein.


    Denk mal darüber nach.

    Dem, was die anderen beiden dazu geschrieben haben, kann ich nichts hinzufügen. Also nur dazu:

    Zitat

    und irgendwo frage ich mich auch, warum ich mich hier andauernd rechtfertigen muss?

    Wer sagt das? Du musst gar nix. Du musst weder hier Nachts um 3 was reinschreiben, noch musst du die Antworten dazu lesen, noch musst du die Antworten bearbeiten.


    Bei deinem ganzen Selbstmitleid, in dem du gerade mal wieder zerfließt: Ist dir wirklich noch nie aufgefallen, dass es hier im Forum eine Menge wildfremder Menschen gibt, die sich jedesmal, wenn dein Thread wieder aufploppt sagen könnten "Ach Gott, jetzt schreibt er wieder von seiner Ex, *gähn*", die sich stattdessen aber – total freiwillig, und ohne dass es irgendwas Vorwerfbares wäre wenn sie es nicht täten – abmühen, dir irgendwas Hilfreiches, Aufmunterndes zu schreiben ??? Aber "Keiner.liebt.mich", ja is klar :|N

    Zitat

    Aber "Keiner.liebt.mich", ja is klar :|N

    Das Problem ist, dass er die guten Sachen immer ausblendet oder gar nicht erst sieht.


    Das ist okay.


    Aber man sollte sich in so einem Fall Hilfe holen und nicht die Welt dafür verantwortlich machen, dass es einem schlecht geht, egal ob berechtigt oder unberechtigt.

    Zitat

    grade würde ich am liebsten alles hinschmeissen. einfach morgen in die nächste klinik mit psychiatrischer abteilung gehen und mich selbst einweisen und dann die freuden des deutschen gesundheitssystems geniessen.

    Noch anders:


    Wäre dein Herz nicht sinnbildlich gebrochen, sondern hättest du tatsächlich einen Herzfehler und müsstest deshalb ins Krankenhaus, operiert werden, Reha... und würdest ein halbes Jahr ausfallen – würdest du da auch sagen: "Och, nee, das hat Zeit bis es irgendwas besser rein passt."? So nach dem Motto: "Tod? Du bist der Tod? Das passt mir gerade gar nicht in den Terminkalender... Kannst du nächsten Donnerstag nochmal wieder kommen?"


    Wäre schön, wenn man manche Dinge aufschieben könnte, geht aber nicht.


    Und die seelische Gesundheit ist mindestens genauso wichtig und ernst zu nehmen wie die körperliche.


    Also tritt dir selbst in den Arsch und mach ein paar Anrufe!

    glaubt ihr denn, ich hätte mich nicht schon längt in eine klinik begeben, wenn es so einfach wäre?


    der punkt ist: ich studiere lehramt. wenn ich jetzt in eine klinik gehe, kann ich hinterher die verbeamtung vergessen.


    ich würde mich grade wirklich gerne einer therapie stellen, einfach um mich selbst besser zu fühlen. aber dafür die letzten fast 7 jahre meines lebens weg zu werfen, das kann ich nicht. ich würde damit nicht nur alles zerstören, was ich mir bisher erarbeitet habe (was noch das geringste übel für mich wäre), ich würde auch meine eltern gewaltig enttäuschen, die mich von anfang an finanziell unterstützt haben.


    das ist ja das, was mich so zum verzweifeln bringt: wenn ich mir die hilfe hole, die ich eigentlich gern hätte, bin ich aus sicht meiner verwandtschaft und familie für ewig nur noch der loser, der sein studium geschmissen hat, weil er zu doof dazu war und nie was im leben erreichen wird. ich möchte ihnen gern beweisen, dass es eben nicht so ist, denn es ist meine familie und irgendwo ist mir wichtig, was sie über mich denken.


    wenn ich jetzt aber weiter mache, dann gerate ich irgendwann wirklich in diesen aufschiebe-kreislauf, den nico robin beschrieben hat. dann schiebe ich es ewig vor mir her und hole mir erst am sankt-nimmerleins-tag die hilfe, die ich eigentlich brauche. :°(

    @ cote:

    ja, du hast natürlich recht damit, dass es hier leute gibt, die mir auf mein gejammer immer noch antworten und das finde ich auch super. :)^ :)z @:)


    es ist nicht so, dass ich das nicht sehen würde.


    gestern nacht ging es mir nur irgendwie nicht so gut und ich war ziemlich emotional drauf und da tut mir leid, dass ich hier eure aufmerkamkeit und hilfe so entwertet habe. |-o

    Zitat

    Wäre dein Herz nicht sinnbildlich gebrochen, sondern hättest du tatsächlich einen Herzfehler und müsstest deshalb ins Krankenhaus, operiert werden, Reha... und würdest ein halbes Jahr ausfallen – würdest du da auch sagen: "Och, nee, das hat Zeit bis es irgendwas besser rein passt."? So nach dem Motto: "Tod? Du bist der Tod? Das passt mir gerade gar nicht in den Terminkalender... Kannst du nächsten Donnerstag nochmal wieder kommen?"

    nee, würde ich natürlich nicht. ;-)


    aber stell dir vor, wir würden in einem staat leben, der sagen würde "sie haben ihren herzfehler zwar operieren lassen und sind jetzt gesund, aber weil sie mal einen hatten, dürfen sie kein beamter werden und müssen deshalb als angestellter lehrer zu schlechten konditionen arbeiten!"


    ich denke, ganz ehrlich, da würde ich meinen herzfehler auch verbergen. ":/

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    glaubt ihr denn, ich hätte mich nicht schon längt in eine klinik begeben, wenn es so einfach wäre?

    Ja, glaube ich leider.

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    der punkt ist: ich studiere lehramt. wenn ich jetzt in eine klinik gehe, kann ich hinterher die verbeamtung vergessen.

    Wenn du nicht eine Klinik gehst kannst du deine psychische Gesundheit vergessen.


    Kannst du nicht einfach einen anderen Grund vorschieben, familiäre Probleme oder so, und was in deiner "Auszeit" los war muss nie einer erfahren?


    Und selbst wenn du dann nicht verbeamtet wirst, ich prophezeie dir den großen Zusammenbruch innerhalb der nächsten 12 Monate. Dann kannst du es eh vergessen und es wird noch schwerer.


    Es ist kein gutes Argument, diesen Schritt nicht zu gehen, wenn du sagst, ich bin ihn bisher nicht gegangen und jetzt ist so viel Zeit verstrichen.

    Zitat

    ich würde mich grade wirklich gerne einer therapie stellen, einfach um mich selbst besser zu fühlen. aber dafür die letzten fast 7 jahre meines lebens weg zu werfen, das kann ich nicht. ich würde damit nicht nur alles zerstören, was ich mir bisher erarbeitet habe (was noch das geringste übel für mich wäre), ich würde auch meine eltern gewaltig enttäuschen, die mich von anfang an finanziell unterstützt haben.

    Das ist zwar einerseits traurig, dass dir das eher wenig bedeutet aber auf der anderen Seite eben ein weiterer Anlass sich Hilfe zu holen und irgendwie auch eine gute Vorraussetzung ^^!

    Zitat

    das ist ja das, was mich so zum verzweifeln bringt: wenn ich mir die hilfe hole, die ich eigentlich gern hätte, bin ich aus sicht meiner verwandtschaft und familie für ewig nur noch der loser, der sein studium geschmissen hat, weil er zu doof dazu war und nie was im leben erreichen wird. ich möchte ihnen gern beweisen, dass es eben nicht so ist, denn es ist meine familie und irgendwo ist mir wichtig, was sie über mich denken.

    Menschen, die mich für einen Loser halten, wenn ich meinen Weg gehe (ich spreche da aus Erfahrung), hätten es nicht länger verdient, dass mir ihre Meinung wichtig ist.


    Und jetzt mal im Ernst:


    Deine Eltern haben dich nie emotional unterstützt.



    Jetzt bist du alt genug, um dir die Hilfe zu holen, die du brauchst, um das wieder auszugleichen.


    Und was hält dich ab?


    Dass es deinen Eltern wichtiger ist, dass du nach außen hin kein Loser bist, als dass du mit 30 nicht im Straßengraben liegst.


    Aber da beißt man sich an dir ja eh die Zähne aus!

    Zitat

    wenn ich jetzt aber weiter mache, dann gerate ich irgendwann wirklich in diesen aufschiebe-kreislauf, den nico robin beschrieben hat. dann schiebe ich es ewig vor mir her und hole mir erst am sankt-nimmerleins-tag die hilfe, die ich eigentlich brauche.

    Ich gehe noch weiter:


    Du wirst sie dir nie holen.


    Und dann geht es darum, wer schneller ist:


    Das natürliche Lebensende oder ein Zusammenbruch.


    That's all, folks!

    Zitat

    ich denke, ganz ehrlich, da würde ich meinen herzfehler auch verbergen.

    Hab ich keine Lsut mir vorzustellen %-| .


    Dein Leben, ich mah mich da nicht mit rein ziehen lassen.


    Und du würdest ihn verbergen, auch wenn du dadurch Schäden befürchtet musst?


    Na dann...


    wie gesagt, an dir beißt man sich die Zähne aus.


    Ich bin jetzt wirklich weg *:) !

    @ nico_robin:

    ja, irgendwo hast du da recht, mit dem was du schreibst. :°(


    ich frag mich eben nur, was dann aus mir wird? wenn ich jetzt alles hinschmeisse und mir hilfe hole, bin ich vielleicht ein paar wochen, vielleicht ein paar monate im krankenhaus und danach?


    dann steh ich mit 26 und abgebrochenem studium auf der strasse, verstehst du? %:|

    Ich würde das Studium jetzt nicht abbrechen. Manche Problem wachsen sich einfach mit zunehmender Reife aus, und wenn nicht, kann man immer noch handeln. Die berufliche Lebensgrundlage ist schwerer nachzuholen, zumal das Erreichen dieses Ziels auch eine therapeutische Wirkung haben kann.

    Zitat

    ja, irgendwo hast du da recht, mit dem was du schreibst. :°(

    Japp ]:D !

    Zitat

    ich frag mich eben nur, was dann aus mir wird? wenn ich jetzt alles hinschmeisse und mir hilfe hole, bin ich vielleicht ein paar wochen, vielleicht ein paar monate im krankenhaus und danach?

    Was wird denn aus dir, wenn du es nicht tust?


    Wenn du es tust, geht es sich irgendwie weiter. In der Klinik wird man ja, so weit ich weiß, auch auf das Danach vorbereitet. Es werden Pläne gemacht und geschaut, dass du eine Perspektive hast.


    Hat dein Leben, wie es jetzt ist, ein ständige Kampfe, denn eine Perspektive?


    Ich befürchte, nicht.


    Du kannst ja auch einfach mal einen Termin mit einem Psychologen im Krankenhaus machen und da kannst du ja Alles fragen, was dich daran zweifeln lässt, ob die Entscheidung richtig ist.


    Da hast du Nichts zu verlieren.

    Zitat

    dann steh ich mit 26 und abgebrochenem studium auf der strasse, verstehst du? %:|

    Warum denn Abbrechen? Unterbrechen!

    Zitat

    Ich würde das Studium jetzt nicht abbrechen. Manche Problem wachsen sich einfach mit zunehmender Reife aus, und wenn nicht, kann man immer noch handeln.

    Äääh... wie lange soll diese Reife denn noch dauern :-/ ?


    Sei mir nicht böse, denn das klingt jetzt hart, aber ich möchte mit 26 nicht mehr so von der Welt abhängig sein, was mein Wohlbefinden und Selbstbewusstsein angeht. Und ich bin da schon heute nicht mehr. Da wo du jetzt bist war ich mit 15, 16.

    Zitat

    Die berufliche Lebensgrundlage ist schwerer nachzuholen, zumal das Erreichen dieses Ziels auch eine therapeutische Wirkung haben kann.

    KANN. WENN man es denn erreicht unter psychisch erdrückenden Bedingugen.

    Ich kann mich Nico_Robin nur anschließen, leider :-/


    Es ist traurig, dass dir dein eigenes Wohlergehen so wenig wert ist. Und selbst wenn du deinen Zusammenbruch mit eiserner Disziplin noch eine ganze weile, vielleicht noch jahre, hinausschieben kannst: Du bist dann irgendwann wirklich ein verbitterter Misanthrop, eine äußerlich intakte Hülle, die ihre Gefühle tief und unauffindbar in sich vergraben hat.


    Das ist in erster Linie mal schlimm für dich und dein eigenes leben, aber hier kann man noch sagen: dein Problem, deine Verantwortung. Was ich noch viel erschreckender finde, dass du mit dieser ungesunden Haltung gegenüber dir selbst heranwachsenden Menschen gegenübertreten willst, denen du ein ganzes Stück weit als Vorbild dienen sollst. Und bitte erzähl mir nicht, man würde dir deinen Zustand nicht anmerken. Das strahlt aus, und Kinder sollten nicht täglich mit Verbitterung, Resignation oder gar Zynismus (der kommt dann nämlich irgendwann nach zuviel auf-die-Zähne-beißen dazu) konfrontiert werden.


    Dein Wunsch nach Verbeamtung um jeden Preis kommt bei mir nämlich grade als ziemlich egoistisch an. Viel Verantwortungsbewusstsein sehe ich darin nicht. Das würde meiner Meinung nach nämlich bedeuten: Ich will gesund und belastbar sein, damit ich meinen wichtigen und verantwortungsvollen Beruf (junge Menschen ein Stück weit ins Leben hinein begleiten) bestmöglich ausüben kann. Und wenn ich grade nicht in der Verfassung bin, lasse ich mir helfen, damit ich diesen Zustand erreiche.


    Was du aber machst, um mal bei dem beispiel mit dem Herzfehler zu bleiben, ist wie Autofahren mit bekanntem, aber unbehandeltem Herzleiden. Ich weiß, dass ich jederzeit umkippen und einen schweren Unfall verursachen kann, aber ich will unbedingt trotzdem fahren. Ich will halt unbedingt ganz schnell an mein Ziel kommen. Und ich finde mich noch ganz mutig und tapfer dabei.


    Sorry, wenn das sehr hart klingt. Aber das musste ich loswerden. Versuch doch mal, einen Schritt aus dir rauszugehen und zu sehen, was du für andere bist: Ein junger mann, der seinen Platz in der gesellschaft einnehmen will und auch soll. Und kein kleiner Junge, der getröstet wird, weil er eine zeitlang die zähne zusammengebissen hat.

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    Sei mir nicht böse, denn das klingt jetzt hart, aber ich möchte mit 26 nicht mehr so von der Welt abhängig sein, was mein Wohlbefinden und Selbstbewusstsein angeht. Und ich bin da schon heute nicht mehr. Da wo du jetzt bist war ich mit 15, 16.

    Da gibts große Unterschiede, sei froh, wenn es bei dir anders gelaufen ist. Und nach meiner Erfahrung ist Psychotherapie auch keine Zauberei, es gibt auch Leute, denen es nicht viel hilft oder denen es schlechter geht danach. Außerdem kann man das ambulant machen, da muss man nicht sein ganzes Leben auf den Kopf stellen.

    Monika65, anfangmitfreude (sorry für die 3. Person, ich versuche nur zu erklären) geht es darum, dass er praktisch keine Chancen mehr auf Übernahme in den Beamtenstatus hat, wenn er ehrlicherweise angibt, eine Psychotherapie gemacht zu haben. Das ist nach meinem Wissen wohl wirklich so. Wie Nico-Robin angeführt hat, ist es an ihm, sich darüber genauer zu informieren und dann eine Lösung zu suchen und eine Entscheidung zu treffen.


    Ob aber eine Verbeamtung auf biegen und Brechen, und dann nach mir die Sintflut (Zusammenbruch, verfestigte negative Lebenseinstellung etc.) ein sinnvoller Weg ist, das wollte ich mit meinem beitrag zu Bedenken geben.

    Zitat

    Da gibts große Unterschiede, sei froh, wenn es bei dir anders gelaufen ist. Und nach meiner Erfahrung ist Psychotherapie auch keine Zauberei, es gibt auch Leute, denen es nicht viel hilft oder denen es schlechter geht danach. Außerdem kann man das ambulant machen, da muss man nicht sein ganzes Leben auf den Kopf stellen.

    Ich glaube, wir haben ihn bald so weit, dass er sich E-N-D-L-I-C-H die Hilfe holt, die er braucht, und du kommst jetzt auf Seite 20 oder so an und verharmlost das Alles :-o ?!


    Bitte leb deinen Wunsch danach, zu relativieren, doch woanders aus!


    Der Herr hier relativiert nämlich mittlerweise seit 26 Jahren Alles und hat in diesem Faden auch schon mindestens ein Mal geschrieben, dass er sich umbringen will!


    War dann am nächsten Tag natürlich nicht mehr so gemeint.


    Ich weiß nichtm ob du ihn persönlich kennst, aber mir liegt er am Herzen und ich will, dass er gesund wird!


    Bist du da, die jetzt sagt, das wächst sich aus, mit 26 ist es noch völlig im Rahmen sich kein Stück gegen seine Eltern wehren zu können und die Realität zu verdrängen, bist du da, wenn er sich dann irgendwann zu Tode gefuttert hat oder mit dem Auto gegen den Baum gefahren ist – und das nicht sinnbildlich! Bist du dann da?


    Nee, oder?


    Aber ich könnte heulen, weil ich einen Freund verliere :°( .


    Bitte hol dir Hilfe!


    Bitte hör auf Cote, auf Kurpfälzer, auf mich!


    Denn auch Kurpfälzer hat Recht:


    Du trägst Verantwortung für junge Menschen.


    Wenn du dir schon selbst nicht genug wert bist, bin ich es wenigstens :°( ?


    Sind all die jungen Seelen es :°( ?


    Eigentlich solltest du wegen dir was ändern, aber im Moment ist es mir egal, warum, ich will nur nicht, dass du langsam drauf gehst :°(!


    Ich bin jetzt weg :°( !