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    Ich hatte nie hässliche Freundinnen, sie ist auch nicht hässlich, nur ist der Altersunterschied eben völliges Neuland für mich und ich versuche mich noch zu orientieren.

    Kannst du denn benennen, was dir am Altersunterschied Sorge bereitet? Ist es nur das Ungewohnte? Sind es gesellschaftliche Bilder? Ist es Sorge vor früher Alterung oder Erkrankungen?


    Ich finde das, was du sonst beschreibst, also dass du sie gerne riechst etc. klingt doch schon mal gut.


    Diese On-Off-Geschichte finde ich auch nicht prickelnd, aber du ja wahrscheinlich auch nicht, sonst würdest du nicht hier um Rat suchen. Mal abgesehen davon, dass dazu immer zwei gehören...

    Entweder verstehe ich dich nicht oder du hast tatsächlich noch nicht beantwortet ob du sie wegen ihres Aussehens nicht anziehend findest oder ob dir die Reaktion der Umwelt wichtig ist ":/


    Was heißt denn nun dieses "nicht klarkommen"?

    Zitat

    Kannst du denn benennen, was dir am Altersunterschied Sorge bereitet? Ist es nur das Ungewohnte? Sind es gesellschaftliche Bilder? Ist es Sorge vor früher Alterung oder Erkrankungen?

    Danke @FaSoLa @:) , hoffe dass es mit dem verlinken jetzt geklappt hat.


    Es ist ungewohnt für mich, wohl auch etwas Angst dabei was die Umwelt denkt. Klingt schlimm ich weiss, aber was kann man denn für seine Gedanken. Ich lese oft genug von irgendwelchen Männern die die Frauen nach Kriterien einer Top Figur, straffen Brüsten und festem Po auswählen, alles andere sei Nebensache. Finde sowas irgendwie bei weitem oberflächlicher als meine Gedanken.


    Vielleicht ist es wirklich im innern die Angst einer festen Bindung, der Verantwortung, der Möglichkeit verletzt zu werden. Wie kann ich denn daran arbeiten?


    Meint ihr wirklich, dass das mein Urproblem sein könnte und ich deshalb das Haar in der Suppe suche?


    Es ist nicht so einfach wenn man da sitzt und und versucht allein auf die Lösung zu kommen. ":/


    Auf Arbeit habe ich vertrauten Kollegen Bilder von ihr gezeigt. Die meisten sagten ich übertreibe und ich solle so einen wundervollen Menschen nicht ziehen lasse bevor ich nicht alles versucht habe denn ich würde es total bereuen. Da haben sie recht.


    Zudem ist sie ja ein eigenständiger Mensch, der mich trotz meiner Gedanken liebt und mit mir zusammen sein möchte. Sie sagt auch: Ich könnte alles an mir ändern, aber nicht mein Alter.

    Zitat

    Es ist ungewohnt für mich, wohl auch etwas Angst dabei was die Umwelt denkt. Klingt schlimm ich weiss, aber was kann man denn für seine Gedanken. Ich lese oft genug von irgendwelchen Männern die die Frauen nach Kriterien einer Top Figur, straffen Brüsten und festem Po auswählen, alles andere sei Nebensache. Finde sowas irgendwie bei weitem oberflächlicher als meine Gedanken.

    Was deine Umwelt betrifft, so kannst du das sehr schön nutzen, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Leute, denen du wirklich etwas bedeutest, freuen sich doch sicherlich für dich, dass du jemanden gefunden hast, der gut zu dir passt und dir "menschlich all das gibt, was du brauchst". Und falls es wirklich welche eben sollte, die sich wegen des Alters oder anderer Aspekte mokieren, die kannst du gepflegt aus deinem Umfeld aussortieren.


    Ich glaube, dass 14 Jahre Unterschied in eurem Alter heute niemanden mehr vom Hocker hauen. Das ist meiner Meinung nach echt nicht so viel. Abgesehen davon, dass man ihr das Alter ansieht, frage ich mich, ob es sich sonst in eurem Alltag bemerkbar macht? Ich vermute eher nicht.

    Zitat

    Meint ihr wirklich, dass das mein Urproblem sein könnte und ich deshalb das Haar in der Suppe suche?

    Ich glaube das schon. Andere glauben was anderes. Letztlich musst du für dich schauen, was dir stimmig erscheint.


    Ich glaube es deshalb, weil ich der Überzeugung bin, dass, wenn man das Gegenüber gerne riecht, schmeckt, spürt..., es irgendwie doch attraktiv findet, trotz der scheinbaren Makel, an denen man sich aufhängt. Fändest du nur ihren Charakter toll, aber nicht das Gesamtpaket, wäre deine Antwort meiner Meinung nach anders ausgefallen. Und ich finde, es kristallisiert sich deutlicher heraus, dass es um ein diffuses Gefühl aufgrund des Altersunterschiedes geht, weniger tatsächlich um die Optik.


    Vielleicht hilft es dir, wenn du dir ein leeres Blatt Papier nimmst und alle Befürchtungen einmal aufschreibst, die du diesbezüglich so hast. Ds kann auch eine Weile dauern. Und dann nimmst du es dir mit ein wenig Abstand nochmal vor und schaust dir jede einzelne Sorge an und spürst mal, welche Relevanz die tatsächlich hat. Vielleicht kannst du das mit einer guten Freundin oder so besprechen. Mir hilft es, die Sachen ganz klassisch mit Stift und Papier aufzuschreiben und dann mit mir selbst, meinem Partner oder meiner Freundin zu besprechen. Oft verlieren Befürchtungen so ihre Macht.


    Ein paar Coaching-Sitzungen könnten auch hilfreich sein, wenn da mit Methoden gearbeitet wird, die dein Unterbewusstsein einbeziehen (vielleicht reicht da schon eine Sitzung). Ich glaube rein rational kommst du womöglich zu keiner für dich dauerhaft akzeptablen Lösung, weil du es mit Hin- und Herüberlegen sicher schon eine Weile versuchst.

    Ich verstehe die TE völlig.


    Das typische Dilemma. Charakterlich passender Partner, nur leider nicht optisch geil.


    Klar macht man sich Gedanken und natürlich ist man auch oberflächlich. Diese ganzen "Oberflächlichkeitsleugner-Ansagen" hier sind scheinheilig hoch 10.


    Selbstverständlich ist einem bei der Partnerwahl auch das Optische wichtig und man denkt drüber nach, was den Altersunterschied natürlich mit einschließt. Und ja, es nunmal ein Kriterium, was für eine Beziehung ausschlaggebend sein kann. Ich nehm mir doch auch nicht jede Bratwurst an meine Seite, weil sie son tollen Charakter hat. Es muss alles passen.


    Wer hier der TE wegen ihrer Ehrlichkeit Vorwürfe macht, will sich hier nur darstellen oder ist optisch eh so tief angesiedelt, dass man selbst keinerlei Ansprüche stellen kann und nehmen muss, was die Resterampe hergibt.

    Es ist leider nicht so einfach.


    Ich bin ein Mensch der sehr gern allein ist. Mit der momentanen Situation geht es mir meistens recht gut.


    Jedoch gibt es plötzlich auftretende Momente in denen ich sie und ihre Nähe, wenns nur ein Kuss ist, vermisse. Das ist aber nicht durchgehend so, mit dem vermissen.


    Jedoch denke ich jeden Tag zig mal an sie.


    Es ist als ob ich mich zurückziehe sobald es um Treffen und die Nähe geht, aber wenn sie lang genug nicht da war kommt dann so etwas wie Sehnsucht hoch.


    Ich kann dummerweise nicht auseinanderdröseln was mein verdammtes Problem ist.


    Bin ich das allein sein mittlerweile so gewohnt dass ich nichts anders will/brauche?


    Ziehe ich mich so zurück wegen ihrem Alter?


    Empfinde ich ungeachtet des Alters schlicht nicht genug für sie?


    Ich muss dazu sagen, neben dem gern allein sein, dass ich in keiner meiner Beziehungen jemals diese Roman und Film bezeichnenden Mega Vermiss Aktionen hatte. Auch in einer Beziehung brauchte ich genug Zeit für mich, jemanden jeden Tag sehen wie andere Paare war für mich immer nur nervig.


    Jetzt sagen vielleicht die einen ich hätte noch nie die richtige gefunden. Das finde ich nicht. Ich hatte nur trotz meiner Liebe einfach nie dieses Verlangen jemanden immer um mich zu haben. Bin ich einfach nicht der Mensch für.


    Im Gegensatz dazu kenne ich natürlich auch Menschen die nicht allein sein können, sich immer mit irgend nem Menschen befassen müssen und, wenn Single, auf dauernder Jagd nach einem Partner ist ohne den sie dann nicht mal mehr schlafen können wenn er nicht mit im Bett liegt.


    So Dinge sind mir fremd. Da bin ich lieber gern allein und kann mir aussuchen wenn ich jemanden treffen will als nicht allein sein zu können.


    Es ist nicht einfach sich selbst immer klar und verständlich jemanden erklären zu können.

    Zitat

    Es ist als ob ich mich zurückziehe sobald es um Treffen und die Nähe geht, aber wenn sie lang genug nicht da war kommt dann so etwas wie Sehnsucht hoch.

    Zwei Gedanken dazu:


    A) Vielleicht bist du in ein Bild von ihr verliebt, das du nicht durch reale Treffen in Gefahr bringen willst?


    B) Vielleicht bist du eine Vermeiderin. Stefanie Stahl hat Bücher über Beziehungsängstliche geschrieben, z. B."Bindungsängste erkennen und bewältigen". Sie schreibt sehr simpel über Symptome, Ursachen und Bewältigungstrstegien. Mir hat es damals sehr geholfen, meine Mechanismen zu erkennen und zu bearbeiten. Vielleicht ist das was für dich.


    Sie beschreibt drei Typen von Beziehungsängstlichen z. B die "Prinzessin", für die niemand gut genug ist und die sich nach der anfänglichen Verliebtheit über Kleidungsstil, Tischmanieren, Intelligenz, ... mokiert und ausreichend Haare in der Suppe findet, um die Beziehung zu beenden. Oder den "Maurer", der so viele andere Termine und Hobbies und Arbeit hat, dass zeitlich wenig Gefahr besteht, auf den Partner zu treffen. Oder bei Treffen seltsam distanziert ist (innerlich und/oder äußerlich).


    Sie sagt, dass bei Beziehungsängstlichen dieselben Abwehrmechanismen greifen, die Menschen bei Gefahr anwenden: Flucht, Totstellen oder Angriff. Zum Thema Flucht durch Schlussmachen schreibt sie: "Wenn es dem Bindungsphobiker zu eng wird und er seine Ängste gar nicht mehr durch andere Strategien verwalten kann, dann bricht er die Beziehung ab. [...] Hierzu sei nochmals hervorgehoben, dass der Bindungsvermeider sich nicht unbedingt seiner Angst bewusst sein muss - viele sind der subjektiven Überzeugung, sie fühlten sich lediglich in ihrem "persönlichen Freiraum" [...] zu sehr eingeschränkt oder der Partner sei doch nicht der Richtige."


    Natürlich haben auch Bindungsfähige unterschiedliche Nähe-Bedürfnisse oder leben sich auseinander oder haben einen vollen Terminkalender, der Unterschied ist, dass da aber keine (versteckten) Ängste eine Rolle spielen. Das eine vom anderen zu unterscheiden, kann sehr schwer sein. Ich würde mich da auf mein Bauchgefühl verlassen - man merkt ja, ob bei einem etwas nicht ganz stimmig sein könnte, selbst wenn man noch nicht weiß, was.

    Zitat

    Ich muss dazu sagen, neben dem gern allein sein, dass ich in keiner meiner Beziehungen jemals diese Roman und Film bezeichnenden Mega Vermiss Aktionen hatte. Auch in einer Beziehung brauchte ich genug Zeit für mich, jemanden jeden Tag sehen wie andere Paare war für mich immer nur nervig.


    Jetzt sagen vielleicht die einen ich hätte noch nie die richtige gefunden. Das finde ich nicht. Ich hatte nur trotz meiner Liebe einfach nie dieses Verlangen jemanden immer um mich zu haben. Bin ich einfach nicht der Mensch für.

    Lustig, dass du das schreibst. Ich hatte in meiner Antwort auf deinen vorherigen Beitrag einen Absatz dazu drin, weil ich da schon das Gefühl hatte, dass du so nem Hollywood-Ideal nachhängst, fand es dann aber zu weit hergeholt. Das Nähe-Bedürfnis von Menschen ist unterschiedlich. Da gibt es auch kein richtig oder falsch und solange es eben nicht aus Ängsten resultiert, ist alles gut und letztlich zählt ja nur, jemanden zu finden, dem es ähnlich geht. Man kann dann ja gemeinsam schauen, was es braucht, damit beide zu ihrem Recht kommen. Manche wohnen dauerhaft getrennt, andere haben in der gemeinsamen Wohnung eigene Zimmer, ... - da gibt es ja zig Lösungen.


    Kann es sein, dass du - woher auch immer - ein sehr starres Bild hast, wie eine Partnerin und eine Partnerschaft zu sein haben? So nach dem Motto "Das macht man so nicht."

    @ FaSoLa

    Danke erstmal für deine grosse Mühe mir hier immer zu antworten. Das schätze ich sehr.


    Es ist wirklich sehr, sehr schwer herauszufinden was mit mir los ist und was denn jetzt das tatsächliche Problem ist.


    Da ich schon immer gern allein war und auch in Partnerschaften meine Distanz brauchte denke ich, dass ich das einfach bin. Wohl geprägt aus der Kindheit/ Jugend, immer alles alleine zu machen und auch mit mir selbst aus zu machen.


    Die Frage warum es mit dieser Frau so extrem holpert ist schon schwieriger für mich zu beantworten.


    Denn wenn ich sage, dass sie menschlich genau das ist was ich brauche, dann meine ich das.


    Sie engt mich nicht ein, verlangt nichts, jede von uns brauch ihre Bude, ihre Freiheit, ihre Zeit allein.


    Sie ist lieb, ehrlich, überrascht mich gern. Und ich finde es so grossartig was für ein fröhlicher und herzlicher Mensch sie ist, auch im Umgang mit Freunden und Familie. Und gerade letzteres tut mir gut, auch wenn es so ungewohnt ist. Wir haben auch beide jeweils einen Hund.


    Deshalb ist es so schlimm für mich so ein konfuses Denken/Fühlen zu haben. Sie ist super!


    Und ich mach so lang bis sie mich abgeschlossen hat.


    Bei ihr scheint alles klar und geordnet im Kopf. Bei mir Chaos.


    Sie sagte immer ich solle den Moment geniessen, keiner wisse was in ein paar Wochen oder Monaten ist aber sie würde im Jetzt leben und lieben wollen.


    Und ich weiss sie hat recht.


    Was zur Hölle blockt mich. Wirklich die 14 Jahre Unterschied? Oder eher das Sichtbare an den 14 Jahren?


    Es ist zum schreien.