• Ungeplant schwanger- Freund meldet sich nicht mehr

    Hallo ihr Lieben, vor ca. 4 Monaten habe ich einen Mann kennen gelernt und es hat bis jetzt auch soweit alles ganz gut funktioniert mit uns. Das einzige Problem ist, dass er nur ganz schlecht über seine Gefühle sprechen kann und ich deswegen irgendwie in der Luft hänge, was das jetzt eigentlich mit uns ist. Ich habe mich in ihn verliebt und ihn das auch…
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    bambi91 schrieb:
    Mike578 schrieb:

    Das ist zwar irgendwie eine indirekte Schlußfolgerung aus der Frage eines Vaterschaftstests aber ich würde diesen Gedanken ebensowenig überbewerten.

    Wenn ein Vaterschaftstest verlangt wird, ist des ja wohl selbstredend eine unterstellung, dass fremdgegangen wurde.

    Das verneine ich ja gar nicht. Ich war auch selbst nie in so einer Situation. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass man in so einer Situation erstmal nicht rational alles erörtert sondern Gedanken in den Kopf schießen.


    Wie sagt man so schön: Alle Karten müssen auf den Tisch. Alle Möglichkeiten wie es zu dem Kind kommt beinhalten: Fehler bei der Verhütung, Fremdgegangen oder unbefleckte Schwangerschaft.


    Man zweifelt an sich selbst, an seinem Urteil, hat man vielleicht doch was falsch gemacht? Eigentlich war man sich doch sicher und wusste wie man verhütet. Auf der anderen Seite schießen Gedanken in den Kopf, ob das Kind von wem anders sein kann, egal ob man sich das vorstellen kann oder nicht.


    Jemandem vertrauen heißt nicht, dass sämtliche andersartige Gedanken gar nicht aufkommen. Und diese Anteile in Dir wollen gehört werden. Und das einfachste, so einen unangenehmen Gedanken zu beruhigen ist der Vaterschaftstest, daher ist der Wunsch danach schon nachvollziehbar.


    Ich kenne die beiden auch gar nicht und kann nicht sagen wie die "ticken". Vielleicht ist er jetzt auch schon direkt cholerisch und schreit bei jeder gelegenheit "Du Bitch bist fremdgegangen". Ich wollte nur mal einen anderen Standpunkt zeigen, wie man auf so einen Wunsch nach einem Test kommt, ohne, dass das ein "harter" Vorwurf sein muss.


    Ich maße mir jedenfalls nicht an, aufgrund einer eine indirekte wiedergabe einer Aussage einer Person, die nichtmal hier ist, zu interpretieren, was sie damit meint.

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    lady2802 schrieb:

    oder dass er es womöglich auch noch extra falsch benutzt hat, aber das mache ich nicht weil ich so nicht über ihn denke.

    coole Idee.


    aber es wird ja automatisch unterstellt,

    dass Frau ihre Figur, ihre Nächte und ihre Arbeitsstelle aufgeben möchte - frü den Luxus, ein Kind potentielle alleine groß ziehen zu dürfen.


    Der Vorwurf,

    dass Frauen den Männern Kinder abluchsen kommt noch aus der Zeit,

    in der Frauen sich nicht selbst ernähren durften und aber die Unterhaltszahlungen irre hoch waren.

    Beides ist nicht mehr der Fall.

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    Es ist ja auch okay, wenn solche Gedanken mal aufkommen, aber dann sollte man vernünftig miteinander darüber reden und nicht der Frau solche Vorwürfe machen, das ist nämlich einfach nur verletzend. Bzw sollte man sich überhaupt mal melden und nicht solche Behauptungen aufstellen und dann einfach abtauchen

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    Mike578 schrieb:

    Naja gut, dann ist doch zumindest verständlich, dass er einen Vaterschaftstest möchte. Bei allem gerede von "was für ein Arsch" und "er macht es sich leicht". Wenn er der Überzeugung ist, beim Kondom alles richtig gemacht zu haben ist doch verständlich, wenn da Gedankenzweifel aufkommen. Wenn er dann womöglich mit Freunden oder Familie darüber gesprochen hat und jeder sagt "hast Du nicht verhütet?" "doch mit Kondom" dann wird auch jeder sagen "dann kann das nicht sein, verlang einen Vaterschaftstest!".

    Ehrlich gesagt verstehe ich auch sehr gut, dass er einen Test möchte, denn nach 4 Monaten Beziehung kennt man sich nun mal auch noch nicht so gut, egal wie groß die Liebesbekundungen sind. Ehrlich gesagt, ist für mich (nur meine persönliche Meinung) alles unter 12 Monaten eh mehr eine sehr innige Liebschaft, denn eine Beziehung.


    Wäre es umgekehrt, sprich ich wäre ein Mann und eine Frau wäre trotz Verhütung -welche meiner Meinung nach korrekt war- schwanger geworden, würde ich auch annehmen, dass sie mich betrogen hat und ebenso einen Test verlangen.


    Sowas wäre für mich auch in einer so kurzen Zeit einfach eine Sache, wo sich einfach noch nicht genug Vertrauen -zumindest in so einer Sache- aufgebaut haben kann, um das einfach so blind zu glauben.


    Würde ich jetzt schwanger sein und wäre in derselben Lage, würde ich dem Mann einem solchen Test zustimmen und das einfach nicht zu sehr persönlich nehmen, so lange er mich mit dem Thema dann aber auch zumindest so lange in Ruhe lässt, bis man die Ergebnisse hat, mir dann also quasi ein Vertrauensvorschuss gibt, bis es so weit ist.

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    Wie ich schon gesagt habe, es ist okay für mich, wenn er diesen Test möchte, wenn er vernünftig mit mir darüber reden würde. Aber mir Vorwürfe machen und mich dann ignorieren, tut weh und geht meiner Meinung nach gar nicht. Wir sind beide erwachsen und sollten uns auch so verhalten

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    lady2802 schrieb:

    Wie ich schon gesagt habe, es ist okay für mich, wenn er diesen Test möchte, wenn er vernünftig mit mir darüber reden würde. Aber mir Vorwürfe machen und mich dann ignorieren, tut weh und geht meiner Meinung nach gar nicht. Wir sind beide erwachsen und sollten uns auch so verhalten

    Verletzte Menschen reagieren leider nicht immer "erwachsen" und "vernünftig".

    Vermutlich wird euch beiden eine kleine Kontaktpause helfen, zur Ruhe zu kommen, die Gedanken und Gefühle zu sortieren und sich für die kommenden Herausforderungen zu stärken.


    Alles Gute für die Schwangerschaft und dass ihr dem Kind gute Eltern werdet, als Paar oder nicht @:)

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    bambi91 schrieb:

    Wenn ein Vaterschaftstest verlangt wird, ist des ja wohl selbstredend eine unterstellung, dass fremdgegangen wurde.

    Ich würde in einem solchen Fall dem Mann zusammen mit der Mitteilung über die Schwangerschaft sagen, dass ich einen Vaterschaftstest nach der Geburt für selbstverständlich halte, weil wir uns ja erst so kurz kennen, es also von mir aus "anbieten". Wo soll das vertrauen nach so kurzer Zeit herkommen? Ich würde Zweifel von mir aus ausräumen wollen, denn im Gegensatz zu der Frau KANN sich der Mann nicht hundertprozentig sicher sein, dass es wirklich sein Kind ist. Und um ihn nicht in die unangenehme Situation zu bringen, einen Vaterschaftstest zu verlangen, würde ich nur dann darauf verzichten, wenn er es explizit auf keinen Fall möchte.


    Vorwürfe und Riesentheater und anschweigen: bah. Klar, man ist Mensch und so weiter, aber ich hätte keine Lust darauf, einen erwachsenen Menschen mit so einem Krisenverhalten in meinem Leben zu haben. Und da ist er als Vater des eigenen Kindes. Das würde mich wirklich sehr unglücklich machen. Kann man hoffen, dass er sich berappelt, aber wenn da nicht eine Menge Vernunft und Einsicht hinterherkommt, die mein Bild von ihm wieder ein gutes Stück rehabilitiert, würde ich denken, armes Ich, armes Kind, echt scheiße gelaufen, so einen Typen braucht keiner.


    Ist halt so. Aber wie gesagt, vielleicht berappelt er sich ja noch halbwegs.

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    Shojo schrieb:

    Ich würde in einem solchen Fall dem Mann zusammen mit der Mitteilung über die Schwangerschaft sagen, dass ich einen Vaterschaftstest nach der Geburt für selbstverständlich halte, weil wir uns ja erst so kurz kennen, es also von mir aus "anbieten". Wo soll das vertrauen nach so kurzer Zeit herkommen? Ich würde Zweifel von mir aus ausräumen wollen, denn im Gegensatz zu der Frau KANN sich der Mann nicht hundertprozentig sicher sein, dass es wirklich sein Kind ist. Und um ihn nicht in die unangenehme Situation zu bringen, einen Vaterschaftstest zu verlangen, würde ich nur dann darauf verzichten, wenn er es explizit auf keinen Fall möchte.

    Stimmt schon, aber der Ton macht ja bekanntlich die Musik.
    Ich vermute mal, dass das keine sachliche, ergebnisoffene "Hey, ich würde gerne einen Vaterschaftstest machen"-Frage war, sondern bereits in eine Richtung tendierte.
    Dazu passt auch, dass er in Erwägung zog, dass sie sich die ganze Schwangerschaft ausdenkt.

    Kann natürlich auch sein, dass er das recht vernünftig gesagt hat und die TE gerade wegen der Situation etwas anders darstellt (was ja normal wäre, wnn man gerade maximal enttäuscht und angepisst ist).
    Oder dass er sonstwelche schlechten Erfahrungen hat, das schonmal im Bekanntenkreis erlebte etc. und nun leicht ängstlich ist, man könnte ihm ein Kind unterjubeln.

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    Lady


    Du bist ganz schön empfindlich. Wenn du auch bei ihm so reagierst, kann ich sogar fast verstehen, warum er dir aus dem Weg geht.


    Ich weiss wirklich nicht, was du erwartest. Du kennst diesen Mann erst 4 Monate, was das mit euch ist, hat er dir bisher nicht gesagt, während du ihn als Freund bezeichnest. Die wenigsten Männer freuen sich in so einer Situation über unerwartete Vaterfreunden, anstatt jetzt deine Energie über sein Fehlverhalten zu verschwenden, solltest du lieber schauen, wie du das alleine hinbekommen willst mit 2 Kindern.

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    gato schrieb:

    Lady


    Du bist ganz schön empfindlich. Wenn du auch bei ihm so reagierst, kann ich sogar fast verstehen, warum er dir aus dem Weg geht.


    Ich weiss wirklich nicht, was du erwartest. Du kennst diesen Mann erst 4 Monate, was das mit euch ist, hat er dir bisher nicht gesagt, während du ihn als Freund bezeichnest. Die wenigsten Männer freuen sich in so einer Situation über unerwartete Vaterfreunden, anstatt jetzt deine Energie über sein Fehlverhalten zu verschwenden, solltest du lieber schauen, wie du das alleine hinbekommen willst mit 2 Kindern.

    Da wären wir doch aber wieder bei dem Punkt: sie freut sich sicher auch nicht mega drüber und kann aber nicht einfach aus der Situation raus.


    Wer fi..en will, muss halt damit rechnen, dass eine Schwangerschaft entstehen kann. Egsö ob nach einem Tag, einer Woche oder einem Jahr.

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    Na ja, wenn man zu schnell rumpoppt ohne erst die Beziehung zu festigen muss man sich nicht wundern wenn der Schuss nach hinten los geht.

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    Wohl oder übel steht er jetzt als Vater da. Er hätte es sich früher überlegen sollen ob er mit ihr eine Bindung. Irgendwie nehmen es zu viele Männer viel zu leicht sich über Sex, Verhütung und deren Folgen sich vorab schon zu informieren. Die aufkommenden Kosten kommen meist erst danach ins Bewusstsein.

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    auch nicht alle Leute/Männer, die bewusst ein Kind zeugen machen sich darüber Gedanken, ob sie es sich leisten können bzw. manche wissen genau, dass sie es eigentlich nicht können udn das hält sie auch nicht ab.

    Bin mir nicht sicher, ob das finanzielle Argument soooo eine Rolle bei der Kinderplanung spielt....

    weil es bei ungeplanten Schwangerschaften immer so betont wird....

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    an_re schrieb:

    Na ja, wenn man zu schnell rumpoppt ohne erst die Beziehung zu festigen muss man sich nicht wundern wenn der Schuss nach hinten los geht.

    Naja, die beiden sind 4 Monate zusammen.. Wie lange soll man denn warten deiner Meinung nach bis zum Sex? Und "zu schnell" ist subjektiv. Für mich gehört es auch nach ein paar Dates hinzu, dass man dann anfängt, Sex zu haben, da Sex auch für eine innigere Bindung sorgt.