luis

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    Ganz logisch betrachtet müssten Frauen doch in der Zeit, wo sie fruchtbar sind, zumindest einmal im Monat extrem rallig sein.

    Nur wenn man die anderen evolutionär wirksamen Komponenten ausblendet. Der Mensch als soziales und körperlich schwaches Tier stirbt ohen Artgenossen schnell. Frau braucht also vorallem einen verlässlichen Kumpanen zum aufziehen des Nachwuchses, das es dann aber sein Nachwuchs sein muss ist für sie biologisch gesehen verdammt zweitrangig, denn ihrer ist es in jedem Fall. ;-) ;-) So macht eine erhöhte Libido zu Beginn einer Bindung durchaus Sinn. In der Studie zeigte sich ja auch das gerade Frauen die sich in ihrer Beziehung wohl fühlen Interesse an anderen Männern zeigten. Man könnte also berechtigt mutmaßen das diese Frauen sich sicher genug fühlen um sich woanders Gene zu holen weil die Bindung fest genug ist danach nicht alleine da zustehen. Wenn man eben nur auf dieser Eben argumentieren will.


    In der Hochfruchtbaren Zeit stehen sie jedenfalls nachweislich eher auf die Männer mit eckigem Kind und so, während sie ansonsten den weicheren Typ mit weniger Testosteron bevorzugen. Und antürlich hat man nie alle gefragt und es ist nicht klar in wie weit sozialisation da mit reinspielt, da müsste man dieselbe Studie in andern Kulturkreisen wiederholen und sehen wie das dort variiert damit man das einschätzen kann. Nur kann man halt solche Fragen nicht in jeder Kultur stellen. ;-)

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    Man muss nicht, aber man kann.

    Sicherlich, ich frage mich nur, warum man sich das heraus nimmt? (Um mal bei dieser Formulierung zu bleiben) - also über die Liebe anderer so zu urteilen :(v Was möchte man damit bezwecken?

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    Wenn jemand bleibt, weil er Angst vor Trennung hat, das dann aber mit Liebe begründet, so ist DAS aus meiner Sicht falsch gedeutet.


    SilkPearl

    Findest Du, ich urteile damit? Verstehe ich nicht. Ich denke etwas an, ich stelle es in den Raum. Aber urteilen? ???

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    Findest Du, ich urteile damit?

    Nein, das hatte ich noch nicht gelesen, als ich meinen Beitrag verfasst habe. Das ist ja im Grunde "vorgeschobene" und nicht "falsch gedeutete" Liebe, was du da beschreibst. Ich bezog mich auf das hier:

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    Natürlich machen viele Leute einiges mit, bevor sie gehen. Ob dahinter falsch gedeutete Liebe steht oder ein schwaches Selbstwertgefühl oder, was das Wahrscheinlichste ist, beides - auf jeden Fall die Angst und Sorge, allein zurückzubleiben und oft auch, niemanden mehr zu finden, der einen endlich so nimmt, wie man ist.

    Ich schrieb ja auch, dass von Bequemlichkeit bis Liebe alles denkbar ist. Manche bleiben sicher aus Angst. Angst vor einer Veränderung, Angst vor dem Alleinesein usw. Aber manche bleiben eben auch aus Liebe. Einfach nur aus Liebe. Weil sie mit diesem Menschen zusammen bleiben möchten, auch ohne Sex. Obwohl der Sex ihnen fehlt. Sie verzichten aus Liebe. Und mich irritiert, dass Liebe (nicht falsch gedeutete, sondern einfach tiefe innige Liebe) nicht vorkommt bei dir. Sondern eben nur die Variante "falsch gedeutete Liebe" oder "schwaches Selbstwertgefühl" o.ä.

    danae


    Ich wollte damit nur sagen, dass ich nicht daran glaube, dass viele viele Frauen naturgegeben Sexmuffel sind.


    Es gibt doch immer ganz viele Faktoren, warum jemand so und so ist und es gibt ja auch Männer, die nicht so oft Sex wollen zum Leidwesen einiger Frauen. Da sollten sich dann halt die zusammentun, die ähnlich oft/selten wollen.

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    In der Hochfruchtbaren Zeit stehen sie jedenfalls nachweislich eher auf die Männer mit eckigem Kind

    ;-D ;-D Du meinst wohl mit eckigem Kinn ;-D ;-D

    Sicher kann man auch aus echter Liebe bleiben. Nur meine ich, man möchte dann doch nicht, dass der andere andauernden Mangel leidet.


    Aber vielleicht ist "man" an dieser Stelle das Falsche, sondern angebrachter wäre: Ich würde es nicht wollen. Ich würde daran leiden und glaube nicht, dass ich es einfach darauf beruhen lassen könnte.

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    Kann ja gut möglich sein, dass die Threadeinstellerin in diesem Faden nach Entschuldigungen für ihre eigenen Sexverweigerungen sucht. ;-D


    (_blueVelvet_)

    Ich würde eher vermuten, dass sie sich selbst dafür auf die Schulter klopfen möchte, dass sie trotz Unlust noch Sex mit ihrem Partner hat, weil sich das so gehört. Und weil ihr das eigentlich stinkt und sie damit nicht allein sein möchte, werden alle Frauen, die das nicht tun, einfach mal schnell verurteilt...

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    man möchte dann doch nicht, dass der andere andauernden Mangel leidet.

    Eben. Genau so, wie man aus echter Liebe verzichten kann und das gerne, kann man aus echter Liebe aushäusigen Sex gönnen.


    Ich würde nämlich auh niht wollen, dass jemand, den ich liebe, mir zuliebe auf etwas vezichtet, was für ihn wichtig ist. Ih stelle mir das ganz schrecklich vor, wenn jemand sich dann so beschränken muss weil ich nicht mehr kann {:(

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    Man könnte ja auch von dem, dem die Libido abhanden gekommen ist, verlangen, dass er - aus Liebe - dem anderen auswärtiges Vergnügen gönnt.

    Das ist ja auch ganz häufig so, nur nicht immer explizit ausgesprochen.


    Vielleicht gar nicht immer aus Liebe, sondern weil man seine Ruhe haben will. ;-D