@ sensibelman

    Hm....grundsätzlich gebe ich dir recht.


    Aber in dieser speziellen Situation war es wohl so, dass sie ihren Teil im sexuellen Bereich sehr schnell nach Komplettwerdung der Familie eingestellt hat. Folglich ist die alltags-normal-funktionierende Beziehung der Eltern, die Beziehung die die Kids seit sie sich erinnern können, kennen....Kurz: Sie kennen nur den Ist-Zustand und keine Veränderung oder ein anderes "vorher."


    LG

    @ wave

    Klar,passt das. Im Alltag nimmt er es notgedrungen hin, es wird nicht drüber gesprochen/gestritten. Jeder widmet sich seiner Rolle als Elternteil, beide existieren eher unsexuell im Alltag ohne Gelegenheit( für ihn), beide gehen ihren Jobs nach, haben Hobbies...da kann die praktizierte sexuelle Ebene gut ausgeblendet werden. Für sie sowieso und für ihn in der Praxis auch,aber eben nicht in der Theorie. Ihn beschäftigt das,es fehlt ihm.


    Bietet sich tatsächlich mal ne Gelegenheit, dann versucht er die logischerweise zu nutzen,wenn auch nur fürs Sparprogramm.


    LG

    Zitat

    Sie kennen nur den Ist-Zustand und keine Veränderung oder ein anderes "vorher."

    Glaube mir, viele Kinder spüren, dass irgendetwas nicht stimmt (neben den Vergleichen mit anderen Familien). Sie merken, wie die Eltern miteinander umgehen. Dazu bedarf es keiner Vergleiche (glaube mir, ich kann mich an meine Kinderzeit recht gut erinnern).

    @ danae

    Was soll Ihnen da auffallen?!


    Sie sind wohl kaum im Schlafzimmer anderer Erwachsener dabei. ;-)


    Die beiden gehen normal miteinander um, freundlich, er selbst sagt ja sogar, dass sie im Alltag als Eltern, Berufstätige super eingespielt sind, ein gutes Team. Nur halt im Bett nicht.


    LG

    @ Lian Jill

    Gelegenheit bedeutet,wenn die Kids beide mal außer Haus sind, dann startet er einen Versuch zu sexueller Aktivität. Da es aber auch dann keinen Sex gibt , sondern nur Handjob, meinte ich das mit Sparprogramm.


    LG

    Zitat

    Bietet sich tatsächlich mal ne Gelegenheit, dann versucht er die logischerweise zu nutzen,wenn auch nur fürs Sparprogramm.

    Das finde ich völlig unwürdig und armselig. :|N


    Und da fragst du noch, warum er ein Waschlappen ist...

    @ sensibelman

    Also, sie hat scheinbar allen Grund eher glücklich zu sein. Es läuft wie sie will. Er ist (bisher) treu, der Familienalltag ist eingespielt, Job, Kinder....aus ihrer Sicht läuft es wie ein Uhrwerk.


    Für ihn auch....bis auf den sexuellen Part.


    LG

    @ sensibelman

    Glück oder Unglück hängt ja von den jeweiligen Konstellationen / Bedürfnissen ab.


    Man kann es ja einerseits akzeptieren, dass ab einem gewissen Punkt der Sexualtrieb sehr abnimmt oder man kann es bedauern und darunter leiden. Beides sind legitime und vielfach praktizierte Umgangsweisen. Richtig sauer werde ich nur dann, wenn sich Außenstehende eine Wertung wie "ungaublich... herausnehmen" erlauben.


    (und ja, ich weiß, dass du nicht nachvollziehen kannst, dass die "Erwartung" von Sexualität durchaus auch belastend sein kann).

    Zitat

    Und da fragst du noch, warum er ein Waschlappen ist...

    Ich vermute mal stark, wenn der Frau ein "heißer Hirsch", ein weniger langweiliger und leidenschaftlicher Mann über den Weg läuft, dass die Libido der Frau wieder hochschnellt- aber nicht für diesen Mann ...

    Was ist so falsch daran?


    Über Monate (!!!!) gibt es Null sexuelles Miteinander....da ist es doch klar, das man die Gelegenheit freudig erwartet.


    Ein banales Beispiel: Du bekommst dein Lieblingsessen höchstens alle 3- Monate mal zu essen. Du magst diese Speise so gern.... Dann steht nach langem Verzicht eine kleine Portion davon auf dem Speisezettel....da freust du dich doch. ;-)


    LG