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    Ich meinte natürlich Trennung. Dass lLedige sich nicht scheiden lassen können, ist schon klar. Hihi....

    Dachte ich mir schon, aber wer wär ich, mir so eine Gelegenheit entgehen zu lassen :-p

    Bei unverheiratet Zusammenlebenden, die ihre jeweilige Arbeit behalten, gibt es keine Unterhaltszahlungen, weswegen so viele Geschiedene jammern und flennen - das war der eigentliche der Ursprung meines Beitrags, das Gejammere bzgl. der Unterhaltszahlungen an den geschiedenen Ehepartner.

    @ sensibelman

    Hast du Kinder?


    Wohnst du in einer größeren Stadt?


    Hier geht der Kiga bis 12 h und Mann zusätzlich bis 13h buchen.


    Wie soll dann Vollzeit von 8-12 oder maximal 13 h funktionieren???


    Wo gibt's diese Berufe?


    Es ist absolut Ermessenssache, aber nach meinem Ermessen geht es gar nicht dass ein 6 jährigem Schulkind um 13 h nach Hause kommt und niemand ist da! Zumindest nicht als Regelfall.


    Und Ganztags-Grundschulen? Gibt's leider auch nicht überall.


    Folglich ist je nach Region Berufstätigkeit plus jüngere Kinder ( unter 10 J) recht heikel bzw oftmals ein Höchstleistung der Organisation.


    LG

    Ich habe vermutlich mehr Kinder großgezogen, als du jemals haben wirst. Ja, ich wohne in der zweitgrößten Stadt Deutschlands- da bin ich ganz bewusst hingezogen- auch im Interesse der Kinder.

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    aber nach meinem Ermessen geht es gar nicht dass ein 6 jährigem Schulkind um 13 h nach Hause kommt und niemand ist da! Zumindest nicht als Regelfall.

    Zu meiner Schulzeit gab es von der 1.-4. Klasse einen Schulhort- den ich aber eigentlich nicht gebraucht hätte (es gab Kinder, die sind um 13:00-14:00 Uhr nach Hause, nachdem sie in der Schulspeisung Mittag gegessen hatten.).


    Wenn die Möglichkeiten der Kinderbetreuung so mager sind, so liegt es an euren Kommunal- und Landespolitikern und vielmehr noch an den Wählern. Ach ja, ich vergaß- ist ja eine katholische Gegend- da gilt ja nach dem Selbstverständnis: Frau kümmert sich um die Kinder, steht am Herd und putzt die Wohnung.


    Kindergarten und Ganztagsbetreuung ist ja abgrundtief böse ... warum auch immer ...

    Zitat

    Wie soll dann Vollzeit von 8-12 oder maximal 13 h funktionieren ?

    Es war mal eine 35 h Arbeitswoche angestrebt- das sollte eigentlich der Normalfall sein. Dass es nicht so ist, hat viel mit Ausbeutung und teilweise unsinnigen Arbeitszeitregelungen und noch viel mehr mit überbordenden vollkommen überflüssigen Arbeitsaufgaben (Bürokratie- und Abrechnungsunwesen) zu tun. Ich habe es aufgegeben, mich darüber aufzuregen- die Leute wollen es ja offenbar so und finden 1000-de Gründe warum es so sein muss- anstatt darüber nachzudenken, wie es anders gemacht werden könnte ...


    Ich habe eine Beruf mit Anteilen flexibler Arbeitszeiten gewählt. Gut für Kinder.

    ich denke das passiert auch weil die Frau irgendwann ihren Partner nicht mehr aufregend findet und die erotische Spannung für sie vollkommen erloschen ist. Wenn die Gefühle auch nicht mehr die gleichen sind und der Partner nur noch ein Lebenspartner auf der Basis guter Freund geworden ist dann ist das sexuelle verlangen ganz weg.

    @ laura

    Die Möglichkeit dass nach vielen Jahren sich beide nicht mehr so aufregend finden,ist sicher nicht so ungewöhnlich. Aber muss Sex immer aufregend sein? Kann man nicht auch soliden vertrauten unaufgeregten Sex haben? Sex der einfach dazu gehört wie Essen und Schlafen. Anfangs sicher aufregender u verrückter.


    Oh, ich weiß....da schreien gleich viele auf. Sex nur bei purer Wolllust, ekstatische Aufregung... ;-D Beides ist nett,verpufft aber doch meist nach 10 und mehr Jahren.


    Sex kann doch auch einfach vertraut sein ohne die große Vor-bzw Verführung.


    Wer brennt schon nach vielen Jahren ein orgastisches Feuerwerk ab? ;-D


    Jetzt schreien wieder ganz viele....doch hier ich... ]:D


    LG

    @ uvg

    Wenn es beiden wurscht ist, dann ist es doch ok. Dann sind beide einer Meinung und keinem fehlt aktiv was.


    Aber wenn es nur einem Part wurscht ist und dem anderen nicht...kann man dann nicht einfach soliden Gewohnheitssex haben?


    Man kann doch einfach den Sex als einen von vielen Teilen auch nach vielen Jahren in einer Beziehung integriert lassen, vielleicht seltener und weniger aufregend, aber doch noch ein Teil vom Ganzen.


    Wie heißt es so schön "Gar kein Sex ist auch keine Lösung." ;-D


    LG

    Dieser Faden fühlt sich beim Lesen an, als ob man einen Sack gemischter Nüsse schüttelt - und jede Nuss schreit sowas wie "Walnüsse knackt man NUR auf diese Weise, also gilt das auch für alle anderen Nüsse!", "Wir Paranüsse haben das härteste Leben ever, also gelten für uns andere Knackbedingungen!", "Haselnüsse werden sowieso grundsätzlich missbraucht, da sollen sich die anderen mal nicht so anstellen!" vor sich hin. Das funktioniert so nicht. ;-D


    Ich weiß, das Bild war ein wenig bemüht, aber ihr redet hier dermaßen aneinander vorbei, vergleicht völlig unterschiedliche Beziehungen, völlig unterschiedliche Lebensbedingungen. Und werft dann noch etwas zu aufgeregt eure eigenen Erfahrungen mit rein. Das wird nichts.


    ontopic: ich kenne Frauen, die so sind. Ich kenne auch die Männer dazu, die haben sich arrangiert. Oder getrennt. Ich kenne auch Männer, die keinen Sex mehr wollten. Ich kenne auch die Frauen dazu, die haben sich arrangiert. Oder getrennt.


    Sind wir jetzt klüger? Nein.

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    Die Möglichkeit dass nach vielen Jahren sich beide nicht mehr so aufregend finden,ist sicher nicht so ungewöhnlich.

    Langeweile ist selbst produziert- klar wird es langweilig, wenn man auf dem Status quo beharrt und sich nichts Neues einfallen lässt oder wenn man die Langeweile nicht verhindert (dabei geht es vor allem um das Leben im Alltag aber auch beim gegenseitigen erotische-sexuellem "Umwerben"- da gibt es unendlich viele Möglichkeiten.

    Zitat

    Aber muss Sex immer aufregend sein? Kann man nicht auch soliden vertrauten unaufgeregten Sex haben? Sex der einfach dazu gehört wie Essen und Schlafen.

    Naja, ich finde, der Sex sollte schon aufregend und spannend sein- unser Körper bietet da ja schon eine Menge von Natur aus mit- das braucht man nur noch zu "würzen" ...

    Zitat

    Japp. Brrr. Finde ich weder bei Mann noch bei Frau in irgendeiner Weise attraktiv, so ein Genöle.

    Geht mir auch so und dafür müssen das nichtmal mehr meine Partner sein. :=o :=o


    enigmatic


    Und, weßt du wie die dazugehörenden Ex-Frauen finanziell dastehen? Immerhin bilden alleinerziehende Frauen einen großen Teil der in prekären finanziellen Umständen lebenden Menschen.


    https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressekonferenzen/2010/Alleinerziehende/pressebroschuere_Alleinerziehende2009.pdf?__blob=publicationFile


    Die Mehrkosten einer Trennung tragen alle, das ist einfach so.


    Der Mann ist nicht immer Schuld wenn es um Probleme geht, er ist nur selbst Schuld. Schuld ist sowieso müßig aufzuteilen. Hier aber geht es um die simple Verantwortung die man für das eigene Wohlergehen, die eigene Lebenssituation hat. Bisher übernimmt er die gar nicht sondern überlasst alles ihr. Und dann muss er eben auch mit dem Leben was sie entscheidet und sie entscheidet naturgemäß so wie es ihr am bestens erscheint.


    Süntje


    Das ist doch ein wenig eindimensional oder? Da ist ja nicht nur sein Leid sondern auch all ihre Gefühle über die wir nichts wissen. Vielleicht fühlt sie sich von ihm auch schlicht degradiert und als Frau total austauschbar? Sein Verhalten lässt dies Gefühl hier jedenfalls aufkommen und das kann sehr verletzend sein, aber interessiert das hier? Nö.


    Er hat ein Problem und ich für meinen Teil will an meiner Seite einen Mann der dies dann auch anspricht, von sich aus Lösungsansätze entwickelt und sich eben seinem Interesse entsprechend engagiert. Wenn er nichts sagt nehme ich mal an das es für ihn so wie es ist zumindest in Ordnung ist. Kinder hab ich schon, da trag ich die Verantwortung im Ramen dessen was sie noch nicht können, mein Mann aber soll davon auch was tragen, nicht ich was von seiner Selbstverantwortung.

    @ Licht am Horizont

    Ob das so ist oder nicht, ist für das Grundthema nicht zielführende. ;-D


    Aber was soll an Gewohnheitssex schlimm sein? So schlimm, dass man es ganz lässt?


    Derjenige der darauf verzichten könnte ( ohne tatsächliche Abneigung), der sozusagen so eine Achselzuckende Meinung dazu hat, wird doch nicht unglücklicher dadurch.


    Und der Part dem es nicht Wurscht ist, bleibt vielleicht gleichbleibend ausgeglichen und muss nichts missen.


    Ich verstehe da die massiven Haltungen nicht so ganz...wenn es einfach dazu gehört, verändert im Aufregungsgrad natürlich, dann kommt es weder auf der einen noch auf der anderen Seite zu sturköpfigen Haltungen a La " Sex gibt's nicht mehr!" Bzw "Sex will ich aber!"


    LG