Um das zu entschlüsseln, müsste man wohl erstmal schlüsslig erklären, warum man gerade und so gut wie ausschliesslich beim Sex auf diese Exklusivität besteht. Aber da bin ich wirklich überfragt.

    Oluf

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    Der Entschluss wir meistens nicht von heute auf morgen kommen. Jedenfalls nicht bei meiner Frau. Es wird allmählich weniger, langweiliger, bis nichts mehr da ist.

    Und das nimmt man einfach so hin? Gut, lassen wir deine Frau Eure Beziehung außen vor....


    Drum - man merkt es, es passiert nicht von heute auf morgen und auch nicht über Nacht. Und gerade drum verstehe ich nicht, dass es zu einem Problem wird, das eine Beziehung belastet. Ich redete immer mit meinen Frauen und hatte immer Partnerinnen, die Lösungen suchen. Ich bin kein Mann der jammert weil er nicht hat und ich hatte nie Frauen die verlegen waren Dinge auszusprechen. Darum wäre es sehr früh kommuniziert. Und wenn sie mir sagt "Ich mag keinen Sex mit dir weil du mich im Bett langweilst!" dann hätte etwas, womit ich arbeiten kann.

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    Und wenn genau das fehlt ??? ? Jedenfalls in Bezug auf Lieber, Sex und Partnerschaft?

    Wenn sie nicht damit umgehen kann, dass ich etwas will, das sie mir nicht geben mag, dann fehlt es. Es liegt natürlich auch an mir ihr deutlich zu machen, dass sie meine Liebe ist und Exklusivität genießt.


    Ich denke grundsätzlich, dass je größer die Eifersucht, desto kleiner das Selbstbewusstsein. Eifersucht ist einer Frau wie ich sie mir vorstelle nicht würdig.

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    Da vertraue ich aber nicht mal mir selbst.

    Das weiß man nie!

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    Man hat es aber mit zwei komplett unterschiedliche Sichtweisen auf der gleichen Situation zu tun. Meine Frau (und viele andere) würden behaupten, der Mann wäre triebgesteuert, total egoistisch und würde wegen einen kleinen Spaß, eine Ehe zerstören, betrügen, Kinder und Familie vernachlässigen, usw.

    Ehrlich, deine Frau geht mir auf den Geist.... ;-) @:)


    Wer spricht denn von betrügen? Und dass diese Männer (und auch Frauen) Kinder und Ehepartner vernachlässigen ist doch Blödsinn. Und ich glaube, dass wenn eine Einigung im Raum steht s,o etwas die Ehe weniger oder zumindest nicht mehr zerstört als der Frust der geschoben wird, wenn einer sich benimmt wie deine Frau und einer es frustriert mit sich machen lässt, so wie du. Echt, einen Tod werdet oder müsst ihr sterben. Entweder sie oder du.


    Es zeigt mir, dass eine solche Frau (nicht jetzt deine, die kenne ich nicht - generell eine Frau, die etwas nicht duldet weil sie es nicht gibt) nichts weiß mit sich anzufangen und einen Mann will, der keusch neben ihr auf dem Sofa sitz. Ist diese Frau dann glücklicher, entspannt das die Situation oder wähnt sie sich in der Annahme, dass alles paletti ist?

    sicklittlemonkey

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    Um das zu entschlüsseln, müsste man wohl erstmal schlüsslig erklären, warum man gerade und so gut wie ausschliesslich beim Sex auf diese Exklusivität besteht.

    Meine Ex-Frau und ich hatten diese Exklusivität des Sexes aufgehoben. Es gabt ein paar Regeln und die Nr. 1 war keine Lügen und 1B war immer Saver Sex! Aber auch da haben wir uns heran gestritten.


    Wenn man vom Partner verlangt, dass wenn er zu Hause keinen Sex mehr bekommt er ihn auch nirgends wo anders haben darf, dann ist das eine Ausübung von Macht, ein Ausdruck von Besitzdenken, sich selbst das erhabene Gefühl zu verleiher exklusiv zu sein, sich vorzugaukeln, dass der Partner mich und nur mich liebt. Es ist Augenwischerei und Ausdruck, dass man blind in der Annahme lebt, etwas Einzigartiges und Eimaliges zu sein.


    Dann ist man vielleicht mit jemandem, der einen glücklich macht. Aber man ist niemand, der einen glücklich macht weil man die Exklusivität braucht und sich ein klein wenig mehr wert zu sein.


    Hat man das überwunden, distanziert man sich davon, nimmt man die Exklusivität nicht als Maßstab dafür, wie wertvoll man dem anderen ist dann kann es funktionieren.

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    Wenn man vom Partner verlangt, dass wenn er zu Hause keinen Sex mehr bekommt er ihn auch nirgends wo anders haben darf, dann ist das eine Ausübung von Macht, ein Ausdruck von Besitzdenken, sich selbst das erhabene Gefühl zu verleiher exklusiv zu sein, sich vorzugaukeln, dass der Partner mich und nur mich liebt. Es ist Augenwischerei und Ausdruck, dass man blind in der Annahme lebt, etwas Einzigartiges und Eimaliges zu sein.

    Wieso ist es erst ein Ausdruck von Besitzdenken etc., wenn es zuhause keinen Sex mehr gibt?

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    Wenn man vom Partner verlangt, dass wenn er zu Hause keinen Sex mehr bekommt er ihn auch nirgends wo anders haben darf, dann ist das eine Ausübung von Macht, ein Ausdruck von Besitzdenken, sich selbst das erhabene Gefühl zu verleiher exklusiv zu sein, sich vorzugaukeln, dass der Partner mich und nur mich liebt. Es ist Augenwischerei und Ausdruck, dass man blind in der Annahme lebt, etwas Einzigartiges und Eimaliges zu sein.

    Also, damit diese "Macht" funktioniert, braucht es einen ziemlich devot veranlagten Mann. So ein Verbot und gleichzeitige Göttinnenanbetung funktioniert nur, wenn der Mann auch mitspielt.


    Sexuell frustrierte Männer beten ihre Frauen idR nicht an, sondern sind sauer auf sie. Und das wissen auch die dazugehörigen Frauen.

    Zitat

    Wenn eine Frau von mir verlangt, dass ich akzeptiere, dass sie keinen Sex mehr möchte dann würde ich von ihr erwarten, dass sie akzeptiert, dass ich mir für diese Bedürfnisse eine Frau suche, die das mit mir teilt. Es wäre alternativlos.

    Eben nicht, da auch hier das Veranlasserprinzip gilt: Sofern eine Frau dem Ehemann mitteilt, daß sie keinen Sex mehr möchte, läge es allein in ihrer Veranwortung, dafür zu sorgen und dies einzurenken, für den Ehemann eine Frau zu finden, mit der der Ehemann mit ihrem Einverständnis seinen Hormonhaushalt zu regeln vermag. - Vielleicht gibt es da jemanden in der Familie, mit dem der Ehemann nicht verwandt ist?

    Zitat

    Sofern eine Frau dem Ehemann mitteilt, daß sie keinen Sex mehr möchte, läge es allein in ihrer Veranwortung, dafür zu sorgen und dies einzurenken, für den Ehemann eine Frau zu finden, mit der der Ehemann mit ihrem Einverständnis seinen Hormonhaushalt zu regeln vermag.

    Genauso wie sie dafür verantwortlich ist, dass sein Essen auf dem Tisch steht und die Pantoffeln und die Zeitung bereitliegen?

    Finde den fadentitel sehr interessant.


    Ich sehe es selbst viel im Bekanntenkreis. Oft ist es nach einer Geburt oder einfach der zahn der Zeit das alles einschläft. Da kommt der praktische kurzhaarschnitt. ...die birkenstock. .. das Interesse der tupperware wächst. ..man schminkt sich nimmer usw. .... die Männer meckern. .. sind unzufrieden. .und klar, öffnen die Augen für die anderen Damen.


    Find s halt schwierig wenn zum größten Teil die Frauen so nachlassen. Was spricht gegen quickis. ... mal Pumps und roten Lippenstift um den eigenen mann am haken zu halten ?

    sicklittemonkey

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    Wieso ist es erst ein Ausdruck von Besitzdenken etc., wenn es zuhause keinen Sex mehr gibt?

    Ist es nicht. Es ging hier nur im Sex in der Partnerschaft in diesem Faden, deshalb brachte ich es in den Kontext. Wenn man will, dann kann man das, je nach Veranlagung, auf alle Aspekte einer Partnerschaft beziehen.

    Zitat

    Also, damit diese "Macht" funktioniert, braucht es einen ziemlich devot veranlagten Mann. So ein Verbot und gleichzeitige Göttinnenanbetung funktioniert nur, wenn der Mann auch mitspielt.

    Richtig, und diese Männer warten dann still und frustriert, dass die Götting vielleicht doch ihre Meinung ändern mag oder ihre Lust auf ihn zurück entdeckt. Und sie sind zufrieden, wenn sie bei der Dame mal der Gnade halber am Geburtstag oder Weihnachten zum Zuge kommen, natürlich verlangen diese Damen dafür auch was. Bei diesen Damen muss er ganz schön daher kriechen.

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    Sexuell frustrierte Männer beten ihre Frauen idR nicht an, sondern sind sauer auf sie.

    idR würde ich nicht sagen, die, die sauer sind, suchen dann nicht selten heimlich eine Affäre und trennen sich dann oft. Die Ehefrau lebt dann in der frustrierten Annahme, dass es nur wg. dem Sex war - der geile Bock hat mich wegen einer anderen verlassen, sie macht es besser und öfter als ich, ist dann oft der selbst mitleidige und noch frustrierterer O-Ton der Verlassenen

    Urs

    Zitat

    Sofern eine Frau dem Ehemann mitteilt, daß sie keinen Sex mehr möchte, läge es allein in ihrer Veranwortung, dafür zu sorgen und dies einzurenken, für den Ehemann eine Frau zu finden, mit der der Ehemann mit ihrem Einverständnis seinen Hormonhaushalt zu regeln vermag. - Vielleicht gibt es da jemanden in der Familie, mit dem der Ehemann nicht verwandt ist?

    Das ist nicht dein ernst, oder? Du willst mich auf den Arm nehmen.


    Da ist der Mann ja in doppelter Abhängigkeit von ihr. Zum einen muss sie ihm "erlauben" sein Bedürfnis nach Sex bei einer anderen Frau zu befriedigen und dann muss sie die auch noch finden und absegnen! Wer lässt sich denn darauf ein? Was für ein

    lässt das mit sich machen? Bzw. was hat dieser Mann schon vorher alles mit sich machen lassen?


    Wenn sie dem Ehemann mitteilt, dass sie keinen Sex mehr möchte darf sie sich mit ihm überlegen, wo das Problem liegt, und was die Lösung ist.


    Vielleicht ist sie ja froh, wenn er mit einer anderen Sex hat?

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    Also, damit diese "Macht" funktioniert, braucht es einen ziemlich devot veranlagten Mann. So ein Verbot und gleichzeitige Göttinnenanbetung funktioniert nur, wenn der Mann auch mitspielt.

    Ach und, vielleicht denken diese Damen auch nur, Macht zu haben und die Männer nehmen das bestimmende Verhalten der Frauen einfach so hin. Gibt es auch. Ich habe das im Bekanntenkreis - es ist eine Farce.....

    zu Vorigem


    Ihr wißt nicht, möglicherweise ahnt Ihr es auch nicht, was sich diesbezüglich schon alles im guten Einvernehmen ereignet hat - und dies ist das Entscheidende -. Niemals darf etwas hinter dem Rücken des anderen geschehen: Dies wäre Betrug. Es ist allein wichtig, daß sich dieses im Konsens arrangieren läßt, damit jeder zu seinem Recht kommt, möglicherweise dadurch auch anderen ihre Not und Bedrängnis erleichtert, vielleicht auch behoben wird. Es ist hilfreich, sich diesbezüglich durch die Eingabe geeigneter Suchbegriffe im Internet umzuschauen.

    Zitat

    Die Ehefrau lebt dann in der frustrierten Annahme, dass es nur wg. dem Sex war - der geile Bock hat mich wegen einer anderen verlassen, sie macht es besser und öfter als ich, ist dann oft der selbst mitleidige und noch frustrierterer O-Ton der Verlassenen

    Ist nicht immer so. Meine Kollegin, Ende 50, nur damit man das einordnen kann, hat ihren langjährigen Ehemann dann in die Wüste geschickt, weil er nicht akzeptieren konnte, dass für sie das Thema vorbei ist. Inzwischen hat er eine neue Frau, sie haben ab und zu Kontakt und sie wünscht ihm das Beste. Eine Zeitlang am Anfang hat man gemerkt, dass sie ihn vermisst hat, aber inzwischen lebt sie gut allein. Er hatte aber vorher und nach der Trennung erheblich mehr Probleme damit.

    Ich finde die Anspruchshaltung mancher Leute so befremdlich. In einer Beziehung hat die Frau gefälligst ihre Beine für den Mann breit zu machen, idealerweise in der vom Mann gewünschten Häufigkeit und in den von ihm bevorzugten Positionen. Sollte sie dieser "Pflicht" nach nachkommen, ist sie ersatzweise verpflichtet dem Mann einen Persilschein zum Fremdgehen, zum Führen einer Affäre oder zum Bordellbesuch auszustellen. ":/

    Sura 81


    Das sehe ich ein wenig anders:


    Natürlich spricht nichts gegen schöne Quickis bei länger verheirateten Paaren ... aber warum sollte sich dafür ausgerechnet immer die Frau aufbrezeln mit Pumps und rotem Lippenstift ?... das kann eine Frau doch genauso von einem Mann verwarten ! ... er z. B. genauso aufgebrezelt wie sie ... beide dann im Billigoptik, sie mit Pumps und rotem Lippenstift, er mit Slip in Löwenoptik und ölig zurück gegeeltem Haar...


    Sorry, das war ein joke ...


    Ich denke, zu solchen Billigmitteln muss man gar nicht greifen und es sollte eigentlich auch nicht so verallgemeinernd gedacht werden, dass immer nur Frauen in länger andauernden Beziehungen nachlassen und Männer deshalb nicht mehr sexuell zur Pötte kommen weil Frauen angeblich optisch zu langweilig werden ...


    Auch manche Männer in länger andauernden Beziehungen lassen nach, sei es der Bierbauch, der da langsam aber stetig wächst, die mangelnde Körperhygiene, drahtige Männerhaare, die da aus Nase und Ohren wachsen oder die Säufernäse aufgrund stetig zunehmenden Alkoholkonsums ...


    Und wenn sich dann eine Frau in einer länger andauernden Beziehung ihrem Mann gegenüber irgendwann verweigert und sie ihn nicht mehr an sich heran lassen mag, weil sie ihn vllt. aufgrund mangelnder Körperhygiene oder äusserer optischer Nachlässigkeiten nicht mehr riechen oder genauer ansehen mag, ist das doch auch kein Wunder ...


    An einer länger oder lange andauernden Beziehung müssen halt beide arbeiten und sich füreinander und auch um sich selbst bemühen ... einem Partner allein kann oftmals nicht die Schuld für das Scheitern einer Beziehung und das Nachlassen der sexuellen Aktivitäten zugeschoben werden ...


    Nicht nur die Frau sollte sich in einer Beziehung bemühen um den Partner am Haken zu halten, sondern auch der Mann ... so einfach ist das ... zumindest für mich ...