Na tolles Thema. Wenn er oder sie keine Lust mehr auf Sex haben, soll sich der Gegenpart dazu überwinden? Na da haben bestimmt beide Spaß dran. Wenn es so ist, muss der andere entweder damit leben oder soll sich trennen.

    Zitat

    ganz genau zwei mal, dann war ich weg! Liegt bei jedem selbst und ich finde es doof, das alleine an den Frauen festzumachen!

    Naja immerhin ist es interessant, warum so viele Männer (und vermutlich auch Frauen) das anscheinend mitmachen (wenn es denn stimmt) ":/


    Ich habe nämlich auch mal jemanden verlassen, der keinen Sex mehr wollte und auch mal jemanden, der meine Wohnung zu unordentlich fand und auh sonst so viel rumgemosert hat. Also ähnlich wie bei dir habe ich dann auch den Schlussstrich gezogen. Aber viele Leute machen doch so allerhand mit ":/

    Zitat

    also wenn ich mir um das Sexleben anderer Menschen Gedanken machen muss...

    Vielleicht hat die TE ja auch nur Mitleid mit denjeningen Männern, die zu Hause aus möglicherweise gutem Grund keinen Sex mehr bekommen und aus denselben Gründen auch keine Frau für einen Seitensprung auftreiben können. Unglaublich, was sich manche Frauen rausnehmen ;-D .

    Sexentzug eines Partners als Druckmittel für nicht erfülltes Anspruchsdenken?


    Welcher Kleingeist macht denn so was?


    Falls so etwas in einer Beziehung vorkommt nimmt derjenige, dem der Sex als Druckmittel für irgendwelches Anspruchsdenken entzogen worden sein sollte, am besten ganz schnell reißaus.


    So etwas schwachsinniges ist doch keine Basis für ein harmonisches und partnerschaftliches Zusammenleben.

    Hat die TE ja schon geschrieben, dass sie es voll schlimm findet, bei ihrer Freundin darf der Mann ihn nämlich nicht mehr reinstecken und die nimmt sich das einfach so raus. Alle paar Monate kriegt er dann einen gerubbelt...


    Was diese Frau sich erlaubt...nein, also wirklich! ]:D


    Dass die Frau vielleicht Vaginismus hat oder das Ehepaar sich möglicherweise gegenseitig genug gibt, dass beide mit der Situtaion sogar glücklich sind, gibt sich leider nicht zu erkennen - bloß die TE findet es grässlich.


    Ich finde den Faden und den Titel eine Sauerei. Ein jeder hat die Beziehung, die er findet. Gerade auf dieser Ebene stimmt es wie nirgends so sehr, dass ein jeder seines Glückes Schmied ist.

    Natürlich machen viele Leute einiges mit, bevor sie gehen. Ob dahinter falsch gedeutete Liebe steht oder ein schwaches Selbstwertgefühl oder, was das Wahrscheinlichste ist, beides - auf jeden Fall die Angst und Sorge, allein zurückzubleiben und oft auch, niemanden mehr zu finden, der einen endlich so nimmt, wie man ist.


    Da hält man eben lieber aus und hofft und hofft... - auf was? Dass der andere einen endlos "erträgt"? Dass er das lebenslange Opfer des Verzichts bringt, seinerseits aus lauter Liebe? ":/


    Und doch hat jedes Paar seine ureigene Dynamik, die die Beziehung eben auch ausmacht. Von außen hat da im Grund kaum jemand wirklichen Einblick, und was anderen vielleicht unmöglich erscheint, mag beiden Partnern auch zurecht lieber sein als eine Trennung.

    Zitat

    Und doch hat jedes Paar seine ureigene Dynamik, die die Beziehung eben auch ausmacht. Von außen hat da im Grund kaum jemand wirklichen Einblick, und was anderen vielleicht unmöglich erscheint, mag beiden Partnern auch zurecht lieber sein als eine Trennung.

    Deshalb muss man in dem Zusammenhang auch nicht "falsch gedeuteter Liebe" sprechen.

    Zitat

    Ich finde den Faden und den Titel eine Sauerei.

    :)^


    Finde ich auch, stimme dir da voll zu.


    Ich habe mir vorab mal alle Kommentare zu dem Faden hier durchgelesen.


    Irgendwo in diesem Faden hat die TE cosmolight geschrieben. Ihre Kommentare treffen voll das unglaublich lächerliche Thema dieses Fadens.


    :)^

    Zitat

    Dass er das lebenslange Opfer des Verzichts bringt, seinerseits aus lauter Liebe?

    Tja, das ist halt der Punkt. Man könnte ja auch von dem, dem die Libido abhanden gekommen ist, verlangen, dass er - aus Liebe - dem anderen auswärtiges Vergnügen gönnt. Das fände ich eine faire Lösung (sofern der andere das natürlich braucht). Ich habe mich mal gefragt, gerade durch einige Fäden hier, wie ich reagieren würde, würde ich irgendwann mal keine Lust mehr auf Sex haben. Und ich finde das Szenario, dem anderen zu "erlauben", sich Sex woanders zu holen, sehr denkbar. Weil wenn man jemanden liebt, dann gönnt man ihm doch das Vergnügen, das man ihm selber nicht mehr geben kann, weil sich was geändert hat.