• Vater hatte offenbar zweifelhafte Neigungen

    Ich habe diesen Beitrag jetzt schon x mal angefangen zu schreiben und dann doch wieder verworfen, weil ich hin und her gerissen bin, aber ich will jetzt doch mal versuchen, meine Gedanken mit eurer Unterstützung zu ordnen, weil es mir einfach keine Ruhe lässt. Mein Vater ist vor knapp 10 Jahren verstorben und ich vermisse ihn immer noch sehr. Wir hatten…
  • 140 Antworten

    Da stimme ich Shojo zu. Selten hat hier jemand ein so äußerst schwieriges Problem, welches rechtlich wie emotional eine große Belastung darstellt, so schnell und gut durchdacht perfekt gelöst.


    Auch von meiner Seite hohe Anerkennung. :)**:)

    Shojo schrieb:

    Mein Vertrauen in zugesichertes Fingerspitzengefühl ist nicht gerade grenzenlos, aber ich drück die Daumen, dass da wirklich gute Leute dran sind und es optimal läuft.

    Ins Fingerspitzengefühl würde ich glaub ich vertrauen, aber dieses "Mutter raushalten", das kann man einfach nicht sicherstellen. Nur hat die Hilfsorganisation ja keinen Einfluss mehr darauf, wie Polizei und ggf. Staatsanwaltschaft handeln. Mehr als eine Bitte ist denen nicht möglich, dann kann man nur noch hoffen, dass sie ebenso vorsichtig sind. Wenn die Polizei, Staatsanwaltschaft fragen hat, kann, darf und wird sie sie stellen. Auch evtl. anderen wie auch immer Betroffenen gegenüber.

    Ich schließe mich Shojos Beitrag an und finde es toll und bewundernswert wie du die Dinge angegangen bist und gelöst hast. Die Thematik ist alles andere als leicht und die - wie aus dem nichts gekommene - Verantwortung wog sicherlich schwer auf deinen Schultern. Ich hoffe es geht dir den Umständen gut und ich drücke die Daumen, dass die Dinge einen Verlauf nehmen, der unterm Strich etwas „gutes“ bewirkt.


    Ich möchte mich bei allen entschuldigen die sich durch meinen Beitrag vor den Kopf gestoßen gefühlt haben, als ich versucht habe zu erörtern was für die damaligen Opfer heutzutage der beste Weg sein könnte. Ich habe von dieser Materie definitiv zu wenig Ahnung und habe zur Kenntnis genommen, dass die tatsächlichen Gefühle von Betroffenen zu einem derartigen Sachverhalt wohl von dem abweichen was ich in meinem Beitrag vermutet hatte.

  • Anzeige

    Wenn Entschädigungsansprüche bestehen und eingefordert werden, wird man die Mutter nicht mehr heraushalten können. Als Erbin wird sie doch dann dafür verantwortlich sein, oder nicht?

    Ich freue mich übrigens, dass du Hilfe gesucht und gefunden hast. Hoffentlich kannst du mit dieser Entscheidung nun einen Weg für dich finden, damit klar zu kommen.

    Ich wünsche dir alles Gute!

    Soll man die Mutter denn wirklich raushalten, wenn man die Sache angeht?

    Die Mutter wird es mitkriegen, und sei es über kontaktierte Betroffene, und wird es dir womöglich extremst übelnehmen, dass du mit so einem Material quasi hintenrum zu Fremden gehst.

  • Anzeige

    Ich wünsche dir viel Kraft liebe TE :)*


    Ich hatte jetzt jetzt spontan die Assoziation mit etwaigen Fonds, die mögliche Opfer entschädigen?!

    Auch glaube ich nicht, dass an eine Hinterbliebene zivilrechtliche Ansprüche wie Schmerzensgeld etc gestellt werden können ":/

    Aber da kenne ich mich nicht aus.

    So wie ich deine Rückmeldung verstanden habe, geht es ja darum zu schauen ob die Bilder in längst gemeldeten Strafsachen als "Beweise" dienen können.

    Unter dem Aspekt, ist der angestrebte Verlauf doch genau richtig und hilfreich für Betroffene.