Verdrängung oder Realitätsverlust?

    Hallo liebe LeserInnen,


    ich w20 bin in einer recht harmonischen, aber eintönigen Beziehung seit 2 Jahren.


    Schon seit 4 Jahren bin ich in eine andere Person verliebt. Wir führten immer ein On/Off Verhältnis vor meinen jetzigen Freund (Beziehung kann man es nicht nennen, wir waren nie fix zusammen). Er ist ein humorvoller, sehr redegewandter aber auch egoistischer Mensch. Wir öffneten unsere Gefühle nur unter Alkoholkonsum und nüchtern waren wir verklemmt. Jeden Tag waren meine Gedanken bei ihm und malte mir die Welt rosa aus. Bis er mir bildlich gesehen das Messer in den Rücken rammte und mich tief verletzte, dass es alles nur Miene zum guten Spiel war.


    Nun aber sah ich einen Film und einen bestimmten Charakter. Er ist ein Bösewicht/Psychopath. Er pflanzte sich bildlich in meinen Kopf ein. Er taucht immer wieder auf unter Tags bzw in Tagträumen.


    Nennt mich ruhig fictophil. Aber er hat es teilweise geschafft diese eine (reale) Person endlich aus meinen Kopf zu verbannen. Was mir Kummer und Sorgen erspart.


    Nun hoffe ich, dass sich der fiktive Charakter nicht in meine Gedanken einbrennt, sowie die Person davor.


    Komme mir ein wenig verrückt vor, wenn ich dass hier alles nochmal durchlese. Wünsche ich mir mehr Spannung, Drama und Schmerz in mein Leben? Ich hoffe ich verliere nicht die Kontrolle über die Realität.


    Was meint ihr dazu?


    Liebe Grüße