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    Wir haben uns auf meiner alten Arbeit kennengelernt und anfangs wars eben so,dass wir sehr viel Spass hatten,viel gelacht haben usw.Wir verstanden uns sehr gut.Er gab mir immer Lob,und ich wusste ja auch,dass da was is bei ihm.Man spürt sowas.Und ich hatte ja zwei gescheitertr Beziehungen davor und war auch sehr oft verletzt deswegen nahm ich mich bei seinen Komplimenten sehr zurück und schenkte ihm nicht viel Aufmerksamkeit in dem Bezug.Er war eigentlich auch derjenige,der immer zu fragte,ob wir nicht auf ein Drink gehen usw,ich habs aber immer verneint,da er ja verheiratet war bzw ist. Das war mal das erste.Ich habe mich viel über seine Kulur informiert,wie die Familien dort sind,wie sie leben,was auch eine Orfi Ehe usw ist....Also eigentlich hab ich mich damit schon sehr ausernander gesetzt.Und zu der Frage,nein ich habe nur seine Brüder kennengelernt,aber damald auch nur als Arbeitskollegin.Seinen Eltern darf ich ja erst dann vorgestellt werden wenn wir verheiratet wären.

    Leider geht es oft so ab, wenn Moslems eine westliche Frau bezirzen. Da sind sie Gentleman hoch zehn. Aber kommt es dann zu einer Heirat, bist Du nicht arg viel mehr wert als das Vieh im Stall. Wenn Du vor die Tür darfst, kannste froh sein.


    Ich werde nie verstehen, warum es immer noch Frauen gibt, die sich darauf einlassen und reinfallen. Nie TV geguckt, keine Zeitung gelesen, kein Buch, nix, gar nix ?

    Ach ja, ich vergaß...


    Wenn er selbst zwangsverheiratet wurde, ist das ein Indiz dafür wie seine Familie tickt und in welchen altbackenen Tradition sie lebt. Du kannst davon ausgehen, dass Du es als Frau schwer haben wirst, um es mal vorsichtig auszudrücken.

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    Da gab es mal ein Buch...."Nicht ohne meine Tochter"...


    Da ging es zwar um den Iran - aber die Gefahr dürfte vergleichbar sein....

    Weil natürlich der Iran und Ägypten praktisch ein und dasselbe sind, ne? :-o Hilfe. Ein bisschen mehr Information sollte man sich schon gönnen.

    @ TE:

    das wird nix. Er müsste sich komplett von seiner Familie freihampeln, das wird er allem Anschein nach nicht tun. Tu dir und ihm einen Gefallen und beende das, leider ist es manchmal doch so, dass Liebe nicht alles überwinden kann.

    @ Loadcell:

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    Leider geht es oft so ab, wenn Moslems eine westliche Frau bezirzen. Da sind sie Gentleman hoch zehn. Aber kommt es dann zu einer Heirat, bist Du nicht arg viel mehr wert als das Vieh im Stall. Wenn Du vor die Tür darfst, kannste froh sein.

    Wieviele Menschen kennst du persönlich(!), bei denen das so gelaufen ist? Jetzt mal abseits vom Fernsehen?


    Eine Ehe zwischen Partnern verschiedener Kulturen ist immer schwierig und eine Herausforderung. Das heißt aber nicht, dass man mal eben pauschal die Moslemkeule schwingen muss. Auch ich sehe bei der TE wenig bis keine Chancen, aber das trifft ganz bestimmt nicht immer zu! >:(

    Ob zwangsverheiratet oder nicht, wirst Du vermutlich nicht wirklich heraus bekommen können. Es ist allerdings schon so, dass die Hochzeitspläne in muslimischen Kreisen, vor allem in den traditionell lebenden Familien über die Familienoberhäupter vermittelt und vorberieitet werden.


    Der Punkt an dem es schwierig wird, seine Eltern werden Dich nicht als eine der Ihren ansehen, weil Du zum einen anderen sozialisiert bist und als Geliebte ihres Sohnes bereits gegen die Sitten/Traditionen und die Religionsregeln verstoßen hast. Mit diesem Wissen wird eure Beziehungsebene von vornherein belastet sein und bleiben. Seine Ehefrau wird Dich niemals als Zweitfrau repsektvoll behandeln, weil Du ihren Status und Ehre als vorher Geliebte ihres Mannes beschädigt hast.


    Das mag für jemand, der nicht aus diesem Kulturkreis kommt schwierig nachvollziehbar sein, aber die gesellschaftliche Ächtung innerhalb seiner Familie und außerhalb der Familie, durch Freunde/Verwandte usw. kann sehr massiv sein. Du wirst keinen vollwertigen Status als Ehefrau an seiner Seite erreichen können, daran würde auch ein Konvertieren zum Islam wenig ändern. Durch die Abtreibung seines Kindes gibt es ein "dunkles Geheimnis" das gegen die Regeln seiner Religion verstösst. Dies sind nachhaltige Gründe, Dich nicht mit Ehre in seine Familie einführen zu können.


    Schau nicht so sehr in seine Richtung, wie Du ihn happy machen kannst, sondern danach an Deinem Selbstbewusstsein zu arbeiten und Dich von ihm zu distanzieren. Eine Scheidung kommt nur unter sehr engen Bedingungen in muslimischen Familien vor, zumal es bereits ein Kind aus dieser Ehe gibt. Schon daraus ergeben sich Rechte für seine Ehefrau, die Dein Geliebter nicht einfach ausblenden kann, ohne den Ruf seiner Familie in der Heimat zu beschädigen.


    Seine Ehe besteht seit fast 10 Jahren, und Du kannst davon ausgehen, dass dies weiterhin so bleiben wird. Den Status einer "vollwertigen" Ehefrau mit gleichen Rechten und Pflichten, wie sie seine jetzige Ehefrau nach den Regeln der islamischen Kultur und Religion lebt, wird zwischen euch nicht entstehen können.


    Versuche seelisch zu gesunden und mit der Abtreibung eures Kindes Deinen inneren Frieden zu machen. Wenn nötig hol Dir dafür professionelle Hilfe, damit in Dir kein Trauma zurück bleibt. Lerne einen Mann kennen, der zu Deinem Wunsch nach einer monogamen und unbelasteten Beziehung passt.


    Mit diesem ägyptischen Mann, wie Du ihn in Deinem Beitrag beschrieben hast wird es diese Art von Beziehung nicht geben können. Für Dich alles Gute, pass auf Dich auf. :)*

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    Leider geht es oft so ab, wenn Moslems eine westliche Frau bezirzen. Da sind sie Gentleman hoch zehn. Aber kommt es dann zu einer Heirat, bist Du nicht arg viel mehr wert als das Vieh im Stall. Wenn Du vor die Tür darfst, kannste froh sein.


    Ich werde nie verstehen, warum es immer noch Frauen gibt, die sich darauf einlassen und reinfallen. Nie TV geguckt, keine Zeitung gelesen, kein Buch, nix, gar nix ?

    Das ist Quatsch. Ja, in Extremfällen kann es vorkommen, aber Ägypten ist nicht Saudiarabien oder der Iran.


    Du solltest dir das aber trotzdem sehr gut überlegen, Beta_85. Zum Islam konvertiert man mal nicht eben so. Das ist eine schwerwiegende und weitreichende Entscheidung. Und natürlich ist dein Leben dann in gewisser Weise ein anderes. Deinen Schilderungen nach, scheint aber dein Freund nicht ganz zu wissen, was er will und von seiner Familie gelenkt zu sein. Deswegen sollten diese Fragen über deinen Status schon geklärt sein, bevor du all das auf dich nimmst und es ist die Frage wie religiös er wirklich ist.

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    Deswegen sollten diese Fragen über deinen Status schon geklärt sein, bevor du all das auf dich nimmst und es ist die Frage wie religiös er wirklich ist.

    Naja, selbst wenn er selbst nicht wirklich religiös ist, seine Familie ist es und er steht da massiv unter der Fuchtel. Von daher wird sich mit Sicherheit nichts ändern, er behält seine Erstfrau, die TE wird Zweitfrau und die Familie wird sie niemals akzeptieren. Wie wenig Selbstbewusstsein muss man haben um bei solchen Aussichten nicht direkt wegzulaufen ?


    Wie sehr brauchst du Aufmerksamkeit und "Zuneigung" das du sowas mit dir machen lassen würdest ?

    Ja, aber wenn sich da jetzt ne Frau in ne Beziehung mit nem vorbestraften Alkoholiker stürzt weil der ja so nett zu ihr sein kann (um mal ein anderes Klischeebild zu nehmen) dann würde ich genau so reagieren und die Frau am liebsten schütteln wollen.


    Sicher muss jeder für sich selbst entscheiden aber es muss klar sein das das hier niemals die große "sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage" Liebe wird. Die Garantie gibt es zwar nie, hier gibt es aber die Garantie das es niemals so sein wird.

    Ob zwangsverheiratet und die ständige Betonung dieses Umstandes ist doch für die Tatsache völlig wurscht.


    Der Mann ist verheiratet, wenn er geschieden ist, würde er heiraten und mit seiner Geschiedenen wie allgemein üblich diesen Kontakt streichen?


    Warum überhaupt so komplizierte Überlegungen?


    Als moderne Frau bräuchte ich keinen Trauschein, immerhin war der Dir zur Zeugung eines Kindes ja auch nicht wichtig. Kondom wäre die eine Sache für die Zukunft, die Pille eine andere und dann könnte man doch fröhlich so eine Beziehung pflegen und harmonisch seine Gefühle ausleben.


    Wäre der Ehefrau gegenüber auch nicht so pralle, wahrt aber innerhalb der Familie oder Frieden und niemand erzähle mir, dass gerade bei Zwangsheirat außereheliche Beziehungen nicht oft üblich sind.


    Und wenn man keinen verheirateten Mann will, dann muß man sich eben einen freien suchen. Die geschilderten Annäherungsversuche sagen ja schon aus, wer hier das Heft in der Hand hatte. ER war es doch nicht. Soll nun aber zusehen, wie er das geregelt bekommt?


    Und wenn man frei bleibt, muss man sich auch nicht irgendwelchen Familientraditionen hingeben und schon gar nicht konvertieren.


    Sollte es mal knallen, geht man einfach.

    Ich hab ja​ auch ein bisschen Erfahrung mit Muslime, zwar Shia, aber all zu große Unterschiede, zumindest was beziehungstechnisch relevant wäre, gibt es nicht.


    Was mir bei den Erzählungen suspekt vorkommt (also richtig suspekt. Noch fragwürdiger als die ganzen Erzählungen der TE eh schon sind) ist, dass es nicht erlaubt ist seine Familie vor der Hochzeit zu treffen. Sowas kenn ich nicht, und kann es mir auch nicht vorstellen. Keine Familie, unabhängig davon ob muslimisch oder nicht, würde, sofern die wirklich an der Familienplanung ihrer Kinder interessiert sind, einer Hochzeit zustimmen ohne den zukünftigen Partner zu kennen.


    Zweitens, um was für eine Hochzeit dreht es sich? Schon alleine, dass du zum Islam konvertiert sollts ist eigenartig, da es Männern ja erlaubt ist nicht-muslimische Frauen zu heiraten. Was ich mir denke, was dein anscheinend religiöser Partner will, ist eine "Ehe" die eigentlich nur ein Freifahrtsschein für eine Affäre ist. Sozusagen man heiratet damit man legal(im Sinne der Religion) Sex haben darf, aber dafür gibt es keine anderen ehelichen Verpflichtungen.


    Drittens Kinder: du bist dir bewusst, dass du, wenn du deine Kinder und dein Mann in ein arabisches Land reisen keinerlei Rechte über deine Kinder hast, und er damit tun und lassen kann was er will? Nein, nicht alle arabischen Männern sind schlimm, aber ich habe das selbst so oft erlebt, dass die Kinder vom Mann einbehalten werden, und die naiven Frauen denken die europäischen Gesetzeshüter werden ihr Problem ganz einfach lösen. ":/


    Viertens, wenn er seine Frau wirklich nicht ab kann, warum lässt er sich dann nicht scheiden? Im Islam ist eine Scheidung kein besonders großes Ding, im Gegensatz zu unserer Kultur.


    Deine ganzen Erzählungen klingen einfach viel zu suspekt um wahr zu sein. Ich bin selbst mit einer Muslima verheiratet und habe zwei Jahre in verschiedenen Staaten des Nahen Ostens gelebt. Aber die Wahrscheinlichkeit, speziell bei einer solchen Geschichte, wie bei dem Schwarm der TE, auf eine Lügner und Charmeur zu treffen ist schon ziemlich hoch.


    An der Stelle der TE würde ich auch laufen so schnell ich kann.

    Als ich schwanger war,da habe ich eben meine Zukunft sehen können dh er wollte das Kind islamisch erziehen,ich aber atheistisch.Da gabs ja schon Meinungsverschiedenheiten.Bevor ich schwanger war wollte er,dass wir uns sozusagen als "Mann" und "Frau" sehen,wir brauchen halt nur zwei Zeugen dazu und dann passt das schon.Mir ist das ja auch alles suspekt vorgekommen.Dann hab ich recherchiert und bin dann auf diese Orfi Ehe gestossen,weil er eben immer meinte er kann keinen Auserehelichen Sex haben.(was eigentlich eh,da wir Sex hatten,dem sehr widerspricht).


    Er konnte mich wahrscheinlich auch seiner Familie nicht zeigen,weil nix sicher war zwischen uns.Keine Zukunftsplanungen,keine Kinder und er war noch verheiratet und ich wollte eben nicht die zweite Frau sein und und und.


    Also ihr glaubt ich sollte eher die Finger davon lassen?