• Verzweiflung. Ist noch mit einer Chance zu rechnen?

    Hallo ihr Lieben, vielleicht habt ihr schon Erfahrungen damit gemacht und ich hoffe ihr könnt mir wirklich hilfreiche Tipps geben. Mir liegt sehr viel daran. Nun zu meiner Geschichte. Ich habe im Dezember 2011 meinen absoluten Traummann kennen gelernt. Wir haben uns super verstanden und meinen Sohn den ich mit in die Beziehung gebracht habe, hat er…
  • 74 Antworten
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    Ich weiß das es klappen würde.

    Du hoffst es. ;-)

    Zitat

    wie werdet ihr den Besuch von vorhin?

    Du hast ja nicht viel drüber geschrieben. Positiv ist immerhin, dass er überhaupt den Kontakt gesucht hat. Negativ, dass er sich nicht in deine Wohnung getraut hat. Habt ihr euch dann im Flur oder an der Haustür unterhalten? Wie lange? Worüber? In welcher Atmosphäre?

    Nein nur über die Kinder. Wie gesagt er hat mich ausgestrahlt wirkte aber angespannt.


    Den Kontakt wird er wohl wegen den Kindern gesucht haben

    Ich weiß, ich bin heut einfach gut drauf.


    Du willst von uns eine Einschätzung der Lage. Wenn diese aber nicht die ist, die du hören willst, dann gehst du einfach nicht darauf ein.


    Deine Kinder bekommen eine ganze Menge mit. Du kannst dich gerne ändern, aber nur wenn DU es möchtest und nicht um IHM zu gefallen. Du kannst ihn nicht ändern oder zu was zwingen. Gib ihm Zeit. Wenn er eine Chance will, dann meldet er sich schon und dann deinetwegen.


    Wir können nicht in seinen Kopf gucken und beurteilen, was euer letztes Treffen zu bedeuten hast, da wir nur deine Sicht kennen.

    Ich gehe doch auf alle Nachrichten ein.


    Und ich weiß das es jetzt an ihm liegt. Verstehen kann ich es nur nicht. Ich halte noch was von Treue und Zusammenhalt.


    Im der heutigen Zeit wird alles viel zu schnell aufgegeben und der Partner ersetzt durch was auch immer.


    Und wenn man dann hört. Männer gibts wie Sand am Meer etc. dann mag das stimmen. Aber wenn man einen Menschen wirklich liebt dann mag man sowas eigentlich nicht hören.


    Ich denke es wird zu oft zu schnell das Handtuch geworfen und dabei kann man immer eine Lösung finden. Gut dann muss man sich mal für eine Zeit aus dem Weg gehen, aber dann sollte man sich wieder zusammen raufen können. Schade das dies nicht sehr viel so sehen

    Zitat

    Und wenn man dann hört. Männer gibts wie Sand am Meer etc. dann mag das stimmen. Aber wenn man einen Menschen wirklich liebt dann mag man sowas eigentlich nicht hören.


    Ich denke es wird zu oft zu schnell das Handtuch geworfen und dabei kann man immer eine Lösung finden. Gut dann muss man sich mal für eine Zeit aus dem Weg gehen, aber dann sollte man sich wieder zusammen raufen können. Schade das dies nicht sehr viel so sehen

    Mal ein paar provokante Fragen: Ist es wirklich Liebe, wenn man sich so behandelt wie ihr euch behandelt? Da wird die Liebe geschworen, 10 Minuten später zurückgenommen, dann wird beleidigt, eingesperrt, angeschrien bei Facebook gestalked, usw.


    Ist das Liebe oder ist das Abhängigkeit, frage ich mich.


    Liebe bedeutet, das einem das Wohlergehen des Anderen wichtig ist. Hast du das Gefühl, das ihm dein Wohl als Mensch wichtig ist? Das es ihm wichtig ist, das es dir gut geht? Oder lebt er an dir sein Ego aus?

    In den Momenten in denen ich ihn eingesperrt habe hatte ich Angst ihn zu verlieren und ja vielleicht war doch etwas Abhängigkeit dabei.


    Unter stalken verstehe ich etwas anderes. Man Pionier und telefoniert hinterher. Taucht ständig da auf wo er sich befindet und ich tue nichts der gleichen.


    Und Liebe und Abhängigkeit kann ich voneinander unterscheiden. Ich bin schon von einem Mann abhängig gewesen und da habe ich gestalkt. Bei ihm versuche ich jedoch jeglichen Kontakt zu vermeiden. Das er erstmal zur Ruhe kommen kann.


    Ihr pickt auch irgendwie nur die schlechten Dinge der Beziehung raus. Wir hätten wunderschöne Zeiten. Nur ab und an Streit. Es war nur das letzte halbe Jahr schlimm.


    Und er hat immer versucht mich zum lachen zu bringen und dafür gesorgt dass es mir und den Kindern gut geht.


    Bis auf die Sache mit seinem Vater. Aber da konnte und wird auch nie Jemand etwas dran ändern können.


    Und wenn man erstmal nicht mehr hat was man hatte, kann man die Dinge viel klarer sehen. Man lernt es zu schätzen.


    Es war nicht Gut so zu streiten. Aber Fehler machen wir alle, das ist menschlich. Man sollte nur in der Lage dazu sein sie zu erkennen und etwas daran ändern. Und das tue ich.


    Ich hoffe die Zeit kann unser beider Wunden heilen und wir haben dann nochmal die Chance ganz von vorne zu beginnen

    Und wenn es nicht so ist, kannst auch Du das nur akzeptieren. Leider geht nicht alles nach dem eigenen Kopf und auch nicht immer nach der Einsicht – auch die kann zu spät kommen.


    Du willst ermutigt werden von uns hier, das ist verständlich und okay. Aber Du versuchst gerade, aus Deinen Einsichten Regeln zu machen: "man geht viel zu schnell, versucht es nicht genug" usw.


    Das mag ja sein, aber jeder hat seine eigene Toleranzgrenze und HannahWe hat Recht, wenn sie schreibt, nach Liebe hörte sich das alles nicht mehr an.


    Einen Partner einzusperren ist eine Gewaltmaßnahme, sogar ähnlich zu werten wie Schlagen, und bedeutet, Macht ausüben. Das ist sicher KEINE Liebe. Und auch jetzt hat Dein Gefühl nichts mit Liebe zu tun, sondern dieses "Ich will ihn unbedingt zurück" ist wieder ein Versuch, ihn zu nötigen …


    Ihr müsst wirklich beide dringend Euer Verhalten überprüfen, welche Gefühle da wirklich hinter stehen. Vermutlich geht es bei Dir um unbewusste und unbewältigte Verlustängste aus der Kindheit; mit so etwas haben viele zu tun, aber wichtig ist, das zu erkennen:


    Hier, jetzt mit meinem Schmerz, der ist uralt, als Kind war ich dagegen wehrlos, aber heute kann ich anders damit umgehen.

    Glücksmoment

    Zitat

    Es tut mir leid.

    @ :)

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    Ich mache eine Therapie (Verhaltenstherapie), weil ich oft uberreagiert habe.

    Das ist gut. Was war für dich der Auslöser eine machen zu wollen? Seit wann machst du die Therapie?

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    Verstehen kann ich es nur nicht. Ich halte noch was von Treue und Zusammenhalt.


    Im der heutigen Zeit wird alles viel zu schnell aufgegeben und der Partner ersetzt durch was auch immer. (...)Ich denke es wird zu oft zu schnell das Handtuch geworfen und dabei kann man immer eine Lösung finden.

    Damit bagatellisierst du leider was zwischen euch gelaufen ist. Er hat nicht "schnell aufgegeben und das Handtuch geworfen".


    Das du deine Probleme angehst ist super. :)^ Bleib da am Ball.

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    Ihr pickt auch irgendwie nur die schlechten Dinge der Beziehung raus. Wir hätten wunderschöne Zeiten. Nur ab und an Streit. Es war nur das letzte halbe Jahr schlimm.

    Das wir nur die negativen Dinge sehen, liegt wahrscheinlich daran, dass du hier bislang wenig positives über eure Beziehung geschrieben hast.


    Meine Kollegen bringen mich auch zum lachen, aber die lieben mich nicht. Ich bezweifle nicht, dass es zu Anfang eurer Beziehung, als beide voller Hormone waren, man sich leicht, lustig und frei fühlt, ohne eine Sorge, auch mal schöne Momente gab. Aber die gibt es in jeder Anfangsphase. Irgendwann gehen diese Verliebtheitshormone weg, und wenn man Glück hat, bleibt dann Liebe übrig.


    Wie zeigt ihr euch/habt ihr euch gezeigt, dass ihr euch liebt? Hast du schonmal etwas für deinen Freund getan/ bzw. er für dich, was nicht deiner/seiner eigenen Bedürfnisbefriedigung diente? Was einfach nur so für den anderen war, weil man ihn gern hat?

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    Und er hat immer versucht mich zum lachen zu bringen und dafür gesorgt dass es mir und den Kindern gut geht.

    Meine Kollegen bringen mich auch täglich zum lachen. Das ist schön, aber keine Liebe.


    Wie hat er dafür gesorgt, dass es dir und den Kindern gut geht? Finanziell oder auch emotional? Nimmt er sich mal zurück, damit es dir gut geht? Geht er Kompromisse ein, was sein Leben betrifft, damit es dir und den Kindern gut geht?

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    Bis auf die Sache mit seinem Vater. Aber da konnte und wird auch nie Jemand etwas dran ändern können.

    Doch, natürlich kann da jemand was dran ändern. Dein Freund. Er ist erwachsen, der Vater deines Kindes, und keine 10 Jahre alt. Er kann sagen: "Vater, ich möchte bitte, das du dich aus meiner Beziehung und der Erziehung meines Kindes raushältst."


    Dazu hat er anscheinend nicht den Mumm. Da würde ich mich als Frau sofort fragen: Liebt er mich nicht genug, um seinem Vater Grenzen aufzuzeigen, wenn er sich zu sehr in eurer Leben einmischt?

    was man aus den Berichten rauslesen konnte ist, das er ein schwacher Mann und Du eine anstrengende Frau bist. Das passt nicht zusammen, er bräuchte eine ruhige ausgeglichene Frau und du einen starken Mann.


    Mit der Therapie machst Du einen Schritt in die richtige Richtung und auch er muss sich ändern. Dazu bräuchtet Ihr beide unbedingt eine räumliche Trennung vom dominanten Vater.

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    Wie zeigt ihr euch/habt ihr euch gezeigt, dass ihr euch liebt? Hast du schonmal etwas für deinen Freund getan/ bzw. er für dich, was nicht deiner/seiner eigenen Bedürfnisbefriedigung diente? Was einfach nur so für den anderen war, weil man ihn gern hat?


    Wie hat er dafür gesorgt, dass es dir und den Kindern gut geht? Finanziell oder auch emotional? Nimmt er sich mal zurück, damit es dir gut geht? Geht er Kompromisse ein, was sein Leben betrifft, damit es dir und den Kindern gut geht?

    Das ist, so wie ich es sehe, geradezu eine Anleitung für eine gelingende Beziehung, natürlich nicht einseitig, sondern von beiden ausgehend.

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    Er wollte unser Kind erst nicht.

    Na, ich denke daran liegts vielleicht. Ich finde, man sollte nur Kinder bekommen, wenn es BEIDE wirklich wollen. Sonst kommt es irgendwann zu Problemen... Viele Frauen meinen immer, dass sie ihren Partner halten und/oder ändern können, wenn sie ein Kind bekommen. Ist nur selten der Fall. Und er ist noch sehr jung. Vielleicht hat er Angst davor.