Viele Probleme mit Partner

    Hallo zusammen,


    auch ich bin soweit, meine Sorgen hier zu schreiben, und einen Rat zu bekommen. *:) Also, dann fang ich mal an zu erzählen:


    Mein Freund und ich (beide 31) sind seit 3 1/2 Jahren ein Paar und wohnen seit 2 1/2 Jahren zusammen, beide arbeiten in Vollzeit. Soviel erstmal zu den basic Fakten.;-D


    So.

    Problem 1: Nun ist es so, dass die Beziehung doch recht einseitig ist. Ich bin sehr hilfsbereit, gutmütig und tue viel für ihn. Obwohl wir ja beide Vollzeit arbeiten gehen, mache ich den ganzen Haushalt alleine und koche auch immer das essen, wasche, und kaufe auch in 95% der Fälle alleine fürs essen ein. Warum? Weil für ihn immer alles Stress bedeutet und er dann immer schlecht gelaunt ist. Wenn er nach der Arbeit noch mit mir Lebensmittel einkaufen soll (die er ja schließlich auch benötigt), ist er gestresst und schlecht gelaunt. Wenn er beim kochen helfen soll ist er schlecht gelaunt. Wenn er nur eine (kleine) Hausarbeit machen soll ist er schlecht gelaunt.

    Da ich dann auf Streit und miese Stimmung keine Lust habe, und diskutieren auch nichts bringt (dann wird er noch schlechter gelaunt) mache ich es einfach. Er verspricht mir oft, dass er mir in Zukunft mehr im Haushalt helfen wird, er aber immer so wenig Zeit nach der Arbeit habe (Erinnerung: Beide arbeiten 40h/Woche), und seine Freizeit, die ja ohnehin sehr begrenzt sei, dann für etwas für sich nutzen will.

    Seine Freizeit, auch am Wochenende, wo wir beide immer frei haben, will er dann immer nur zu Hause verbringen und nichts unternehmen. Ich würde sehr gern mal mit ihm Ausflüge machen (Kino, Stadtbummel, essen gehen, irgendwo zum wandern hinfahren, Freunde treffen, schwimmen etc). Wenn ich vorschlage, wir könnten mal dies und das unternehmen, wird er allerdings auch schlecht gelaunt, da er dann ja keine Freizeit mehr habe ":/. Auch wenn er zb vorschlägt, er würde am Wochenende zb gern mit mir ins Kino gehen, dann hat er an dem Tag, wo wir es machen wollten, dann doch keine Lust mehr, es sei zu stressig, ins Kino zu fahren. Also auch zu Sachen, die von ihm kamen, hat er keine Lust.


    Problem 2: Er unterstützt mich in keinster Weise. Ich bin sehr führsorglich und gebe gern, bekomme aber natürlich auch gern was zurück (setze das aber nicht voraus). Er liebt es zb, wenn ich ihm den Rücken massiere ... das liebe ich auch, wenn es jemand bei mir macht. Er fragt mich so gut wie täglich danach, und ich massiere ihm sehr oft den Rücken, bekomme aber fast nie auch eine Massage. Wenn ich mir morgens Brot für die Arbeit schmiere, schmiere ich ihm seins mit, er hat mir noch nie Brot mitgeschmiert. Wenn ich Lebensmittel einkaufe, bringe ich ihm immer Sachen mit, die er gerne mag. Er geht nie alleine einkaufen und würde mir vermutlich auch nix mitbringen. Wenn ich koche, oft seine Lieblingsgerichte. Er kocht ja eh nie... usw.

    Er lässt sich völlig von mir bedienen, ich fühle mich eher wie seine Mutter. AUch darüber wurde schon diskutiert, da sagte er, ich müsse das ja alles nicht für ihn machen, er habe ja vorher auch ohne mich überlebt. >:(


    Problem 3: Er ist in schweren Zeiten nicht für mich da. Ich hatte 2018 zwei sehr schlimme Schicksalsschläge (was genau möchte ich nicht schreiben, aber es betrifft das Thema Tod im allerengsten Familienkreis, woran ich immer noch oft schwer zu knabbern habe), und ihn hat das alle 0 interessiert. Er hat mich nicht getröstet, er hat mich nicht gefragt, ob er was für mich tun kann, hat mich nicht in den Arm genommen, mir einen Tee gekocht oder sonst irgendwas gemacht, um mir zu zeigen, dass er für mich da ist. Er war lediglich schlecht gelaunt, weil seine Freizeit ja davon betroffen ist, dass er mir mir darüber reden müsse etc. Das hat mich extrem gekränkt und verletzt, und ich habe ihm das nie verziehen. Auch darüber wurde diskutiert - mit dem Ergebnis, dass er halt keine Lust darauf habe, und er ja nicht betroffen sei - sei ja nicht seine Familie. :|N


    Ich würde mal sagen, dass das die "Hauptprobleme" sind, die mich stören. Es gibt auch noch diverse Nebenprobleme, die für mich aber nicht so schwer wiegen.

    Diese Probleme stören mich schon sehr... gerade das 3. Ich frage mich, ob ich das alles so akzeptieren soll und kann. Ich empfinde Liebe für ihn, und die Vorstellung, getrennt zu sein tut mir unendlich weh. Aber die Probleme bestehen ja schon seit Jahren und werden sich vermutlich auch nie ändern.


    Was denkt ihr von der Situation?

    Ich bedanke mich schonmal und sende sonnige Grüße aus dem Homeoffice :p>

  • 45 Antworten
    dolorous schrieb:

    Darf ich fragen, was genau Du an ihm liebst?

    Klar :)
    Wir teilen denselben Humor, können gemeinsam rumalbern, können gute Gespräche miteinander führen, haben z.T. dieselben Hobbys innerhalb der Wohnung denen wir dann gemeinsam nachgehen können (machen wir mal mehr mal weniger) und haben ähnliche Ziele für die Zukunft (wobei er da vermutlich auch gestresst wäre, wenn da etwas konkret werden würde ;-D)

    Hi,


    genau das wollte ich auch fragen. Das liest sich so furchtbar, dass sich mir der Magen zusammenzieht. Er scheint sehr egoistisch, egozentrisch und lieblos und damit meine ich LIEBLOS dir gegenüber zu sein. Furchtbar! Mein Beileid. In so einer Beziehung will doch niemand stecken. Schlage dir aus dem Kopf, dass er dir was "geben" wird, je mehr du dich bemühst und ihm gibst. Das wird nicht passieren. Was würdest du einer Freundin sagen, die dir ihre Beziehung so beschreiben würde


    Ihr seid ein paar Jahre zusammen. Wie soll das aussehen in ein paar, in 10, 15 oder 20? Willst du weiter seine Putze, Köchin, Einkäuferin, Masseuse und Mutti sein? Oder willst du einen liebevollen Partner auf Augenhöhe, der dir im Alltag, bei Schicksalsschläge etc. eine Stütze ist? Wie soll das werden, wenn mal Kinder geplant sind? Ist so jemand ein Partner, der gleichermaßen seine Verantwortung trägt, dir zu Seite steht und dafür sorgt, dass die Pflichten, Sorgen und die Arbeit ungefähr gleichmäßig verteilt sind?


    Lass mich raten, im Bett läuft nix und wenn, dann nur damit er nicht schlecht gelaunt ist. Spaß hast du dabei aber lange nicht mehr?


    Schieß diesen blöden Egoisten in den Wind. Das wird nix. Du bist Anfang 30 und wenn du einen Kinderwunsch hast, dann suche dir jemanden, der erwachsen, reif und verantwortungsvoll ist. Mit dem du gleiche Vorstellungen davon teils, was im Alltag und in der Beziehung wichtig ist. Ihr seid meilenweit auseinander. Du hast es selbst in der Hand.

    Wovon der arme der alles gestresst ist? Jetzt hat er die Blöde gefunden (sorry, ist aber so), die alles für ihn macht. Einkaufen? Nööö, zu stressig. Kochen, wegräumen, Haushalt... Nööö zu stressig. Wie hat er das vorher gemacht? Zu Hause bei Mutti gewohnt?


    Mal was unternehmen, rausgehen, Kino.... ist dem armen zu stressig? Aha... der muss ja so ein dünnes Nervenkostüm haben. Oder einfach so faul und abgewichst sein, dass er damit durchkommt. Hobbys innerhalb der Wohnung? Am PC zocken ist das oder was?


    Und wie sind denn so die Pläne für die Zukunft?

    Zitat

    Er lässt sich völlig von mir bedienen, ich fühle mich eher wie seine Mutter. AUch darüber wurde schon diskutiert, da sagte er, ich müsse das ja alles nicht für ihn machen, er habe ja vorher auch ohne mich überlebt

    Dann hör doch einfach mal auf, ihn zu bedienen und alles für ihn zu machen. ":/

    Klare Ansage, dass du das ab jetzt so machst und dann dran halten. Nur deine eigene Wäsche waschen, nur einkaufen, was du auch für dich kaufen würdest, ihm kein Essen mehr machen, keine Massagen mehr etc.

    Es gibt immer einen der macht und einen, der mit sich machen lässt. Mir würde im Traum nicht einfallen, Haushalt, kochen und einkaufen komplett allein zu machen. :|N

    Nach deinem Eingangsbeitrag habe ich mich gefragt, ob die Beziehung denn überhaupt auch positive Aspekte hat - und wie du diese im Verhältnis zu den negativen Seiten gewichten würdest.


    latitudeX schrieb:

    Er lässt sich völlig von mir bedienen, ich fühle mich eher wie seine Mutter. AUch darüber wurde schon diskutiert, da sagte er, ich müsse das ja alles nicht für ihn machen, er habe ja vorher auch ohne mich überlebt. >:(

    Hast du schon mal darüber nachgedacht das einfach komplett einzustellen?

    Problem 1: Was sagt dein Gefühl? Vorwand von ihm oder einfach nur ehrlich?
    Jeder hat eine andere Belastbarkeitsgrenze. Vielleicht bringt ihn schon der Job völlig an die Grenze und mehr bekommt er wirklich nicht auf die Reihe. In diesem Fall würde ich den Haushalt+Einkauf ohne negative Gedanken mit übernehmen, wenn es den Partner entlastet und mir nicht sonderlich schwer fällt. Hast du den Eindruck, er ist ein fauler Jammerer, funktioniert das natürlich nicht.

    latitudeX schrieb:

    Er fragt mich so gut wie täglich danach, und ich massiere ihm sehr oft den Rücken, bekomme aber fast nie auch eine Massage.

    Und wenn du ihn fragst?

    latitudeX schrieb:

    Er lässt sich völlig von mir bedienen, ich fühle mich eher wie seine Mutter.

    Dazu gehören immer zwei. Du machst es, bist somit sein Gegenstück. Steh dazu und leg die Unzufriedenheit ab oder hör sofort auf damit, wenn du es gar nicht mehr gerne machst ohne "Gegenleistung". In die Mamarolle hieft man sich selbst, kein anderer ist dafür verantwortlich.
    Grob kann man sagen, seid ihr jetzt an dem Punkt, wo sich herauskristallisiert, ob es eben passt oder nicht; ob es einem das alles wert ist oder zu weit von den eigenen Vorstellungen weg ist. Wichtig finde ich, dass man schlimmstenfalls bei "Es passt nicht" landen sollte, statt weiter in Vorwürfen zu leben, dass der andere es nicht passend macht...


    Problem Nummer 3 finde ich hingegen schon eher ein wirkliches Problem. Würde mich aus seiner Sicht interessieren. Manche sind einfach nicht so fürsorglich-mitdenkend, wie du es offenbar bist (was gut ist!). Manche können mit dem Thema Tod auch nicht umgehen. Kann natürlich auch sein, dass das alles nicht der Grund ist sondern er wirklich nur an seinem Kram interessiert ist. Du kennst ihn am besten.

    latitudeX schrieb:
    dolorous schrieb:

    Darf ich fragen, was genau Du an ihm liebst?

    Klar :)
    Wir teilen denselben Humor, können gemeinsam rumalbern, können gute Gespräche miteinander führen, haben z.T. dieselben Hobbys innerhalb der Wohnung denen wir dann gemeinsam nachgehen können (machen wir mal mehr mal weniger) und haben ähnliche Ziele für die Zukunft (wobei er da vermutlich auch gestresst wäre, wenn da etwas konkret werden würde ;-D)

    Hm. Gut, auf die Frage, was man liebt, kann man auch nicht leicht per Stichpunktliste antworten. Aber was du da aufzählst, trifft auf viele Menschen und Partnerkonstellationen zu.

    Ruby23 schrieb:

    Wovon der arme der alles gestresst ist? Jetzt hat er die Blöde gefunden (sorry, ist aber so), die alles für ihn macht. Einkaufen? Nööö, zu stressig. Kochen, wegräumen, Haushalt... Nööö zu stressig. Wie hat er das vorher gemacht? Zu Hause bei Mutti gewohnt?


    Mal was unternehmen, rausgehen, Kino.... ist dem armen zu stressig? Aha... der muss ja so ein dünnes Nervenkostüm haben. Oder einfach so faul und abgewichst sein, dass er damit durchkommt. Hobbys innerhalb der Wohnung? Am PC zocken ist das oder was?


    Und wie sind denn so die Pläne für die Zukunft?

    Finde ich - ohne ihn zu kennen und gehört zu haben - so eine typisch zickig-patzige Antwort, die niemandem was bringt, außer die TE in ihrem Groll zu bestätigen. Du weißt nicht, was in dem Menschen vorgeht, kennst nur die frustrierte Schilderung der TE und bestätigst sie, ohne es wirklich wissen zu können, im ersten "fauler Sack!"-Gedanken...

    Ist den bisherigen Schilderungen nach eben der Eindruck der entsteht. Ist einfach so.


    Aber die TE kann ja selbst noch dazu was sagen, ob der denn nur wirklich so ausgelastet ist mit einem megastressigen Job und sonstwas, dass normale Alltagstätigkeiten ihn noch zusätzlich unerträglich stressen.


    Ich meine, vorher hat er alleine gewohnt. Oder TE? Nehme ich jetzt einfach mal an von einem Mann Ende 20. Da musste er sich um die Dinge ja auch selbst kümmern. Es sei denn er hatte ne Putzfrau und Köchin, die das meiste für ihn erledigt haben.

    Ruby23 schrieb:

    Ist den bisherigen Schilderungen nach eben der Eindruck der entsteht. Ist einfach so.

    Bei dir mag das so sein, ja. Bei anderen entsteht womöglich ein anderer Eindruck.


    Ich bin zum Beispiel auch gerne daheim und empfinde Freizeitverpflichtungen häufig als Stress. Und meine Reinlichkeitsansprüche sind vermutlich eher nicht mit denen der Mehrheit deckungsgleich. Mag eventuell beim Partner der TE ähnlich sein, was aber nicht bedeuten würde, dass mit ihm notwendigerweise etwas nicht stimmt oder er generell beziehungsunfähig wäre.

    Ich konnte zB. nirgends lesen, dass er erwartet, dass sie für ihn Einkaufen geht oder ihn umsorgt. Im Gegenteil - er hat ihr freigestellt es doch einfach bleiben zu lassen. Vielleicht ist es ihm sogar lästig? Vor allen Dingen, weil sie ja offensichtlich nicht selbstlos gibt, sondern glaubt sich dadurch etwas bei ihm verdienen zu können?

    Ruby23 schrieb:

    Ich meine, vorher hat er alleine gewohnt. [...] Da musste er sich um die Dinge ja auch selbst kümmern. Es sei denn er hatte ne Putzfrau und Köchin, die das meiste für ihn erledigt haben.

    Manchen Leuten reicht's auch jedes halbe Jahr mal grob durchzusaugen, Nudeln mit Thunfisch aus der Dose zu essen oder sich ne Pizza zu holen.

    Gekümmert wird er sich schon um sich haben - dabei wird er aber womöglich komplett andere Maßstäbe haben, wie die TE.

    Das meiste, dass Du bisher thematisiert hast an Problemen, sind selbst aufgebaute Macht -strukturen. Klingt nach einem jungen Mann, der von einer Mami zur anderen gezogen ist. Zu wenig oder gar nicht erlernt hat, einen eigenen strukturierten Berufsalltag mit Freizeiteinschränkungen aufzubauen. Kann mich an dieser Stelle irren, Du hast dazu nichts näher beschrieben, ob er als Single in eurer Kennenlernzeit bereits daheim abgenabelt war oder nicht.


    Du beschreibst von Dir selbst, dass Du den Konflikten mit Deinem Freund "nur" aus dem Weg gehst, weil für Dich nach einem langen Arbeitstag kein Bedarf auf schlechte Laune und Diskussionsstoff besteht. Verständlich, aber kontraproduktiv für euch als Paar. Allerdings ist Deine Frustrationstoleranz sehr weit ausufernd ihm gegenüber Diesen Fakt, kannst Du Deinem Partner nur bedingt anlasten, weil er nur DAS für sich in Anspruch nimmt, was Du ihm aus Liebe und Fürsorge ermöglichst.


    Wo hat Dein Partner gelebt, als ihr noch nicht zusammen gewohnt habt? Wer hat ihm in seiner Single zeit den Stress der Alltagsbewältigung erspart? Kann es sein, dass Du aus der ersten Verliebtheit heraus, sehr schnell in die Rolle der Fürsorgenden rein geschlüpft bist? Dein Freund auch deshalb mit Dir schnell zusammen gezogen ist, weil es für ihn auf die Art bequem war, diese Rolle weiter erfolgreich auszubauen?

    latitudeX schrieb:

    Wir teilen denselben Humor, können gemeinsam rumalbern, können gute Gespräche miteinander führen, haben z.T. dieselben Hobbys innerhalb der Wohnung denen wir dann gemeinsam nachgehen können (machen wir mal mehr mal weniger) und haben ähnliche Ziele für die Zukunft (wobei er da vermutlich auch gestresst wäre, wenn da etwas konkret werden würde

    All diese aufgezählten Eigenschaften reichen für einen guten Freund oder WG-Mitbewohner. Echte Partnereigenschaften, sind es selbst in Deiner Wahrnehmung nicht, Die Liste Deiner Kritik ist deutlich länger, als die positiven Eindrücke aus eurer Beziehungszeit.


    Hier hilft deutlichere Konsequenz Deinerseits. Zeige WAS konkret Dich an eurem Zusammenleben stört. Welche Aufgaben er übernehmen soll, um Dich nicht in Deiner freien Zeit unangemessen zu benachteiligen. Künftig wirst Du deutlich kommunizieren müssen, welche konkreten Bedürfnisse Deinerseits einseitig zu kurz kommen. Artet die Situation zwischen euch wie bisher in einem "Machtkampf" aus, kann es sein, dass ihr für eine zukunftsfähige Partnerschaft zu unterschiedliche Ansichten und gemeinsame Zielsetzungen habt. Ist es für euch beide die erste Partnerschaft? Gibt es schon Vorerfahrungen zu einer Beziehung auf seiner Seite? Wenn ja, was weißt Du darüber?


    Gehe rational/ emotional tiefer in Dich als bisher, ob die wenigen Dinge, die Du als positiv aufgezählt hast, der langen Mängelliste, die dem gegenüber steht, weiterhin duldsam ergeben offen stehst. Bisher sind es "nur" 3 Jahre, die Du (unter Umständen) in einen unpassenden Partner investiert hast, wenn Dein Freund sich Deinen Wünschen weiterhin konsequent verschließt. Kannst Du sehenden Auges in dieser Form mit ihm weiter zusammenleben und planen bzw. willst Du es, gerade in Hinsicht einer späteren Ehe/ Familienplanung?

    was ich denke? ihr passt nicht zusammen.


    eine beziehung ist Arbeit für beide. wenn er nur nimmt und nichts zurück gibt, was suchst du noch bei ihm?


    mach dein mund auf, sag was dir gefällt, stört, was du dir wünschst, warum es von seiner Seite nicht klappt?


    ändert sich nichts, adios. dein zusammenleben mit einem energievampir kostet dich nur wertvolle lebenszeit

    TimFaber schrieb:

    eine beziehung ist Arbeit für beide. wenn er nur nimmt und nichts zurück gibt, was suchst du noch bei ihm?

    Naja, hm. Ich würde sagen, eine Beziehung ist dann stimmig, wenn beide sich nicht nur so akzeptieren können, wie sie sind, sondern sich sogar gut so finden. Fühlt sich dann auch nicht nach Arbeit an. Und auch nicht danach sich verbiegen zu müssen oder den anderen verbiegen zu wollen.

    Wieso bist du überhaupt mit ihm zusammen? Der hat doch nur ein gemachtes Nest gesucht. Und du spielst artig mit.


    Wie sind die Arbeitswege zeitlich gesehen?


    latitudeX schrieb:

    AUch darüber wurde schon diskutiert, da sagte er, ich müsse das ja alles nicht für ihn machen, er habe ja vorher auch ohne mich überlebt.

    Und du kannst es nicht lassen oder wieso machst du es trotzdem?


    Ist er so gut im Bett, dass du bei ihm bleiben willst?