Das ist ja schlimmer, als im Kreuzverhör des Verteidigers.....

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    er fiel über mich her, mich haute es direkt seitwärts über den geöffneten Geschirrspüler und er vergewaltigte mich.

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    . Gleich als ich reinkam fielen meine blauen Flecken im Gesicht und an den Armen auf.

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    Über sowas würde dann aber vorher gesprochen und spätestens an dem Zeitpunkt an dem man seinem Partner unabsichtlich weh tut (in dem Fall hier der Sturz über die Spülmaschinentür) wäre die Sache beendet. Das hat doch dann nichts mehr mit nem spielerischen "über die Partnerin herfallen" zu tun.


    Ganz ehrlich, manchmal kann man sich für die Geschlechtsgenossen hier echt nur schämen... Ja, die Geschichte klingt merkwürdig, heißt aber nicht das es nicht so gewesen sein kann. Menschen haben unterschiedliche "Verfahren" um damit klar zu kommen, wenn die TE sich in die Sache mit ihrem Kollegen stürzt dann ist das bloß eine Überkompensation und zeigt nur noch mal klar wie sehr hier eine Therapie nötig ist.

    Empathie und Feingefühl läßt hier leider augenblicklich gerad ziemlich auf sich warten. Unglaublich was da für Anschuldigungen kommen. Und dass der Mann dann auch noch verteigt wird! :|N


    Liebe TE , du solltest dich so schnell wie es geht von deinem Mann trennen.Vermutlich seid ihr doch seit längerem nur noch aus Gewohnheit zusammen. Kenne das von meiner Beziehung auch. Sex hatten wir dann nur noch 1x im Jahr...wobei dann auch noch unsere wundervolle Tochter dabei gezeugt wurde. Und letztendlich blieb man dann noch weitere Jahre zusammen -dem Kind zuliebe.


    Aber dem Kind tut man damit herzlich wenig einen Gefallen. Denn es spürt ganz genau wenn zwischen den Eltern etwas nicht stimmt.


    Und gerade jetzt in deinem Fall.... Der Mann hat dich mißbraucht! Wieso tust du dir das weiterhin an ihn regelmäßig sehen zu müssen?

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    Das ist wirklich ekelhaft!! Sie hat es als vergewaltigung empfunden, er offenbar auch, denn sonst wäre seine Buße am Folgetag ja nicht nötig.


    Mir fehlen die Worte, wie sich hier eine Horde empathieloser Männer über ein traumatisiertes Opfer hermacht. Anonym ist das ja auch alles so schön einfach. Zum kotzen!

    sorry, ich revidiere die "Horde". das dümmliche Geschreibsel kam ja immer nur von einem.


    Entschuldigung an die männlichen Schreiber, die hier sinnvolles beigetragen haben und Empathie gezeigt haben! @:)

    Liebe Vivienne,


    Ich würde dir raten, vorübergehend auszuziehen (vielleicht zu einer guten Freundin?/Kollegin?) und deine Gedanken neu zu sortieren.


    Momentan bist du zu durcheinander, um vernünftig handeln zu können. Nimm Abstand zu deinem Mann und deinem Kollegen, komm zur Ruhe und überlege dir nach und nach die nächsten Schritte. @:)

    wie kann man nur so sein? wirklich, es ekelt mich an.


    diese frau sucht hier hilfe, weil sie selbst nicht weiter weiß, weil sie unter schock steht, weil sie keine klaren gedanken zusammen bringt. und hier wird sich aufgeführt, als würde grad eine trash-gerichtssendung laufen.


    es ist komplett normal, dass sie nach dem erlebnis probleme mit nähe hat, sie hat sich ganz einfach überschätzt in der situation mit dem kollegen und da kamen dann die erinnerungen an die vergewaltigung hoch.


    an alle, die hier polizei schreien: wer von euch ha schonmal miterlebt, was im rahmen so einer anzeige passiert? das ist kein spaziergang und ers recht nicht, wenn es der eigene ehemann wa. ihr wird ja hier schon nicht geglaubt und das geschehene kleingeredet.


    vivienne, ich wünsche dir ganz viel kraft auf deinem weg und ich hoffe, du hast enge vertraute, die sich deiner jezt annehmen, dich unterstützen und verständnisvoll reagieren. @:)

    Ich fürchte zwar, dass die TE hier nicht mehr lesen wird (was mich angesichts einiger grenzüberschreitenden Reaktionen nicht wundert) , aber falls doch, möchte ich sie doch noch auf ihr Erlebtes ansprechen. Und ich verzichte bewusst auf die ach so beliebten Imperative. Als traumatisierter Mensch braucht man keine Ratgeber, die einem befehlen, was man sofort tun muss oder gar "hätte tun müssen".


    Liebe Vivienne,


    dein Leben ist zur Zeit auf den Kopf gestellt. Und das begann nicht erst mit der Vergewaltigung, sondern vermutlich schon sehr viel eher. Dass eure Beziehung "in den letzten Jahren schwieriger geworden ist und du dich schon fragtest, ob das alles gewesen ist", hat ja vermutlich eine Rolle bei der Persönlichkeitsveränderung gespielt, die deinen Mann so plötzlich zum brutalen Vergewaltiger gemacht hat. Und ich rede hier nicht von Schuld, sondern von Ursachen. Die Schuldfrage stellt sich nicht, denn wer Gewalt anwendet, lädt immer Schuld auf sich.


    Wie du mit dem Erlebten und dem daraus entstandenen Trauma umgegangen bist, hat hier zu emotionalen Vorwürfen geführt. Das hilft dir natürlich nicht und du hast ja hier geschrieben, weil du Hilfe erwartest. Dabei war es klug und konsequent, sofort eine Therapie zu beginnen. Dass die Therapeutin dich nicht da abgeholt hat, wo du warst, war sehr bedauerlich, aber nicht so ungewöhnlich. Man sollte nach spätestens 5 Sitzungen wechseln und das kennen Therapeuten auch. Nur hat man dann wieder neue Wartezeiten.


    Du aber brauchtest dringend Verbündete und du wolltest unbedingt deine Sorge, Angst und Verletzung mit vertrauen Menschen teilen. Das hat dich dann zu dem Kollegen geführt. Dessen Spontanreaktion – sofort deinen Mann zur Rechenschaft ziehen zu wollen – war unangemessen und es wäre interessant, seine Gründe dafür zu erfahren. Was dann später zwischen euch geschah, war gemeinsames Erschaffen von euch beiden. Er scheint darunter ebenso zu leiden wie du. Ich halte dieses "Baustelle" aber nicht für deine wichtigste.


    Deine wichtigste Aufgabe ist es meiner Meinung nach, dein Familienleben jetzt so zu gestalten, dass dem Gewaltausbruch deines Mannes angemessen Rechnung getragen wird. Wie das im Einzelnen geschehen kann, muss möglichst mit Hilfe von Fachleuten – z.B. Familienberatungsstelle – herausgefunden werden. Wenn ich deinen Beitrag richtig verstehe, schläft dein Mann, bei dem es bis zu diesem Gewaltausbruch "nicht den Hauch eines Anzeichens gab", seit etlichen Wochen auf dem Sofa und alles andere ist ungeklärt geblieben, unaufgearbeitet. Das ist ein Chaos, in dem auch euer Kind nicht länger leben sollte. Da muss Klarheit geschaffen werden, es müssen Grenzen aufgestellt und eingehalten werden, es muss eine langfristige Lösung gefunden werden.


    Wir das im Detail aussehen wird, kann hier niemand per Ferndiagnose entscheiden, darum halte ich auch die Imperative für wenig hilfreich. Bei all dem spielt eine große Rolle, was du jetzt in deinem Mann siehst und wie eure Kommunikation in diesen letzten Wochen ausgesehen hat. Auch seine Bereitschaft, eine Therapie zu machen, spielt dabei eine wesentliche Rolle, eine noch wichtigere Rolle spielt aber, in welche Richtung deine eigenen Gedanken gehen, ob du "nichts wie weg" willst, ob du Angst hast, ob du die noch Vertrauen zu ihm vorstellen kannst und vor allem, auf welche Weise du nun mit deiner Traumatisierung umgehen willst. Hast du denn schon einen anderen Therapeuten gefunden?


    Der Kollege und das zwischen euch Vorgefallen stehen auf dieser Prioritätenlisten weiter unten. Geklärt werden sollte das aber auch. Wobei es auch eine Klärung wäre, ihn nicht mehr weiter in dein Leben zu lassen, weil du das so willst. Das musst du nicht begründen, aber du musst damit leben und umgehen können und diese Entscheidung braucht sicher auch so einiges an vorbereitenden Gedanken.


    Versuche also vor allem eine Prioritätenliste zu erstellen, denke vor allem an euer Kind, denke aber auch daran, dass du mit dem, was jetzt getan wird, den Rest deines Lebens gut wirst umgehen müssen. Dazu gehört die Betrachtung, die Aufarbeitung und die abschließende Klärung, bzw. Trennung. Und dazu gehört natürlich therapeutische Hilfe.


    Ansonsten ist das Bild vom Vorgefallenen viel zu unscharf, um daraus auf die Schnelle klare Schlussfolgerungen als Leser oder Ratgeber zu ziehen.

    Zunächst mal: Eine Vergewaltigung ist eine Vergewaltigung. Punkt. Ich finde es furchtbar, wenn ein Opfer plötzlich in der Verteidigerrolle gedrängt wird.


    An Vivien: Gehe zu einem anderen Therapeuten, Du bist traumatisiert. Und Dein Trauma kann Dir noch lange folgen. Dir das Leben schwer machen.


    Alles andere, das weiß ich nicht. Es ist Dein Leben.

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    Erzwungener Sex gegen ihren Willen und blaue Flecken im Gesicht [...]? Sorry, aber entweder hast du den Beitrag nicht richtig gelesen oder es brennen nicht mehr alle Kerzen am Baum... :|N

    Ich würde [...] ihn sogar anzeigen.

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    Eigentlich wäre eine Anzeige richtig, allerdings ist dafür meiner Meinung nach schon fast zuviel Zeit ins Land gegangen. Wenn keine Spuren mehr zu sehen sind kann das leicht in eklige Gefilde abdriften so das ihr nicht geglaubt wird. Und ich glaube wenn ein Prozess dann wirklich aus diesen Gründen platzt ist der Schaden größer als der Nutzen.


    Grundsätzlich bin ich in solchen Fällen aber auch immer für eine Anzeige, nur muss das relativ zeitnah passieren bzw. die Verletzungen müssen zeitnah dokumentiert werden um da auch genug in der Hand zu haben.

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