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    Denn das kind wird dann bestraft immer und immer wieder.

    Es geht nicht um Strafe- diese verschärft das Mobbingverhalten des Mobbers u.U.. Vilemehr geht es um Aufklärung, um Bewusstmachen des Fehlverhaltens- das Mobbing ist den Mobbern in der Regel überhaupt nicht bewusst, es wird gar nicht wahrgenommen. Das kann in einer anderen menschlichen Umgebung eher gelingen, weil die Mobbingteilnehmer entfallen.

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    weil es wird ja nicht plötzlich anders erzogen oder bekommt was andres vorgelebt.

    Genau das muss oder sollte aber passieren. Genau deswegen hatte ich auch mit den Eltern der mobbenden Kinder gesprochen- auch diese registrieren es nicht mehr von alleine. Die Eltern sind ja in der Regel der Anfang des "Übels".

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    dann mal einen blick auf die eltern zu wagen und dessen verhalten mit einzubeziehen.

    Ja, das sollte einer der ersten Ansätze sein.

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    Grundsätzlich bin ich ja für elternschulung vor Geburt des Kindes

    Ich auch- die Frage ist, wie man das organisiert.

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    Jetzt nicht rein im bezug auf mobbing, sondern generell für die kinder.

    Ich vermute, dass das auch in Bezug auf Mobbing positiver wirkte.


    Auch die Konkurrenzsituation, in die Kinder und Jugendliche mehr oder weniger gedrängt werden (von Eltern und Schule, aber auch von der Gesellschaft als solche), müsste abgebaut werden. Das ist ein sehr schwerer und langer Pfad

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    Ich bin frei zu gehen

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    Auf Arbeit innerhalb eines Kollegenkreises? In einer Mietwohnung bei mehreren anliegenden Mietwohnungen? Innerhalb eines Dorfes oder einer Kleinstadt? So einfach ist das nicht immer. In einer Sportgemeinschaft? In einem Verein (z.B. Gartenverein)?

    Sensibelmann,

    natürlich bin ich frei, zu gehen. Wenn mich eine Situation belastet, kann ich aus dieser herausgehen. Warum kann ich nicht kündigen? Warum kann ich nicht aus der Mietwohnung ausziehen? Warum nicht aus dem Dorf oder der Kleinstadt weggehen? Warum nicht aus dem Sportverein austreten?


    Du bist doch immer derjenige, der sagt, man kann alles möglich machen, wenn man nur will. Es ist nur die Bequemlichkeit, die die Menschen an der Veränderung hindert. Deine persönliche Situation wird ja von dir immer als leuchtendes Beispiel hingestellt.


    Ich finde aber, du misst hier mit zweierlei Maß: Wenn es z.B. um das Thema Mobilität geht, lässt du kaum eine Entschuldigung gelten, wenn die Leute schreiben, warum sie nicht auf ihr Auto verzichten können oder wollen, weil das eben in vielen Fällen mit einer großen Veränderung verbunden ist (Kosten, Aufgabe vertrauter Strukturen, Verlust des Arbeitsplatzes etc.). Hier aber schreibst du, dass es nicht immer so einfach ist mit der Veränderung...; ja, was denn nun? Genau so ist es nämlich im richtigen Leben: Veränderung bedeutet auch Mut und Aufgabe von vertrauten Dingen. Nicht jeder ist dazu bereit oder nicht bei jedem ist das so ohne weiteres möglich; das ist bei Mobbing oder dem Thema Auto nicht anders.

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    Warum kann ich nicht kündigen? Warum kann ich nicht aus der Mietwohnung ausziehen? Warum nicht aus dem Dorf oder der Kleinstadt weggehen? Warum nicht aus dem Sportverein austreten?

    Frei hieße, ohne persönliche Einbußen. Und da wird das dann eben doch nicht unbedingt so einfach.


    Ich selbst würde die Menschen verlassen, die mich mobben,


    aber frei ist das nicht unbedingt.

    Ich denke diese beiden Sachen zu vergleichen ist sehr schwer.


    Aber lieber nehme ich Einbußen in Kauf, anstatt mein psychisches Wohlergehen aufs Spiel zu setzen und das ist eben die praktische Seite.


    Klar kann man sich ärgern, man kann zum Chef gehen, kann dies und das und...? Was wenns dadurch nicht besser wird?


    Soll ich mich ewig quälen mit diesen Zuständen? Das grenzt an Masochismus!


    Ich glaube wir setzen da gerade an verschiedenen Punkten an.


    Du willst Vorbeugen. Mobbing soll garnicht erst enstehen, und ja da stimme ich dir zu!!!!


    Es geht aber in diesem Thread vor allem auch darum, wie man mit den FOLGEN von Mobbing umgehen kann. Mit den psychischen Schäden, die man davon getragen hat. Und da finde ich es besonders wichtig, den Menschen an die Hand zu geben, dass sie keinesfalls hilflos und machtlos sind! Oftmals sind Opfer von Mobbing psychisch kaputt. Das klingt böse, aber man ist kaputt. Und das zu reparieren brauch Zeit und die Einsicht, das Lernvermögen, dass man kein OPFER sein MUSS. Man kann aus der Spirale ausbrechen!


    Wurdest du jemals gemobbt Sensibelmann? Ich weiß du hast von der Story deiner Tochter erzählt und das ist schlimm, aber wurdest DU gemobbt als Kind? (Als Erwachsener meine ich nicht, denn da hast du doch selbst bewiesen, dass du dich gemobbt gefühlt hast und dich dann der Diskussion entzogen hast, was auch gut für dich war! Es war psychisch gesund so zu agieren!)

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    Es geht aber in diesem Thread vor allem auch darum, wie man mit den FOLGEN von Mobbing umgehen kann. Mit den psychischen Schäden, die man davon getragen hat.

    Naja, mir ging es vor allem auch darum, der TE ihre Selbstzweifel zu nehmen und ihr aufzuzeigen, dass sie keine Schuld trägt.


    Und ich wollte aufzeigen, das sie sich u.U. damit helfen kann, unter andere Menschen zu kommen, dass keineswegs überall Mobber unterwegs sind, auch wenn ihr das auf Grund ihrer mehrfach schlechten Erfahrungen so erscheinen mag. Und sie kann eine tolle Frau sein, die in einem anderen menschlichen Umfeld auch als solche gesehen wird.

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    Und ich wollte aufzeigen, das sie sich u.U. damit helfen kann, unter andere Menschen zu kommen, dass keineswegs überall Mobber unterwegs sind, auch wenn ihr das auf Grund ihrer mehrfach schlechten Erfahrungen so erscheinen mag. Und sie kann eine tolle Frau sein, die in einem anderen menschlichen Umfeld auch als solche gesehen wird.

    Wenn du das exakt so geschrieben hättest, hätten wir uns die Diskussion erspart.


    Natürlich ist jeder Mensch so wie er ist nicht mobbenswert und man muss nur die richtige Umgebung finden! Dafür muss man aber aus destruktiven beziehungen auch aussteigen, sonst klammert man sich an etwas, was einen kaputt macht anstatt etwas zu suchen, was einem hilft glücklich zu sein!

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    ja, was denn nun?

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    Beim Thema Mobilität sind die Bedingungen oft selbst so gewählt (schlechte Verkehrsanbindung etc.). Mobbing ist nicht selbst gewählt.

    Sensibelmann,

    warum bin ich nicht im geringsten überrascht bei deiner Antwort? Du drehst dir die Welt so hin, wie es für dich passt :|N . Lebst du nach dem Pippi-Langstrumpf-Prinzip?


    Warum hast du aus deinem eigenen Thread nichts, aber auch gar nichts, für dich mitgenommen?

    RoteTräne, wie geht es dir heute? Habe nicht alle Seiten durchgelesen, aber kann es sein, das üble Gerüchte über dich verbreitet wurden? Sonst hätten deine Freundinnen nicht so reagiert. Gehe den Menschen, die einen Groll auf dich haben, aus dem Weg. Ich habe hier Nachbarn, die mich gefressen haben. Sie sind sauer und wir wissen nicht weshalb. Ich fragte die Nachbarin, weshalb sie so verändert ist (früher konnten wir gut miteinander sprechen). Sie tobte nur herum. Einige Tage später drohte mir ihr Freund Schläge an, wenn ich seine Freundin noch einmal ansprechen würde. ":/ Keine Ahnung, ich hatte gehofft, es wäre aus der Welt, wenn ich frage, weshalb sie sich so verändert hat. Aber gut, sie will nicht, also lasse ich sie links liegen. Nun macht sie jeden Abend einen Rollladen in der Küche herunter (sie hat dort drei) damit sie uns nicht sehen muss. Ich lache über soviel Kindergarten. Vielleicht, das wünsche ich dir sehr, kannst du auch mal so denken.


    Bin Mobbingopfer seit der Kindergartenzeit bis heute (siehe Nachbarn und noch eine Frau). Na dann sollen sie. Was mich nicht umbringt, macht mich nur stärker. In dem Sinne https://www.youtube.com/watch?v=AaQcnnM2a70 Glaube mir, die haben Recht. Ich lachte mal und der Herr Nachbar tobte, ich solle nicht so blöd grinsen. ]:D