W/32, ungeküsste Jungfrau, so glücklich - Was ist mit mir los?

    Hallo an alle!


    Nach wochenlangem Überlegen mache ich diesen Faden jetzt doch auf. Habe leider in anderen Foren schlechte Erfahrungen (Fake-Vorwürfe und unmoralische PN-Angebote gleichermaßen) gemacht. Zudem passt er in Beziehungen, Sexualität und Psychologie - man darf ihn gerne verschieben. @:)


    Gleich vorweg: Mir geht es nur darum, zu verstehen und nicht darum, etwas zu ändern.


    Also, wie der etwas krude Titel schon sagt: Ich bin 32 Jahre alt, weiblich, Jungfrau. Habe auch noch nie jemanden geküsst, hatte auch noch nie das Bedürfnis danach. Dies schließt das Bedürfnis nach einer Beziehung mit ein.


    Ich dachte lange, ich wäre schlichtweg asexuell, aber in einem Forum für Asexuelle hat man mir mitgeteilt, dass das bei mir wohl nicht zutrifft, denn asexuelle Menschen haben wohl immer noch das Bedürfnis nach partnerschaftlichen Beziehungen (nur ohne Sex) und zudem mache ich sehr gerne und auch fast täglich Selbstbefriedigung, was wohl bei Asexuellen zumindest in dem Maße auch nicht oft vorhanden ist.




    Extra-Infos:


    - Ich war noch nie in jemand "echten" verliebt. Als Teenager, als alle anderen Mädels für Boybands schwärmten, war ich zwar auch verknallt, aber immer nur in Charaktere aus Büchern und Videospielen. Das hat dann mit Ende meiner Teenyzeit aufgehört, aber ich kann bis heute nicht sagen, dass ich jemals jemanden "echten" attraktiv gefunden hätte. Auch heute kann ich gezeichnete Charaktere aber noch als "sexuell attraktiv" empfinden, was ich bei echten Menschen nicht kann. Ich finde echte Menschen aber auch nicht unattraktiv oder eklig, sondern einfach nur irgendwie... "meh". So neutrum-mäßig.


    Damit verbunden: Ich finde auch erotische Geschichten und gezeichnete Pornos (Comics/Filmchen) erregender als "echte" Pornos, wobei ich auch mit echten Pornos etwas anfangen kann, nur bei weitem nicht in so hohem Maße.


    - Ich würde mich selbst als bisexuell bezeichnen. Wenn ich mit jemandem Sex haben "müsste", dann mit einer Frau (weil ich es nicht mag, wenn mir unten was "reingesteckt" wird und weil ich mir in Pornos echt alles anschauen kann - von SM bis zu Natursekt - außer Oralsex beim Mann, das finde ich furchtbar). Wenn ich aber eine Beziehung haben "müsste", dann lieber mit einem Mann.


    - Ich habe übrigens keinen Ekel vor Körperflüssigkeiten oder sonstwas, wenn das jemand als Ursache vermutet. Auch Asperger wurde angedacht und komplett von professioneller Seite her schon vor vielen Jahren ausgeschlossen.


    - Während meiner Schulzeit hatte nie jemand Interesse an mir, da ich keine Partymaus bin und mich zudem nicht schminke und diesen Enthaarungs-Mist nicht mitmache. Ich hatte aber sowohl weibliche als auch männliche Interessenten übers Internet (Freunde aus Onlinespielen), die sich gerne mit mir treffen wollten und die ich als Menschen auch sehr mag, aber ich hatte da nie Interesse an einem Kennenlernen.


    - Mit Freundschaften bin ich übrigens ähnlich schlecht; ich pflege keinerlei Realkontakte außerhalb meiner Familie (und auch da ist ein Treffen die Woche für 1-2 Stunden mehr als genug für mich) und habe da alles von meiner Seite aus auslaufen lassen und fühle mich damit sehr wohl. Online-Kontakte pflege ich mehr, aber auch da bin ich ganz schnell genervt, wenn Leute auf Emails förmlich sofort antworten und ich wieder "an der Reihe bin", das ist dann so pflichtmäßig. Wie man sich denken kann habe ich mit Absicht kein Smartphone. ;-D


    - Wenn ich beschreiben müsste, wie ich über Sex denke, so würde mir als erstes in den Sinn kommen, dass es so ist wie mit einem Tiger: Faszinierend anzuschauen, interessant darüber zu lernen oder darüber zu lesen, aber in den Käfig steigen und anfassen würde ich dann doch lieber nicht. Wobei so eine Analogie ja impliziert, dass ich Sex als gefährlich sehen würde, was nicht der Fall ist. Spontan fällt mir aber nichts besseres ein. :-/




    Tja, warum schreibe ich hier also überhaupt? Auf der einen Seite wäre es natürlich schön, wenn ich wissen würde, was mit mir los ist, weil meine Umwelt natürlich auch Fragen stellt und ich es nicht wirklich begründen kann.


    Und auch, wenn ich das Bedürfnis nach einer Beziehung überhaupt nicht habe, so schaue ich natürlich meine Umwelt an und lese hier im Forum, wo so viele Beziehungsprobleme haben und teilweise unglücklich sind und trotzdem eine Beziehung wünschen oder sich auch nach schlechten Erfahrungen neu verlieben und verlieben wollen. Und die Mädels und Jungs, die Panik schieben, wenn sie mit 18 noch Jungfrau sind. Oder die Leute, die richtig leiden, wenn sie nicht regelmäßig Sex haben. Dadurch, dass ich diesen Wunsch nach Sex und Beziehung bei allen anderen sehe, habe ich natürlich das Gefühl, irgendwas zu "verpassen" oder generell etwas, was ja offenbar total super und begehrenswert sein muss, nicht zu verstehen. Und klar, manchmal hab ich auch den Gedanken: "Verdammt, ich bin jetzt über 30 und check es noch immer nicht - was, wenn ich es mit 60 erst rausfinde und plötzlich möchte und dann will mich natürlich keiner mehr, denn wer will eine 60-jährige Jungfrau ohne Beziehungserfahrung?"


    Aber bei dem Gedanken, eine Beziehung zu führen und dann jemanden mehrfach die Woche sehen zu "müssen" oder mich melden zu müssen wird mir ganz anders. Das wäre mein Albtraum. Und irgendwen anders küssen oder sexuell anfassen will ich auch nicht. Nicht, weils eklig ist, sondern einfach seltsam und keine für mich erstrebenswerte Vorstellung. Als wenn mir jemand sagen würde, ich könnte doch von nun an immer rückwärts laufen oder Suppe mit der Gabel essen - es erzeugt einfach den Gedanken "Warum sollte ich sowas denn bitte tun wollen?"


    Ich bin wie ich bin. Nur... was ist mit mir los? Kennt sowas jemand? Und stellt ruhig Fragen - ich werde hier immer mal wieder reinschauen (aber sorry, wenn ich nicht alle zwei Minuten antworte).

  • 57 Antworten

    Man kann natürlich hingehen und versuchen zu analysieren, warum, wieso, weshalb. Ist es eher die Nähe zum Menschen die dich abstösst, ich meine damit jetzt nicht Intimität, denn Nähe geht ja auch anders?

    Ich habe als erstes an eine schizoide Persönlichkeitsstörung gedacht.


    Dazu würden das Wohlfühlen im Einzelgängertum und das mangelnde Interesse an Sozialkontakten passen.


    Ich würde Persönlichkeitsstörungen im Allgemeinen nicht als Störung sondern als charakterliche Formvariante bezeichnen.


    Nur dann problematisch, wenn man darunter leidet oder andere darunter leiden müssen.

    du bist total okay genauso, wie du bist!


    und authentisch ist es auch.... :)^


    dachte ich, als ich deinen Text las.


    Und du bist doch insgesamt "einverstanden mit dir und deinen Devianzen" - prinzipiell geht es auch nur darum.


    Einige Parallelen zu mir konnte ich durchaus entdecken, also "Kongruenzen"- aber nicht zu 100 pro.


    Warum zuviel fragen "wieso, weshalb?" - tippe aber spontan auf frühkindl. Missbrauch oder das Abtragen einer "Erb-last"- wenn man es denn so sehen will....


    Sehr viele Menschen sind viel weniger mit ihrem tieferen Selbst connected als Du! kannst alles wahrnehmen und auch noch sprachlich in eine Form bringen.


    So. Punkt.


    Der erste Satz war der wichtigste!


    Liebste Grüße! {:(

    Danke für die ersten, lieben Rückmeldungen! @:)


    Es ist für mich okay, nur nagt das Gefühl, irgendwas zu verpassen, weil ich es nicht begreife, halt doch an mir.


    Es war, als meine Klassenkameraden anfingen, erste Beziehungen zu haben, für alle okay, dass das bei mir nicht so war, weil ich zwei Jahre jünger war als alle anderen und alle - mir inklusive - es für normal hielten, dass ich "noch nicht so weit bin" und "das noch nicht will". Nur ist dieser Schritt eben nie erfolgt und klar komme ich mir seltsam vor.


    Wenn es jetzt heißen würde, dass das doch schlichtweg Asexualität ist und die Leute in dem Forum, wo ich nachfragte, keine Ahnung hätten, dann würde ich sagen: "Super, dann passt für mich alles. Ich bin kein Einzelfall, ich bin nicht super-seltsam, anderen geht es genauso." Aber da ich mich wirklich komplett "alleine" fühle komme ich mir vor wie... keine Ahnung, ein Depp, der in einer geselligen Runde steht und einen Witz nicht versteht, über den alle anderen sich kaputtlachen.




    Und ja, Analyse... keine Ahnung. Ich habe keine Probleme, jemanden aus meiner Familie zu umarmen, aber auch kein Bedürfnis nach irgendwelcher Nähe und am liebsten bin ich alleine. Dennoch liebe ich meine Familie über alles. Ich bin zudem ein ganz schlechter Zuhörer - wenn ich bei meiner Familie bin, dann kann ich gut reden, während wir essen, aber nur rumsitzen und reden macht mich wahnsinnig. Ich muss immer irgendwas dabei machen (und wenns nur ein Kartenspiel ist). Deshalb chatte ich auch online lieber (denn da schreibe ich ja automatisch).


    Dinge wie Umarmungen empfinde ich total neutral.


    Die Idee, jemanden zu küssen, finde ich "ekliger" als die Idee, Sex zu haben, einfach weil ich ein sehr geschmacksempfindlicher Mensch bin (bin wahrscheinlich der pingeligste Esser der Welt) und die Idee, im Mund von jemand anderem irgendwas wie Pfefferminz - was ja oft in Kaugummis ist - zu schmecken finde ich gruselig. Würde der Mund von jemand anderem total neutral schmecken wäre das anders, dann wäre die Idee, zu küssen, gleichauf mit der Idee, Sex zu haben. (Also immer noch null erstrebenswert, aber zumindest nicht irgendwie gruselig).


    Sex finde ich einfach als Idee seltsam. Bei Selbstbefriedigung weiß ich genau, was ich mag, was sich gut anfühlt und wie ich zum Orgasmus komme. Das könnte ein anderer Mensch doch nie so "punktgenau" hinbekommen und dann muss ich mich ja auch noch um den Partner kümmern und kann nicht nur entspannen. Das scheint mir einfach so... unerstrebenswert im Vergleich zu Selbstbefriedigung.


    Aber ja, klar spielen auch Dinge wie die Tatsache, dass ich weiß, dass ich nichts in meiner Vagina mag und Oralsex bei Männern als eklig empfinde, mit rein. Mir geht es gut, so wie ich bin und ich würde mich für niemanden ändern, aber dazu kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand eine Frau möchte, die sich nicht schminkt, nicht rasiert, Alkohol verabscheut, keine Penetration und keinen Oralsex mag. Ich höre halt oft "Versuch es doch mal, triff dich mit jemandem, vielleicht gefällt es dir halt doch". Aber mal abgesehen davon, dass ich so absolut keinen Bock habe, gibts glaube ich auch nicht viele, die auf mich Bock hätten. :-p Und wenn man dann noch bedenkt, dass ich niemanden attraktiv finde, wirds nicht besser. :=o Also ja, ich bin seltsam und wahrscheinlich ist es auch gut so. ;-D


    Bezüglich Missbrauch: Kann ich ausschließen. Ich habe zudem zwei Schwestern, die ganz "normal" sind/waren (eine ist mittlerweile verstorben). Meine jüngere Schwester hat seit ihrem 13. Lebensjahr eigentlich immer längere Beziehungen gehabt. Meine ältere Schwester war verheiratet.


    Meine Mutter allerdings hat auch ein sehr geringes Nähebedürfnis, mittlerweile führen sie und mein Vater eine offene Ehe, weil es schon in meiner Kindheit keine Nähe mehr zwischen den beiden gab - nicht, weil sie sich nicht lieben, sondern weil meine Mutter es bei keinem mag. Dennoch wollte sie immer Kinder und wir sind ja auch nicht aus dem Nichts gekommen.


    Was psychiche Störungen angeht: Sind von der Seite meiner Mutter vorhanden, auch ich habe eine psychische Erkrankung (Zwangserkrankung) und bin deswegen mittlerweile schwerbehindert, aber die hatte ich nicht immer (trat erst im Erwachsenenalter auf) und andere mit dieser Erkrankung leben ganz normal in Beziehungen und gründen Familien. Deshalb hatte ich das auch nicht erwähnt. Ich bin nicht mehr in Therapie, war aber jahrelang in Therapie und auch zweimal stationär für ein Jahr in der Psychiatrie. Dennoch - auch das wurde mit den Therapeuten erarbeitet - sieht niemand eine Verbindung von meiner Erkrankung zu meiner Beziehungsunwilligkeit. Natürlich bedeutet meine Erkrankung, dass ich schon allein deshalb Probleme hätte, eine Beziehung zu führen, aber ich kenne auch ganz viele andere Zwangspatienten, die eben darunter leiden, dass sie es nicht so können, wie sie eigentlich wollen. Und bei mir fehlt das "wollen" eben.

    Es könnte sein, dass du aromantisch und autochorissexuell bist.


    Asexualität sagt weder etwas über einen Wunsch oder Nichtwunsch nach Partnerschaften aus, noch über Selbstbefriedigung von der Definiton her. Man muss als asexuelle Person auch keinen Ekel vor bzw. keine Antipathie gegen Sex haben.

    Zitat
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    Wenn ich aber eine Beziehung haben "müsste", dann lieber mit einem Mann.

    Und warum wäre das so?

    Gute Frage. ":/ Ist irgendwie so eine instinktive Sache. Sicherlich auch dadurch beeinflusst, dass ich die negativeren Erfahrungen bezüglich meines Lebensstils (keine Schminke, kein rasieren) mit Frauen gemacht habe, so dass ich mir schlecht vorstellen kann, dafür von einer Frau irgendwas über maximal Akzeptanz hinaus zu bekommen. Ich denke aber, hauptsächlich kommt das von meiner Schwerbehinderung und dass ich in meiner Familie immer die Männer (Vater/Großvater) als "Macher" kennengelernt habe, die mir geholfen haben und auf die ich mich verlassen konnte/kann, während meine Mutter oft hilflos ist. Ich würde mich bei einem Mann "beschützter" fühlen und auch wenn ich das nicht gerne zugebe, so habe ich eine extrem dependente Persönlichkeit und benötige sowohl wegen der Erkrankung als auch emotional oft jemanden, der Dinge für mich regelt.

    Zitat

    Es könnte sein, dass du aromantisch und autochorissexuell bist.


    Asexualität sagt weder etwas über einen Wunsch oder Nichtwunsch nach Partnerschaften aus, noch über Selbstbefriedigung von der Definiton her. Man muss als asexuelle Person auch keinen Ekel vor bzw. keine Antipathie gegen Sex haben.

    Die Begriffe werde ich erstmal googlen müssen. ;-D


    Und bei Asexualität sagt mir jeder etwas anderes. Nachdem Wikipedia nicht wirklich hilfreich war bin ich eben in ein Forum dafür gegangen und da sagte man mir, dass Asexualität zwar in der Tat keine Antipathie gegen Sex bedeutet, sondern oft nur eben die Abwesenheit des Bedürfnisses, aber das Beziehungen an sich gewünscht sind usw. ":/ Es sollte für all diese Begriffe mal eine gute Definitionsseite geben.


    Auf jeden Fall vielen Dank, ich werde auf jeden Fall online weitersuchen und morgen dann auch nachschauen, was die Begriffe bedeuten. :)^ @:)

    Ich wage mal zu behaupten, dass beim bejammerten Jungmann-/Jungfrauentum, also dem Mangel an derartigen Erfahrungen in einem Alter, in dem das statistisch eher ungewöhnlich ist, das Ego und die Tatsache dass es als "Makel" oder minderwertig empfunden wird eine deutlich größere Rolle spielt als tatsächliches Leiden darunter, dass einem diese Dinge fehlen. Also wenn man das mal weglässt ist es zumindest eigentlich "nicht so so schlimm" für viele, denke ich.


    Für mich klingt das auch eher nach einer sozialen störung. Der sexuelle Drang scheint normal vorhanden zu sein.

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    Ich habe als erstes an eine schizoide Persönlichkeitsstörung gedacht.


    Dazu würden das Wohlfühlen im Einzelgängertum und das mangelnde Interesse an Sozialkontakten passen.

    Sich als Einzelperson wohl zu fühlen, ist also schizo?


    Na, dann bin ich doch gerne schizo, obwohl ich es bisher nie war, aber ich fühle mich die letzten vielen, vielen Jahre auch als Single und Alleinlebende am besten. Die Tendenz dazu war schon immer gegeben, aber die ersten Jahre hielt ich immer meine Zwangskontakte, um ins normale Bild zu passen. Später, als ich es mir leisten konnte, blieb ich allein, gerne allein.


    Irgendwie macht mich diese Aussage, bzw. dieser angebliche Fakt, dass man schizo ist, wenn man sich allein wohlfühlt, sauer. Denn das kommt so rüber, als würde sich homo sapiens derart wichtig vorkommen, dass man schon als schizo gilt, wenn man keinen Kontakt mit ihm möchte. Tz....


    Also, lange Rede kurzer Sinn...ich bin so wie die TE! Und ich bin gerne so und bleibe so!! @:)

    Das ist mir beim durchlesen aufgefallen:

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    Es war, als meine Klassenkameraden anfingen, erste Beziehungen zu haben, für alle okay, dass das bei mir nicht so war, weil ich zwei Jahre jünger war als alle anderen und alle - mir inklusive - es für normal hielten, dass ich "noch nicht so weit bin" und "das noch nicht will".

    Da ja schlecht alle anderen zweimal sitzen geblieben sein können verstehe ich das so das du zwei Klassen übersprungen hast ? Wenn dem so ist würde ich als Grund dafür ja ne Hochbegabung oder ähnliches vermuten und mein Bauch fragt sofort ob da was in Richtung Asperger gehen könnte ?


    Kann ich jetzt nicht großartig mit Argumenten untermauern, ist einfach nur so ein Gefühl. Natürlich kann auch die ganze andere Vorgeschichte, eine möglicherweise vererbte Veranlagung zu psychischen Veränderungen, die fehlende Nähe als Kind oder weiß der Geier was da mit rein spielen aber der Satz war halt das was mir beim lesen sofort ins Auge gesprungen ist.

    Wenn du zufrieden bist , lebe doch mehr im Agenblick und lass es so o.k. sein.


    Falls du dich mit 60 , wie du schriebst doch verlieben möchtest und wenn es einen passenden Partner gibt, wird ihn nicht stören , dass du unerfahren bist.


    Es ist aber sehr sehr unwahrscheinlich , dass du später anders sein wirst. Du bist , wie du bist und solange dass für dich i.O. ist sei froh, dass du mit dir im Gleichgewicht bist.