ErdeundMond_1986


    Deine Grundproblematik ist eine völlig andere, die so gar nichts mit den jeweiligen Männern zu tun hat in meinem Empfinden. Ich erlese zwischen den Zeilen eine junge Frau, die sich zu oft mit inneren Vergleichen zu anderen Menschen in Deinem Alter befasst. Die darauf achtet, was andere bereits erreicht haben und leben.


    Auch, wenn das für Dich jetzt vielleicht unterkühlt oder vielleicht sogar arrogant klingt. Aber ich habe mir in meinem ganzen Leben noch nie darüber Gedanken gemacht, warum oder warum nicht ein Mann auf mich angesprungen ist oder nicht. Der Punkt war, ich habe ein zu unangepasstes und rebellisches Wesen, und ich weiß das man sich damit nicht immer Freunde machen kann. Auch nicht in der Liebe, da wird es dann ganz besonders schwierig.


    Wenn Du jemand lieben willst, musst Du mutig genug sein auch Verletzungen zulassen zu können. Es wird immer einen Teil enttäuschter Erwartungen geben, Wünsche die nicht so verstanden werden, wie man es gern hätte.


    Es treffen in der Liebe oftmals zwei völlig unterschiedliche Individuen aufeinander, die gerade in den Anfängen so wenig voneinander wissen. Das bleibt auch oft lange Zeit so, und es gibt Menschen, die brauchen mehr als ein Menschenleben, um sich einander in komplexen Situationen verständlich zu machen. Was ich damit sagen will, lerne zuerst Dich selbst zu verstehen, Deine Bedürfnisse und Wünsche so kennen, dass Du sie klar kommunizieren kannst.


    Steh zu Dir, zu Deinem Sein. Bleibe authentisch und versuche um Himmel Willen nie Deine Gefühle zu verstecken. Der Mann der für Dich seine Seele offen legt, wird Dich auch in schwierigsten Momenten halten und bei Dir sein. Dann weißt Du das er der Richtige ist. Alles andere ist Vorgeplänkel und gehört dazu.


    Die Liebe fordert nicht, sie schenkt. Die Liebe maßt sich nicht an, sie vertraut. Die Liebe ist individuell und für die welche sie erleben dürfen eine lebendige Verbindung, die sich zeitlebens weiter entwickelt so wie ihre Menschen selbst auch. Vermeide Verzweiflung und Bitternis, mach Dich nicht emotional abhängig und sei nicht bedürftig. Sei Du selbst, dann wird die Liebe Dich finden, niemals umgekehrt ..... :)_

    Shojo

    Zitat

    Sei Du selbst, dann wird die Liebe Dich finden, niemals umgekehrt ..... :)_

    Nee, nicht zwingend. Klingt immer so nach Garantierezept, ist aber halt nicht ganz so, weil es keine Garantien gibt.


    In diesem Punkt hast Du recht. Die Liebe ist ein Geschenk, auf das niemand Anspruch hat, nicht mal ein Kind. Auch, wenn es das schützenswerteste Wesen das um seiner selbst Willen, wie jeder andere Mensch geliebt werden sollte.


    Aber so lange die TE, so wie ich es hier im Forum zwischen den Zeilen lese nicht zu sich selbst gefunden. Es ist wichtig sich selbst und seine Macken gut einschätzen zu können. Vor allem jene, an denen gearbeitet werden könnte, wenn es für einen selbst wichtig ist. Denn sie werden auch einem potentiellen Partner nicht verborgen bleiben. Je besser man dazu stehen lernt, desto positiver strahlt man es aus zu sich zu stehen.


    Das war damit gemeint in meiner Aussage. Aber es ist gut, wenn Du darauf hinweist, dass Sichverlieben und in einer tragfähigen Beziehung ankommen dennoch kein Selbstläufer sein wird. Danke für Deinen Hinweis. :)^

    Zitat

    Aber so lange die TE, so wie ich es hier im Forum zwischen den Zeilen lese nicht zu sich selbst gefunden **hat, wird jede neue Anbahnung in einem neuen Fiasko enden. Was unterm Strich dazu führen kann, dass ihr Selbstwertgefühl noch weiter angeknackst wird. Der innere Frust über weitere gescheiterte Beziehungsanbahnungen ansteigt, und das in eine ungünstige Spirale im Umgang mit einem potentillen Wunschpartner in der Kennenlernphase führen wird. Kein guter Ansatz, um Verliebtheitsgefühle in einem Mann zu wecken. Das war der Hintergrund meines formulierten Satzes. ;-) **

    Da sind wir uns einig! Aber dafür mlchte ich Dir jetzt in einem anderen Punkt widersprechen:

    Zitat

    In diesem Punkt hast Du recht. Die Liebe ist ein Geschenk, auf das niemand Anspruch hat, nicht mal ein Kind.

    Das sehe ich anders. Einem Kind, das nicht geliebt wird, dem wird schlimmes Unrecht angetan. Es kann durch unglückselige Entwicklungen dazu kommen, ja. Und wenn man erwachsen wird, ist es Teil der Reifung und auch Teil der Heilung, wenn man als Kind sehr verletzt wurde, loszulassen. Aber ich sehe Eltern in der Pflicht, alles Menschenmögliche dafür zu tun, ihre Kinder zu lieben (wenn das nicht ohnehin so ist). Erweitert: Die Hauptbezugspersonen eines Kindes sehe ich in der Pflicht, alles dafür zu tun, das Kind zu lieben. Ein Kind, das nicht geliebt wird, ist in Gefahr, zu verhungern, und es kann nichts oder nur sehr, sehr wenig aus eigener Kraft dazu tun, sich aus dieser in meinen Augen letztlich lebensbedrohlichen Lage zu befreien.

    Was meinst du mit "Sex"?


    Also Petting hatten wir schon nach paar Wochen drauf (waren jung). GV kam dann später. Meine Ex-Freundin (also heutige Frau) ergriff sogar die Initiative. Ich scheute mich erst, mir mein Ding aufzudrängen und habe quasi ihr das Tempo überlassen.

    Zitat
    Zitat

    eine Weile einfach so unklar rumgevögelt

    Dieser Faden füllt sich zusehends mit großartigen, zitatwürdigen Sätzen! ;-D

    Ich hab dabei das völlig falsche Kopfkino.


    "Meinst du, er ist drin?"


    "Weiß nicht so genau. Was fühlst du?"


    "Ist ziemlich unklar. Ich glaube, ich beweg mich bisschen rauf und runter."


    "Irgendwas drückt."


    "Hmmmm"


    "Wie lange willst du das noch probieren?"


    "Bis zur Sportschau."


    "Magst du mit mir gehen?"


    "Ei jo. Ich zieh ihn dann mal raus und wir gehen."


    "War er denn wirklich drin?"


    ]:D

    Shojo


    Ich wusste, dass Du mir an dieser Stelle widersprechen würdest. ABER, ich habe es bewusst so geschrieben. Wer mich besser kennt weiß, dass ich für Kinder den höchsten Respekt empfinde. Sie sind wundervolle Wesen.


    Du wirst darauf eines Tages von mir eine Antwort bekommen, allerdings per PN. Es ist nichts was ich öffentlich im Forum schreiben werde. Aber ich bin noch nicht so weit. Manche Entscheidungen brauchen Zeit.

    Ich denke ich reihe mich hier mal in die Schlange der leichten Mädchen ein, denn was blackheartedqueen geschrieben hat könnte 1:1 auch von mir kommen.


    Was bitte hab ich denn davon wenn ich erst monatelang ins Kino und auf Kaffees gehe und der Kerl entpuppt sich dann als absolute Niete im Bett bei dem ich mir ein schwarzes Erinnerungsloch wünschen würde? Meine Prioritäten sind da relativ klar.

    Es kann und wird an dieser Stelle kein falsch oder richtig geben können. Mir fällt an dieser Stelle wieder meine Cousine ein. Erstes Studienjahr, geht mit anderen Mädels aus, war Faschingszeit. Trifft auf einen Typen, und es macht bei beiden schlagartig wumm. Beide waren gut angetrunken. Hatten nicht mal die Kontaktdaten ausgetauscht, weil das irgendwie alles so schnell ging. Handy, FB, WA und ähnliches gab es damals noch nicht. Auch öffentliche Telefonzellen waren nicht verlässlich intakt.


    Nach der ersten heißen Nacht, die prompt am selben Abend/Nacht folgte, musste der frisch verliebte Bengel sich an der Uni die nicht mal seine war durchfragen, wo denn diese schnucklige heiße Biene (sie heißt Sabine) ab geblieben ist. Dazu noch ein völlig anderer Stadtteil, also erschwerte Bedingungen. Er hat dazu ein paar Tage aufwenden müssen, um sie dann tatsächlich zu finden.


    Sie sind heute über 25 Jahre verheiratet, also 50+ Generation mit zwei erwachsenen Kids. Da wo es passt wird es immer passen, weil beide den Stachel der Gefühle bereits in sich tragen. Das kann auch nach einer schnellen gemeinsamen Nacht passieren.


    Genauso wie man sich ewig toll emotional ineinander verliebt, sich Monate lang supi trifft und gute Unternehmungen miteinander teilt. Da kommt diese erste und wichtige gemeinsame Nacht, und es wird ein Chaos für einen oder beiden. Und dann ist plötzlich nicht die Geduld und der Wille da sich einander langsam zu näher damit der Sex besser oder angenehmer für beide wird. Kann alles passieren und dazu mein Standardspruch. Die Welt ist bunt und Menschen Unikate. Deswegen bringen feste und starre Regeln keine praktikablen Lösungen für alle gleichermaßen. ;-) ]:D