@ Ich verstehs nicht:

    mir fällt dazu nich folgendes ein:


    wir ziehen ja immer wieder den selben Typ Mensch an (bis wir den Punkt verstanden haben und transformiert haben).


    Also aus 100 Menschen suchen wir uns unbewusst immer den passenden Menschen aus, auch in den negativen den Seiten genau Passenden, unbewusst.


    Das heist, du hast diese genau Frauen immer wieder selbst angezogen, weil du dieses Muster hast. Das hat nicht s mit Schuld zutun. Sondern mit Ursache und Wirkung, ganz neutral.


    Das andere was mir einfällt, ist, das die Frau deine eigene nicht ausgelebte Aggressionshemmung dir einfach spiegeln könnte.


    Was du nicht lebst, muß die Frau dir spiegeln.


    Ist ne These.


    Hast du schon mal einen Boxkurs gemacht?

    @ Feri

    Ich finde absolut nicht, dass eine Frau mir irgendwas spiegeln muss. Sie will es höchstens.


    Ich bin auch nicht der Meinung, dass ich da ein Muster anziehe. Von (wieviele sag ich nicht) Freundinnen waren es jetzt zwei (mit ca. 10 Jahren Abstand). Ich habe den Thread eröffnet, weil die zweite davon eben ganz frisch ist und meine kleine (nicht repräsentative) Umfrage ergeben hat, dass es "da draußen" noch mehr als diese zwei von der Sorte gibt.


    Vielleicht sollte ich hier noch was ergänzen: Die beiden waren auch nicht gleich "schlimm" in der Hinsicht. Mit der zweiten konnte man manchmal sogar halbwegs normal darüber reden (habe ich vielleicht auch nach der ersten gelernt).


    Der ersten aber konnte man auf normalem Wege gar nix sagen. Man musste sie erst mal verletzen und regelrecht kleinstampfen (also mit Worten natürlich) und erst in dem Zustand war sie dann offen für Argumente und Erläuterungen. Ziemlich traurig eigentlich ...


    Ach ja ... und von besagter erster Kandidatin habe ich später über dritte bestätigt gekriegt, dass sie ein Problem mit sich selber, "dem Leben, dem Universum, und Allem" hat und es auch selber nicht irgendwie greifbar machen konnte. Ich meine, wie soll ich wissen, wo das Problem liegt, wenn sie es noch nicht mal selber weiß ?


    Hm ... wenn ich so darüber nachdenke, ist das zumindest ein großes Puzzlestück meiner Antwort ...

    Kommt auf die Situation an...


    Ich glaube sowohl Männer als auch Frauen lassen sich in einer Beziehung mal gehen und dann nölt man sich mal an.


    Bzw. Ja ich gebs zu ich bin so ne Meckertrulla. Vor 10 kann man mich nicht ansprechen ohne einen genervten Spruch von mir reinzudrücken.


    Die Beziehungsdynamik daran ist zBsp. Mein Freund weiß das. Setzt sich aber keine 5 cm neben mir hin und guckt mir beim Tabletten nehmen und anziehen zu. Da brauch er sich nicht wundern, wenn ich ihn annöle.


    Jeder Mensch hat Dinge, die er mag und die er nicht mag. Natürlich will ich zBsp keinen Streit vom Zaun brechen morgens um 5.Echt nicht. Aber ich kann in einer Beziehung nicht jedes Verhalten hinnehmen, dass mich in dem Moment stört, denn dann hat der Kerl irgendwann ein Messer in seinem Hals.


    Man muss doch seinem Partner auch mal sagen dürfen, dass grad alles scheiße und doof is, das man sein Verhalten vorhin ganz scheiße doof und nervig fand ":/


    Echte Sreits mit meinem Freund sind selten...aber wir trietzen einander...manchmal ist dann einer wirklich genervt und beleidigt nach ner Weile, aber das legt sich auch schnell wieder.


    Und ganz ehrlich ich würde 100 mal lieber diese Beziehung behalten als eine harmonische, in der 0 Leidenschaft ist und in der ich mich so verhalten muss wie auf Arbeit, weil ich sonst ein Disziplinargespräch reingedrückt bekomm.

    Auf die banale alltägliche Frage "wie geht's" Würden die meisten Menschen einfach nur "gut" antworten, egal, wie schlecht es ihnen geht. Die tatsächliche Gemütslage, die Ursachen gehen bestenfalls den Gegenüber nichts an. Und der Fragende will es auch selten wirklich wissen. Probiers mal aus, mit "schlecht" zu antworten, ist sehr lehrreich.


    Also zeigen wir unserer Umwelt ein gut gelauntes Gesicht, uns geht's "gut", ein aufgesetztes Lächeln. Kollegen bekommen es, Freunde auch. Nur der beste Freund beim Zweiergespräch unter vier Augen bekommt dann doch mal die volle Wahrheit und dann darf unser bester Freund Seelenklempner spielen.


    In der Beziehung ist das praktisch, der Partner ist idealerweise der beste Freund und man darf ihm/ihr sein wahres Gesicht zeigen, man darf annehmen, immer ein offenes Ohr zu finden. Idealerweise ist das auch kein Problem, wenn man in guten Zeiten viel Spaß hat und nur hin und wieder Sorgen besprechen muss. In schwierigen Zeiten ist das dann natürlich so, dass man in der Beziehung vorwiegend Probleme bespricht. Probleme, die man sonst mit keinem Menschen teilen kann. Und ab dem Moment ist Vorsicht angesagt. Eine Partnerschaft ist auch eine Zweckgemeinschaft, aber nicht nur. Der Partner darf nicht ausnahmslos zum seelischen Mülleimer verkommen.


    Ich habe meiner Frau vor langer Zeit auch mal gesagt, dass ich es nicht mag, dass sie tagsüber mit allen Freunden viel Spass hat, lacht, ihre Fröhlichkeit, um derer Willen ich sie auch liebe, zur Schau trägt, und ich dann abends nur die traurige Frau zu sehen bekomme, die sich bei mir ausweinen will. Das muss ausgeglichen sein. Wenn die Probleme zu gross werden, muss man sie auf andere Schultern verteilen, Freunde oder zur Not professionelle Hilfe. Und man muss sich Mühe geben, dem Partner auch die schönen Seiten zu zeigen.

    Der Titel heißt: Warum behandeln manche Frauen den Partner schlechter als Fremde?


    Das wird wohl nur die besagte Frau selbst wissen. Möglicherweise kommt es dir auch nur so schlimm vor.


    Ich persönlich behandle meinen Partner sehr viel besser als Fremde Menschen (und er mich auch). Wie Ralph_HH schon geschrieben hat, den Kollegen und Freunden zeigt man meist nicht gleich (wenn überhaupt), dass es einem schlecht geht. Niemand antwortet auf eine "wie geht's dir Frage" mit "beschi**en". Mit dem Partner über alles reden zu können, stärkt das gegenseitige Vertrauen. Man öffnet sich und macht sich gleichzeitig verwundbar. Das ist ein Schritt, den man langsam vagen muss. Solange man aber den Partner nicht tagtäglich als seelischen Mülleimer benutzt und die schönen Stunden überwiegen, sollte man sich auch mal "auskotzen" dürfen. Denn nichts ist schöner, als danach "Schatz, lass dich nicht ärgern" zu sagen, ihn dann zu küssen und den Alltag zu vergessen. x:)


    Wenn es einem zu viel wird, kann man es dem anderen ja dann auch mal sagen. Sollte in einer Beziehung auch nicht so schwer sein.

    Ich denke es liegt auch ein bisschen daran, dass man die Kollegen garnicht so genau kennenlernt.


    Die Kollegen lassen nicht irgendwas in der Wohnung rumliegen und wenn dann tun sies nur einmal im Jahr.


    Zermürbener und manchmal Beziehungs beendend kann es sein, wenn man unterschiedliche Vorstellungen von Sauberkeit und Ordnung hat.


    Genauso wenn man unterschiedliche Ansichten bei der Kindererziehung hat. Bei Arbeitskollegen sagt man sich dann halt "Mach halt, ich hab den Ärger dann nicht"


    Beim Partner hingegen, der das eigene Kind verzieht, wird Frau oder Mann in dem Fall kritischer reagieren.


    Beziehungen haben vor und Nachteile, einerseits bringt einem ein Arbeitskollege eben auch nicht mal das Essen an den PC oder mit dem kuschelst du nicht vor einer schönen DVD. Dafür hast du mir deinem Partner eine intensivere emotionale Verbindung und wenn du deinem Partner schon 5mal gesagt hast, dass er seine gottverdammten Socken in die Waschmaschine und nicht auf den Boden tun soll, dann kann man schonmal leichter genervt sein.


    Solche Situationen passieren auf Arbeit ja nicht.


    Ich finde es immer schön, wenn mein Partner mir so vertraut, dass er mir gute und schlechte Sachen erzählt, denn meist merke ich, dass ihn irgendwas beschäftigt und wenn er sich dann mal über den Chef auskotzt ist das für mich ok.


    Sollte er das jeden Abend machen, würd ich ihm wohl vorschlagen sich woanders zu bewerben und den Job zu wechseln.


    A

    Vielleicht ist hier was dran:

    Wenn Du nach Überschreiten Deiner Grenze "anders kannst" klingt es für mich, als ob Du eigentlich die Dinge, mit denen Du sie "sehr tief treffen kannst" (das klingt übrigens gewollt verletzend und sollte in Streitereien zwischen sich Liebenden nicht unbedingt etwas zu suchen haben, oder?) immer zu sagen wüsstest, es Dir aber verkneifst. Das wäre eine alles andere als gutmütige und friedliche Art. Dass es dabei mit dem ein oder anderem Charakter zu permanenter subtiler Spannung und Streit kommt, wäre wenig verwunderlich.


    Falls da nix dabei ist: Was heißt eigentlich "auf Händen tragen" praktisch? Und wie sähe das Gegenteil aus?

    Ein Beispiel für "Grenze erreicht" ist folgende Situation:


    Wir waren nach einer Häufung von Streits verabredet, um uns mal auszusprechen, aber kaum hat sie Jacke und Schuhe ausgezogen, ging es los "hast du dies gemacht, jenes in ordnung gebracht, warum hast du nicht ..." und ich dann "doch, letzteres hab ich gestern, schau mal hier, und eigentlich wollten wir uns heute aussprechen" worauf sie dann fortfuhr und noch zig andere Dinge abgefragt hat und mich dann irgendwann anbrüllte, ich sei zu gar nichts gut. Und das war noch das harmloseste, da kamen auch ganz andere wirklich verletzende Dinge, die ich hier aber nicht wiedergeben will. Anbrüllen war natürlich immer nur bei mir zuhause, bei ihr würden es ja ihre Nachbarn hören. Meine waren offensichtlich egal.


    Ich habe im Eröffnungs-Post nur von ein paar meiner Schwächen geschrieben, die restlichen von mir und auch die von ihr gehen hier niemanden was an. Aber natürlich hatte auch sie welche. Und ich habe ihre Schwächen auch immer toleriert (sprich: "meine Meinung für später aufgehoben"), solange alles im Großen und Ganzen OK war. Nur wenn sie mir so kommt, packe ich halt auch aus, bei was allem sie in letzter Zeit gefailed hat und ich des lieben Friedens willen habe durchgehen lassen.


    Indem sie Streit gesucht und die vereinbarte Aussprache sabotiert hat, hat sie den sowieso schon wackeligen Frieden einseitig beendet, damit endet auch meine Friedlichkeit. Und wenn sie - kaum dass die Tür hinter ihr zu geht - schon wieder mit Streit suchen anfängt, gehe ich von Vorsatz aus.


    Ja, ich habe dann auch absichtlich verletzende Dinge gesagt. Warum auch nicht ? Wer angegriffen wird, hat das Recht, mehr als nur abzuwehren. Besonders bei einem Gegenüber, bei dem Deeskalation erwiesenermaßen nicht funktioniert. Und schließlich war ich dann auch irgendwann wütend. Dazu kommt (wie bereits dargelegt), dass ich nur so durch ihren Panzer druchgekommen bin.


    Ein anderer Fall, eine andere Reaktion von ihr :


    Ein mal hat sie mir an den Kopf geworfen, ich sei so fett geworden. Die Hose, die sie am Anfang der Beziehung mit mir eingekauft hatte, passt bestimmt nicht mehr. Ich habe die Hose dann aus dem Schrank geholt und vor ihren Augen angezogen. Dann gesagt "Schau mal, passt noch. Ohne Bauch einziehen. Bauch einziehen ist nämlich so ..." und dann den Bauch eingezogen.


    Anstatt zuzugeben, dass ihr Vorwurf aus der Luft gegriffen war, ist sie dann wortlos gegangen. Ich würde sogar sagen, geflüchtet.


    Ich kann's nur so interpretieren:


    Sie hat gemerkt, dass es an dem Tag nicht klappen würde, sich an mir abzureagieren, und ging dann.


    Tatsächlich halte ich mein Gewicht relativ konstant. Sie hat mich an dem Tag nur anders gesehen.


    Thema "gutmütig, friedlich" :


    Doch, meine Meinung für später aufzuschieben (ok, ich merke gerade, das Wort ist ungünstig, "Kritik" würde besser passen) ist durchaus gutmütig. Wenn es bedeutet, über ihre Fehler hinwegzusehen, solange das Schöne überwiegt. Würde das schöne dauerhaft überwiegen, käme es nie zu diesem "für später" und die Kritik würde irgendwann verfallen, wie Punkte in Flensburg.


    Thema "auf Händen tragen" :


    Das heißt ihr ihre Wünsche erfüllen, auch wenn es wirklich richtig Mühe kostet. Ohne direkt eine Gegenleistung einzufürdern. Ein freundliches "Danke, lieb von Dir" genügt.


    Das Gegenteil wäre meine Wünsche ohne Rücksicht auf sie durchzusetzen.

    Ich_verstehs_nicht

    Das, was Du jetzt beschreibst, ist aber anders, als das, wie Du es interpretierst. Es ist ja scheinbar nicht so, dass Du Dich angegriffen fühlst, sondern, dass sie sich auch von Dir angegriffen gefühlt hat. Das ist kein einseitiges Niedermachen ohne Grund. Sie hatte scheinbar ständig den Eindruck, dass Dir die Dinge nicht wichtig sind, die ihr wichtig waren und umgekehrt.

    Zitat

    Und ich habe ihre Schwächen auch immer toleriert (sprich: "meine Meinung für später aufgehoben"), solange alles im Großen und Ganzen OK war. Nur wenn sie mir so kommt, packe ich halt auch aus, bei was allem sie in letzter Zeit gefailed hat und ich des lieben Friedens willen habe durchgehen lassen.

    Zitat

    Doch, meine Meinung für später aufzuschieben (ok, ich merke gerade, das Wort ist ungünstig, "Kritik" würde besser passen) ist durchaus gutmütig. Wenn es bedeutet, über ihre Fehler hinwegzusehen, solange das Schöne überwiegt. Würde das schöne dauerhaft überwiegen, käme es nie zu diesem "für später" und die Kritik würde irgendwann verfallen, wie Punkte in Flensburg.

    Irgendwie blöd und paradox von mir jetzt den ersten Beitrag hier im Faden zu schreiben der eigentlich mehr oder weniger nur meine Sprachlosigkeit bezüglich solcher Worte ausdrücken soll.... :-/


    Ok, ganz so sprachlos dann doch nicht:


    Entweder akzeptiert man etwas an einer Person oder man spricht es an wenn es Einen stört.


    Doch es sich "aufzuheben, aufzusparen" um es im Fall der Fälle als Waffe gegen den Anderen benutzen zu können - das ist, das ist, ja was?


    Eine irgendwie faszinierende Offenheit Deinerseits, wobei ich schwanke zwischen "Merkst Du es wirklich nicht?" und "Wie respektlos und berechnend kann man eigentlich sein?".


    Anfangs war ich noch so ziemlich bei Dir...aber spätestens seit Deinem Dialog mit Merline wurde ich stutzig und nun das hier....


    Mir drängen sich gerade zwei Redewendungen auf, die meine Mutter häufig benutzte:


    "Es sind immer die Anderen schuld".

    Eure Beiträge werfen einige Fragen auf:


    Was ist falsch daran daran, zu sagen, ich toleriere ihre Fehler, solange es nicht überhand nimmt, aber wenn es dann überhand nimmt kommt auch wirklich alles auf den Tisch ?


    Und warum soll sie das Recht haben, mir Dinge vorzuwerfen, die nachweislich unwahr sind ? (Das Beispiel mit der Hose war ja noch harmlos, aber die heftigeren Sachen sind nichts für die Öffentlichkeit - versteht das bitte als Datenschutz).


    Und warum soll das OK sein, wenn sie mich aus heiterem Himmel einfach anscheißt und auf meinen Fehlern rumhackt, nur weil ihr z.B. im Laufe des Tages ein Kollege blöd gekommen ist ? (Was ich dann meist hinterher erfahrten habe)


    Und warum darf ich mir nicht selber raussuchen, wann und wie ich mich dann irgendwann mal wehre ? (solange es keine körperliche Gewalt ist)


    Ich lasse mir kein "sag es gleich oder halt's Maul" vorschreiben. Ich sage es dann, wenn es mir danach ist. Sie nimmt schließlich auch keine Rücksicht darauf, ob es mir gerade passt, wenn sie mich überfällt. Also warum sollte ich?


    Gleiches Recht für alle! Mehr habe ich nie verlangt.


    Und dieses gleiche Recht schöpfe ich ja noch nicht mal aus. Immerhin habe ich nie meinen Frust an ihr ausgelassen, der gerade von anderen verursacht wurde. Ich finde das in einer Partnerschaft nämlich absolut unakzeptabel. Das habe ich ihr jedes mal hinterher gesagt. Sie hat's immer wieder ignoriert. Und mit der Zeit kommt es dann auch zu den heftigen Reaktionen meinerseits. Bei Dingen, die mir sehr wichtig sind, hebe ich mir die Kritik nicht für später auf.


    Wenn wir gerade dabei sind: noch ein paar Dinge zum Thema "Kritik für später aufheben" :


    1. Einige von Euch haben Verständnis für ihr Verhalten gezeigt, dass da bei ihr was gebrodelt hat und irgendwann raus mußte. Ich verstehe das so, dass der Kollegen-Frust dann nur noch der Zündfunke war. Na gut, kann man so sehen. Aber: Wenn Ihr von mir erwartet, alles immer gleich zu sagen, dann doch bitte auch von ihr. Dann hätte sich bei ihr auch erst gar nichts zum brodeln angesammelt. Nehmt sie doch bitte nicht für genau das in Schutz, was Ihr mir vorwerft.


    2. Solange die Grundstimmung gut ist, beobachte ich bei kleinen bis mittleren Sachen immer erst mal, ob es ein einmaliger Ausrutscher war oder eine wiederkehrende Sache ist. Im ersteren Fall lass ich es einfach gut sein, im letzteren spreche ich es an. Dabei ergibt es sich ganz einfach aus der Situation, dass ich dann sage "das ist auch nicht das erste mal". Das ist aber kein "alte Sachen aufwärmen" sondern ein "alles, was ich irgendwie mit mir vereinbaren kann, erst mal ignorieren, und nur wenn ich es wirklich nötig finde ein Fass aufmachen".


    Ganz ehrlich: Ich finde das ausgesprochen friedlich und tolerant und keineswegs hinterhältig oder "als Waffe benutzen", so wie das hier interpretiert wird.