Ist eh alles Schwachsinn, weil mit Kleidung ja auch noch ganz andere Dinge aossoziiert werden kann man das so gar nicht trennen. Enge Hosen und Vollbarten sehen nach Hipster aus. Da geht es weniger um die Attraktivität, die hängst doch eher von individuellen Arsch und Gesicht ab. Vielmehr wird da eine Szene abgelehnt.


    Genauso bei hohen Schuhen. Ich finde das albern, einfach weil ich die Erfahrung gemacht habe das Leute die in dieser Weise ihre Größe kompensieren müssen auch ansonsten ständige Egostreichler brauchen. Das bedeutet aber nicht das es mir da um die Optik geht, ich habe schlicht ein Vorurteil und wenn ich einen Kerl kennenlernen würde bei dem die Schuhe einfach passen wären sie mir am Ende auch egal.


    Und ich gehe mal aus das die Ablehnung von HIppie-Keidung in die selbe Richtung abzielt. Man assoziiert eben so eine vegane peace-and-happiness Maus ohne Sinn für die Realität und da besteht wenig Interesse.

    Besser hätte ich es nicht schreiben können. :)^


    Wenn Männer keine Strings kaufen würden, dann würden auch keine Strings für Männer verkauft und produziert werden. Bei Otto wird übrigens mehr als nur ein String für Männer angeboten.

    Ich halte mich nicht in männlichen Umkleidekabinen auf. Trotzdem würde ich die These wagen, dass die wenigsten Männer, wenn sie in ein Fitnessstudio oder zum Sport gehen ihren String anziehn oder einpacken, einfach weil sie vor anderen Männern, besonders wenn sie nicht wissen wer alles anwesend ist, weder als schwul noch als Frau da stehen wollen.


    Was sie zu Hause machen oder täglich drunter tragen ist eine ganz andere Geschichte. :)z

    Zitat

    (Ja, das fällt auf bei diesen hautengen Yogapants & SportTights

    Macht ja auch Sinn, unter solchen Hosen Strings zu tragen. Alles andere sieht so richtig doof aus, resp. ist unbequem. Ich bezweifle mal ganz stark, dass die Männer, die ich beim Jogging mit Tights sehe, darunter Boxershorts tragen ":/

    Zitat

    Ich bezweifle mal ganz stark, dass die Männer, die ich beim Jogging mit Tights sehe, darunter Boxershorts tragen

    Natürlich nicht. Da soll wieder mal ein Geschlechtunterschied aufgeblasen werden, der eigentlich völlig von individuellen Präferenzen abhängt, unabhängig vom Geschlecht. Aber das kann der eine oder andere ja einfach nicht akzeptieren. Individualität! Wie beängstigend wenn es auch Männer gibt, die Strings tragen. %-| Meine Güte. Als ob Männlichkeit oder Weiblichkeit von einem Kleidungsstück abhängen könnte?! Schon affig. Und das wegen so was lapidarem wie Unterwäsche.

    @ Suppenfleisch

    Zitat

    Wenn Männer keine Strings kaufen würden, dann würden auch keine Strings für Männer verkauft und produziert werden. Bei Otto wird übrigens mehr als nur ein String für Männer angeboten.

    Wo werden denn bitte großartig Strings für Männer angeboten, jetzt mal von irgendwelchen Fetisch-, Erotik- und Sexshops abgesehen? Wenn man sich durch die gängigen Online-Shops (Otto, Zalando, Bonprix, Esprit, H&M und co.) klickt, dann weit und breit keine Herrenstrings zu finden, jetzt mal von Otto abgesehen, die genau EINE Sorte Baumwollstrings anbieten.

    @ NotMichaelCaine

    Zitat

    Ich halte mich nicht in männlichen Umkleidekabinen auf. Trotzdem würde ich die These wagen, dass die wenigsten Männer, wenn sie in ein Fitnessstudio oder zum Sport gehen ihren String anziehn oder einpacken, einfach weil sie vor anderen Männern, besonders wenn sie nicht wissen wer alles anwesend ist, weder als schwul noch als Frau da stehen wollen.


    Was sie zu Hause machen oder täglich drunter tragen ist eine ganz andere Geschichte. :)z

    Sogar wenn 1% der Männer ab und zu String tragen sollte, dann ist das vernachlässigbar klein zu den 50% der Frauen...

    @ sicklittlemonkey

    Zitat

    Macht ja auch Sinn, unter solchen Hosen Strings zu tragen.

    Tatsächlich?


    Ich ging immer davon aus, dass Frauen solche Hosen tragen um attraktive Männer auf ihren Po aufmerksam zu machen und Strings um sich sexy zu fühlen.

    Zitat

    Alles andere sieht so richtig doof aus, resp. ist unbequem. Ich bezweifle mal ganz stark, dass die Männer, die ich beim Jogging mit Tights sehe, darunter Boxershorts tragen ":/

    Möglicherweise keine Boxershorts, aber sicherlich keine Strings.

    Zitat

    Tatsächlich?

    ja. Unter solchen engen hosen aus dünnem material sieht andere unterwäsche eher unattraktiv aus und bauscht auch unangenehm. Beim Sport rutscht bei mir eh die ganze unterhose langsam da hin, wo ein String von anfang an ist. Da ist die variante mit am wenigsten stoff tatsächlich die bequemste. Wenn ich unterwäsche anziehe, die ohne kleider drüber gut aussehen soll, greife ich persönlich nicht zum string. (Aber das ist natürlich geschmackssache)


    Schlussendlich ist für mich an der aussage einer freundin viel wahres dran: bei unterwäsche muss man sich entscheiden, ob man mit oder ohne kleider gut aussehen will ;-)

    Bei H&M hab ich sofort auch einen gefunden, Bruno Banani (ach vergas, die machen ja nur perverse Fetischklamotten) bietet sogar haufenweise Strings extra für Männer an. :=o


    Hör bitte auf dich weiter rauszureden, es ist schlicht und einfach Quatsch was du erzählst ;-)

    Zitat

    Du hast einige wenige Male kleine Einschränkungen gemacht, im Kontext ergibt sich aber klar das Bild, dass Frauen in vielerlei Hinsicht versagt haben und das ist und bleibt unsachlich, egal wie sehr Du Dich darüber aufregst oder es als Schwachsinn abtust.

    Wie ich gesagt habe, geht es um die Einflüsse der Gesellschaft, der Medien und vorallem der Erziehung. "Versagen" ist somit wohl das falsche Wort, aber wenn die meisten Frauen sich dem einfach hergeben und die Konventionen nicht hinterfragen, dann könnte man vielleicht sagen, dass es in diese Richtung geht und diesem Bild nahe kommt.


    Ich rege mich bestimmt nicht über sowas auf, das wäre unrealistisch...da gibt es doch wichtigeres im Leben.

    Zitat

    Meine ursprüngliche Aussage hatte übrigens nichts mit Klischees zu tun, die hast Du erst dazugeschrieben. Das meine Antwort darauf wiederum nichts mit Klischees zu tun hatte liegt also daran, dass ich dazu nie was schreiben wollte. Mir ging es nur um die für mich sinnbefreite Aussage von Dir zu meinem geschriebenen.


    Ich fühle mich auch in keiner Weise kritisiert, wieso sollte ich auch.


    Mehr gibt es dazu im Grunde auch nicht zu schreiben.

    Alles klar...

    Zitat

    Ich habe letztens Kekse für Männer im Supermarktregal gesehen. Solange Gebäck gegendert wird, damit Mann weiß, welche harten, männlichen Kekse er kaufen darf, sind wir entweder noch oder wieder am Anfang des Weges in eine wahrlich aufgeklärte Gesellschaft. Ich meine - fucking Kekse. Kekse sind der Inbegriff der Unschuld, warum muss man die mit sowas belasten. Welcher Marketingmensch dafür auch immer verantwortlich ist, sollte als Strafe in seinem Leben nie wieder auch nur einen einzigen Keks essen dürfen.

    Das ist eine Wahrnehmungstäuschung, die Werbeindustrie versucht schon seit Jahren bei den Männern den gleichen Erfolg zu landen, wie bei den Frauen, jedoch gelingt das nur spärlich. Männer sind hier schweinbar weniger labil. Besonders erfolglos ist zum Glück die Mode, welches ein besonders gutes Beispiel für die weibliche Angepasstheit an gesellschaftliche Vorgaben darstellt. Schlussendlich ist das jedoch nicht ausschlaggebend für die leider immernoch bestehenden und erstaunlicherweise immernoch gewünschten veralteten Rollenbilder in der westlichen Welt. Hätten die meisten Frauen das Gesamtpaket der Emanzipation angenommen und nicht nur die Vorzüge daraus, wäre eine Diskussion über veraltete Rollenbilder vermutlich überflüssig.

    Zitat

    Ich sehe keine Notwendigkeit, irgendwelchen Frauenklischees zu entsprechen und erst recht brauche ich da keine diesbezügliche Hilfe oder Unterstützung von einem Mann (oder anderen Frauen). :-o Ganz im Gegenteil, ich erwarte, dass man mir mit geschlechtsspezifischen Erwartungen gefälligst vom Hals bleibt

    :)^ :)z

    Zitat

    Ich sehe mich nicht in Konkurrenz zu anderen Frauen und ich brauche sicher keine Beziehung, um irgendwie besser dazustehen. Wer bei solchen Konkurrenzspielchen mitspielt, ist selbst Schuld.

    Absolut richtig. Ich habe das anfänglich strikt abgelehnt, wenn aber jemand einem etwas bedeutet, dann sieht es manchmal anders aus, zumal es bspw. mich auch nicht viel kostet ihr diese Unterstützung für ihren Status zu geben, solange es eher selten und nicht übertrieben ist. Dass man aber überhaupt Menschen oder gar Tiere für seinen eigenen Status verwendet, finde ich moralisch höchst bedenklich, ist jedoch in dieser unserer westlichen Gesellschaft leider weitgehend akzeptiert und somit schwer zu diskutieren. Besonders schlimm finde ich dabei die Angeberei mit den Kindern.


    Um grundsätzlich eine Veränderung herbeiführen zu können, müsste schon man schon in der Erziehung anfangen. Weg vom "Frau sein" hin zum einfach "Mensch sein".

    Zitat

    O - entschuldige. Da habe ich wohl Deine Allgemeinbildung deutlich überschätzt: Hier ein link zu Deinem Namensvetter.


    Inhaltlich hast Du wohl nichts weiter zu bietenn?

    ha ha... :)=

    Zitat

    Das** ist eine Wahrnehmungstäuschung

    Dass ich diese Kekse gesehen habe? ":/

    Zitat

    die Werbeindustrie versucht schon seit Jahren bei den Männern den gleichen Erfolg zu landen, wie bei den Frauen, jedoch gelingt das nur spärlich

    Woran machst Du das fest? Die Zielgruppe Mann ist eine bestehende Größe in der Werbewirtschaft, der genauso viel Aufmerksamkeit gewidmet wird wie jeder anderen. Und in letzter Zeit sogar recht viel, da sich die Ansprache der Werbebotschaften zusammen mit dem Rollenverständnis verändern muss. Aber dass Männer allgemein auf andere Werbebotschaften und -strategien reagieren als Frauen allgemein (so die Annahme der Werbewirschaft) bedeutet nicht, dass sie weniger aggressiv und weniger erfolgreich umworben werden als Frauen. Gerade in letzter Zeit sind ganz Abhandlungen darüber geschrieben worden, wie die Zielgruppe Mann weiterhin gut erreicht werden kann. Wenn Du meintest, dass es weniger Produkte gibt, auf denen ausdrücklich "Für Männer" steht, dann ist das en gros sicher immer noch richtig, der Grund ist die lange Tradition der patriachalen Grundausrichtung unserer Gesellschaft: Männer sind die Norm, Frauen und andere die Ausnahme. Man musste auf ein Produkt nicht schreiben, dass es für Männer ist, weil alles, was nicht ausdrücklich einer anderen Zielgruppe zugeordnet wurde, ganz selbstverständlich für Männer gedacht und gemacht wurde.


    Und sicher bedient die Werbung für Männer andere - von Geschlechterklischees geprägte - Nischen. Mode nicht so stark, wobei auch dort das Potenzial wächst und bei Traditionsmarken wie Hugo Boss usw. ja auch schon immer funktioniert hat, ansonsten betreffen die klassisch "männlichen" Werbebotschaften immer noch Sport, Autos, Technik und Bier. Man merkt allerdings auch dort die Trendwende im Selbstverständnis beider Geschlechter - am Ende zielt die Werbung leider aber immer noch gerne auf traditionelle Prägung ab, Nivea bewirbt ihre Männerkosmetika nicht mit Schön- oder Zartheit, sondern damit, unter Stress leistungsfähig auszusehen, den Axe-Männern liegen immer noch die Frauen willig zu Füßen, die Beef! kolportiert unermüdlich den echten Mann als Fleischfresser und Profigriller, schnelle Autos und schnelles Internet dienen immer noch als Penisverlängerung und alles, was auch nur im entferntesten mit Fußball zu tun hat, ist eine einzige Werbebotschaft an die Männerschaft, etc.


    Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis solche Botschaften nicht mehr ziehen. Wenigstens wird sich in Werbung und Marketing verstärkt Gedanken gemacht, was noch funktioniert und was nicht. Aber das ist halt immer bittersüß: sie machen sich Gedanken, welche neuen Klischees funktionieren, nicht, wie und ob diese abgeschaft werden können.

    Zitat

    Hätten die meisten Frauen das Gesamtpaket der Emanzipation angenommen und nicht nur die Vorzüge daraus, wäre eine Diskussion über veraltete Rollenbilder vermutlich überflüssig.

    Klar, es liegt allein an den Frauen. :)^

    Zitat

    Dass man aber überhaupt Menschen oder gar Tiere für seinen eigenen Status verwendet, finde ich moralisch höchst bedenklich, ist jedoch in dieser unserer westlichen Gesellschaft leider weitgehend akzeptiert und somit schwer zu diskutieren. Besonders schlimm finde ich dabei die Angeberei mit den Kindern.

    Volle Zustimmung. Ich verstehe auch nie so richtig, wie man auf etwas stolz sein kann, das man nicht selbst ist bzw. geleistet hat. Ich würde daher auch nie auf die Idee kommen, einen Partner "herumzeigen/vorführen" zu wollen. Ich gebe dir aber recht, dass das ganz oft so gelebt wird. ":/


    Bei den Kindern haben die Eltern immerhin ein bisschen was zu ihrer Erziehung beigetragen. Da habe ich mehr Verständnis für Stolz. (Außerdem ist es allemal besser, wenn Eltern stolz auf ihre Kinder sind, als wenn sie schlecht über ihre Kinder denken und reden.) Aber auch hier sind die Eltern die besseren, die nicht glauben, jede Leistung ihrer Kinder wäre auf ihre eigenen Qualität als Eltern zurückzuführen. ;-D