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    Gesellschaften ohne klare "Richtlinien" für das Miteinander der Geschlechter sind zum Untergang verdammt. Europa dürfte in ca. 100 Jahren islamisch sein. Knigge gibt es nicht umsonst, sondern damit die Gesellschaft funktioniert.

    Naja, mehr oder weniger denkbefreite Menschen brauchen Richtlinien und Aufpasser. Wer denken kann und nachdenkt, weiß von alleine, was sinnvoll und vernünftig ist. Knigge ist mir schon immer scheißegal gewesen und habe ihn bis dato nicht vermisst.


    Mein Leben reduziert sich hinsichtlich meiner Lebensmaxime auf Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Solidarität und Gerechtigkeit. Knigge oder andere "Richtlinien" sind mir da viel zu formalistisch und unflexibel. Zudem ändert sich auch Knigge.

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    In meinen Ohren klingt Dein Beitrag wie ein Märchen.

    Oh Gott ... Hilfe... OK, wenn man das Alter der meisten Märchen sieht ja ...


    Zudem: Über die sexuelle Seite hat sie nichts geschrieben ... (das musste jetzt wieder von mir kommen ]:D )

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    Wenn man in einem Kleidungsgeschäft für Frauen nach Kleider fragt, da keine vorhanden sind und man Sprüche bekommt wie:" Die emanzipierte Frau von heute trägt nun mal keine Kleider sondern Hosen" finde ich das Ganze schon sehr fraglich. Nur ein Beispiel von vielen.

    Netter Versuch. Spätestens ab da war es dann leider zu dick aufgetragen, um als ernsthafter Diskussionsbeitrag durchzugehen. ;-D

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    Wenn man in einem Kleidungsgeschäft für Frauen nach Kleider fragt, da keine vorhanden sind und man Sprüche bekommt wie:" Die emanzipierte Frau von heute trägt nun mal keine Kleider sondern Hosen"

    Klingt stark nach ausgedachter Story.

    @ sensibelman

    Weil diese Rollenverteilung seit 300 Jahren existiert. Vielleicht schon seit der Steinzeit aber da ist man sich ja im Moment nicht mehr einig.


    Weiteres ist der weibliche Körper darauf ausgerichtet das Kind zu versorgen. Wenn die Natur es so einplant, dass die Frau das Kind auf die Welt bringt und ernährt, warum sollte der Mann diese Rolle übernehmen? Menschen kommen ja als ,,Nesthocker" auf die Welt da liegt es nahe, dass der Elternteil welches den Nachkommen auf die Welt bringt sich auch darum kümmert und sie dann wiederum vom anderen Elternteil versorgt wird.


    Wie sollte damals in der Steinzeit das Überleben des Kindes gesichert sein, wenn die Frau es auf die Welt bringt und danach gleich verantwortlich wär Nahrung zu beschaffen ?- und dafür der Mann auf das Kind aufpasst. Damals konnte man ja noch keine Milch abpumpen soweit ich weiß ;-)


    Warum sollte damals das zärtlicher gebaute Geschlecht schwere Arbeiten ausführen und das Stärkere die leichteren Dinge ? Das hätte doch niemals Sinn gemacht.


    Heutzutage macht die moderne Technologie den Rollentausch möglich. Früher wäre es unmöglich gewesen.


    Warum soll man also etwas verändern, das von der Natur aus vorbestimmt ist ?


    Ich kann nur die Erfahrung wiedergeben die ich gemacht habe. Deswegen habe ich es betont, dass ich meine Aussage nicht verallgemeinern kann. Sei es in meinem Bekanntenkreis, Zeitungen, sozialen Netzwerken usw. höre ich immer wieder die gleichen Statements zu diesem Thema.


    Ich lebe in keinem abgelegenen Dorf sondern in einer Stadt. Da ich auch beruflich mit sehr vielen Menschen zu tun habe, habe ich auch dadurch sehr viel mitbekommen wie viele Menschen bei diesem Thema denken. Die Statements habe ich bereits oben erläutert.


    Es freut mich, dass es bei dir und deiner Frau so toll klappt. Ich bin zb. sehr glücklich damit wie mein Mann und ich leben. Kein Mensch ist gleich > jedem das Seine. @:)

    @ mond+sterne

    Was meinst du damit, dass es wie ein Märchen klingt ?


    lg *:)

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    Weil diese Rollenverteilung seit 300 Jahren existiert.

    Das hat nichts mit naturgegeben zu tun.

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    Weiteres ist der weibliche Körper darauf ausgerichtet das Kind zu versorgen.

    Das betrifft aber nur die reine Ernährerrolle über einen begrenzten Zeitraum, nicht jedoch die Betreuungsrolle.

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    Wie sollte damals in der Steinzeit das Überleben des Kindes gesichert sein

    Wir leben aber nicht mehr in der Steinzeit. Zudem sind viele Geschichten über die Steinzeit nicht ganz richtig, die Mutter musste kurz nach der Geburt wieder um Nahrungsbeschaffung kümmern.

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    Warum sollte damals das zärtlicher gebaute Geschlecht schwere Arbeiten ausführen und das Stärkere die leichteren Dinge ? Das hätte doch niemals Sinn gemacht.

    Es gibt heutzutage kaum noch besonders schwere Aufgaben, da schwere körperliche Arbeit weitgehend durch Maschinen ersetzt sind.

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    Heutzutage macht die moderne Technologie den Rollentausch möglich. Früher wäre es unmöglich gewesen.


    Warum soll man also etwas verändern, das von der Natur aus vorbestimmt ist ?

    Weil moderne Technik die Rollen überflüssig macht. Es gab historisch gesehen Gesellschaften, da war das erledigen der meisten Aufgaben (inklusive der Kinder) Gemeinschaftsarbeit der Stammesmitglieder und war gar nicht so stark geschlechtsspezifisch geprägt.

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    Ich kann nur die Erfahrung wiedergeben

    Aus der Steinzeit? ]:D

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    Dieses Zitat stammt wortwörtlich von einer Verkäuferin aus einer Boutique die ich letze Woche gefragt habe wo sie den die Kleider hätten.

    Sehr komischer Laden. Schreib mal, wenn der Laden pleite gegangen ist ... (dürfte nicht allzu lange dauern)


    Hosen oder Kleider haben zudem in diesem Zusammenhang nichts mit Emanzipation zu tun, sondern vielmehr mit Modevorstellungen.

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    Eine Gesellschaft braucht aber klare Spielregeln, an denen sich sowohl Männer als auch Frauen orientieren können.

    Die hat unsere Gesellschaft doch in Form einer ausgedehnten Gesetzgebung. Verstöße werden von der Gesellschaft doch geahndet?

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    Dieses Zitat stammt wortwörtlich von einer Verkäuferin aus einer Boutique die ich letze Woche gefragt habe wo sie den die Kleider hätten.

    Ist ja witzig, dass das ausgerechnet immer dir passiert ;-D .

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    Dieses Zitat stammt wortwörtlich von einer Verkäuferin aus einer Boutique die ich letze Woche gefragt habe wo sie den die Kleider hätten.

    Ich wäre auch neugierig was für ein Laden das war. Es gibt ja noch Shops die z.b. auf Jeans spezialisiert sind - da würde ich zum Kleidershoppen eher nicht hin gehen. In den Standartketten gibts überall Kleider. Ich bestelle meistens über Designer Outlets - da ist auch kein Mangel an Kleidern.


    Wie Du und Dein Partner euch die Arbeit in der Beziehung aufteilt ist eure Sache. Ihr seid ja beide mit der Aufteilung ja zufrieden!


    Irritierend würde ich an Deiner Stelle finden mit jemandem befreundet zu sein der mich verachtet. Vielleicht wäre es wichtig da ein klärendes Gespräch zu führen und such eventuell nach anderen Kontakten umzusehen falls sich da nichts klären lässt

    @ Lian-Jill

    Was heißt ausgerechnet IMMER mir ?


    Das war letzte Woche das erste mal wo ich so ,,hart" mit dem Thema konfrontiert worden bin und ich dann erst angefangen habe darüber wirklich nachzudenken. Aufgefallen ist mir früher schon hin und da was aber ich hab mir einfach keinen Kopf drüber gemacht.


    Auf deine Antwort bezogen finde ich Sarkasmus und Ironie haben bei sachlichen Diskussionen nichts verloren . Somit bin ich raus.

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    Somit bin ich raus.

    Schade.

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    Da ich auch beruflich mit sehr vielen Menschen zu tun habe, habe ich auch dadurch sehr viel mitbekommen wie viele Menschen bei diesem Thema denken.

    ich hätte sehr gerne erfahren, in welchem Beruf man mit 18 Jahren so komplexe Themen hautnah mitbekommt.


    Ich hoffe dein Beruf kann dir deinen Lebensunterhalt sichern, falls dein Mann oder Partner sich mal umentscheidet und aus der Beziehung ausbricht.

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    Es ist ja nicht so, als ob es nur männliche Singles gäbe... Bei den Männern gibt es Verlierer am unteren Ende der sozialen Skala, bei Frauen am oberen Ende! Zuviele gut gebildete Frauen, die keinen noch besser gebildeten Mann finden und sich daher eine Katze als Partner anschaffen. Diese weiblichen Singles sind mindestens genauso zornig und verbissen.

    Statistisch sieht das in einer 2011 Studie so aus:Single Frauen glücklicher als Single Männer


    Vielleicht kennst Du ja eine aktueller Studie?

    Olafsen

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    Die Frauen sind nicht bloß Opfer, wie es oft in den Medien dargestellt wird. Ganz sicher nicht! Diese romantische Verklärung und Entschuldigung müssten wir uns auch mal abschminken.

    Du hast voll recht. Die armen Männer, die sexuell und gesellschaftlich global unterdrückt werden, die nur auf ihren Körper reduziert werden, denen ihr Recht auf Reproduktion streitig gemacht wird, die kaum in Führungspositionen vertreten sind, an denen die ganze Care-Arbeit hängen bleibt, die reihenweise verschleppt und sexuell ausgebeutet werden (die ganzen Flatratepuffs mit genötigten Männern sind eine wahre Pest!)...tbc. Ja, als Mann hast du es nicht leicht. :)-

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    Deswegen meine Gegenfrage: Wie wäre es euch Frauen lieber, dass wir Männer uns verhalten?

    Solange er keine Gewalt anwendet und meine Ansagen respektiert (wozu auch ein "lass mich in Ruhe" zählt), wie er möchte. Ich entscheide dann, ob ich ihn will oder nicht. Männer, die Hausarbeit machen und kochen finde ich toll, auch sensible und weiche Männer. Solchen bullshit wie "Frauen können besser putzen" kann ich nicht ertragen, ob von männlicher oder weiblicher Seite.

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    Damit meint sie, dass Du zu Vor- und Nachteilen der Emanzipation beidermaßen verpflichtet bist. Wo Rechte und Privilegien sind, da sind auch Pflichten und Bürden. Es kann nicht angehen, dass bei den angenehmen Aspekten der Emanzipation Frauen sich gerne auf diese berufen, bei den unangenehmen aber dann loch lieber "einfach mal klassisch Frau sein" wollen und "das war schon immer so" :=o

    Warum nicht? In einer freien, emanzipierten Gesellschaft kann jeder entscheiden, was er tut, ob jetzt aus tradiertem Verständnis heraus oder aus persönlicher Affinität. Ob Frau oder Mann.

    @ jetta.anonymus

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    Was meinst du damit, dass es wie ein Märchen klingt ?


    lg *:)

    Du schreibst das, was Männer hören wollen, ist mein Gefühl beim Lesen Deines Beitrags.


    Es fängt schon damit an, dass Du es respektierst, wenn einem Mann seine Erwerbstätigkeit wichtig ist. Mir war nämlich meine Erwerbstätigkeit immer wichtig, und Frauen, die Männer dazu bewegen wollen, dass sie Elternurlaub machen, sind mir persönlich schon allein deshalb ganz grundsätzlich ein Graus.


    Wenn ich von der Arbeit nach Hause gekommen bin, war es mir immer wichtig, dass ich Feierabend habe. Ich möchte mich dann nicht mit einer streitsüchtigen Frau darüber streiten, ob ich die Geschirrspülmaschine ausräumen muss.


    Die Männer sind zunehmend überfordert. Das schreibst Du, und ich brauche keine Anführungszeichen, um das zu zitieren, weil ich es exakt genauso sehe. Ich erfülle die Anforderungen des feministischen Anspruchsdenkens definitiv nicht, und man kann sich fragen, ob das nicht etwas tragisch ist, weil möglicherweise irgendwo in Deutschland eine Frau heimlich in ihr Kissen weint, weil sie in Wahrheit diese Ansprüche nicht hat, die sie offiziell stellt.


    Die Anforderungen einer Frau mit Deiner Denkweise hätte ich jedoch erfüllen können. Deshalb klingt Dein Beitrag für mich wie ein schönes Märchen.

    @ sensibelman

    Deine Beiträge klingen übrigens in meinen Ohren ebenfalls nach Märchen. Es ist das Märchen von der modernen Familie mit gleichberechtigten Eltern, in der alles bestens läuft.